Trainersuche beim FC Bayern

Berater im Inteview: „Bayern und Klopp - das würde passen, aber ...“

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Jürgen Klopp stand bereits vor einigen Jahren kurz vor einem Engagement an der Isar.

Jupp Heynckes sitzt beim FC Bayern München noch bis kommenden Sommer auf der Trainerbank. Doch wer wird sein Nachfolger? Ex-Dortmund-Coach Jürgen Klopp wird immer wieder genannt. Ist er der Favorit von Rummenigge und Hoeneß? 

News-Update vom 28. März 2018

„Bayern und Klopp - das würde schon passen“ - das sagt nicht irgendjemand, sondern Jürgen Klopps Berater Marc Kosicke. Bringt er seinen Klienten öffentlich bei den Münchnern ins Spiel, nachdem Thomas Tuchel den Bayern abgesagt hat? In einem Interview mit Sport1 ruderte Kosicke allerdings schon im nächsten Satz zurück: „Es ist nichts, was im Moment ein Thema ist.“

Kosicke verrät, dass es fast schon einmal geklappt hätte mit Klopp und dem FCB: „Bayern war öfter mal ein Thema, weil Jürgen Uli Hoeneß sehr gut kennt. Aber es war nie der richtige Moment, wurde nie konkret. Damals war Franz Beckenbauer noch Präsident, 2006 stand Jürgen mit ihm gemeinsam auf der Bühne als TV-Experte. Die verstehen sich heute noch gut und haben Kontakt.“

Auf die Frage, ob der nun international anerkannte Coach bereits „eine Nummer zu groß“ für die Bayern sei, wiegelt Kosicke ab: „Jürgen ist nicht zu groß für Bayern München oder Bayern München zu groß für ihn.“ Konkrete Gespräche über die Bayern gab es zuletzt nicht zwischen den beiden. „Wir haben nicht darüber gesprochen, ob ihn das jetzt reizt. Aber einen der größten Klubs Europas zu trainieren, ist nichts, was nicht reizvoll ist. Es muss alles stimmen, es muss passen.“

Und das tut es im Moment nicht. Bayern braucht sofort einen Trainer, und Kosicke geht davon aus, dass Klopp seinen Kontrakt in England erfüllt. „Jürgen macht sich momentan keine Gedanken über irgendeinen anderen Klub, als die Reds. Er hat einen Vertrag bis 2022. Und ich glaube, dass der Weg bis dahin noch nicht zu Ende ist.“ Es sieht also ganz danach aus, als müsse der FC Bayern das Thema Klopp abhaken. Vorerst, oder sogar für immer, wie Kosicke sagt. Denn: „Jürgen kann durchaus seine Karriere als Trainer irgendwann beenden, auch ohne den FC Bayern trainiert zu haben.“

News-Update vom 3. Januar 2018

Erfahren, deutschsprachig und ein echter Typ - Jürgen Klopp scheint perfekt in das Profil des FC Bayern zu passen, nach dem der Rekordmeister sich seinen neuen Trainer aussuchen wird. Der Name des Liverpool-Coaches fällt jedenfalls immer wieder mit Blick auf die Trainerfrage an der Säbener Straße. Zuletzt nannte Ex-Bayer Klaus Augenthaler Klopp in Zusammenhang mit den Roten. 

Gegenüber Sport1 äußerte sich nun Marc Kosicke, der Berater von Jürgen Klopp zu der Thematik und stellte klar: „Da ist nichts dran.“ Der Ex-BVB-Trainer liegt mit Liverpool derzeit auf Rang vier, ist seit 16 Partien unbesiegt.

News-Update vom 30. November 2017

Des einen Leid könnte zu des anderen Freud‘ werden: Weil Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool wohl auch in dieser Saison die Meisterschaft in der englischen Premier League abschreiben kann, werden ihm laut Sport Bild gute Chancen auf die Heynckes-Nachfolge eingeräumt. Beim FC Liverpool steht der Übungsleiter zwar noch bis zum Sommer 2022 unter Vertrag, ein vorzeitiger Abschied gilt jedoch nicht mehr als ausgeschlossen. 

