Transfergerücht

Heimliches Treffen: Bayern-Jurist stellte schon bei der WM die Weichen für diesen Top-Transfer

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Weltmeister Benjamin Pavard (l. mit Paul Pogba) ist dem VfB Stuttgart treu geblieben - zumindest vorerst.

An Weltmeister Benjamin Pavard waren viele Spitzenklubs dran, auch der FC Bayern, aber er blieb beim VfB Stuttgart. Die Transfer-Weichen sind aber bereits Richtung München gestellt.

News vom 6. November 2018

Zehn Spiele, nur fünf Punkte, 6:24 Tore - Weltmeister Benjamin Pavard erlebt nach dem Triumph mit der französischen Nationalmannschaft im Sommer bislang eine Saison zum Vergessen mit dem VfB Stuttgart, dem er nach dem Turnier trotz zahlreicher Angebote die Treue gehalten hat. Dass der 22-Jährige im Sommer 2019 die Schwaben verlassen wird, gilt als sicher, der FC Bayern ist der absolute Topfavorit.

Dafür spricht auch ein Bericht der Süddeutschen Zeitung, denn schon während der Fußball-WM in Russland habe sich Michael Gerlinger, seines Zeichens Chefjurist des FC Bayern und derzeit wegen der Football Leaks in aller Munde, mit Pavard getroffen. „Niemandem fällt es auf, wenn sich Gerlinger in Moskau mit Frankreichs Nationalspieler Benjamin Pavard trifft, um mit ihm einen Transfer für den Sommer 2019 zu verabreden“, so das Blatt. Stattgefunden haben soll das Treffen demnach am 26. Juni am Rande des letzten Gruppenspiels Dänemark gegen Frankreich (0:0) im Olympiastadion von Moskau - dem Ort, wo die Équipe Tricolore 19 Tage später den Titel holte.

Pavard absolvierte in dieser Saison alle Bundesliga-Spiele des VfB Stuttgart über die volle Distanz, saß nur beim Erstrunden-Aus im DFB-Pokal bei Drittligist Hansa Rostock über 90 Minuten auf der Bank.

News vom 16. Oktober 2018: Benjamin Pavard zum Verbleib in Stuttgart: „Das war ich ihnen schuldig“

Warum ist Benjamin Pavard beim VfB Stuttgart geblieben? Als Stammspieler der französischen Weltmeistermannschaft ist er den europäischen Spitzenklubs aufgefallen. An Angeboten soll es nicht gemangelt haben, auch der FC Bayern, so hört man, mischte mit. Noch kickt der Verteidiger aber in Stuttgart. 

Im Telefoot-Interview hat Pavard, 22, nun erklärt, warum er den VfB nicht verlassen hat. „Ich hatte viele Angebote, aber meine Gedanken waren eindeutig“, sagte er. „Ich musste eine weitere Saison in Stuttgart bleiben, weil ich das Trikot und die Fans liebe. Das war ich ihnen schuldig.“

In Stuttgart, erzählt Pavard, fühle er sich sehr wohl. Er halte den VfB für einen „sehr, sehr großen deutschen Klub, mit fantastischen Fans“, vergleicht ihn sogar mit einer „Familie“. Trotzdem deutet er seinen Abschied bereits an: „Mein Karriereplan war es, eine weitere Saison in Deutschland zu bleiben.“

Das deckt sich auch mit den Details. Pavards Vertrag läuft zwar noch bis 2021, im kommenden Sommer aber kann er den VfB Stuttgart mit Hilfe einer Ausstiegsklausel verlassen - angeblich für 35 Millionen Euro.

News vom 14. September 2018: Auch Juventus Turin meldet wohl Interesse an Benjamin Pavard an

Die Interessenliste für Benjamin Pavard wächst und wächst und wächst. Nach Informationen von Le10Sport.com soll nun auch der italienische Meister Juventus Turin auf eine Verpflichtung des Franzosen schielen. Dem Bericht zufolge will der neue Klub von Cristiano Ronaldo sich in der Defensive verjüngen. Mit Leonardo Bonucci (31), Medhi Benatia (31), Giorgio Chiellini (34) und Andrea Barzagli (37) haben vier der fünf Innenverteidiger im Team die 30 bereits überschritten.

Dass Pavard über den kommenden Sommer hinaus beim VfB Stuttgart bleiben wird, gilt als höchst unwahrscheinlich. Sportvorstand Michael Reschke sagte kürzlich im Interview mit der tz: „Kommende Saison wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem der ganz großen europäischen Spitzenklub wechseln.“

Juve reiht sich damit in eine stetig anwachsende Liste an Interessenten ein. Vor wenigen Tagen berichtete die Mundo Deportivo, dass die Berater Pavards den 22-Jährigen beim FC Barcelona angeboten haben sollen.

Der FC Bayern München, mit dem Pavard bereits während der WM in Verbindung gebracht wurde, bekommt es also mit einer Menge namhafter Konkurrenten zu tun.

