Vize-Weltmeister enorm begehrt

Konkurrenz für Bayern? Englischer Topklub lockt Rebic wohl mit stattlicher Summe

+
Zahlt Manchester United 50 Millionen Euro für Ante Rebic? Der Frankfurter ist heiß begehrt.

Ante Rebic könnte seinem langjährigen Coach Niko Kovac zum FC Bayern München folgen. Medien bringen nun englische Klubs ins Gespräch. Ein Klub aus der Premier League soll bereits ein Angebot vorbereiten.

News vom 16. Juli: Manchester United bereitet offenbar Angebot für Rebic vor

Nach dem Ende der WM beginnt das heiße Feilschen um Ante Rebic. Trotz des verpassten Titels nach der Finalniederlage gegen Frankreich in Moskau zählt der Kroate zu den Gewinnern des Turniers. Immerhin hat er - abgesehen vom bedeutungslosen dritten Gruppenspiel - immer in der Startelf gestanden und schoss zudem das 1:0 beim 3:0 über Argentinien - sozusagen der Startschuss für den famosen Ritt durch das Turnier.

Offenbar ist besonders Manchester United heiß auf den 24-Jährigen, der den FC Bayern im Pokalfinale beim 3:1 mit zwei Treffern fast im Alleingang besiegte. Wie der D aily Mirror berichtet, bereiten die „Red Devils“ ein Angebot über umgerechnet 50 Millionen Euro vor. Das Blatt aus England bezieht sich dabei auf nicht näher genannte italienische Quellen. Zuvor hatte Mundo Deportivo aus Spanien das Interesse thematisiert und eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro ins Gespräch gebracht. Da das Transferfenster in England bereits am 9. August schließt, müsste der Deal in den kommenden drei Wochen über die Bühne gehen. 

News vom 11. Juli: Mega-Konkurrenz für Kovac

Ante Rebic ist im Moment dort, wo jeder Fußballer sein will: im Fokus der Spitzenklubs. Grund dafür ist auch Niko Kovac. Der neue Trainer des FC Bayern machte ihn bei Eintracht Frankfurt stark und führte ihn zu seinem persönlichen Höhepunkt im Pokalfinale gegen die Münchner. Aber das war noch lange nicht das Ende von Rebics Fahnenstange. Bei der WM ist der Offensivmann der Frankfurter stärker als je zuvor. Rebic hat Interessen geweckt - in ganz Europa!

Für Kovac, der den Kroaten bei Bayern zum absoluten Superstar machen könnte, gibt es wohl oder übel Mega-Konkurrenz im Transfer-Poker. Wie die SportBild berichtet sind Manchester United, der FC Arsenal und der FC Liverpool ebenfalls interessiert. Vom SSC Neapel und den Tottenham Hotspur ist schon länger die Rede. Ein Abschied von Eintracht Frankfurt ist also sicher? „Bislang liegen uns keinerlei Angebote vor. Wir planen fest mit Ante Rebic für die neue Saison“, sagte Bobic kürzlich. 

Doch was noch nicht ist, kann noch und wird aller Voraussicht nach noch werden - vor allem, wenn Rebic bei einem der nächsten beiden WM-Spiele überzeugt. Auch Ivica Olic, der als Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft dabei ist, hat eine klare Meinung zur Zukunft des 24-Jährigen. „Ante ist einer für Bayern. Er könnte jetzt noch von einem Spieler wie Ribéry lernen und ihn in einem Jahr ersetzen. Er ist bereit für einen großen Klub. Ante ist einer der schnellsten Spieler in unserer Nationalmannschaft“, so Olic. Doch an was könnte der Transfer scheitern? Gerüchten zufolge liegt die Ablöse bei über 50 Millionen Euro. Fraglich ob die Münchner so viel zahlen wollen. 

