Edel-Reservist geht wohl zur Konkurrenz

Fix oder nicht? Bayern-Star Rode angeblich zu Borussia Dortmund

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Sebastian Rode (r.) wird wohl künftig in Schwarz-Gelb auflaufen.

München - Sebastian Rode sieht beim FC Bayern keine Zukunft mehr und wechselt laut Medienberichten zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. Der Edel-Reservist beerbt beim BVB Ilkay Gündogan.

Am Ende will ein Fußballprofi eben so häufig spielen wie möglich - auch Sebastian Rode. Der blonde Mittelfeldspieler des FC Bayern München sieht beim deutschen Rekordmeister keine Perspektive mehr und wechselt zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. Das berichtet die Bild.

Rode-Berater dementiert Einigung

So sollen sich die beiden Klubs auf einen Transfer geeinigt haben. Inklusive Bonuszahlungen könne die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler demnach bis zu 25 Millionen Euro betragen, realistisch ist ein Sockelbetrag von 12 bis 15 Millionen. Rodes Berater Branko Panic widersprach der Darstellung allerdings: Es bestehe keine Einigung.

Der 25-Jährige war im Sommer 2014 ablösefrei von Eintracht Frankfurt in die bayerische Landeshauptstadt gewechselt und stand beim FC Bayern noch bis 2018 unter Vertrag.

Nur wenig Einsätze bei Bayern unter Guardiola

Rode kam bei den Roten insgesamt 38 Mal in der Bundesliga zum Einsatz, in der abgelaufenen Spielzeit gönnte Pep Guardiola dem zweikampfstarken Dauerläufer aber lediglich 411 Bundesliga-Minuten, dazu noch 90 in der Champions League und vier im DFB-Pokal.

Zu wenig für einen Mann wie Rode, der auch den Traum von einem Platz in der deutschen Nationalmannschaft noch nicht aufgegeben hat.

Breits vor zwei Jahren waren die Dortmunder an einer Verpflichtung Rodes interessiert, der entschied sich damals aber für den FC Bayern.

Neben dem BVB waren auch zahlreiche andere Klubs von Rodes Fußballkünsten angetan. Auch der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und der FC Schalke 04 bemühten sich um Bayerns Edel-Reservisten. Nach Informationen von goal.com soll zudem Arsenal London an Rode interessiert sein. Die Gerüchte um einen Wechsel zum BVB halten sich aber hartnäckig.

Geld wie Heu! Ein Bayer unter den Top Ten der bestbezahlten Profis in 2015

Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 10: Andres Iniesta (FC Barcelona): 21,5 Millionen € (Gehalt: 15 Mio. €, Prämien: 2 Mio. €, andere Einkünfte: 4,5 Mio. €). © afp
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 9: Wayne Rooney (Manchester United): 22 Millionen € (Gehalt: 16,7 Mio. €, Prämien: 300.000 €, andere Einkünfte: 5 Mio. €). © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 8: Thomas Müller (FC Bayern): 23,6 Millionen € (Gehalt: 16 Mio. €, Prämien: 600.000 €, andere Einkünfte: 7 Mio. €). © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 7: Gareth Bale (Real Madrid): 24,5 Millionen € (Gehalt: 14 Mio. €, Prämien: 500.000 €, andere Einkünfte: 10 Mio. €). © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 6: Angel di Maria (Paris St. Germain): 26 Millionen € (Gehalt: 24 Mio. €, Prämien: 800.000 €, andere Einkünfte: 1,2 Mio. €). © afp
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 5: Thiago Silva (Paris St. Germain): 26,5 Millionen Euro (Gehalt: 23 Mio. €, Prämien: 1 Mio. €, andere Einkünfte: 2,5 Mio. €). © afp
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 4: Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain): 28,5 Millionen Euro (Gehalt: 20 Mio. €, Prämien: 2,5 Mio. €, andere Einkünfte: 6 Mio. €). © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 3: Neymar (FC Barcelona): 43,5 Millionen Euro (Gehalt: 20 Mio. €, Prämien: 2,5 Mio. €, andere Einkünfte: 21 Mio. €). © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 2: Cristiano Ronaldo (Real Madrid): 67,4 Millionen Euro (Gehalt: 32 Mio. €, Prämien: 400.000 €, andere Einkünfte: 35 Mio. €) © dpa
Die bestverdienenden Fußballer der Welt im Jahr 2015
Platz 1: Lionel Messi (FC Barcelona): 74 Millionen Euro (Gehalt: 36 Mio. €, Prämien: 3 Mio. €, andere Einkünfte: 35 Mio. €). © afp

Nach den Transfers von Mario Götze (2013), Robert Lewandowski (2014) und Mats Hummels (2016), die vom BVB zum FC Bayern wechselten, ist Rode seit langer Zeit der erste, der den umgekehrten Weg von München nach Dortmund geht.

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