Video: Bayern München kann auf Weltmeister Pavard warten

News vom 10. September 2018: Konkurrenz für den FC Bayern? Auch spanischer Top-Klub denkt an Pavard

Nachdem Benjamin Pavard bereits vergangene Woche mitgeteilt hatte, dass er beim FC Bayern München noch keinen Vertrag ab 2019 unterschrieben habe, bringt die spanische Mundo Deportivo nun einen weiteren Verein als möglichen Abnehmer für den Innenverteidiger des VfB Stuttgart ins Spiel. Laut der Sportzeitung haben Pavards Vertreter den Franzosen aktiv beim FC Barcelona angeboten. Die Katalanen sollen aktuell darüber diskutieren, ob eine Verpflichtung des 22-Jährigen Sinn ergeben würde.

Finanziell wäre der Transfer für den amtierenden spanischen Meister auf jeden Fall machbar. Dank einer Ausstiegsklausel darf Pavard den VfB im kommenden Sommer für 35 Millionen Euro verlassen. Auch sportlich wäre der flexibel einsetzbare Verteidiger für die „Blaugrana“ ein Upgrade. Vor allem im Hinblick auf die Zukunft. Aktuell stehen mit Samuel Umtiti, Clément Lenglet, Gerard Piqué und Thomas Vermaelen vier Innenverteidiger im Kader der Katalanen, wobei die beiden Letzteren die 30 bereits überschritten haben.

Das Rennen um Pavard, der nach einer starken Saison bei den Schwaben auch während der WM im französischen Nationalteam auf sich aufmerksam gemacht hatte, ist also eröffnet. Und bei dieser namhaften Konkurrenz dürfte es für den FC Bayern gar nicht so einfach werden, den Shooting-Star im kommenden Sommer nach München zu lotsen. 

News vom 5. September 2018: Pavard zum FC Bayern? VfB-Mann beteuert: „Habe nichts unterschrieben“

Da hatte wohl jemand das Bedürfnis, mal etwas klarzustellen! Benjamin Pavard, Weltmeister in Diensten des VfB Stuttgart und als sicherer Transferkandidat des FC Bayern im nächsten Jahr gehandelt, weilt mit der französischen Nationalmannschaft aktuell in München, um sich auf das Duell gegen die deutsche Nationalelf vorzubereiten. Bei Mediengesprächen nutzte der 22-Jährige die Gelegenheit, um mit den Transfergerüchten um seine Person aufzuräumen.

Gegenüber L‘Equipe sagte der Defensivmann: „Ich habe noch nirgendwo unterschrieben.“ Zuvor war immer wieder darüber berichtet worden, dass der FC Bayern eine Einigung mit Pavard erzielt und eine Ausstiegsklausel in dessen Vertrag genutzt habe, wonach der Franzose im kommenden Saison den VfB für 35 Millionen Euro Ablöse verlassen darf.

„Das seid nur ihr Journalisten, die behaupten, ich hätte (bei Bayern) schon unterschrieben“, stellt Pavard klar. „Ich spiele in Stuttgart und fühle mich sehr wohl dort.“ Natürlich sei der Gewinn der Weltmeisterschaft früher als erwartet gekommen, „niemand hatte das erwartet, ich vor allem nicht“. Sein Karriereplan sah vor, „noch ein Jahr in Deutschland zu bleiben. Ich bin hier in einem sehr großen Verein mit fantastischen Fans. Dieser Klub ist eine Familie, das ist das, was ich brauche.“

Einen Vorvertrag mit dem FC Bayern gibt es also demnach nicht, und ein Abschied aus Deutschland im kommenden Sommer rückt näher. Die Leistungen Pavards bei der WM in Russland sind auch den europäischen Topklubs nicht verborgen geblieben. Der deutsche Rekordmeister muss sich also mächtig strecken, sollte er Pavard im Sommer 2019 verpflichten wollen.

News vom 1. September 2018, 18.15 Uhr: Salihamidzic hält sich bei Pavard bedeckt

Das Transferfenster ist geschlossen, Benjamin Pavard bleibt beim VfB Stuttgart. Lange war bekanntlich über einen vorzeitigen Wechsel des Weltmeisters zum FC Bayern spekuliert worden - trotz eines Vertrages bis 2021. Im kommenden Sommer kann der 22-Jährige die Schwaben für 35 Millionen Euro verlassen, eine Einigung mit dem FCB soll es bereits geben.

Auch im Vorfeld des Spiels der Bayern in Stuttgart am Samstagabend wollte Sportdirektor Hasan Salihamidzic das nicht bestätigen. „Das ist ein sehr, sehr interessanter Spieler“, gab er im Gespräch mit Sky zwar zu, darüber hinaus sei aber alles andere „reine Spekulation“. Mehr wollte er aber zur Causa Pavard auch nicht sagen. Ein klares Dementi war das allerdings definitiv nicht.

News vom 23. August 2018, 13.49 Uhr: Medien: Entscheidung um Pavard wohl endgültig gefallen

Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard bleibt dem Bundesligisten VfB Stuttgart offenbar noch eine weitere Saison erhalten. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung und des Fachmagazins kicker ist ein Wechsel des 22 Jahre alten Franzosen in der laufenden Transferperiode endgültig vom Tisch. Stattdessen steht der polnische Innenverteidiger Marcin Kaminski (26) unmittelbar vor einer Leihe zu Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

"Die Bundesliga ist eine Liga, die ich sehr mag. Ich bin seit zwei Jahren hier, habe in der zweiten Liga angefangen. Die Stadien sind voll. Es ist wirklich toll in der Bundesliga zu spielen", sagte Pavard in einem Video-Interview, das auf dem Twitterkanal der Bundesliga erschien. Beim peinlichen Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten hatte der Weltmeister wegen seines verspäteten Einstiegs ins Mannschaftstraining noch gefehlt, obwohl er extra früher aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Zum Bundesliga-Auftakt am Sonntag bei Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) wird Pavard aber wieder in der Startformation stehen.

