Heynckes-Nachfolger gesucht

Nagelsmann spricht Klartext über seine Zukunft: „Genau! So machen wir es“

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Julian Nagelsmann.

Julian Nagelsmann wird immer wieder als Nachfolger von Jupp Heynckes beim FC Bayern München gehandelt. Nun soll der Rekordmeister eine Entscheidung gefällt haben.

News vom 5. Februar 2018

Julian Nagelsmann hat bekräftigt, dass er über diese Saison hinaus Bundesliga-Trainer bei 1899 Hoffenheim bleibt. „Genau! So machen wir es. Ich habe den Vertrag damals in vollem Bewusstsein unterschrieben. Dass immer mal wieder Anfragen kommen oder Vereine Ideen haben, das ist ganz normal. Auch dass man sich damit auseinandersetzt“, sagte der 30-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe Herrn Hopp auch gesagt, dass ich top motiviert bin.“

News vom 25. Januar 2018

Hoffenheim-Manager Alexander Rosen bringen die zahlreichen Gerüchte zur Zukunft von Trainer Julian Nagelsmann auf die Palme. Seiner Meinung nach werde nur berichtet, was die Medien gerade berichten wollen. Beim SID lässt er Dampf ab:

Nagelsmann sei „der gleiche authentische Typ geblieben. Ich mag aber nicht ausschließen, dass er sich nicht über die Pseudo-Wichtigkeit, bzw. das Negieren von Aussagen und klaren Statements gewundert hat.“ 

Auf der Pressekonferenz habe Nagelsmann etwa gesagt, dass er kommende Saison Hoffenheims Trainer bleibe. Rosen: „Aber da berichtet niemand darüber. Wir können sagen, was wir wollen. Es wird nur berichtet, was man eben gerade berichten will.“ Solche Aussagen würden dann als taktieren gewertet werden, meint der Manager. „Aber, dass jemand auf die Idee kommt, dass das wahr sein könnte, berichtet niemand.“

News vom 24. Januar 2018

Das Thema Julian Nagelsmann und Bayern München hat sich vor dem Bundesligaduell zwischen dem deutschen Meister und 1899 Hoffenheim merklich abgekühlt. Nach der Süddeutschen Zeitung berichtete am Donnerstag auch die Bild-Zeitung, dass der 30 Jahre alte Hoffenheim-Coach in den Münchener Überlegungen über die Besetzung des Trainerpostens in der nächsten Saison keine Rolle mehr spiele (siehe Eintrag um 8.30 Uhr). Nagelsmann selbst sagte am Donnerstag bei seiner Pressekonferenz zu diesem Spiel: „Ich werde mich zu keinem Trainergesuch bei anderen Vereinen mehr äußern. Ich betone weiter, wie gern ich hier weiter jeden Tag auf das Gelände fahre und wie sehr ich mich diesem Verein verbunden fühle.“

Nagelsmann könnte 2019 aus seinem Vertrag mit der TSG Hoffenheim aussteigen. Genauso lange möchte der FC Bayern auch an seinem aktuellen Trainer Jupp Heynckes (72) festhalten. Der jüngste Trainer der Bundesliga lobte den ältesten am Donnerstag ausdrücklich. „Wenn man ihn als außergewöhnlich erfolgreich beschreibt, dann beschreibt ihn das ganz gut“, sagte Nagelsmann über Heynckes. „Er war bei nahezu allen Clubs erfolgreich und hat diverse nationale und internationale Titel gewonnen. Und seine Karriere wird ja noch erfolgreicher werden. Da kann man nur Applaus klatschen. Das kann für einen jungen Trainer nur ein Ansporn sein, mal in ähnliche Dimensionen vorzustoßen.“

8.30 Uhr: Neues von Julian Nagelsmann und dem FC Bayern. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe Donnerstag) haben die Münchner den Jung-Coach (30) der TSG Hoffenheim als Heynckes-Nachfolger gestrichen. Das hat laut dem Blatt gleich mehrere Gründe:

- Bayern würde voll auf die Charme-Offensive bei Heynckes setzen. Die FCB-Bosse um Hoeneß und Rummenigge wollen den 72-Jährigen unbedingt über den Sommer hinaus halten.

- Sollte Heynckes bei seinem „Nein“ bleiben, käme Thomas Tuchel für die Bayern eher in Frage - auch wegen dessen internationaler Erfahrung.

- Nagelsmann ist den Bossen dem Bericht nach zu jung. Die Spieler aber schwärmen geradezu von Heynckes‘ Erfahrung.

- Hoeneß respektiert zudem das „Nein“ von TSG-Mäzen Dietmar Hopp, mit dem er privat befreundet ist. Der will mit Nagelsmann noch den Umbruch im Team bis Sommer 2019 hinbekommen. Davor legt Hopp offenbar sein Wechsel-Veto ein.

