Nach Coman-Verletzung

Last-Minute-Transfer für den FC Bayern? Kehrtwende bei gehandeltem United-Star

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Anthony Martial (M.) steht offenbar vor einer Vertragsverlängerung bei Manchester United.

Holt der FC Bayern doch noch einen Spieler diesen Sommer? Ein Spieler steht dabei besonders im Fokus der Spekulationen. Doch nun scheint sich eine Kehrtwende anzubahnen.

Update vom 30. August 2018

Nach der schweren Verletzung von Flügelflitzer Kingsley Coman war über einen möglichen Neuzugang beim FC Bayern München spekuliert worden. Dabei besonders im Fokus: Anthony Martial von Manchester United. Der hochtalentierte Franzose gilt seit Monaten als möglicher Wechselkandidat weil er unter Trainer Jose Mourinho relativ wenig Spielzeit erhält. Kommt jetzt doch alles anders?

Die englische Times berichtet jedenfalls, dass der 22-Jährige vor einer Vertragsverlängerung bei den „Red Devils“ stehe. Dem Franzosen soll ein Angebot zur Verlängerung über fünf Jahre vorliegen. Eine Kehrtwende die so zunächst nicht abzusehen war. Laut dem Bericht der Zeitung soll der Offensiv-Mann spekulieren, dass Mourinho bald nicht mehr Trainer bei United ist. Der wäre nämlich laut Medienberichten zu einem Verkauf des jungen Angreifers bereit. Nach den jüngsten Niederlagen wackelt der Stuhl von „The Special One“ aber merklich. 

Der Vertrag von Martial läuft derweil noch bis 2019 mit Option auf einjährige Verlängerung seitens des Vereins. Als mögliche Verstärkung für den FC Bayern München scheint Martial nun aber immer unrealistischer zu werden.

Update vom 25. August 2018

Kingsley Coman ist verletzt, Serge Gnabry noch nicht fit. Und Karl-Heinz Rummenigge hat schon erklärt, dass er einen Last-Minute-Zugang nicht kategorisch ausschließt. „Man muss jetzt abwarten. Ich schließe weder Zu- noch Abgänge aus, kann aber weder in die eine, noch in die andere Richtung Vollzug melden“, so der Bayern-Boss.

Entsprechend rätseln Fans und Medien: Wen könnte Rummenigge als möglichen Zugang meinen? Sowohl Bild als auch Sky spekulieren nun über einen Namen: Anthony Martial (22), der in den vergangenen Monaten immer wieder bei Bayern gehandelt worden war (siehe unten). Zwar halten beide Medien einen Wechsel nach München für eher unwahrscheinlich, nennen den Franzosen aber als Option.

Ob der französische Flügelstürmer nun Manchester United verlassen soll, will, darf oder nicht, darüber gab es die vergangenen Wochen ziemlich unterschiedliche Meldungen. Die Sun schrieb zuletzt, Martial wolle doch bei United um seinen Platz kämpfen. Und die spanische Marca meint, dass nun auch der FC Sevilla zu den Interessenten für Martial zählt.

Oder macht Bayern doch ernst? Klar ist, dass der FC Bayern für Martial tief in die Tasche greifen müsste. Transfermarkt.de taxiert seinen Marktwert auf 65 Millionen Euro.

Update vom 31. Juli 2018

Das Martial-Karussell dreht sich weiter. Und offenbar hat Paris Saint-Germain die Hand am Hebel. Wie der DailyMirror schreibt, soll der Franzose den Parisern von Manchester United angeboten worden sein. Manchester will den Stürmer nicht innerhalb der Premier League verkaufen. Aus diesem Grund war auch der FC Bayern München mit im Gespräch. 

Paris soll laut Berichten fähig sein, die 78 Millionen Euro zu zahlen, die für Martial nötig wären. Allerdings wird auch überliefert, dass der neue Klub von Thomas Tuchel das Angebot abgelehnt haben soll, da Martial ein horrendes Gehalt fordert. Es wird garantiert nicht das letzte Kapitel in der Causa Martial sein. 

Französische Medien: Boatengs Wechsel zu Paris angeblich fix

Update vom 29. Juli 2018

Bei Manchester United kommt offenbar Bewegung in die Personalie Anthony Martial. Das ohnehin schwierige Verhältnis zwischen José Mourinho und dem Franzosen dürfte sich durch jüngste Aussagen des eigenwilligen Trainers der Red Devils nicht gerade entspannt haben. Bei einem seiner berühmt-berüchtigten Rundumschläge kritisierte der Portugiese, dass sich Martial nach der Geburt seines Sohnes nicht schnell genug wieder zur Mannschaft in die USA aufgemacht habe. Die Thematisierung eines solch privaten Themas im Kontext eines vergleichsweise unwichtigen Vorbereitungsturniers darf durchaus als Frontalangriff auf Martial gewertet werden. 