Laut kicker hatte es fünf konkrete Anfragen europäischer Topklubs für Pavard gegeben, allesamt höher dotiert als die Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro, die im Sommer 2019 greift, sofern sich der VfB nicht für die Champions League qualifiziert. Topfavorit auf eine Verpflichtung im kommenden Sommer soll aber weiterhin Rekordmeister Bayern München sein.

News vom 22. August 2018, 09.39 Uhr: Pavard deutlich teurer als erwartet? Warum diese Klausel die Bayern zittern lässt

Die Gerüchteküche brodelt munter weiter. Während seit Monaten über einen möglichen Wechsel von Benjamin Pavard zum FC Bayern München spekuliert wird, scheint nun eine kleine Klausel im aktuellen Vertrag des Spielers einen möglichen Deal verschärfen zu können. 

Obwohl Pavard noch immer beim Bundesligisten VfB Stuttgart kickt, und dies scheinbar auch mindestens bis zum nächsten Sommer plant, wäre eine Ausstiegsklausel für 2019 die perfekte Möglichkeit, den 22-Jährigen nach München zu holen. Für eine stolze Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro könnte der frischgebackene Weltmeister schon ab Juni nächsten Jahres den Verein wechseln. Nun könnte jedoch eine kleine Klausel den heiß begehrten Transfer noch einmal heftig ins Wackeln bringen. 

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, scheint ein Einzug des VfB Stuttgart in die Champions League 2018/2019 einen möglichen Vertragsabschluss trotz festgelegter Ablösesumme drastisch verteuern zu können. Sollten sich die Stuttgarter tatsächlich einen Platz in der Königsklasse sichern können, wäre die bisher festgelegte Ablösesumme noch einmal frei verhandelbar, könnte bei Interesse anderer Vereine noch einmal drastisch angezogen werden. Ein Wechsel zu den Bayern wäre somit nicht mehr in trockenen Tüchern, nicht einmal im Sommer 2019.  

Trägt er bald Rot? Benjamin Pavard wird als Zugang beim FC Bayern gehandelt.

Ob dieser Fall jedoch eintritt, scheint mehr als fraglich, erreichte der VfB in der letzten Bundesliga Saison mit dem siebten Platz doch nicht einmal die Qualifikation der Europa League. Ein Erreichen der Königsklasse dürfte deshalb auch in dieser Saison kein angepeiltes Ziel der Stuttgarter sein. Laut Verein sei die eingerichtete Klausel lediglich eine Absicherung aller Eventualitäten, ein Einzug in die Champions League sei nicht wirklich eine ernsthafte Option für den VfB. 

News vom 17. August 2018 um 22.10 Uhr

Sportvorstand Michael Reschke geht fest von einem Verbleib des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart aus. „Benji ist ein Spieler für die ganz großen Clubs, ganz klar. Aber ein Jahr Stuttgart tut ihm noch total gut, er wird hier weiter reifen. Dass er früher aus dem Urlaub zurückgekommen ist, dass er schon wieder ein total positiver Bestandteil der Mannschaft ist, spricht für sich“, sagte Reschke der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe).

Sollte Pavard massiv auf einen Wechsel drängen und parallel ein extrem wirtschaftlich interessantes Transferangebot vorliegen, würde sich der VfB Gedanken machen. Das sei aktuell aber nicht der Fall. Nach den überzeugenden WM-Auftritten des Abwehrspielers wurde in den vergangenen Wochen über einen Wechsel vor allem zum FC Bayern München spekuliert. 2019 kann Pavard die Stuttgarter dank einer Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.

News vom 17. August 2018

Die Gerüchte um einen Wechsel von Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart zum FC Bayern halten sich seit Monaten. Richtig Fahrt nahm das Thema während der WM auf. Auch die Profis der Roten werden immer wieder mit der Personalie konfrontiert. Nun äußert sich auch sein französischer Landsmann Corentin Tolisso, der gemeinsam mit Pavard den Titel in Russland holte. Der teuerste Zugang der Klubgeschichte nimmt die Spekulationen mit Humor: „Wir haben uns über die Gerüchte, die auf Twitter kursieren, lustig gemacht.“ Die beiden Kollegen aus der „Equipe Tricolore“ hätten „darüber Späße gemacht, ob wir nächstes Jahr oder überhaupt zusammenspielen“. Schließlich wisse er aber auch nicht mehr als die Öffentlichkeit: „Er hat nichts rausgelassen. Ich weiß also nicht, ob er kommt.“

News vom 15. August 2018

Eigentlich schien alles klar: Weltmeister Benjamin Pavard bleibt beim VfB Stuttgart - und wechselt nicht zum FC Bayern München. Oder etwa doch nicht? Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat nun die Gerüchte um eine mögliche Last-Minute-Verpflichtung des jungen Innenverteidigers wieder angeheizt. Im Interview mit der Sport Bild erklärte der Bayern-Boss auf die Frage, ob ein Transfer in diesem Sommer möglich sei: „Benjamin Pavard ist ein sehr interessanter Spieler. Man muss einmal sehen, was passiert.“ Damit scheint die Tür für einen Transfer des VfB-Verteidigers wieder einen Spalt breit offen zu sein.

