Nationalstürmer zum FCB?

Wagner: So weit liegen Bayern und TSG bei der Ablöse noch auseinander 

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Wie lange spielt Sandro Wagner (r.) noch für Julian Nagelsmanns TSG Hoffenheim?

Der FC Bayern München möchte im Winter Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichten. Doch die beiden Vereine liegen bei der Ablöse noch weit auseinander.

Update vom 13. Dezember 2017

Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und der TSG Hoffenheim wegen Sandro Wagner laufen und sie werden sich wohl noch bis über die Feiertage hin ziehen. Das von den Münchner abgegebene Angebot für den Stürmer soll nach Informationen der Sport Bild bei acht Millionen Euro liegen, die TSG soll aber 20 Millionen Euro fordern. „Es geht im wahrsten Wortsinn um seinen Wert“, so Hoffenheim-Chef Alexander Rosen, der seinen Leistungsträger (Vertrag bis 2020) nur für gutes Geld ziehen lassen möchte. Wagner (30) will aber definitiv zurück zum FC Bayern, bei dem er bis 2008 ausgebildet worden war. Roman Rummenigge, Chef von Wagners Berater-Firma, wird übrigens ebenso wenig wie sein Vater Karl-Heinz Rummenigge an den Verhandlungen teilnehmen.

Update vom 09. Dezember 2017

Im Vorfeld der Partie gegen Eintracht Frankfurt hat sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic zu einem möglichen Winter-Wechsel von Sandro Wagner geäußert. "Wir haben ein Angebot gemacht und jetzt schauen wir, was passiert.“ Der Ball liegt also beim aktuellen Verein des Nationalspielers, der TSG Hoffenheim.

Update vom 07. Dezember 2017

Der Winter-Transfer von Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim zu Rekordmeister Bayern München steht offenbar unmittelbar bevor. "Da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Ich gehe davon aus, dass das in den nächsten ein, zwei Wochen über die Bühne geht", sagte TSG-Trainer Julian Nagelsmann nach dem 1:1 (1:0) in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad. 

Als Ablösesumme für den 30 Jahre alten Confed-Cup-Sieger waren zuletzt zwölf Millionen Euro im Gespräch. Die Bayern wollen Wagner, dessen Familie in der Nähe von München lebt, als "Backup" für Starstürmer Robert Lewandowski verpflichten. Der Angreifer ist in München geboren und startete beim Meister seine Profikarriere.

Update vom 28. November 2017

Karl-Heinz Rummenigge hat bestätigt, dass die Bayern mit der TSG Hoffenheim bezüglich eines Wechsels von Sandro Wagner gesprochen haben. „Wir haben aber auch bestätigt, keine Wasserstandsmeldungen abzugeben“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Auch zu den kursierenden Gerüchten um ein horrende Hoffenheimer Ablöseforderung äußerte sich der 62-Jährige: „Es war klar, dass Hoffenheim andere Vorstellungen wegen der Ablösesumme hat als wir. Wir sind sicherlich nicht bereit, jeden Betrag mitzugehen. Ob man da am Ende des Tages einen gemeinsamen Nenner finden wird, kann ich auch nicht voraussagen.“

Rummenigge machte den Bayern-Fans aber auch Hoffnung auf eine Verpflichtung des Nationalstürmers. „Man darf nicht vergessen: Er hat riesengroße private Interessen. Seine Familie lebt hier, dazu ist bekannt, dass seine Frau jetzt mit dem dritten Kind schwanger ist“, so Rummenigge. Das Interesse an einem Wechsel, das sowohl der Spieler als auch der FC Bayern haben würden, erschwere es Hoffenheim, auf Wagners Vertrag zu pochen.