Sollte das Tischtuch zwischen den beiden nun endgültig zerschnitten sein, könnte der FC Bayern München der Nutznießer sein. Manchester United möchte nur äußert ungern an die Konkurrenz in der Premier League verkaufen, somit fallen auf einen Schlag einige zahlungskräftige Interessenten weg. 

Zudem haben die Bayern in Form von Lewandowski einen weiteren Trumpf. Mourinho zeigte sich kürzlich höchst unzufrieden über den Mangel an verpflichteten Hochkarätern. Ein Tausch zwischen Martial und Lewandowski könnte da Abhilfe schaffen, vermutlich müsste Manchester United dabei aber noch einige Millionen dazuschießen, berichtet das Portal sport.de.

Allerdings sind Tausch-Geschäfte im Fußball äußerst selten. Schließlich müssen hier deutlich mehr Interessen unter einen Hut gebracht werden, als bei klassischen Transfers. Insofern ist das Gerücht mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten. 

Update vom 26. Juli 2018

Die Personalie Anthony Martial schlägt weiter hohe Wellen. Erst vor kurzem berichtete die britische Zeitung „Times“ von einem möglichen Interesse des FC Bayern an dem 22-jährigen Mega-Talent. Demzufolge soll Martial über seinen Berater den Wunsch geäußert haben, Manchester zu verlassen, da er mit seiner Situation unter United-Coach Jose Mourinho nicht zufrieden ist. Verständlich: Hinter Alexis Sanchez, der erst vergangene Saison von Arsenal London geholt wurde und den beiden jungen Talenten Jesse Lingard und Marcus Rashford ist Martial unter „Mou“ nur vierte Wahl. 

Neben dem Interesse des deutschen Rekordmeisters sind in den vergangenen Tagen jedoch auch immer wieder die Namen FC Chelsea, Juventus Turin und Borussia Dortmund aufgetaucht, wenn es um eine Verpflichtung des jungen Offensivspielers ging. Laut „Times“ hat Manchester United jedoch kein Interesse daran, Martial an einen Premier-League-Konkurrenten zu verkaufen, womit Chelsea aus dem Rennen wäre. Das Blatt berichtet weiter, dass der FC Bayern das „das wahrscheinlichste Ziel“ von Martial ist - Juve und Dortmund werden dagegen nur geringe Chancen eingeräumt.

Am Donnerstag vermeldete dann der „Telegraph“, dass der Franzose die USA-Tour der „Red Devils“ vorzeitig abgebrochen hat und nach Paris geflogen sei, da seine Freundin die Geburt ihres gemeinsamen Kindes erwartet. So weit, so gut. Doch laut „Telegraph“ ist Trainer Mourinho nicht begeistert über die kurzfristige Abreise und ein Abschied Martials scheint durch diese Aktion immer wahrscheinlicher. Weiter will das Blatt wissen, dass Martial nicht plane, wieder zum Team nach Amerika zu reisen. Vielmehr will er so Manchester unter Druck setzen, um bei einem anderen Klub unterzukommen - hat der FC Bayern hier seine Hände im Spiel? 

Fest steht: Der Wahrheitsgehalt der Berichte aus England sollte mit Vorsicht betrachtet werden, da sich vieles nach reiner Spekulation anhört. Dennoch scheint das Verhältnis zwischen Martial und Manchester angespannt zu sein und die Zeichen auf Abschied zu stehen. Darüberhinaus hat der FC Bayern auf den ersten Blick nicht unbdedingt Bedarf auf den Außenbahnen: mit Franck Ribery, Arjen Robben, Kingsley Coman und Serge Gnabry stehen vier Außenstürmer bereit. Doch Ribery und Robben gehen wohl in ihr letztes Jahr bei den Bayern, Ersatz bräuchte man spätestens nächste Saison. Zudem sind alle vier Spieler extrem verletzungsanfällig - eine Verpflichtung Martials für einen angemessenen Preis würde also Sinn ergeben. 

Update vom 24. Juli

Der FC Bayern München als großes Ziel? Anscheinend will Anthony Martial zum Rekordmeister. Nach seinem schwachen Auftritt beim Testspiel gegen San Jose, ließen die Bemerkungen von Jose Mourinho noch Raum für Spekulationen. Doch der Angreifer wünscht sich wohl einen Tapetenwechsel. Dass wird auch in der britischen The Times deutlich. Der Franzose soll nämlich nicht innerhalb der Premier League wechseln. Die Roten gelten als wahrscheinlichstes Ziel des Angreifers. Es wird über eine Ablöse zwischen 56 und 67 Millionen Euro spekuliert. 