News vom 8. August 2018

Weltmeister Benjamin Pavard hat seinen Urlaub frühzeitig beendet, um schneller in die Saisonvorbereitung mit dem VfB Stuttgart einzusteigen. Er hätte noch bis 13. August Urlaub gehabt. „Er wollte unbedingt schon früher wieder mit dem Team trainieren, was uns natürlich sehr freut“, sagte VfB-Chef Michael Reschlke dem kicker.

Schon das war ein klares Zeichen des 22-jährigen Abwehrspielers in Richtung seines aktuellen Klubs. Dabei kam es auch zum angekündigten Gespräch von Pavard mit den VfB-Verantwortlichen. Laut dem Blatt kicker lief die Unterredung „tiefenentspannt“. Ein Wechsel in diesem Sommer ist also endgültig vom Tisch - egal ob zum FC Bayern, oder zu einem anderen Klub.

Reschke hatte zudem noch eine wichtige Mitteilung: „In Absprache mit Benji bitten wir um Verständnis dafür, dass er sich in den nächsten Tagen rein auf den Spiel- und Trainingsbetrieb konzentrieren möchte und keine öffentliche Auftritte absolvieren wird.“

News vom 1. August 2018

Mit dieser klaren Ansage dürften die Spekulationen beendet sein. Auf die Frage, ob Benjmain Pavard noch in diesem Sommer vom VfB Stuttgart zum FC Bayern wechseln wird, stellte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch mit der Sport Bild klar: „Nein. Wir haben Hummels, wir haben Süle, wir haben Martínez, der in der Innenverteidigung spielen kann, auch Alaba und noch zwei junge Spieler, Lukas Mai und Chris Richards. Da ist viel Qualität.“ Auch für den Fall eines Wechsels von Jerome Boateng wäre der Weltmeister keine Option mehr für 2018.

News vom 29. Juli 2018

Der VfB Stuttgart hat laut Sportvorstand Michael Reschke noch kein Angebot für seinen umworbenen Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard erhalten. „Wir gehen fest davon aus, dass Benji noch eine Saison bei uns spielt. Es ist noch keine Anfrage für ihn bei uns eingegangen“, sagte Reschke am Sonntag der Bild.

Nach seiner starken WM mit Frankreich war der 22 Jahre alte Verteidiger zuletzt verstärkt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der SWR hatte berichtet, dass Pavard bereits während des Turniers in Russland einen ab 2019 gültigen Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschrieben habe. Im kommenden Sommer kann Pavard die Schwaben dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.

News vom 25. Juli 2018

Millionen von Fußball-Fans haben entschieden: Das Tor Bayerns Außenverteidiger der Begierde, Benjamin Pavard, für die französische Nationalmannschaft im Spiel gegen Argentinien ist das schönste Tor der vergangenen Weltmeisterschaft.

Der spektakuläre Treffer des Bundesliga-Profis beim 4:3 des späteren Titelgewinners Frankreich gegen Argentinien ist von Fußball-Fans in aller Welt zum "Tor der WM 2018" gewählt worden. Das gab der Weltverband FIFA bekannt. Durch die Kür seines Kunstschusses im Achtelfinal-Duell der „Equipe Tricolore“ mit den Südamerikanern zum zwischenzeitlichen 2:2 avancierte der 22 Jahre alte Abwehrspieler des VfB Stuttgart zum ersten europäischen Gewinner in der zwölfjährigen Geschichte der Auszeichnung.

News vom 22. Juli 2018

In einem großen Interview mit der französischen Sportzeitung L'Equipe hat sich Benjamin Pavard unter anderem zu seiner sportlichen Zukunft geäußert. Auf die Frage, ob er schon in dieser Transferperiode wechseln muss, antwortete er in der Übersetzung der SportBild: „Nein, nicht unbedingt. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Verein. Ich habe immer gesagt, dass ich für einen Champions-League-Verein spielen möchte. Aber das heißt nicht, dass ich unbedingt diesen Sommer gehe. Aber wenn es eine Gelegenheit gibt, die alle zufrieden stellt, warum nicht?“

Durch den Weltmeistertitel und seine starken Leistungen sei die Ausgangslage inzwischen eine andere: „Mein Status hat sich verändert: Ich bin nicht mehr der kleine Junge, der gerade angekommen ist, ich bin jetzt Weltmeister. Vielleicht werde ich auch bei Jeurmont (Anm. d. Red.: Pavards Geburtsort) unterschreiben (er lacht). Es gibt viele Vereine, die mich wollen. Erst mal werde ich jetzt in den Urlaub fahren.“

Benjamin Pavard zum FC Bayern? News vom 20. Juli 2018

Wechselt Benjamin Pavard zum FC Bayern München? Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich am Freitag zurückhaltend zu dem angeblich perfekten Transfer des Weltmeisters vom VfB Stuttgart an die Isar. „Erstmal möchte ich grundsätzlich keine Gerüchte des Transfermarkts kommentieren. Da sind wir in den letzten Wochen ausreichend konfrontiert worden, egal mit welchen Namen“, sagte der 62-Jährige am Rande einer Ehrung von Ex-Bayern-Trainer Jupp Heynckes in der FCB-Erlebniswelt.