Nach 14 Spieltagen liegen die Reds bereits 14 Zähler hinter Spitzenreiter Manchester City. „Wenn wir wirklich an Manchester City denken, wären wir richtig verrückt“, erklärte Klopp, nachdem am vergangenen Wochenende wieder mal eine Führung verspielt und nicht in einen Sieg umgemünzt wurde. Die Kritik an „Kloppo“ in England wächst, doch beim FC Bayern genieße der Ex-BVB-Coach nach wie vor große Wertschätzung, so Sport Bild.

Neuer Bayern-Trainer: Experten glauben an Klopp - doch es gibt ein Problem

München - Mit der Verpflichtung von Jupp Heynckes (72) als Nachfolger von Carlo Ancelotti lagen die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge goldrichtig. Innerhalb weniger Wochen ist es dem Triple-Coach von 2013 gelungen, aus einem verunsicherten Starensemble wieder ein selbstbewusstes, erfolgreiches Team zu formen. Der Rekordmeister liegt wieder auf Kurs, führt die Bundesliga-Tabelle an und hat in Champions League und DFB-Pokal noch alle Chancen.

Es juppt also wieder an der Säbener Straße. Allerdings nicht allzu lange. Während Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des Vereins noch angedeutet hatte, dass Heynckes sein Engagement vielleicht sogar über 2018 hinaus ausdehnen könnte, stellte der 72-Jährige nur kurz darauf unmissverständlich klar: Im kommenden Sommer ist endgültig Schluss. Allenfalls eine beratende Funktion sei noch vorstellbar, so Heynckes, leicht irritiert über den Hoeneß-Vorstoß.

Die FCB-Granden müssen also nun Trainermarkt nun genau studieren. Nachdem Shootingstar Julian Nagelsmann an der Säbener Straße noch nicht allerhöchste Wertschätzung genießen soll, rückt ein anderer Kandidat verstärkt in den Fokus: Jürgen Klopp.

Nicht nur Trainer-Ikone Ottmar Hitzfeld sieht den aktuellen Coach des FC Liverpool früher oder später ohnehin beim deutschen Rekordmeisters. "Klopp kennt die Bundesliga, er wurde deutscher Meister und Pokalsieger. Ich denke und erwarte, dass er irgendwann beim FC Bayern Trainer sein wird", sagte der frühere Münchner Meistertrainer bei t-online.de. Die deutsche Eliteklasse hatte Klopp vor seinem Wechsel nach England nachhaltig geprägt. Bis zum Juni 2008 stand der 50-Jährige beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag, mischte mit seinen „jungen Wilden“ die Bundesliga gehörig auf. Es folgten, wie allen bayern-Fans schmerzlich in Erinnerung sein dürfte, erfolgreiche Jahre in Dortmund.

Ein weiterer Fürsprecher des gebürtigen Stuttgarters ist Christoph Metzelder. Der Sky-Experte glaubt, dass Klopp "direkt bereit" wäre, zum FC Bayern zu kommen. Der 50-Jährige sei ein totaler Menschenfänger und "könnte das komplizierte Machtverhältnis wunderbar moderieren“, spricht der ehemalige DFB-Nationalspieler eine klare Empfehlung aus.

Ein großes Problem gibt es allerdings. Klopp, den Hoeneß schon 2008 nach München hatte holen wollen, ist bis 2022 (!) an den FC Liverpool gebunden. Aber Klopp hat sich den Reds mit Haut und Haaren verschrieben. Auch wenn der Erwartungsdruck für ihn höher geworden und die ungezügelte Begeisterung an der Anfield Road verflogen ist - ein Wechsel scheint ausgeschlossen.

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