Begehrter Defensiv-Stratege

TSG-Star nach Bayern-Korb verstimmt? Jetzt äußert er sich zu den Gerüchten

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Kevin Vogt (l.) im Dress der TSG 1899 Hoffenheim.

Kevin Vogt (TSG 1899 Hoffenheim) galt beim FC Bayern als aussichtsreicher Kandidat, bis Karl-Heinz Rummenigge dem Transfer eine Absage erteilte. Jetzt spricht der Defensiv-Stratege.

Update vom 13. August 2018

„Den können sie von der Liste streichen“: Im Mai hatte ihn Bayern-Boss Rummenigge medienwirksam aus dem Kreise möglicher Zugänge entfernt. Hoffenheims Kevin Vogt hat sich nun im kicker zum kolportierten Interesse des Rekordmeisters geäußert. „Ich habe mich noch nie an Gerüchten oder Spekulationen beteiligt. Dabei bleibt es“, stellt der Spielführer der TSG klar.

Dass Rummenigge das Thema im Frühsommer mit derartig markigen Worten beendet habe, sei ihm „nicht im Geringsten“ sauer aufgestoßen, erklärt Vogt. Mit den Hoffenheimern tritt der Defensiv-Stratege in dieser Saison das erste Mal in der Champions League an. Ob auch seine langfristige Zukunft im Kraichgau liegt? Der 26-Jährige äußert sich vielsagend.

„Mein Vertrag läuft noch über zwei Jahre. Dennoch gibt es natürlich Klubs, über die man nachdenken muss“, vermeidet Vogt ein klares Bekenntnis.

Update vom 13. Mai 2018

Sollte der FCB einen Spieler abgeben, schließt Rummenigge weitere Zugänge nicht aus. Hoffenheims Abwehrchef Kevin Vogt wird aber nicht kommen. Der Vorstandschef erklärte: „Den können Sie von der Liste streichen.“

Update vom 23. Mai 2018

Kevin Vogt und der FC Bayern - wird das was? Er kam im Sommer 2016 für drei Millionen Euro vom 1. FC Köln in den Kraichgau, sein Marktwert wird derzeit auf rund acht Millionen Euro geschätzt. Laut Bild aber dürfte der von Hoffenheim aufgerufene Preis für den 26-Jährigen bei mindestens 25 Millionen Euro liegen - ein stolzer Betrag. Doch sollte Jerome Boateng den FC Bayern verlassen (es wäre eine saftige Ablösesumme fällig), wäre ein schneller Ersatz notwendig - und der Rekordmeister müsste investieren.

Dass die TSG solch eine Summe aufrufen könnte, liegt zudem daran, dass Kevin Vogt auch zwei englischen Vereinen aufgefallen ist. Der FC Everton soll bereits im Winter interessiert gewesen sein, Lokalrivale FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp hatte Vogt im Rahmen der letztjährigen Champions-League-Qualifikation im Visier.

News vom 22. Mai 2018

München/Sinsheim - Die Saison ist vorbei, doch an der Säbener Straße werden die Weichen für die Zeit nach Jupp Heynckes gestellt. Zur Wochenmitte wird der 73-Jährige München endgültig verlassen und nach Schwalmtal zurückkehren, auch seine rechte Hand Peter Herrmann könnte den FCB noch verlassen.

Ab 1. Juli wird dann Niko Kovac das Training übernehmen - großartig wird sich der Kader auch nicht mehr verändern. Einen 100-Millionen-Euro-Transfer in diesem Sommer schloss Präsident Uli Hoeneß jedenfalls aus. Am Dienstag aber fiel ein Name, der bis dato noch nicht in Verbindung mit den Roten gefallen ist.

FC Bayern: Hoffenheim-Connection funktioniert bestens

Die Rede ist von Kevin Vogt. Der Innenverteidiger der TSG 1899 Hoffenheim soll nach Informationen des Kicker bei Kovac einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, da er zwischen Dreier- und Viererkette wechseln kann - eine Variabilität, die dem neuen Trainer des Rekordmeisters imponiert und die in seine flexible Taktikplanung perfekt passt. 

Vogt wechselte im Sommer 2016 für drei Millionen Euro aus Köln zur TSG. Für Hoffenheim lief der 26-jährige Defensivspieler in bislang 73 Pflichtspielen auf, er ist Ersatzkapitän und Abwehrorganisator, sein Marktwert wird derzeit auf rund acht Millionen Euro geschätzt, sein Vertrag im Kraichgau läuft noch bis Sommer 2020. Kevin Vogt wäre nach Niklas Süle, Sebastian Rudy, Sandro Wagner und Serge Gnabry (Leihende) der fünfte Hoffenheimer innerhalb eines Jahres, der an die Isar wechselt.

Wie haben alle Transfergerüchte und aktuellen News zum FC Bayern München im Sommer 2018 zusammengefasst, hier geht es zur Wechselbörse. Weitere Infos zur TSG 1899 Hoffenheim finden Sie hier auf heidelberg24.de.*

Video: Uli Hoeneß nimmt Kovac vor Amtsantritt in die Pflicht

Video: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind sich in Transferfragen uneinig

Tief in die Tasche greifen oder doch weiter sparsamer denken? Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind sich uneinig in Bezug auf die Transferpolitik des FC Bayern.

fw

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