Rummenigge ergänzte, dass „viele Dinge nicht den Fakten entsprechen“ und es „auch nichts Weiteres dazu zu sagen“ gebe.

News vom 19. Juli 2018

Ist bereits alles unter Dach und Fach? Es scheint so! Nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) hat Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart schon während der Fußball-WM 2018 in Russland einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben, beginnend im Sommer 2019. Der Rekordmeister überweist den Schwaben dank einer Ausstiegsklausel im Vertrag des französischen Weltmeisters 35 Millionen Euro.

Der Zeitpunkt des Wechsel soll aber noch nicht fix sein, derzeit sollen Gespräche zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern über einen sofortigen Wechsel geben. Hierfür müssten die Roten aber wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen, um den WM-Shootingstar vorzeitig an die Isar zu holen. Denkbar wäre wohl auch folgende Variante: Der FC Bayern sichert sich die Rechte an Pavard schon jetzt, leiht ihn aber direkt für ein Jahr zurück nach Stuttgart aus.

News vom 16. Juli 2018

Neben Bayerns Corentin Tolisso hat die Bundesliga mit Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart einen weiteren Weltmeister. Doch ob der Rechtsverteidiger der „Equipe Tricolore“ in der kommenden Saison noch für die Schwaben auflaufen wird, ist ungewiss. Nun schreibt der Daily Mirror, dass auch Tottenham Hotspur am 22-Jährigen interessiert sei. Demnach stehe Pavard auf der so genannten Shortlist, sollte der Belgier Toby Alderweireld die Londoner wie zu erwarten verlassen.

Bei der WM in Russland hatte der Lockenkopf nur das bedeutungslose dritte Gruppenspiel verpasst und ansonsten jede Partie über die volle Distanz absolviert. Beim 4:3 im Achtelfinale gegen Argentinien hatte Pavard mit einem Kunstschuss den einzigen französischen Rückstand während des Turniers zum 2:2 ausgeglichen.

News vom 9. Juli 2018

Bleibt Benjamin Pavard noch ein Jahr beim VfB Stuttgart oder wechselt er schon nach der noch laufenden Fußball-WM, bei der er mit Frankreich im Halbfinale steht? VfB-Boss Michael Reschke bekräftigte gegenüber der Bild-Zeitung noch einmal: „Wir werden alles dransetzen, Benji komplett zu überzeugen, dass er noch ein Jahr mit ganzem Herzen beim VfB spielt.“

Zur Erinnerung: 2019 kann der 22-Jährige die Schwaben für nur 35 Millionen Euro verlassen, in diesem Sommer hat der VfB die Entscheidungsgewalt. Bei einem Angebot ab 50 Millionen Euro und einem Wechsel-Wunsch von Pavard dürften sich die Wege aber schon in den kommenden Wochen trennen. Reschke weiß: „Dass er 2019 geht, ist keine Frage mehr. Benji kann nur zu einem der Top-8-Klubs in Europa wechseln.“

Zu diesen Top-8-Klubs gehört der FC Bayern zweifelsohne, der Rekordmeister soll für diesen Falle bereits eine Einigung mit dem VfB Stuttgart getroffen haben. Fraglich wäre aber demnach, ob der FCB bei einem sofortigen Wechsel-Wunsch Pavards in ein deutlich teureres Wettbieten nach der WM einsteigen würde. Fakt ist: Die Zahl der interessierten und finanzkräftigen Vereine in Europa dürften nach den gezeigten Leistungen des Verteidigers deutlich gestiegen sein.

News vom 5. Juli 2018

Bayern München hat über einen Wechsel des französischen Nationalspielers Benjamin Pavard für den Sommer 2019 angeblich bereits eine Einigung mit dem VfB Stuttgart erzielt. Dies will der kicker von einem Insider erfahren haben. Demnach sollen die Bayern mit dem VfB nach dem letzten Ligaspiel der vergangenen Saison, das die Stuttgarter in München 4:1 gewonnen hatten, "alles geregelt" haben.

Pavard (22) besitzt in seinem bis 2021 gültigen Vertrag beim VfB eine Ausstiegsklausel für kommendes Jahr mit einer festgeschriebenen Ablöse von 35 Millionen Euro. Der Defensivspieler, der derzeit bei der WM in Russland mit starken Leistungen auf sich aufmerksam macht, war 2016 für vier Millionen Euro vom OSC Lille zu den Schwaben gewechselt. Die spielten da noch in der 2. Liga.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke, der bis August 2017 noch bei den Bayern als Chefscout angestellt war, will Pavard unbedingt bis 2019 halten. "Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt". Er wolle "Benjamin auch emotional" von dieser Lösung überzeugen, sagte er vergangene Woche. Am Donnerstag wollte sich Reschke nicht mehr zum Thema Pavard äußern.

Pavard, der in der Abwehr vielseitig einsetzbar ist, hatte schon vor der WM in Russland betont, dass er gerne in der Champions League spielen würde.

