Superstar muss bald vor Gericht

Bleibt Cristiano Ronaldo oder verlässt er Real? Zukunft scheint geklärt

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Cristiano Ronaldo bleibt nun offenbar doch bei Real Madrid.

Cristiano Ronaldo wird in Spanien der Steuerhinterziehung bezichtigt und will Real Madrid angeblich deswegen verlassen. Ein neuer Bericht verspricht nun Klarheit.

News vom 25. Juli

Lange war es ruhig um Cristiano Ronaldo. Nach dem Confed Cup urlaubte der Weltfußballer erstmal auf Ibiza und begab sich dann auf Eigen-PR-Reise nach China. Ende Juli muss er im Prozess um seine Steueraffäre aussagen, der Termin wird bereits mit Spannung erwartet. Offenbar wollte Ronaldo vor dem Prozess reinen Tisch machen, was seine sportliche Zukunft angeht. Laut Marca bleibt er allen Abwanderungsgerüchten zum Trotz doch weiter bei Champions-League-Sieger Real Madrid. "Es war genial, im vergangenen Jahr mit meinem Klub wichtige Trophäen gewonnen zu haben (...) und es wäre schön, dies noch einmal zu schaffen", sagte der Portugiese der spanischen Sporttageszeitung. Das Blatt interpretiert diese Aussage als klares Bekenntnis zu Real. Sein Vertrag beim spanischen Meister läuft noch bis 2021. Real-Präsident Florentino Perez hatte sich zuletzt schon überzeugt davon gezeigt, dass Ronaldo dem Klub erhalten bleiben werde.

News vom 22. Juni

Cristiano Ronaldo soll nach aktuellen Informationen der spanischen Zeitung Marca noch immer dazu bereit sein, Madrid trotz Dementi von Real-Chef Florentino Perez im kommenden Sommer zu verlassen. Dem Bericht zufolge, plant Paris Saint-Germain dem Weltfußballer ein Angebot in Höhe von 176 Millionen Euro zu unterbreiten. Ein erstes Treffen soll aber erst nach dem Confed-Cup im Juli stattfinden. Die astronomische Ablösesumme soll zunächst als Verhandlungsbasis dienen. Laut Marca, würde ein realistischer Ronaldo-Transfer im Gesamtpaket etwa 400 Millionen Euro kosten. 

Der Weltfußballer sei noch immer über die fehlende Rückendeckung und Unterstützung des Vereins verärgert, schreibt Marca. Zudem gerät der Portugiese durch die Steueraffäre weiter unter Druck. Zuletzt wurde bekannt, dass er offenbar bei einem Vertrag falsche Angaben gemacht hatte.

In Europa brennen vor allem zwei Vereinen auf eine Verpflichtung Ronaldos: Manchester United und Paris Saint-Germain. Auch Bayern München war im Gespräch. Doch scheinen momentan nur Manchester und Paris in der Lage zu sein, die astronomische Ablösesumme für CR7 auf den Tisch zu legen. 

News vom 20. Juni

Dass Cristiano Ronaldo zum FC Bayern wechselt, hat FCB-Boss Rummenigge bekanntlich ins Reich der Fabel verweisen. Dass Cristiano Ronaldo Real Madrid verlässt, ist aber nach wie vor nicht ausgeschlossen. Aus Spanien gibt es täglich neue Halbwahrheiten rund um einen möglichen Abgang des Weltfußballers. Montagabend beispielsweise hieß es in der spanischen Fußball-TV-Show „Golazo de Go“, Ronaldo habe Real-Kapitän Sergio Ramos seinen Wechselwunsch mitgeteilt. Die beiden Superstars sind eng befreundet. Ramos habe ihn gefragt, ob an den Transfergerüchten etwas dran sei, Ronaldo habe dies bejaht.

Florentino Perez, Präsident von des amtierenden Champions-League-Siegers, glaubt hingegen fest an einen Verbleib des Weltfußballers. "Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und wird es auch weiterhin bleiben", sagte der 70-Jährige der spanischen Sporttageszeitung Marca. Beim spanischen Meister ist laut Perez ohnehin kein Angebot für den angeblich abwanderungswilligen Portugiesen eingegangen. Dies sagte der Klubpräsident dem spanischen Radiosender Onda Cero. "Niemand hat uns ein Angebot für Cristiano abgegeben", sagte der kürzlich wiedergewählte Präsident.

News vom 19. Juni

Es ist nach wie vor DAS Thema, das die Fußballfans bewegt: Verlässt Cristiano Ronaldo wirklich Real Madrid - und falls ja, wohin zieht es ihn? Neben den üblichen (schwerreichen) Verdächtigen ist seit Sonntag auch der FC Bayern München in der Verlosung und zählt angeblich zu den Interessenten. Doch ist dieser Transfer für den Rekordmeister überhaupt vorstellbar?

Ein ehemaliger Präsident der Königlichen befeuert das Thema mit seiner Aussage gegenüber der BILD. „Warum nicht Bayern? Ich sehe keinen Grund, der dagegen spricht. Er bleibt definitiv in Europa“, sagte der 66-Jährige. Der Ex-Real Boss, der im Dezember 2008 den Transfer Ronaldos von Manchester United nach Madrid eingefädelt hatte, hofft zwar, dass er den aktuellen Champions-League-Sieger nicht verlässt. Falls der Fall dennoch eintrete, wird er aber zu einem anderen Top-Klub, der um alle Titel spielt, wechseln“. Alle Titel? Nichts anderes ist der interne Anspruch beim FC Bayern.

FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat das Gerücht allerdings mittlerweile ins Reicht der Fabeln verwiesen. Das Gerücht entbehre jeglicher Grundlage, so der Vorstandsvorsitzende in einer offiziellen Mitteilung. Aber dennoch: Auch im Jahr 2016 hatte Karl-Heinz Rummenigge nach mehreren Verletzungen in der Verteidigung einen Transfer offiziell „ausgeschlossen“. Keine 24 Stunden nach jener Äußerung war Serdar Tasci bei den Bayern als neuer Transfer vorgestellt worden.

News vom 18. Juni

Was zunächst wie ein irre Idee klang, scheint langsam Formen anzunehmen. Die italienische Gazzetta dello Sport bringt in ihrer Printausgabe (siehe Tweet unten)vom Sonntag auch den FC Bayern als mögliches Transferziel von Cristiano Ronaldo ins Spiel. Angeblich hat Coach Carlo Ancelotti den Wunsch geäußert, der FC Bayern möge sich doch bitte um eine Verpflichtung des portugiesischen Superstars bemühen. Nicht von der Hand zu weisen ist die Tatsache, dass Ancelotti und Ronaldo gut miteinander können - gemeinsam gewannen sie mit Real unter anderem die Champions League, Ronaldo nennt Ancelotti „Papa Bär“.

Und klar ist allem Anschein nach auch, dass der Weltfußballer Spanien verlassen möchte. Die spanische Zeitung Marca hat folgende Aussage Ronaldos vernommen und abgedruckt: „Ich verlasse Real, es gibt kein Zurück.“ Ob er es damit ernst meint oder nur um einen (noch) besser dotierten neuen Vertrag bei den Königlichen kämpft, weiß wohl nur der 32-Jährige selbst. Laut des Berichts der Gazzetta dello Sport sind neben den Bayern jedenfalls auch Paris St. Germain und Ronaldos Ex-Klub Manchester United brennend interessiert. Als Ablöse sind in den spanischen Medien im übrigen 200 Millionen Euro im Gespräch, hinzu kämen noch die fürstlichen Gehaltszahlungen an den Portugiesen. Ob die Bayern-Bosse ihrem Trainer diesen kostspieligen Wunsch tatsächlich erfüllen?

Cristiano Ronaldo: Sollte da nicht der FC Bayern zuschlagen?

Madrid - Als am vergangenen Dienstag die Nachricht, Cristiano Ronaldo habe möglicherweise einen beträchtlichen Betrag an Steuern hinterzogen, in den Medien die Runde machte, wiegelte der Portugiese noch ab. Auf Nachfrage einiger Journalisten vor Portugals Auftaktspiel beim Confed Cup antworte Ronaldo knapp: „Reines Gewissen.“ Doch in dem 32-Jährigen scheint es stärker zu brodeln, als bisher angenommen. 

Sometimes the best answer it's to be quiet

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Einem Bericht der portugiesischen Sporttageszeitung A Bola vom Freitag zufolge, will Ronaldo Spanien und damit Real Madrid verlassen. Sein Entschluss stehe der Meldung zufolge fest, er sei „empört“ über die Vorwürfe der spanischen Behörden und will deshalb dem Land den Rücken kehren. Doch wohin zieht es den laut Auszeichnung der Fifa aktuell besten Fußballspieler der Welt? 

Für Cristiano Ronaldo kommen weltweit nur wenige Vereine infrage. Neben Real Madrid, das er ja dem Bericht zufolge verlassen möchte, und dem FC Barcelona (ebenfalls Spanien, also keine Option) sind das vielleicht noch sein ehemaliger Verein Manchester United (abgesehen vom Europa-League-Erfolg aktuell wenig erfolgreich), Chelsea, Paris St. Germain oder einer der neureichen Klubs aus China (fußballerisch fraglich).

Doch was wäre eigentlich mit dem FC Bayern? Auch der deutsche Rekordmeister zählt zu den besten Vereinen der Welt - und verfügt über die nötigen finanziellen Voraussetzungen.

In München könnte Ronaldo die „Granate“ sein, von der Uli Hoeneß vor wenigen Wochen sprach. Der Portugiese ist in der Offensive vielseitig einsetzbar, könnte bei den Bayern also die Rolle des Links- oder Rechtsaußen sowie des Mittelstürmers bekleiden. Robert Lewandowski gilt bei den Münchnern als gesetzt, Ronaldo könnte um den Polen herumwirbeln. Ein besseres und torgefährlicheres Duo gäbe es wohl weltweit nicht.

Auch Guardiola hielt zunächst niemand für möglich

Fußballerisch bringt Ronaldo sicher jede Mannschaft weiter. Dass ein Transfer des Portugiesen zum FC Bayern zustande kommt, ist indes äußert unwahrscheinlich. Der Superstar steht in Madrid noch bis 2021 unter Vertrag und würde somit eine dreistellige Millionen-Ablöse kosten. Außerdem würde der 32-Jährige das Gehaltsgefüge des deutschen Rekordmeisters in bisher unbekannte Sphären heben. Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes ist Ronaldo der bestbezahlte Athlet der Welt. Rund 65 Millionen Euro erhält der Portugiese aus Gehältern und Werberechten pro Jahr. Kaum vorstellbar, dass die Verantwortlichen des FC Bayern da mitmachen würden.

Doch warum nicht träumen als Bayern-Anhänger? Als im Jahr 2012 zum ersten Mal über Pep Guardiola als FCB-Trainer spekuliert worden war, hätte eine tatsächliche Verpflichten auch so gut wie niemand für möglich gehalten. Und ein Jahr später saß der Startrainer dann in der Allianz Arena auf der Bank. 

Transfergerüchte und aktuelle News: Welche Spieler holt der FC Bayern München 2017?

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