Zimbabwe: Partei setzt Präsident Robert Mugabe ab

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Er knipst wie am Fließband

Transfergerücht: Bayern an Napoli-Superstar dran

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Dries Mertens (M.) gehört zu den besten Offensiv-Spielern Europas.

München - Der FC Bayern braucht in der Offensive hochkarätige Verstärkung. Laut einem Transfergerücht aus Spanien hat der Rekordmeister großes Interesse an einem Knipser aus Neapel.

News vom 13. November 2017

Wie die spanische AS berichtet, hat der FC Bayern München großes Interesse an Dries Mertens vom SSC Neapel. Der belgische Stürmer knipst derzeit wie am Fließband, in 18 Pflichtspielen in dieser Saison war der 30-Jährige bereits 12 Mal erfolgreich. Vielleicht ist der deutsche Rekordmeister nun etwas spät dran. Denn im Gegensatz zum vergangenen März, als wir erstmals eine Verpflichtung des kleinen Angreifers ins Spiel brachten (siehe unten), hat Mertens inzwischen seinen Vertrag bei Napoli bis 2020 verlängert. Sein Marktwert beträgt aktuell 28 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de), doch wenn der FC Bayern Mertens loseisen will, muss er wohl mindestens das Doppelte auf den Tisch legen.

Neben den Bayern sollen auch der FC Barcelona und Manchester United Interesse am belgischen Nationalspieler haben. Dessen Wunschverein hingegen ist Atlético Madrid.

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Bericht vom 31. März 2017

Ja, der FC Bayern ist in der Offensive hochkarätig besetzt. Ja, Robert Lewandowski ist eine derartige Maschine, dass er so gut wie nie verletzt ist. Ja, Franck Ribéry zündet trotz seines etwas fortgeschrittenen Alters immer noch wie eine Rakete. Ja, Uli Hoeneß‘ Wort beim FC Bayern ist Gesetz und wenn dieser behauptet, man brauche keinen Back up für Robert Lewandowski, dann darf man ja beinahe gar nicht anderer Meinung sein. Stimmt alles, dennoch behaupte ich und wünsche mir: FC Bayern, verpflichtet in diesem Sommer Dries Mertens!

Der Belgier ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler. Das ist natürlich kein Grund dafür, dass der FC Bayern den 29-jährigen Belgier verpflichten soll. Doch es gibt genügend Argumente, um mal bei Mertens‘ Verein SSC Neapel und dem Spieler selbst nachzufragen, was denn so möglich ist. Mertens, das ist geballte Offensiv-Power, verteilt auf flandrischen 1,69 Metern. Der Belgier hat sich seit seinem Wechsel vom PSV Eindhoven nach Süditalien im Jahr 2013 kontinuierlich gesteigert und spielt heuer die beste Saison seiner Karriere - und das auf internationalem Top-Niveau. Das hat auch damit zu tun, dass Mertens mittlerweile unterschiedliche Rollen bei Napoli einnimmt. In seinen ersten drei Jahren am Fuße des Vesuvs wurde Mertens von den Trainern Walter Mazzarri und Maurizio Sarri vorwiegend auf der Ribéry-Position, dem linken Flügel, eingesetzt - mit Erfolg. Seine Scorerquote lag meistens weit über zehn pro Saison in der Serie A. 

Dries Mertens‘ Vertrag beim SSC Neapel läuft noch bis 2018.

Den wahren Durchbruch bei Napoli verdankt Mertens aber dem Verletzungspech eines Kollegen: Zu Saisonbeginn zog sich Neuzugang Arkadiusz Milik einen Kreuzbandriss zu. Der Nachfolger von Stürmerstar Gonzalo Higuain hatte zuvor am laufenden Band geknipst, dann der Schock. Das Transfer-Fenster hatte gerade geschlossen, da musste Trainer Sarri Kreativität beweisen. So stellte er fortan Dries Mertens als falsche Neun auf - und diese Maßnahme zündete. Mertens erzielte in dieser Saison in bislang 26 Serie-A-Spielen 20 Tore und bereitete sieben vor - ein Spitzenwert! Da gerät sogar der sonst etwas mürrische und skeptische Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis ins Schwärmen: "Was die Assists und den Blick für den Mitspieler angeht, ist Mertens großartig. Dazu kommt, dass er sehr selbstlos ist, immer den besser postierten Mitspieler sieht. Und er regt sich nie über die Fehler der anderen auf, nur über seine eigenen."

So gut ist Dries Mertens

Und dann lässt auch noch die Laufzeit von Mertens‘ Vertrag aufhorchen: Gerade mal bis 2018 gilt das Arbeitspapier, das ihn an Napoli bindet. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Bei einem Marktwert von 20 Millionen Euro (laut transfermarkt.de) und nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit könnte der Angreifer im Sommer im internationalen Vergleich beinahe günstig zu haben sein. Die Tatsache, dass Mertens im Mai 30 wird? Geschenkt! Drei Jahre auf Top-Niveau bekommt der robuste Dribbler sicher noch hin!

Reichen diese Punkte, um ein Kandidat für die Bayern-Offensive zu sein? Ich finde, ja! Der FC Bayern würde mit einer Verpflichtung in diesem Sommer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mertens könnte sich mit Franck Ribéry die Position auf der linken Außenbahn teilen. Ribéry ist bekanntlich öfters mal verletzt und braucht mittlerweile ohnehin ab und zu eine Pause. Und wer weiß schon, was aus Douglas Costa wird? Gerüchte über Abwanderungsgedanken beim Brasilianer gibt es immer wieder. Zudem ist längst nicht jeder Bayern-Fan von dessen dauerhaften Qualitäten überzeugt. Aber Mertens? Der ist noch mal ein ganz anderes Kaliber ... Zwar wird auch über ein Interesse der Bayern an Arsenals Alexis Sanchez spekuliert, aber mal ganz ehrlich: Mertens wäre zum einen vermutlich wesentlich günstiger, zum anderen ist der Belgier wesentlich bodenständiger als der schillernde Chilene ...

Der Clou an der Sache mit Mertens: Die Bayern haben derzeit keinen Back up für Stürmerstar Robert Lewandowski. Brauchen sie ja auch nicht, wenn man Uli Hoeneß Glauben schenken mag. Und doch: Hätte man einen Mertens, dann könnte man Lewandowski ab und zu auch mal verschnaufen lassen. Oder im ungünstigen Fall einer Verletzungspause stünde dann Mertens parat, um die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander zu wirbeln. Thomas Müller müsste dann im Notfall nicht mehr auf seiner ungeliebten Position im Angriffszentrum aushelfen. Eine Verpflichtung von Mertens würde den Luxus-Kader des FC Bayern nochmal auf ein anderes Niveau heben.

Wie aus Italien zu vernehmen ist, kann sich Mertens ein neues Engagement fernab des Vesuvs offenbar gut vorstellen. Der interessierte Liga-Konkurrent Inter Mailand ist wohl kein Kandidat, in Italien gibt es für Mertens nur den SSC Neapel. Zuletzt gab es Gerüchte über einen Wechsel in die Premier League. Aber wenn der FC Bayern einen Spieler haben will, dann bekommt er ihn bekanntlich ja auch. Also liebe Bayern, greift zu!!!

Ob Stadionsprecher Lehmann bei Mertens da mithalten könnte? Fraglich!

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