News vom 4. Juli 2018

Frankreichs WM-Shootingstar Benjamin Pavard soll einem Bericht der Sport Bild zufolge im kommenden Jahr für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München wechseln. „Wir machen aus der Konstellation, dass Benjamin für 2019 eine Ausstiegsklausel hat, keinen Hehl“, sagte VfB-Manager Michael Reschke dem Magazin (Mittwoch): „Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt.“

Reschke hatte jüngst bereits betont, den französischen Nationalspieler nicht schon in diesem Sommer ziehen zu lassen, nachdem Pavard mit seinen bisherigen Leistungen bei der WM und dem Tor im Achtelfinale gegen Argentinien noch mehr auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nicht einmal für 50 Millionen Euro werde man ihn in diesem Jahr schon verkaufen. Eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer hat Pavard nicht in seinem bis Mitte 2021 gültigen Vertrag, wohl aber für den Sommer 2019.

Für Lothar Matthäus würde Pavard perfekt in das Beuteschema der Bayern passen. Das schreibt er in seiner Kolumne in der Sportbild. Pavard habe schon Bundesliga-Erfahrung, eine Umstellung sei für ihn deshalb nicht so schwierig, wie für andere Spieler. Dazu lobt er die Vielseitigkeit des Verteidigers. Denn auch wen er gerade für Frankreich auf der Außenbahn brilliert, so sieht Matthäus ihn auf der Position des Innenverteidigers sogar noch stärker. Zusammen mit Niklas Süle könnte er die zukünftige Defensivreihe des FC Bayern formen.

Bereits am Dienstag hatte die französische Sportzeitung „L'Équipe“ berichtet, dass aus der Bundesliga der FC Bayern, aber auch Borussia Dortmund und RB Leipzig Interesse an Pavard hätten. Der Außenverteidiger kann am Freitag mit der Équipe tricolore in das Halbfinale der WM einziehen, Gegner in Nischni Nowgorod ist Uruguay.

Pavard könnte beim FC Bayern die Nachfolge von Jerome Boateng antreten - der Weltmeister von 2014 gilt laut einem Bericht aus Italien als Wunschkandidat von Max Allegri, dem Trainer von Serienmeister Juventus Turin.

News vom 3. Juli 2018

Der französischen Sportzeitung „L'Équipe“ zufolge sollen aus der Fußball-Bundesliga der FC Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig Interesse am französischen Shootingstar Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart haben. Das berichtete das Blatt am Dienstag. Vereinsverantwortliche des FC Bayern sollen angeblich wegen möglicher Bedingungen für einen Wechsel an das Umfeld des 22 Jahre alten Abwehrspielers bereits herangetreten sein. Pavard hat beim VfB einen Vertrag bis Mitte 2021.

Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hatte jüngst den Franzosen vorerst für unverkäuflich erklärt. Pavard hat aber vor allem durch seine Leistung und sein spektakuläres Tor im WM-Achtelfinale am vergangenen Samstag beim 4:3 über Argentinien auf sich aufmerksam gemacht. Das Interesse habe deshalb jetzt noch einmal zugenommen.

Inwiefern die deutschen Liga-Rivalen um Pavard mitbieten werden, ist offen. Was die Leipziger betrifft, würde er vom Alter her perfekt passen. Die immer wieder betonten Schranken in Sachen Gehalt und Transferausgaben dürfte er aber vermutlich jetzt schon übersteigen.

News vom 1. Juli 2018

Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hat nach dem glänzenden Auftritt des VfB-Spielers Benjamin Pavard in der französischen Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen Argentinien den Abwehrspieler für unverkäuflich erklärt. „Wir werden Benjamin Pavard in diesem Jahr definitiv nicht für 50 Millionen Euro verkaufen“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Montagausgabe). „Wir setzen alles daran, dass er ein weiteres Jahr bei uns spielt.“

Der 22-jährige Verteidiger sei schon zuvor im Fokus der ganz großen Clubs gewesen. „Das hat jetzt noch einmal zugenommen“, sagte Reschke, der die Entwicklung seines Schützlings „total entspannt“ verfolgt.

Der Vertrag des Franzosen mit dem VfB Stuttgart ist noch bis 2021 datiert und enthält keine Ausstiegsklausel für diesen Sommer. Nach der WM wolle sich Reschke „in aller Ruhe“ mit Pavard und dessen Berater zusammensetzen, über die weitere Karriereplanung zu sprechen. „Wir sind bereit, eine Lösung für den 1. Juli 2019 zu finden“, sagte Reschke. „Mit einem Club, der sauber und korrekt mit uns

News vom 9. Juni 2018

Sportvorstand Michael Reschke vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich zurückhaltend über einen vorzeitigen Abgang von Verteidiger Benjamin Pavard geäußert. "Pavard ist natürlich ein Spieler für die Champions League. Ich würde aber ein Fragezeichen dahinter setzen, ob das schon in der kommenden Saison der Fall ist", sagte Reschke im Rahmen des Mercedes-Benz Sportpresse Clubs.

"Eigentlich hatten wir mit seinem Berater einen klaren Karriereplan, in dem der VfB Stuttgart für die kommende Saison eine wichtige Rolle spielt", führte er aus. Pavard, der zum französischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) gehört, hatte zuletzt offensiv erklärt, künftig in der Königsklasse spielen zu wollen und damit Wechselspekulationen ausgelöst.

Der 22-Jährige hatte erst im vergangenen Dezember seinen Vertrag bei den Schwaben bis 2021 verlängert. Im Sommer 2016 war Pavard vom französischen Erstligisten OSC Lille nach Stuttgart gewechselt.