News vom 10. Juli: „Es kann viel passieren kann, wenn ein großer Verein Interesse anmeldet“

Ante Rebic ist spätestens nach seinem Doppelpack für Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern (3:1) den Fußball-Fans in Deutschland ein Begriff. Dank seiner Leistungen in der kroatischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM aber rückt der 24-Jährige ins internationale Rampenlicht. Jetzt sprach Eintracht-Boss Fredi Bobic mit Sport1 über die Leistungen von Rebic. 

„Ich freue mich sehr über den Erfolg von Ante Rebic mit der kroatischen Nationalmannschaft“, erklärt Bobic. „Mannschaft und Trainerteam schauen gemeinsam im Frankfurter Trainingslager in den USA die WM-Spiele und fiebern natürlich besonders mit Ante mit. Wir werden nach unserem Testspiel gegen Salt Lake City am Mittwoch wieder alle gemeinsam die Daumen für Ante im anstehenden WM-Halbfinale drücken, das ist doch klar.“

Dass Rebic, der auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird, damit aber auch das Interesse bei anderen Vereine wecken dürfte, ist Bobic klar. „Erst mal freut es mich sehr, dass ein Spieler von Eintracht Frankfurt so erfolgreich bei der WM spielt“, so der 46-Jährige. „Es ist völlig normal, dass das Interesse an einem Spieler mit diesen Qualitäten wächst. Bislang liegen uns keinerlei Angebote vor. Wir planen fest mit Ante Rebic für die neue Saison. Ante hat einen langfristigen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2021. Natürlich ist uns bewusst, dass immer viel passieren kann, wenn ein großer Verein Interesse anmeldet. Wir können wirtschaftlich mit den ganz Großen nicht mithalten, das ist aber nichts Neues.“ 

Heißt: Bei einem passenden Angebot wäre Eintracht Frankfurt wohl verhandlungsbereit.

News vom 6. Juli: So vielsagend äußert sich der kroatische WM-Held

Am Samstag kämpft Ante Rebic mit der kroatischen Nationalelf bei der WM um den Einzug in die Runde der letzten Vier. „Team Hrvatska“ trifft im Viertelfinale auf Gastgeber Russland. Rebic, aktuell noch bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, hat beim prestigeträchtigen Nationenturnier bereits für mächtig Furore gesorgt. In der Vorrunde erzielte der 24-Jährige Kroatiens wichtigen Führungstreffer gegen Lionel Messis Argentinier.

Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag hat sich Rebic zum kolportierten Interesse des FC Bayern geäußert. „Ich habe mit Niko Kovac mehrere Jahre zusammengearbeitet. Ich würde sagen, dass es eine sehr erfolgreiche Zeit war“, gab der Offensivmann vielsagend zu Protokoll. Bayerns Neu-Coach zähmte den als kompliziert geltenden Typen Rebic während seiner Amtszeit am Main. Ein klares Dementi klingt anders. 

Über Vertragsdetails möchte der bullige Stürmer derzeit allerdings noch nicht nachdenken. Mit Kroatien hat Rebic noch einiges vor. „Im Moment zählt für mich nur die WM“, sagte der 24-Jährige.

News vom 28. Juni: Schnappt sich ein englischer Klub den Eintracht-Pokalhelden?

Ante Rebic rockt mit der kroatischen Nationalmannschaft gerade die WM in Russland. Allerdings sind nicht erst seit seinen Auftritten bei der Fußball-Weltmeisterschaft andere Vereine auf den Offensivmann von Eintracht Frankfurt aufmerksam geworden.

Nachdem jüngst schon ein Interesse des FC Bayern kolportiert wurde, soll nun auch ein englischer Verein am 24-Jährigen interessiert sein. Wie der Mirror berichtet hat der FC Everton seine Fühler nach Rebic ausgestreckt.

Allerdings würde ein Transfer den Lokalrivalen des FC Liverpool nicht ganz billig kommen. Mindestens 30 Millionen würde Rebic wohl kosten. Vielleicht würde Eintracht Frankfurt nach den guten Leistungen des Kroaten bei der WM sogar noch einen höheren Preis ausrufen.

