Jahrhunderttalent unter Beobachtung

Leverkusens schwache Saison: Kann sich Bayern eine der größten deutschen Hoffnungen schnappen?

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Kai Havertz (links) mit seinen Teamkollegen Julian Brandt, Kevin Volland und Karim Bellarabi. 

Kai Havertz erlebt gerade einen kometenhaften Aufstieg bei Bayer 04 Leverkusen und könnte bald woanders seine Zelte aufschlagen. Ist der FC Bayern interessiert?

Leverkusen - Bayer 04 Leverkusen spielt bisher keine gute Saison. Da ist selbst das Weiterkommen in der Europa League nur ein schwacher Trost. Mit einigen Vorschuss-Lorbeeren sind die Leverkusener in die Spielzeit gestartet. Manche Experten handelten die Werkself unter die Geheimfavoriten auf den Meistertitel. 

Doch davon ist wenig übrig. Der Offensivmotor mit den Ausnahme-Fußballern Julian Brandt, Kai Havertz, Kevin Volland, Karim Bellarabi und Leon Bailey stottert. Sollte der europäische Wettbewerb nicht erreicht werden, würde das einige Spitzenteams auf den Plan rufen. Spieler wie Brandt oder Havertz können sich zwar in Leverkusen prächtig entwickeln, sollten aber auch mindestens in der Europa League spielen. 

Kai Havertz zum FCB: FC Barcelona oder FC Bayern?

Während die meisten Bayer-Spieler außer Form sind, zeigt Havertz regelmäßig sein unglaubliches Talent - sogar in der Nationalmannschaft. Dass der 19-Jährige seinen bis 2022 laufenden Vertrag erfüllt, scheint nahezu ausgeschlossen. Aktuell beträgt sein Marktwert (transfermarkt.de) 55 Millionen Euro. Wie die Sport Bild berichtet, soll der FC Barcelona bei fast jedem Spiel einen Scout auf der Tribüne haben. Eine große Ehre für Havertz, der sein Jugendzimmer mit Barca-Postern tapeziert hatte, wie das Blatt berichtet.

Verhandlungen soll es noch keine geben. Und der FC Bayern? Zum Umbruch würde Havertz gut passen. Das Talent würde jedem Verein gut zu Gesicht stehen. Die Münchner, die auf der Zehnerposition mit einem unzufriedenen James und einem schon 29-jährigen Müller ausgestattet sind, könnten Havertz gut gebrauchen. Mindestens 80 Millionen Euro würden für den Youngster fällig werden, berichtet Sport Bild. Man darf gespannt sein, was in der Causa Havertz noch alles passiert.

Meldung vom 16. Oktober: DFB-Star im Fokus des FC Arsenal - Muss Bayern jetzt tätig werden?

London - Er ist DER Aufsteiger in dieser Saison in der Bundesliga. Und er ist gerade einmal 19 Jahre alt. Die Rede ist von Kai Havertz, Mittelfeldstar bei Bayer 04 Leverkusen. Dafür, dass die Werkself aktuell näher an den Abstiegsrängen als an den Champions-League-Plätzen liegt, kann der Jungstar nicht viel. Im Gegenteil, es ist sein Verdienst, dass es nicht noch übler um Leverkusen und seinen Coach Heiko Herrlich steht. 

Sieben Scorerpunkte in zehn Pflichtspielen stehen auf der Habenseite von Havertz, der noch dazu Anfang September sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegen Peru (2:1) feierte. Nicht selten wird er als Jahrhunderttalent betitelt, als Hoffnungsträger für Verein und DFB. Kein Wunder also, dass nun der FC Arsenal seine Fühler in Richtung Havertz ausgestreckt hat. 

Kai Havertz: Ersatz für Aaron Ramsey? 

Sven Mislintat ist kein Unbekannter. Seit Dezember 2017 leitet er die Scouting-Abteilung der „Gunners“. Schon zu Dortmunder Zeiten war er dafür bekannt, einen Riecher für Talente zu haben. Spieler wie Robert Lewandowski oder Pierre-Emerick Aubameyang wurden auf seine Empfehlung hin verpflichtet. 

Nun soll er den gleichen Job in London machen. Zwar braucht es keinen besonderen Riecher, um zu erkennen, welch großes Talent Kai Havertz ist, doch das macht eine Verpflichtung natürlich keineswegs weniger sinnvoll. Wie die englische Sun berichtet, verfolgt der FC Arsenal die Entwicklung des Offensivspielers sehr genau. Spätestens im nächsten Sommer könnte der englische Spitzenklub ein Angebot unterbreiten. 

In London steht dem Vernehmen nach Aaron Ramsey vor einem Wechsel. Der Vertrag des Walisers läuft im kommenden Sommer aus, auf eine Vertragsverlängerung konnten sich beide Parteien bisher nicht einigen. Unter anderem gilt auch der FC Bayern München als Interessent für Ramsey. Mit Havertz würde Arsenal den Abgang mehr als adäquat kompensieren. 

Kai Havertz: Begehrtes Juwel in Europa - Auch beim FC Bayern?

Doch die Zeit drängt. Ein Talent des Kalibers Havertz, der zudem schon 73 Pflichtspiele für Bayer 04 auf dem Buckel hat, ist heiß begehrt in Europa. Auch der FC Barcelona soll jede Bewegung des Shootingstars genaustens beobachten. Und dann wäre da noch der FC Bayern, der dafür bekannt ist, deutsche Nationalspieler gerne in seinen eigenen Reihen zu wissen und einen jungen Spieler im verhältnismäßig alten Team bräuchte. 

Fakt ist: Bayer Leverkusen wird sich ordentlich strecken müssen, wenn sie ihren Youngster über 2019 hinaus in der BayArena halten wollen. Fakt ist aber auch: Der Vertrag ihres Juwels läuft noch bis 2022. Interessenten werden also tief in die Tasche greifen müssen, wenn sie Havertz aus Leverkusen locken wollen. 

nc

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