Im Sommer ablösefrei

FC Bayern bekommt Konkurrenz: Halb Europa jagt offenbar französisches Top-Talent 

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In Europa heiß begehrt: Jean-Clair Todibo (3.v.l.) vom FC Toulouse.

Halb Europa jagt das französische Top-Talent. Auch der FC Bayern hat offenbar seine Fühler nach ihm ausgestreckt. Favorit auf eine Verpflichtung ist jedoch ein anderer Klub.

Update vom 28. November 2018: Die Liste der Interessenten für Abwehr-Talent Jean-Clair Todibo wird nicht kürzer. Im Gegenteil: Wie die Tuttosport aus Italien berichtet, hat der FC Bayern München namhafte Konkurrenz im Werben um den 18-Jährigen bekommen. So zählen offenbar neben den Münchnern Borussia Dortmund, Schalke 04, RB Leipzig, der FC Liverpool, der SSC Neapel, Juventus Turin, Manchester United und der FC Barcelona zu den Todibo-Beobachtern. 

Favorit auf eine Verpflichtung ist laut der italienischen Sportzeitung allerdings die „alte Dame“ aus Turin. So möchte Juve vor allem mit der Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit dem fünfmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und dem Defensiv-Haudegen Giorgio Chiellini locken. Der Abwehrspieler vom FC Toulouse hat noch keinen Profivertrag unterschrieben und kann die Franzosen daher im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. 

Bisher kommt der Innenverteidiger auf zehn Einsätze in der Ligue 1. Dabei gelangen ihm ein Treffer und ein Assist. In zehn Tagen soll offenbar eine Entscheidung über Todibos Zukunft fallen.

Erstmeldung: Berater plaudert über Interesse des FC Bayern: 18-jähriges Abwehr-Talent wohl auf der Liste

München - Selten geht ein Spielerberater zum Radio, um Plattitüden loszuwerden. Fast immer, wenn einer der Berater ein Interview gibt, hat er eine klare Agenda - und eine oft großspurige Ankündigung zu machen. So auch diesmal: Die Äußerungen des Franzosen Bruno Satin lassen aufhorchen. Es geht um eines seiner Talente und die Verbindungen zu Napoli, Schalke 04 - und dem FC Bayern.

"Es ist noch nichts klar, aber Bayern München und Schalke 04 gehören auch zu den Interessenten", sagte Satin dem italienischen Sender „Radio Kiss Kiss“. Gemeint war sein Klient Jean-Clair Todibo, an dem auch mehrere italienische Vereine dran sein sollen. Wenn man Satin Glauben schenken darf, bekommen diese nun Konkurrenz vom amtierenden deutschen Meister.

Gerücht um Interesse vom FC Bayern: Todibo ist U20-Nationalspieler

Der 18-jährige Todibo ist seit diesem Jahr Stammspieler beim französischen Erstligisten FC Toulouse. Der Innenverteidiger gehört außerdem zum Kader der französischen U20-Auswahl, gemeinsam etwa mit Dan-Axel Zagadou von Borussia Dortmund oder Evan N‘Dicka von Eintracht Frankfurt. Zu internationaler Bekanntheit brachte er es allerdings noch nicht. Sein Verein stellt außerdem die viertschlechteste Defensive der Ligue 1.

Was genau an dem Gerücht dran ist, ist noch im Unklaren. Möglich ist es auch, dass Satin lediglich den Marktwert von Todibo in die Höhe treiben will. Fakt ist jedoch: Bedarf hätte der FC Bayern durchaus.

Javi Martinez und Jerome Boateng womöglich Opfer des Umbruchs beim FC Bayern

Nur drei Innenverteidiger hat der Verein aktuell im Kader, einer davon - Jerome Boateng - liebäugelt schon seit Monaten mit einem Abschied aus München. Auch die Aktien von Javi Martinez, der die Position ebenfalls spielen könnte, scheinen in München derzeit nicht gut zu stehen. Dazu plant der FC Bayern ohnehin einen radikalen Umbau zur neuen Saison: Das Gesicht der Mannschaft solle sich total verändern, hatten die Vereinsbosse kürzlich angekündigt.

So lassen sich auch die immer hartnäckigeren Gerüchte um Fünf-Tore-Mann Luka Jovic oder Weltmeister Benjamin Pavard erklären. An Geld dürfte es den Bayern jedenfalls nicht mangeln, über 650 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete der Verein in der vergangenen Saison. Todibo wäre da eher ein kleiner Fisch: Vier Millionen beträgt sein Marktwert gemäß transfermarkt.de

Es lässt sich nur spekulieren, ob er den Ansprüchen des FC Bayern genügen könnte. Fest steht: Gebrauchen könnten die Bayern einen neuen Innenverteidiger. Dass Spieler und Berater Interesse haben, ist anzunehmen. Ob auch die Roten tatsächlich an ihm dran sind, steht noch in den Sternen. 

chp

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