Update vom 22. November 2017

Jupp Heynckes hat sich eher defensiv zu der vom FC Bayern angestrebten Verpflichtung eines Stürmerersatzes für Torjäger Robert Lewandowski in der Winterpause geäußert. „Ich halte normalerweise nichts von Winter-Transfers, weil Bayern München hat ein ganz großes Anspruchsniveau hinsichtlich seiner Spieler. Deswegen ist es sicher schwer, einen adäquaten Backup zu bekommen und zu verpflichten“, sagte der Trainer. „Wir werden nichts übereilen. Wir werden in Ruhe das Ganze analysieren und dann entscheiden, ob wir noch jemanden verpflichten oder nicht“, erläuterte Heynckes. Also doch kein Wagner-Comeback im Winter?

Update vom 21. November 2017

Kurz vor dem Abflug des FC Bayern zum Champions-League-Spiel nach Anderlecht hat sich der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zu einem möglichen Wagner-Deal geäußert. „Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden“, gab sich 62-Jährige entspannt.

„Wir haben bestätigt, dass es Gespräche zwischen den Vereinen gegeben hat. Es ist aber gleichzeitig auch vereinbart worden, dass man keine Wasserstandsmeldungen abgibt. Wir werden das intern diskutieren und dann wird man weitersehen“, so Rummenigge weiter.

Update vom 20. November 2017 

Der Kicker spekuliert in seiner Montagsausgabe, Hoffenheim würde eine Transferentschädigung von 15 bis 18 Millionen Euro für Sandro Wagner verlangen. Die Personalie könne dem Bericht zufolge aber keineswegs als gesichert betrachtete werden. Der FC Bayern habe zwar eine sportliche Notwendigkeit erkannt, die Höhe des Preises sei aber auch Thema an der Säbener Straße.

Und auch Alexander Rosen, der Sportdirektor der TSG, sagte unlängst: „Es ist genauso gut möglich, dass er bleibt.“ Wenn die Münchner Wagner verpflichten wollen, müssten sie entsprechend bezahlen, so Rosen. 

Update vom 17. November 2017, 15.27 Uhr:

Auch der Bayern-Trainer hat sich inzwischen zum möglichen Transfer von Sandro Wagner in der Winterpause geäußert. Er mahnte vor allem an, dass der Wechsel für alle Seiten anständig von statten geht. Offenbar geht es nur noch um die Höhe der Ablösesumme.

Update vom 17. November 2017, 13.05 Uhr:

Die Hinweise darauf, dass Sandro Wagner zum FC Bayern zurückkehrt, verdichten sich zunehmend. Doch Giovane Elber, seines Zeichens erfolgreicher Ex-Stürmer und inzwischen Markenbotschafter der Roten, sieht den Wechsel kritisch. Besonders aufgrund einer Sache hat der Brasilianer Zweifel am Wagner-Deal.

Update vom 16. November 2017, 11.35 Uhr:

Auf der Pressekonferenz (zum Nachlesen) bestätigt Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann das Bayern-Interesse an Sandro Wagner für einen Transfer im Winter: „Wir wissen schon länger davon und uns ist auch bewusst, wie der Spieler darüber denkt. Es gibt aber nichts anderes zu verkünden.“

Im Kreise der Nationalmannschaft haben das offenbar mehr Spieler mitbekommen. „Da ist es durchgesickert“, sagt Nagelsmann. Der TSG-Coach kann auch Wagners Interesse an einem Wechsel verstehen. „Es ist ja kein Geheimnis, dass er Familie in München/Unterhaching hat.“

Die Vereine befänden sich aktuell im Austausch. „So lange ist es ja nicht mehr bis Weihnachten, dann wisst ihr es auch“, sagt Nagelsmann vielsagend zu den Journalisten. Zustimmen würde Nagelsmann einem Transfer am liebsten nur, wenn er adäquaten Ersatz bekommen könnte. „Dazu müsste die Ablöse stimmen“, so der 30-Jährige.

Nagelsmanns Pressekonferenz noch einmal zum anschauen:

Update vom 16. November 2017, 10.54 Uhr:

Das Rückkehr-Gerücht um Sandro Wagner wird immer heißer und durch die Antwort der Hoffenheimer auf Anfrage von Sport1 weiter befeuert.

