Bayern suchen Trainer - und Stürmer?

Doppel-Deal? Spurs-Coach Pochettino könnte Harry Kane zum FC Bayern mitbringen

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Mauricio Pochettino arbeitet bei Tottenham Hotspur mit Harry Kane (r.) sehr erfolgreich zusammen.

Die Spekulationen um die Nachfolge von Jupp Heynckes reißen nicht ab. Laut einem spanischen Bericht buhlt der FC Bayern um Mauricio Pochettino und will auch einen Spurs-Star holen.

News vom 23. März

Nun berichtet auch die spanische Sportzeitung Marca, dass der FC Bayern bei der Suche nach einem neuen Trainer ein Auge auf Mauricio Pochettino geworfen haben soll. Unseren iberischen Kollegen zufolge hoffen die Roten in diesem Zusammenhang auch auf eine Verpflichtung von Harry Kane, der bei Tottenham Hotspur unter dem argentinischen Coach mehr und mehr aufblüht und zu den besten Torjägern der Welt zählt.

Die Chancen auf einen solchen Doppel-Deal dürften jedoch realistisch betrachtet verschwindend gering sein, da Englands Top-Torjäger bei den Londonern noch einen Vertrag bis 2022 besitzt und damit kaum für weniger als eine dreistellige Millionensumme zu haben sein sollte. Eine Verpflichtung von Kane würde ohnehin nur Sinn ergeben, falls sich Robert Lewandowski im Sommer verabschieden sollte.

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News vom 21. März

Am Ende seiner Sky-Kolumne hatte Didi Hamann berichtet, dass der FC Bayern München Mauricio Pochettino kontaktiert haben soll. Nach Informationen der Sport Bild gab es diese Kontaktaufnahme des Rekordmeisters mit dem aktuellen Trainer der Tottenham Hotspur tatsächlich.

So soll der Argentinier von Sportdirektor Hasan Salihamidzic gegenüber den Bayern-Bossen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß vorgeschlagen worden sein. Im Anschluss soll der FCB den Kontakt zum 46-Jährigen gesucht haben. 

Das würde aber dem bisherigen Credo, dass der neue Bayern-Trainer Deutsch sprechen muss, widersprechen. Allerdings vertrat Pochettino-Fürsprecher Salihamidzic in dieser Causa schon immer eine andere Meinung.

Pochettino zum FC Bayern? Was dagegen spricht

Ein Wechsel des Argentiniers, der auch schon bei Espanyol Barcelona und dem FC Southampton tätig war, ist aber aus mehrerlei Gründen relativ unwahrscheinlich. Pochettino hat in London noch bis 2021 Vertrag und dürfte wohl nicht ohne eine stattliche Ablöse gehen.

Außerdem soll sein Fokus auf anderen Vereinen der europäischen Spitzenklasse liegen. Sollte Zinédine Zidane im Sommer seinen Posten bei Real Madrid räumen, könnte Pochettino dessen Nachfolger werden. Interesse an dieser Aufgabe soll der 46-Jährige jedenfalls haben. 

Auch Paris Saint-Germain, das in der Champions League erneut früh scheiterte, soll eine Option sein. Für die Franzosen lief Pochettino bereits als Spieler von 2001 bis 2003 auf.

News vom 15. März

München - Der frühere Nationalspieler Didi Hamann hat Tottenham-Coach Mauricio Pochettino als möglichen Trainer des FC Bayern München ins Spiel gebracht. Der 46 Jahre alte Argentinier könnte im Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes beim deutschen Rekordmeister antreten. "Ich weiß, dass die Bayern Mauricio Pochettino kontaktiert haben und er eine Option war - und möglicherweise noch ist", so der 44 Jahre alte Hamann in seiner Kolumne "Hamanns Top 3" auf skysport.de. "Dass der Bayern-Trainer Deutsch sprechen soll, mag ein wichtiges Kriterium sein, aber mit Sicherheit nicht das entscheidende. Pep konnte es auch nicht perfekt. Sie werden versuchen, den bestmöglichen Trainer zu holen. Für mich wäre das der Trainer von Tottenham," so Hamann weiter.

Darüber hinaus äußerte sich Hamann über ...

... die derzeitige Schwächephase von Borussia Dortmund und die Situation von Trainer Peter Stöger:

"Ich bin skeptisch, ob der BVB gegen Salzburg in die nächste Runde einzieht, um es vorsichtig zu formulieren. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie es schaffen. Das Problem liegt in meinen Augen nicht auf der Trainerbank, sondern auf dem Platz, denn es fehlt dieser Mannschaft an Qualität. Es wird bis zum Ende der Saison eine Achterbahnfahrt für Dortmund. Kommt Dortmund gegen Salzburg weiter und landet in der Liga unter den ersten Drei, ist die wahrscheinlichste Option, dass Dortmund mit Stöger weitermacht. Scheiden sie allerdings aus und verlieren auch in der Bundesliga an Boden, dürfte es für den Österreicher eng werden."

... das Abschneiden der englischen Teams in der Champions League: 

"Für mich ist es keine Überraschung, dass nur zwei von fünf englischen Teams im Viertelfinale sind. Geld wird in England schon lange sehr viel ausgegeben, aber der Erfolg geht damit nicht Hand in Hand. Ja, City ist ein Mitfavorit, und Liverpool hat Außenseiter-Chancen, aber drei von fünf Teams sind ausgeschieden. Es gab auch vor gar nicht allzu langer Zeit die Situation, dass gar kein Engländer im Viertelfinale war. Ich sehe keine englische Übermacht und mir ist auch nicht bange vor der Premier League."

SID

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