Ersatz für Lewandowski gesucht

Sanchez aus dem Rennen bei Bayern - und was ist mit Dzeko, Gomez oder Kießling?

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Edin Dzeko lief bereits für Rom in der Champions League auf.

Nach dem Topspiel gegen den BVB beschäftigt den FC Bayern eine Frage: Wer kommt als Ersatz für Lewandowski in Frage? Rummenigge spricht im Interview von limitierten Möglichkeiten.

Robert Lewandowski hat sich im Topspiel gegen den BVB zurückgemeldet, traf einmal beim 3:1-Sieg. Die Bosse des FC Bayern beschäftigt aber vor allem eine Frage: Wen holen wir im Winter als Lewy-Back-up?

Karl-Heinz Rummenigge meinte im Sky-Interview: „Die Möglichkeiten werden limitiert sein. Wer einen guten Spieler hat, der wird ihn nicht abgeben oder nur für horrendes Geld.“ Und genau das werden die Bayern im Winter nicht in die Hand nehmen, wie der Vorstandschef klarmachte. Sein Plan: „Vielleicht gibt es irgendeine gute Idee, die nicht dramatisch viel Geld kostet.“

Alexis Sanchez ist damit aus dem Rennen. Der Vertrag des Chilenen läuft im Sommer aus, Arsenal könnte also nur noch im Winter ordentlich Kasse machen.

Ein weiteres Hindernis: Sanchez will bei seinem nächsten Vertrag fett abkassieren, soll sich ein Gehalt von knapp 25 Millionen Euro wünschen. Rummenigge: „Gehen Sie mal davon aus, dass diese Türe im Januar zu sein wird. Er ist auch kein direkter Ersatz für Robert Lewandowski, da er kein richtiger Mittelstürmer ist.“

Rummenigge und Hoeneß.

Das wären Edin Dzeko, Mario Gomez und Stefan Kießling. Dzeko, aktuell beim AS Rom unter Vertrag, trifft dort wie er will: zehn Tore in 14 Spielen. Unwahrscheinlich also, dass sich der Ex-Wolfsburger hinter Lewandowski auf die Bank setzt. Zudem lief der 31-Jährige bereits für Rom in der Champions League auf, dürfte deshalb international nicht für den FCB ran.

Zweimal die Eins: FC Bayern demontiert BVB - die besten Bilder

Mario Gomez hat in Wolfsburg noch Vertrag bis 2019, ist absoluter Führungsspieler und Kapitän beim VfL. Die Rückholaktion des 32-Jährigen dürfte kein Schnäppchen werden.

Bliebe noch einer: Stefan Kießling. Jupp Heynckes kennt den 33-Jährigen aus Leverkusener Zeiten. In der laufenden Saison stand der Bundesliga-Torschützenkönig von 12/13 nur zwei Mal für Bayer auf dem Rasen. Billig wäre Kießling, aber ob er das Bayern-Niveau noch hat, ist mehr als fraglich.

Dafür spielte sich am Samstag ein Flügelflitzer endgültig auf die Münchner Wunschliste. Christian Pulisic wirbelte die Bayern-Defensive mehrfach durcheinander. Sky-Experte Lothar Matthäus: „Mit seinem Selbstvertrauen und seiner Geschwindigkeit ist er zu Höherem berufen.“ Ein Lewy-Ersatz wäre aber auch Pulisic nicht.

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Jau

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