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Lewandowski-Theater: FCB-Bosse gehen wohl nicht ans Telefon - Barca angeblich sogar mit Post-Einschreiben

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Von: Marius Epp

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Der FC Barcelona will dem FC Bayern eine stattliche Summe für Robert Lewandowski bieten - doch scheitert offenbar schon bei der Kontaktaufnahme.

Barcelona/München - Der FC Barcelona will Robert Lewandowski, Robert Lewandowski will zum FC Barcelona - doch der FC Bayern schiebt dem Wechsel einen Riegel vor. Am konsequenten „Er bleibt - basta“ der Münchner Bosse ändert laut aktuellen Medienberichten weder ein drittes, verbessertes Angebot noch ein Treffen des Stürmers mit Barca-Coach Xavi etwas.

Der Rekordmeister könnte damit zwei Strategien verfolgen: Entweder er will im Polen ein Exempel nach dem Motto „Niemand ist größer als der Verein“ statuieren - oder schlicht den Preis in astronomische Höhen treiben. Wahrscheinlich ist eine Mischung aus beidem.

FC Barcelona blitzt mit Lewandowski-Gesuchen ab: FC Bayern geht nicht ans Telefon

Ganz ohne Risiko ist dieses Vorgehen aber nicht: Dem FC Bayern droht eine Saison lang Unruhe mit einem Spieler, der möglicherweise tatsächlich streikt, weil er keine Lust mehr hat, für den Klub zu spielen. Trotzdem zeigen sich die Münchner nicht gesprächsbereit. Auch, weil weit und breit kein adäquater, bezahlbarer Nachfolger in Sicht ist.

Anfragen aus Katalonien verlaufen offenbar gänzlich im Sande: Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung klage man in Barcelona über die schwierige Kontaktaufnahme nach München. Bayern-Verantwortliche würden nicht ans Telefon gehen, wenn Barca-Sportdirektor Mateu Alemany anruft.

Hasan Salihamidzic sieht sich offenbar nicht gezwungen, auf die Angebote aus Barcelona einzugehen.
Hasan Salihamidzic sieht sich offenbar nicht gezwungen, auf die Angebote aus Barcelona einzugehen. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Lewandowski erhält weiter keine Transfer-Freigabe vom FC Bayern

Angeblich soll Barcelona sogar ein Lewandowski-Angebot per „Burofax“ nach München geschickt haben. Dabei handelt es sich um eine Art Post-Einschreiben. Am 12. Juli wird Lewandowski in München zum Trainingsbeginn erwartet - in der jetzigen Gemengelage eine etwas schräge Vorstellung.

Der hochverschuldete FC Barcelona tut momentan alles, um Zusatzeinnahmen zu generieren. Diese braucht der Verein, um große Transfers à la Lewandowski tätigen zu dürfen. Neue Spieler dürfen erst kommen, wenn an anderer Stelle Geld eingespart wird, so schreibt es der spanische Ligaverband LFP vor.

Deshalb verkaufte der Verein eigene TV-Rechte im Wert von ca. 200 Millionen Euro. Wenn sich die Haltung an der Säbener Straße nicht ändert, ist das jedoch vergebene Liebesmüh. (epp)

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