- UND: Der BVB ist hinter Nagelsmann her. Laut Bild wird der Hoffenheimer Trainer eher dort anheuern.

News vom 7. Januar 2018 

Julian Nagelsmann hat im Interview mit der „Heilbronner Stimme“ über seine Pläne für die nächste Saison gesprochen. Dabei hat er den Verein genannt, bei dem er sich in der kommenden Saison sieht. Wir haben Nagelsmanns Aussagen hier zusammengefasst.

News vom 18. Dezember 2017

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat Trainer Julian Nagelsmann zu einem Verbleib bei 1899 Hoffenheim geraten. "Es gibt keine Not für Julian Nagelsmann, zu einem großen Klub zu gehen. Er hat alle Zeit der Welt und kann in Hoffenheim weiter wachsen", sagte das Präsidiumsmitglied des VfB Stuttgart in der SWR-Sendung Sport im Dritten: "Er kann die Probleme so nach und nach abarbeiten und dann den nächsten Schritt gehen."

Der 30 Jahre alte Nagelsmann kann die Kraichgauer trotz eines Vertrages bis 2021 im Sommer 2019 verlassen. Einen früheren Wechsel des umworbenen Trainers, der mit Rekordmeister Bayern München und DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird, hat TSG-Mehrheitseigner Dietmar Hopp zuletzt ausgeschlossen.

News vom 14. Dezember 2017

Für Julian Nagelsmann kommt es in diesen Tagen knüppeldick. Als wären die ständigen Gerüchte um eine Zukunft bei Borussia Dortmund oer Bayern München nicht schon nervig genug, wird der "Trainer des Jahres" nun auch noch von seinem Sohn Maximilian im Stich gelassen. "Der legt mir eigentlich immer meine Kleidung raus, er ist nun aber schon in den Urlaub gefahren", sagte Nagelsmann mit einem Augenzwinkern: "Mal schauen, ob ich das auch alleine hinbekomme." Der durchaus modebewusste Hoffenheim-Coach spielte damit flapsig auf Vermutungen im Boulevard an, wonach die Farben seiner Bekleidung mitunter einen Hinweis auf den künftigen Verein geben könnten. Und da Nagelsmann mit der TSG am kommenden Samstag (18.30/Sky) nun ausgerechnet beim BVB gastiert, wird die Auswahl der Klamotten noch einen Tick wichtiger sein.

"Ich werde ganz genau aufpassen, was ich anziehe. Damit es da auf keinen Fall Gerüchte gibt", sagte der 30-Jährige, der am Mittwochabend ein glückliches 1:0 (0:0) seines Teams gegen den VfB Stuttgart bejubeln dürfte. In Dortmund wird Nagelsmann also wohl garantiert keinen schwarzen Anorak mit gelben Applikationen tragen - die Spekulationen um seine Person dürfte er damit aber nicht beenden.

News vom 14. Dezember 2017

Nach der Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart hat sich der umworbene Senkrechtstarter zu seiner näheren sportlichen Zukunft geäußert. Diese soll sich wohl vorerst noch in Sinsheim abspielen. „Ich bin ein Freund von Fakten, sowohl sportlich als auch privat. Fakt ist, ich bin Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim und auf den Job konzentriere ich mich“, sprach der 30-Jährige nach Abpfiff in die Sky-Mikrofone.

Zu einem wirklichen Treueschwur konnte sich Nagelsmann dann jedoch nicht durchringen. „Ich gehe, Stand jetzt, davon aus, dass ich im Sommer Trainer bei 1899 Hoffenheim bin“, schränkte der Übungsleiter ein. Die Spekulationen dürften nach diesem Statement nicht abreißen. 

News vom 12. Dezember 2017

Mehrheitseigner Dietmar Hopp hat vor den Mitgliedern von 1899 Hoffenheim über die Zukunft von Trainer Julian Nagelsmann gesprochen - und rückte wohl eher ungewollt die Verantwortlichen des TSG-Profibereichs in ein schlechtes Licht. Denn Hopp verkündete auf die Frage nach der Zukunft Nagelsmanns: „Der Verein hat seine Hausaufgaben gemacht. Julian hat einen verbindlichen Vertrag bei uns bis zum 30. Juni 2019.“ Damit bestätigte er indirekt eine Aussteigsklausel in dem Kontrakt.

Die TSG-Bosse hatten erst im Juni stolz verkündet, dass Nagelsmann einen Vertrag bis 2021 unterschrieben habe. Schon kurz darauf kamen erste Gerüchte auf, wonach der "Trainer des Jahres" eine Ausstiegsklausel besitzt. Angeblich könne der 30-Jährige, der trotz seiner ständigen Dementi nach wie vor mit Rekordmeister Bayern München und DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird, die TSG im Sommer 2019 für eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro verlassen. Die Summe bestätigte Hopp zwar nicht, das Datum aber schon.