News vom 3. Juni 2018

Entgegen der von Benjamin Pavard selbst angeheizten Gerüchte um einen möglichen Abgang in der kommenden Transferperiode, ist der VfB Stuttgart weiter von einem Verbleib des Verteidigers überzeugt. „Davon gehen wir alle weiter aus - weil es keine Anfrage, keinen Verhandlungsstand und keine neue Situation gibt“, sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Sonntag in einem Interview auf der Vereinshomepage. Aufgrund seiner starken Leistungen für den VfB und zuletzt für die französische Nationalmannschaft war der 22-Jährige in den Fokus zahlreicher Top-Clubs geraten, darunter wohl auch der FC Bayern. Von dem Interesse der Münchner berichteten mehrere Medien. Ein Bekenntnis zum VfB hatte er jüngst vermieden. „Ich kann es nicht versprechen“, meinte Pavard am Freitag mit Blick auf einen Verbleib beim VfB.

„Die Aussagen sind völlig in Ordnung. In diesem Geist haben wir unsere Gespräche immer geführt. Er hat eine Top-Saison für den VfB gespielt und es ist klar, dass er im Fokus der internationalen Spitzenclubs ist“, sagte Reschke dazu nun. Das letzte Wort scheint hier wohl noch nicht gesprochen. 

News vom 1. Juni 2018

Verteidiger Benjamin Pavard vom Bundesligisten VfB Stuttgart liebäugelt mit einem Vereinswechsel nach der WM 2018. "Ich will Champions League spielen, ganz klar. Das verstecke ich auch nicht", sagte der 22-jährige Franzose im Interview bei Sky Sport News HD.

Der viermalige Nationalspieler, der im Aufgebot der „Equipe tricolore“ für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, erklärte weiter, er wolle "nicht versprechen", auch in der neuen Saison das VfB-Trikot zu tragen. "Wenn ich verspreche, dass ich in Stuttgart bleibe und es dann nicht tue, werden mich die Fans auf dieser Welt nicht mehr mögen", fügte Pavard an.

WM 2018: Frankreich in Gruppe C - alle Infos

Der Innenverteidiger spielt seit 2016 für Stuttgart und stieg mit den Schwaben 2017 in die Bundesliga auf. In der abgelaufenen Spielzeit stand er in allen 34 Ligaspielen auf dem Platz und erzielte dabei einen Treffer. Medienberichten zufolge soll neben dem FC Bayern München auch Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund Interesse an einer Verpflichtung von Pavard haben. In Stuttgart hat der Franzose noch einen Vertrag bis 2021.

News vom 23. Mai 2018

Er war eine der großen Entdeckungen der diesjährigen Bundesliga-Saison: Benjamin Pavard, Abwehrspezialist des VfB Stuttgart und nur einer von vier Feldspielern, denen das Kunststück gelang, in allen 34 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz zu stehen. 3060 (plus Nachspielzeit) Bundesliga-Minuten hat Pavard damit in den Knochen - einen stärkeren Beweis der eigenen Unverzichtbarkeit für den Verein kann ein Fußballer kaum erhalten. Leistungen, die auch seinem Nationaltrainer nicht verborgen blieben: Didier Deschamps nominierte den erst 22-Jährigen für seinen endgültigen Kader für die WM in Russland. Insbesondere seine Vielseitigkeit macht ihn so wertvoll. Der junge Franzose kann sowohl im Abwehrzentrum als auch als Rechtsverteidiger agieren.

Auch der FC Bayern München soll von dessen Qualitäten überzeugt sein und ihn zur nächsten Saison an die Isar locken wollen. Dies berichtet das französische Portal le10sport. Dass Pavard vermutlich nicht bis an seine Karriereende in Stuttgart spielen wird, weiß auchder ehemalige Bayer und jetzige Sportvorstand des VfB, Michael Reschke. "Ben­ja­min Pa­vard ist ein­deu­tig auf dem Weg vom Aus­nah­me­ta­lent zum in­ter­na­tio­na­len Topspie­ler. Wir sind dabei aktuell der idea­le Klub für ihn - und das fühlt er auch. Wenn dann in der Zu­kunft ein­mal ein Klub der europäischen Top 10 ech­tes In­ter­es­se an einer Ver­pflich­tung hat, wer­den wir uns se­ri­ös zusammensetzen. Das wissen Ben­ja­min und sein Be­ra­ter", sagte er zuletzt im Gespräch mit der Bild

Reschke stellte allerdings auch gleich klar: Für 30 Millionen Euro Ablöse werde man "nicht ein­mal die Tür für ein Ge­spräch öff­nen". Will der FC Bayern das Talent wirklich verpflichten und sollte Pavard möglicherweise sogar noch eine gute WM spielen, müsste der FC Bayern richtig tief in die Tasche greifen.  

News vom 27. November 2017

In einem Interview mit dem Sportmagazin kicker spricht Benjamin Pavard über das Interesse diverser europäischer Topklubs. Der 21-Jährige, den der VfB Stuttgart im Sommer 2016 für fünf Millionen Euro von Frankreichs Erstligist OSC Lille loseiste, hat sich laut Berichten auch ins Rampenlicht des FC Bayern gespielt. „Mit diesen Dingen beschäftige ich mich überhaupt nicht. Dazu ist es nicht die Zeit. Ich bin kein Typ, der deswegen abhebt. Im Moment zählt nur der VfB für mich“, bekundet der Defensiv-Stratege, der bei den Schwaben sowohl als Außenverteidiger wie auch im Zentrum zum Einsatz kommt.