Update vom 23. Juli

Anthony Martial und Manchester United - ein Missverständnis? Nach einem Bericht der britischen Sun, soll der französische Stürmer die Freigabe erhalten haben, weil Jose Mourinho mehr als unzufrieden mit den Leistungen des Angreifers sei. Erst beim jüngsten Testspiel gegen San Jose soll der 22-Jährige beim langweiligen 0:0 geschwächelt haben. 

Dass der FCB an dem Spieler Interesse hat, berichtete die Sun schon vor einigen Wochen. Nun sollen Juventus, Chelsea und auch Borussia Dortmund ins Blickfeld gerückt sein. Es bleibt jedoch fraglich, ob die Ablösesumme für Dortmund oder Juventus zu zahlen ist. Laut dem britischen Blatt sollen über 55 Millionen Euro Ablöse nötig sein. Dortmund hat eine ähnliche Summe für Michy Batshuayi verweigert, Juventus schon etliche Millionen für Cristiano Ronaldo ausgegeben. 

Greift der FC Bayern zu? Bei der Ablösesumme und der Auswahl an Außenspielern wie Arjen Robben, Franck Ribéry, Serge Gnabry und Kingsley Coman ist es eher unwahrscheinlich. Die Münchner wurden in der Vergangenheit mit Martial in Verbindung gebracht. 

Auch Mourinhos Reaktion auf Nachfragen lassen Raum für Spekulationen. „Ich würde am liebsten am Sonntag gegen Leicester spielen. Wir spielen aber am Freitag. Du bekommst nicht immer das im Leben was du willst“, zog der Portugiese als Vergleich mit der Situation Martials. Auf die Nachfrage, ob der Franzose bleibt, lachte der Trainer nur. Bei der richtigen Ablöse sollen die „Red Devils“ angeblich nicht abgeneigt sein. 

Das wird also nicht die letzte Episode in der Causa Martial sein. 

Transfergerücht: FCB an United-Juwel dran? Gespräche sollen laufen

München - Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, gestrauchelt, wieder aufgestanden und letztlich doch unzufrieden. Die vergangene Spielzeit war für Fans des FC Bayern München ein richtiges Auf und Ab. Doch am Montag beginnt schon, noch während der WM 2018 in Russland, die Vorbereitung für den ersten Spieltag der Bundesliga im August. Und natürlich kocht die Gerüchteküche bezüglich möglicher Zu- und Abgänge beim FC Bayern München auf.

Zuletzt hatten vor allem die Abwanderungsgedanken einiger Spieler für Aufsehen gesorgt. Allen voran Robert Lewandowski, der sich besonders offensiv geäußert hatte und der immer wieder mit Champions-League-Sieger Real Madrid in Verbindung gebracht wird. Daneben steht aber auch ein Abgang von Jerome Boateng im Raum, und auch der Verbleib von Mittelfeld-Genie Thiago scheint nicht sicher zu sein.

Transfergerücht: FC Bayern wohl an Anthony Martial von Manchester United dran

Doch nun gibt es ein neues Gerücht bezüglich eines Neuzugangs. Der FC Bayern soll angeblich Interesse an Anthony Martial von Manchester United haben. Das berichtet die englische Zeitung The Sun. Die Münchner sollen dem Bericht nach bereits erste Gespräche mit dem französischen Linksaußen geführt haben.

Gut für die Münchner: Der 22-jährige Martial will die Red Devils scheinbar verlassen. Das hat sein Berater Philippe Lamboy kürzlich gegenüber RMC Sport bestätigt. Martials Vertrag bei Manchester läuft noch bis 2019. In der vergangenen Saison stand der Offensiv-Mann in 45 Spielen für United auf dem Platz und erzielte dabei elf Tore und bereitete neun weitere Treffer vor.

Transfergerücht: Martials Marktwert beträgt 65 Millionen Euro 

Martial, der nicht in Frankreichs WM-Kader steht, könnte gemeinsam mit seinem Landsmann Coman und Neuzugang Serge Gnabry die Lücke füllen, die die Alt-Stars Arjen Robben und Franck Ribéry früher oder später hinterlassen werden. Martial ist in der Offensive variabel einsetzbar und kann sowohl auf dem rechten, als auch auf dem linken Flügel agieren. Im Sturmzentrum hat er ebenfalls schon gespielt und zu überzeugen gewusst.

Lesen Sie auch: Transfergerücht: Schnappen sich die Bayern Frankreich-Juwel Pavard? Reschke nennt mögliche Summe

Die Roten könnten mit einer Verpflichtung des Manchester-Stars also besonders viele Baustellen schließen. Bei einem Marktwert von 65 Millionen Euro laut transfermarkt.de dürfte der 22-Jährige nicht allzu billig werden. Da er die „Red Devils“ aber verlassen will, könnten die Bayern den Preis vielleicht sogar noch ein wenig drücken. Eine Investition in die Zukunft wäre das allemal. 

Am Montag können Sie den Start der Saisonvorbereitung des FC Bayern in unserem Ticker verfolgen.

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sdm

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