Heißt: Wenn die TSG Hoffenheim für Julian Nagelsmann eine stattliche Ablösesumme erhalten möchte, müsste man den Trainer im Sommer 2018 ziehen lassen.

News vom 30. November 2017

Generell scheint sich an der Säbener Straße die Erkenntnis durchzusetzen, dass Julian Nagelsmann noch kein Kandidat für die Trainerbank des FC Bayern ist. Selbst Uli Hoeneß sagte Anfang des Jahres gegenüber heidelberg24.de*: „Er (Nagelsmann, Anm. d. Red.) ist gut beraten, hier (bei der TSG 1899 Hoffenheim, Anm. d. Red.) noch drei bis vier Jahre zu bleiben.“

Vielleicht hat sich die Personalie ohnehin bald von selbst erledigt. Wie die Sport Bild zu wissen glaubt, schätzt man auch bei Borussia Dortmund die Arbeit des jungen Hoffenheimer Fußballlehrers. Angeblich beschäftigt man sich beim BVB damit, Nagelsmann nach Dortmund zu locken, falls die Zusammenarbeit mit Peter Bosz vorzeitig endet. Der Niederländer steht aufgrund der sportlichen Krise der Schwarzgelben unter enormem Druck, eine vorzeitige Auflösung seines noch bis 2019 laufenden Vertrages ist nicht unwahrscheinlich, sollte die Talfahrt weiter anhalten.

Nagelsmann selbst hat Verbindungen zur Borussia Dortmund allerdings dementiert. "Ich habe keinen Kontakt zu anderen Vereinen. Ich mache mir zur Aufgabe, dass wir hier wieder in die Erfolgsspur kommen und unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Damit ist das Thema ganz schnell wieder abgehakt.“

Bayern-Trainer? Experten halten Nagelsmann als Heynckes-Nachfolger für zu unerfahren

Nichts ist so anziehend wie Erfolg - auch und gerade im Fußballgeschäft. Diese Erfahrung durfte Julian Nagelsmann bereits in jungem Alter als Coach der U19 der TSG 1899 Hoffenheim machen. Damals, im Sommer 2015, wollte FCB-Präsident Uli Hoeneß das Trainertalent nach München locken mit dem Angebot, die U17 oder U19 des Rekordmeisters zu übernehmen.

„Hoeneß und ich waren beim Kennenlern-Gespräch, das mich auch schwer beeindruckt hat. Es hat nur 7 Minuten und 30 Sekunden gedauert. Also wirklich ganz, ganz kurz. Uli Hoeneß hat ein paar Dinge gefragt. Anscheinend habe ich ihn recht schnell überzeugt. Dann ist der Gedanke bei Bayern gereift, mich zu holen“, verriet Nagelsmann im Gespräch mit Eurosport. Doch Hoffenheim-Boss Dietmar Hopp verweigerte die Freigabe, Nagelsmann musste absagen.

Nach der Trennung von Carlo Ancelotti ploppte die Personalie Nagelsmann bei der Suche eines Nachfolgers natürlich wieder auf. Nagelsmann befeuerte die Spekulationen mit Aussagen wie: „Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle. Ich habe viele Jahre in München gelebt, komme aus Landsberg am Lech.“

Mit Sebastian Rudy, Niklas Süle und vielleicht auch bald Sandro Wagner tummeln sich gleich mehrere Spieler an der Säbener Straße, die Nagelsmann noch aus gemeinsamen Hoffenheimer Zeiten kennt. Doch gleichzeitig stehen auch einige Weltmeister und sonstige Superstars im Kader des Rekordmeisters - der ein oder andere Beobachter des Profifußballs traut dem 30-jährigen Nagelsmann den Umgang mit solchen Kalibern noch nicht zu. Torwarttitan Oliver Kahn beispielsweise rät von einer jetzigen Verpflichtung Nagelsmanns ab. „Ich denke, Nagelsmann ist noch zu jung für Bayern. Er hatte ein bisschen Erfolg mit Hoffenheim, aber ein Job in München käme viele Jahre zu früh.“

Ähnlich sieht das Rekordnationalspieler Lothar Matthäus: „Bei Nagelsmann war der Hype letztes Jahr groß. Er ist sympathisch, geht in die Tiefe – aber er hat noch keine Titel. Das war Bayern immer wichtig: Ottmar Hitzfeld, Louis van Gaal, Heynckes, Pep Guardiola, Ancelotti. Wenn das ein Kriterium ist, muss er noch ein paar Jahre warten. Irgendwann wird er es aber zum FC Bayern schaffen.“ Auch Jupp Heynckes sieht den Hoffenheimer Fußballlehrer noch nicht ganz in der Position, ihn an der Säbener Straße zu beerben. 

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Video: Glomex

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