Erstmeldung vom 23. Mai

München - Die Frankfurter Eintracht hat dem FC Bayern München den Saisonabschluss gehörig vermiest. Statt der geplanten Double-Feier auf dem Münchner Rathausbalkon standen die Roten mit nur einem einzigen Titel da. Zu wenig, dem bajuwarischen Selbstverständnis nach.

Vor allem für die scheidende Trainer-Legende Jupp Heynckes hätten sich viele FCB-Fans den DFB-Pokal als Abschiedsgeschenk gewünscht - gerade da es in der Champions League gegen Real Madrid wieder einmal auf höchst unglückliche Art und Weise nicht geklappt hatte. Doch einer hatte im Besonderen etwas gegen den Münchner Erfolg: Ante Rebic. Der Eintracht-Angreifer ließ die Verteidigung des Rekordmeisters alt aussehen und traf doppelt.

Rebic: „Es ist hart einem so großen Klub wie Bayern zu widerstehen“

Nun hat der Kroate, der im Juni zur Weltmeisterschaft nach Russland fährt, mit einigen Aussagen Transfer-Spekulationen angeheizt: „Niko Kovac und ich, das hat immer gut gepasst“, so Rebic zu goal.com. „Es macht Spaß mit ihm zusammenzuarbeiten. Er wird zu Bayern gehen und wir werden sehen, was die Saison bringen wird.“

Dass der Außenspieler sich gut mit dem künftigen Bayern-Coach versteht, ist kein Geheimnis. Naheliegend also auch die Vermutung, Rebic könnte doch mit zum Rekordmeister wechseln: „Ich denke nicht einmal über einen Transfer nach. Ich will mich im Moment nur gut erholen, die Saison war hart und lang. Bayern? Das weiß jeder, es ist hart einem so großen Klub wie Bayern zu widerstehen.“

Rebic zu den Bayern? Große Konkurrenz in der Offensive

Diese Aussage lässt aufhorchen. Obwohl sich Rebic im Moment wohl nicht mit einem Transfer befasst - ein Dementi klingt anders. Mit neun Toren und drei Vorlagen in der vergangenen Saison bewies der Offensiv-Mann seine Qualitäten. Ob der Nationalspieler allerdings schon weit genug ist, um den FC Bayern auf den Außenpositionen zu verstärken, ist offen. Wenn ein Trainer für solch einen Schritt optimal geeignet sein dürfte, dann Niko Kovac. Dieser könnte seinen Schützling entsprechend unterstützen.

Auf den Außenpositionen steht bei den Roten zwar spätestens nächste Saison der große Umbruch an. Doch die beiden Alt-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben verlängerten jüngst ihre Verträge und mit Serge Gnabry, der von seiner Leihe bei der TSG 1899 Hoffenheim zurückkehrt und Kingsley Coman stehen zwei Mega-Talente in den Startlöchern. Ob Rebic sich dieser Konkurrenz aussetzen will, bleibt abzuwarten.

WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

sdm

Auch interessant

Meistgelesen

So drückt der FC Bayern seinem Star im WM-Finale die Daumen
So drückt der FC Bayern seinem Star im WM-Finale die Daumen
Kommt HSV-Talent Arp sofort zum FC Bayern? Entscheidung soll kurz bevorstehen
Kommt HSV-Talent Arp sofort zum FC Bayern? Entscheidung soll kurz bevorstehen
Große Strukturveränderung soll FC Bayern Geld bringen: In einem Bereich ist jetzt alles ganz anders
Große Strukturveränderung soll FC Bayern Geld bringen: In einem Bereich ist jetzt alles ganz anders
Diese Probleme muss Kovac lösen, wenn er mit Bayern Erfolg haben will
Diese Probleme muss Kovac lösen, wenn er mit Bayern Erfolg haben will

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.