Die Kraichgauer wollten sich demnach nicht zu dem Bericht der Bild äußern, verwiesen aber auf die Pressekonferenz mit Trainer Julian Nagelsmann an diesem Donnerstag um 11.30 Uhr. Auch Wagner und dessen Berater erklärten sich auf Sport1-Anfrage zunächst nicht. Verkündet Nagelsmann also etwa noch heute, dass Wagner um die Freigabe für den FC Bayern gebeten hat?

Jupp Heynckes hat derweil im Kicker schon einmal mitgeteilt, wen er sich überhaupt nicht als Sturm-Ersatz für Robert Lewandoski vorstellen kann.

Meldung vom 15. November 2017

München - Der FC Bayern scheint einen heißen Kandidaten auserkoren zu haben, der künftig als Back up hinter Stürmerstar Robert Lewandowski agieren soll: Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim. Die Bild-Zeitung berichtet, dass der 29-Jährige schon vor einem Monat bei seinem Klub um die Freigabe gebeten haben soll - und das für das Transferfenster im Winter!

Frau und Kinder wohnen in München

Sandro Wagner will also wohl unbedingt und so schnell wie möglich zurück zu seinem Heimatverein, für den er bereits zwischen 1995 und 2008 kickte. Aus seiner Sympathie für den deutschen Rekordmeister hat der Stürmer nie einen Hehl gemacht. Möglicherweise schließt sich also der Kreis und Wagners Reise durch den deutschen Fußball endet vorerst wieder an der Säbener Straße - in den vergangenen Jahren war der Nationalstürmer für den MSV Duisburg, Werder Bremen, den 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC, Darmstadt 98 und seit Sommer 2016 für 1899 Hoffenheim aktiv.

In dieser Saison traf Wagner in 15 Spielen für die Kraichgauer sechs Mal. Mit der Position als zweiter Stürmer hätte der selbstbewusste Angreifer offenbar keine Probleme, zumal das private Familienglück bei einer Rückkehr nach München wieder perfekt wäre: Wagners Frau Denise und die beiden Kinder Luca-Marie (6) und Hugo (4) leben in Unterhaching. Wie die Bild zudem berichtet, steht offenbar in den nächsten Monaten weiterer Familienzuwachs bevor. Klar, dass Sandro Wagner da endlich wieder bei seinen Liebsten sein möchte.

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Das Interesse an einer Rückkehr beruht wohl auf Gegenseitigkeit: Der FC Bayern scheint stark daran interessiert, Wagner wieder in der FCB-Familie zu haben. Rückholaktionen sind derzeit an der Säbener Straße ja ohnehin im Trend: Nach der Installation von Ex-Spieler Hasan Salihamidzic als Sportdirektor, der Rückkehr von Trainer Jupp Heynckes und Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt, würden die Bayern mit Wagner auch noch einen ehemaligen Spieler zurück holen. Mia san mia! Wagners Vertrag beim Europa-League-Teilnehmer läuft allerdings noch bis 2020 - unter zehn Millionen Euro dürfte er daher wohl nicht zu haben sein.

Übrigens: Die ersten Annäherungsversuche zwischen Wagner und dem FC Bayern hat es bereits gegeben: Am Mittwoch weilte der Kicker im Audi Dome, um sich das Heimspiel der Bayern Baskets in der Euro League gegen Galatasaray Istanbul anzusehen.

Sandro Wagner am Mittwoch im Audi Dome.

FC Bayern München: Winter-Transfergerüchte 2017/2018 und aktuelle News

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Kommentare

Bernd EinhoffAntwort
(0)(0)

NM. Es war die NM🙄
Setzen. Sechs. Am Thema vorbei.

toppiAntwort
(0)(0)

Giroud ist gerade 31 Jahre alt geworden, so alt ist das auch noch nicht!

OidarodaAntwort
(0)(0)

Wagner ist ist nur ein Notnagel und daher würde ich auch keine 10 Millionen zahlen. Was Giroud betrifft dessen beste Zeit ist leider vorbei und auch keine 30 Millionen wert. Was Müller betrifft absolute Zustimmung.