Außerdem nutzt Pavard das Gespräch für ein Lob an Trainer Hannes Wolf, der einen großen Anteil am zuletzt steilen Aufstieg des Franzosen besitzt. „Ich bin ihm sehr dankbar, dass er immer hinter mir gestanden hat. Er hat mir Vertrauen geschenkt und Spielpraxis gegeben. Er hat mir sehr geholfen, mich weiterzuentwickeln. Vor Stuttgart war ich noch ein Junge, hier bin ich erwachsen geworden. Ich bin zum Mann geworden“, so der Verteidiger weiter. Der Vertrag von Benjamin Pavard beim VfB Stuttgart endet im Sommer 2020, im deutschen Oberhaus konnte das Abwehrass bereits einen Treffer erzielen (beim 3:0 gegen Freiburg am 10. Spieltag).

News vom 15. November 2017

München - Mit Verpflichtungen von Stuttgarter Spielern hat der FC Bayern schon einige Volltreffer gelandet. Giovane Elber und Mario Gomez schossen die Roten zu so manchem Titel. Aktuell vertritt Sven Ulreich den viermaligen Welttorhüter Manuel Neuer während dessen verletzungsbedingter Pause höchst überzeugend. Vielleicht gesellt sich schon bald ein neuer Name zu diesem Kreis, dem auch Dieter Hoeneß oder Thomas Strunz angehören.

Wie der französische Sportjournalist Loic Tanzi während der TV-Übertragung des Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich (2:2) auf dem Sender „SFR Sport“ verriet, zeigen der FC Bayern und Borussia Dortmund Interesse an Benjamin Pavard. Der Defensiv-Allrounder mit Faible für die Innenverteidigung absolvierte in Köln sein zweites Länderspiel, kam wie bei seinem Debüt vier Tage zuvor beim 2:0 über Wales als Joker auf der rechten Seite der Viererkette zum Einsatz.

Stuttgart zahlte fünf Millionen Euro Ablöse

Der 21-Jährige spielt seit 2016 für den VfB, kam trotz des Abstiegs der Schwaben für fünf Millionen Euro von OSC Lille und unterschrieb bis 2020. Damals hatte noch Jan Schindelmeiser das Sagen beim fünfmaligen Deutschen Meister. Dessen Nachfolger ist ebenfalls Pavard-Fan. „Der Junge hat absolute Top-Qualität und für die Art und Weise, wie er die Saison bisher bestritten hat, kann man ihm nur ein Kompliment machen“, lobt VfB-Sportvorstand Michael Reschke, der bis vor wenigen Monaten noch Transfers für den FC Bayern einfädelte.

Stuttgarts neuer starker Mann weiß, dass in der Personalie Schwerstarbeit auf ihn zukommen wird: „Es wird eine Herausforderung sein, ihn langfristig in Stuttgart zu halten. Aber wir suchen Lösungen.“ Die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung sollen nach Informationen aus Frankreich vorerst auf Eis gelegt worden sein.

Ein echter Senkrechtstarter: Benjamin Pavard hat sich von der 2. Liga in die Equipe Tricolore gespielt.

RB-Trainer Hasenhüttl dementiert Gerüchte

Dazu kommt: Die Bayern und der BVB sind offenbar nicht die einzigen Interessenten - im Sommer soll OGC Nizza mit dem Lockenkopf verhandelt haben, auch AS Rom und RB Leipzig wurden bereits als mögliche Abnehmer gehandelt. Das wiederum schmeckte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl gar nicht. „Ich habe das auch gelesen. Aber so viel ich vom Sportdirektor und von mir gehört habe, ist das kein Thema“, dementierte der Österreicher die Gerüchte.

Die rasche Entwicklung Pavards dürfte ihm dennoch nicht entgangen sein. Musste der junge Franzose in der vergangenen Saison noch als Rechtsverteidiger aushelfen, ist er in dieser Spielzeit aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Bis zu seinen ersten Länderspielen hatte er noch keine Pflichtspielminute verpasst.

„Trage noch mehr Verantwortung“

Die dem Schlendrian geschuldeten Ballverluste gehören der Vergangenheit an, was sich der Rechtsfuß in der Stuttgarter Zeitung so erklärt: „Vielleicht hängt das mit meinem Positionswechsel zusammen. In der zentralen Innenverteidigung trage ich schließlich noch mehr Verantwortung als auf außen. Hinter mir kommt ja nur noch der Torwart.“

Vor ihm könnte die WM in Russland liegen. Reschke sieht durchaus realistische Chancen: „Für ihn spricht, dass er in der Defensive sehr vielseitig einsetzbar ist.“ Für diese Flexibilität steht auch eines von Pavards beiden großen Vorbildern: Sergio Ramos. Daneben schaut er auch zu Mats Hummels auf - vielleicht ja schon bald im täglichen Training.

Französische Medien: Boatengs Wechsel zu Paris angeblich fix

FC Bayern München: Winter-Transfergerüchte 2017/2018 und aktuelle News

mg/pf

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