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700 Millionen Euro für den FC Barcelona! Lewandowski-Transfer rückt näher

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Von: Christoph Gschoßmann

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Kommt endlich Bewegung in den Transfer von Robert Lewandowski zum FC Barcelona? Der hochverschuldete Klub hat nun die Weichen gestellt.

Update vom 17. Juni, 7.41 Uhr: Der FC Barcelona ist der angestrebten Verpflichtung von Robert Lewandowski ein gutes Stück nähergekommen. Bei einer Mitgliederversammlung wurden am späten Donnerstagabend zwei Vorschläge von Klub-Präsident Joan Laporta zur kurzfristigen Erschließung neuer Einnahmequellen mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der finanziell schwer angeschlagene Verein hofft, dass damit schon in den nächsten Wochen rund 700 Millionen Euro in die leeren Kassen fließen.

Die zum Teil heiß geführten Debatten vor den beiden Abstimmungen dauerten insgesamt fast dreieinhalb Stunden. Gebilligt wurde zunächst der Verkauf einer Beteiligung von 49,9 Prozent an der Barca Licensing and Merchandising (BLM), der 200 bis 300 Millionen Euro einbringen soll. Anschließend segneten die Mitglieder mit Stimmrecht auch die Abtretung von maximal 25 Prozent der TV-Rechte für längstens 25 Jahre ab. Das könnte laut Laporta Einnahmen von mindestens 500 bis 550 Millionen Euro bedeuten.

FC Barcelona kommt an frisches Geld: Lewandowski-Transfer rückt näher

Der seit März 2021 amtierende Laporta hatte vor der Versammlung für seine Vorschläge die Werbetrommel gerührt und unter anderem gesagt: „Barça war tot. Nun sind wir auf der Intensivstation. Wenn diese Maßnahmen gebilligt werden, werden wir aus dem Krankenhaus entlassen.“ Der Klub von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen hat horrende Schulden in Höhe von insgesamt 1,35 Milliarden Euro.

Laporta will neben dem 33 Jahre alten Polen Lewandowski weitere Top-Fußballer holen, „um wieder um Titel spielen zu können“. Im Gespräch sind unter anderem die Portugiesen Rafael Leao und Bernardo Silva, der Spanier Carlos Soler und der Senegalese Kolidou Koulibaly. Um aber die angestrebte Sanierung der Finanzen nicht zu gefährden, will man gleichzeitig Spielergehälter kürzen und die Gehaltsmasse um 160 auf rund 400 Millionen Euro jährlich reduzieren. Auch sollen Spieler verkauft werden, die viel verdienen und in Barcelona nicht so gut eingeschlagen haben. Der Transfer des Niederländers Frenkie de Jong, an dem nach Medienberichten vor allem Manchester United interessiert ist, soll etwa rund 100 Millionen in die Kassen spülen.

Barca: Mitglieder stimmen über Geld für Lewandowski-Transfer ab

Erstmeldung vom 16. Juni, 15.42 Uhr: München/Barcelona – Wann werden im Fall Robert Lewandowski endlich Nägel mit Köpfen gemacht? Der FC Bayern will ihn nicht zu billig hergeben, der FC Barcelona will ihn unbedingt - und Lewandowski selbst will sowieso. Doch aktuell hapert es vor allem am Geld – doch eine Mitgliederversammlung könnte nun dafür sorgen, dass endlich Bewegung in den Hickhack-Transfer des Sommers kommt. Denn: Die Katalanen könnten endlich frisches Geld bekommen, das umgehend für den Weltfußballer ausgegeben werden soll.

4.478 Mitglieder stimmen laut Bild darüber ab, ob der mit 1,3 Milliarden verschuldete Klub neues Geld verwenden darf. Dabei hat Barca schon viel in die Waagschale geworfen, um sich aus den finanziellen Nöten zu befreien: Die Trikot-Werbung und der Stadionname des altehrwürdigen Camp Nou – künftig „Spotify Camp Nou“ – gingen für 275 Millionen Euro an den neuen Sponsor Spotify.

Torjäger des FC Bayern: Robert Lewandowski.
Torjäger des FC Bayern: Robert Lewandowski. © IMAGO / Sven Simon

Nun geht es an die Klub-Anteile. 49,9 Prozent des Barça Licensing & Merchandising (BLM) und 25 Prozent der TV-Rechte sollen veräußert werden, wenn die Mitglieder dafür stimmen.

FC Bayern will wohl 50 Millionen Euro für Robert Lewandowski einstreichen

Und dann könnte es schnell gehen im Fall Lewandowski. Der FC Bayern will angeblich 50 Millionen Euro für den Polen haben. Das bisherige Angebot von 32 Millionen plus Bonus-Zahlungen war dem FCB zu wenig.

Die Vereinsbosse bekräftigten zuletzt, Lewandowski auch bis zu seinem Vertragsende im nächsten Jahr halten zu wollen. Doch ein entsprechendes, von den Barca-Mitgliedern in die Wege geleitetes Angebot könnte Oliver Kahn, Hasan Salihamidzic und Co. wohl zum Umdenken bewegen.

Den umworbenen Starstürmer verfolgt die Situation unterdessen aus sonnigen Gefilden. Derzeit schaltet Robert Lewandowski vom Transfer-Theater ab und genießt seinen Familienurlaub, ausgerechnet in Spanien. (cg)

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