Brisantes Vertragswerk

Messi zum FC Bayern? Das sagt sein Vater über die Geheimklausel

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Lionel Messi (l.) mit Vater und Berater Jorge.

Laut eines Medienberichts könnte Lionel Messi den FC Barcelona unter Umständen ablösefrei verlassen. Vater Jorge hat eine entsprechende Geheimklausel bestätigt.

Update vom 06. Januar

Ablösefreiheit für Lionel Messi? Berichte über eine Geheimklausel im Vertrag des Argentiniers hatten für große Aufregung gesorgt. Der 30-Jährige könnte demnach zum Nulltarif wechseln, falls Katalonien sich von Spanien lossagen würde und sich der FC Barcelona nicht einer von Europas Top-Ligen anschließen dürfte.

Nun hat der Vater des mehrfachen Weltfußballers bestätigt, dass ein entsprechender Passus in das Vertragswerk mit dem FC Barcelona eingearbeitet wurde.  „Wenn Katalonien seine Unabhängigkeit erklärt, würde er bleiben, wenn der FC Barcelona in einer von Europas Top-Ligen weiterspielen darf“, sagte Jorge Messi im Gespräch mit dem RadiosenderRadio La Red. Potenzielle Abnehmer für den mehrfachen Weltfußballer müssen also darauf hoffen, dass sich auf politischer Ebene noch einiges tut...  

München/Barcelona - Der FC Barcelona hat, das ist bereits seit einigen Wochen bekannt, eine irrwitzige Ausstiegsklausel in den Vertrag von Lionel Messi integrieren lassen. 700 Millionen Euro müsste ein potenzieller Käufer für den argentinischen Superstar locker machen. Doch im Arbeitspapier von „la pulga“ verbirgt sich angeblich ein weiterer brisanter Paragraph, wie El Mundo jetzt berichtet.

Sollte sich der FC Barcelona im Falle der Unabhängigkeit Kataloniens vom spanischen Verband lossagen, könnte Messi den mehrfachen Champions-League-Sieger theoretisch ablösefrei verlassen. Dieser Passus soll sich im erst kürzlich bis zum Jahr 2021 verlängerten Vertragswerk finden.

Ablösefrei? Ja, tatsächlich, so der Bericht. Allerdings wäre das demnach nur gegeben, falls sich der aktuelle Tabellenführer Spaniens nicht einer von Europas Top-Ligen anschließt. Als infrage kommende Ligen für einen Wettbewerbs-Wechsel wurden laut El Mundo in dem Messi-Vertrag neben der der französischen Ligue 1 und der englischen Premier League auch die deutsche Bundesliga definiert. 

Heißt: Ablösefrei wäre ein Wechsel der angeblichen Geheimklausel nach nur, wenn Katalonien unabhängig werden und Barca nicht in einer der besagten Ligen weitermachen sollte.

Klar ist: Eine weitere Teilnahme am spanischen Wettbewerb wäre für den FC Barcelona im Falle einer Abspaltung nach der jetzigen Gesetzeslage unmöglich.

Wird der FC Bayern hellhörig?

Könnte der argentinische Weltfußballer so eine Option für den FC Bayern werden? Der deutsche Rekordmeister ist gewiss der einzige Verein in der Bundesliga, der die Gehaltsforderungen des 30-Jährigen annähernd erfüllen könnte. Der mehrmalige Weltfußballer hat sich mit der Elf von Jupp Heynckes in der laufenden Saison jedenfalls schon näher befasst. Doch auch andere finanzstarke Vereine wie die Scheich-Klubs aus Manchester und Paris dürften darauf hoffen, dass sich der Argentinier eines Tages auf die brisante Klausel berufen muss.

Ob Messi für Europas Spitzenklub zu einem realistischen Ziel werden könnte, wird sich hauptsächlich auf der politischen Bühne entscheiden. Sollten die katalanischen Separationsbestrebungen nicht weiter Fahrt aufnehmen, wird der mehrmalige Weltfußballer wohl auch für die Kaderplaner an der Säbener Straße nur ein süßer Traum bleiben.

lks

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