Laut Medienbericht

Gerüchte um Leverkusen-Star: Bekommt der FCB Konkurrenz von PSG?

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Kai Havertz (l.) mit Leon Bailey.

Die Kaderplanung für die Saison 2018/19 beim FC Bayern München ist abgeschlossen. Ein Leverkusen-Star stand dabei jedoch lange im Fokus - ist nun auch PSG an ihm interessiert?

Update vom 8. September, 13.24 Uhr: Bekommt der FCB Konkurrenz von PSG?

Bei Bayer 04 Leverkusen läuft es derzeit noch nicht wirklich rund. Die Bundesliga-Saison ist alles andere als nach den Vorstellungen der „Werkself“ gelaufen. Nun taucht eine weitere Nachricht auf, die den Bayer-Verantwortlichen nicht wirklich gefallen dürfte - denn laut dem italienischen Portal Calciomercato zeigt der amtierende französische Meister Paris Saint-Germain Interesse an Leon Bailey. So sollen die Franzosen angeblich nach dem Kauf von Schalkes Thilo Kehrer ihren Kader mit weiteren jungen Spielern aus der Bundesliga verstärken wollen. 

Das dürfte auch dem FC Bayern München nicht gefallen. Im Mai hatte es nämlich noch Berichte über ein konkretes FCB-Interesse an Bailey gegeben - der FC Bayern soll sogar 60 Millionen Euro für den Youngster geboten haben. Mit dem Interesse von Paris Saint-Germain dürfte es für den deutschen Rekordmeister aber nun nicht einfacher werden, Bailey zu verpflichten. Der Jamaikaner besitzt bei Bayer 04 noch einen gültigen Vertrag bis 2023 - erst unlängst hatte er diesen verlängert. Ein Wechsel scheint damit ohnehin unwahrscheinlicher zu werden, und falls er doch stattfindet, wird er zumindest deutlich teurer werden.

Update vom 9. August, 12.26 Uhr:

Rudi Völler glaubt fest an eine Zukunft von Leon Bailey bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen. "Um 18.00 Uhr schließt das Transferfenster in England, und uns liegt kein Angebot für ihn vor", sagte der Sport-Geschäftsführer der Werkself am Donnerstag beim Fußball-Gipfel der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Bailey hatte durch starke Leistungen in der Vorsaison bei einigen Klubs aus der Premier League Interesse geweckt. Der 21-jährige Jamaikaner wollte selbst einen Vereinswechsel noch in dieser Transferperiode nicht ausschließen. "Ich mache keine Versprechungen. Was ich sagen kann: Mein voller Fokus liegt darauf, mich als junger Spieler weiterzuentwickeln. Darauf konzentriere ich mich. Wenn ein Klub mich will, kümmern sich mein Management und Bayer 04 darum. Sie treffen die Entscheidung", sagte der Offensivspieler diese Woche dem kicker.

Völler ließ sich dementsprechend auch noch ein Hintertürchen auf: "Es gibt sicherlich Angebote, bei denen wir nicht nein sagen würden. Aber das ist derzeit nicht der Fall." In Italien schließt das Transferfenster am 18. August, in Spanien ebenso wie in Deutschland am 31. diesen Monats.

Update vom 6. August: Verlässt Leon Bailey noch im Sommer Bayer 04? „Ich mache keine Versprechungen“

Durch seine Leistungen im Bayer-Trikot weckte Leon Bailey Begehrlichkeiten bei zahlreichen ausländischen Klubs. Einen Vereinswechsel noch in dieser Transferperiode wollte er nicht ausschließen. "Ich mache keine Versprechungen. Was ich sagen kann: Mein voller Fokus liegt darauf, mich als junger Spieler weiterzuentwickeln. Darauf konzentriere ich mich. Wenn ein Klub mich will, kümmern sich mein Management und Bayer 04 darum. Sie treffen die Entscheidung", sagte Bailey.

Update vom 21. Mai: Doch keine 60 Millionen für Leverkusener Offensiv-Star - aber kommt er nächstes Jahr?

Wie die „Bild“ erfahren haben will, ist an dem 60-Millionen-Angebot für den Leverkusener Leon Bailey nichts dran. Offenbar soll der Jamaikaner erst ab der Saison 2019/20 ein Thema für den Rekordmeister aus München werden.

Überhaupt soll der ganz große Umbruch unter Kovac ausbleiben, schreibt das Blatt. Die Neuzugänge Serge Gnabry (22) und Leon Goretzka (23) sollen den Kader, der von den Bayern-Verantwortlichen ohnehin als „zu groß“ bezeichnet worden war, verstärken. Abgänge gibt es bisher nicht. Nach der nächsten Saison könnte sich das ändern - dann stehen wohl die Abschiede von Franck Ribery und Arjen Robben an. Was einen Bailey-Transfer wiederum deutlich wahrscheinlicher machen würde.

News vom 20. Mai

Berlin - Ist das der angekündigte Großtransfer? Der FC Bayern soll dem Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen ein 60-Millionen-Euro-Angebot für Shootingstar Leon Bailey gemacht haben. Das schrieb der US-Sportsender ESPN am Samstag und berief sich dabei auf Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut seien.

Bayer wolle dagegen deutlich mehr für den 20 Jahre alten Jamaikaner erlösen und würde einen Verkauf Baileys an Real Madrid bevorzugen. Der Champions-League-Finalist solle „starkes Interesse“ an dem Mittelfeldspieler und bereits den portugiesischen Berater Jose Mendes eingeschaltet haben, um die Chancen eines möglichen Transfers nach Madrid zu sondieren. Mit neun Treffern in 30 Bundesligaspielen war Bailey in der Saison 2017/18 einer der besten Torschützen der Werkself. Auch im Pokal-Spiel gegen die Bayern im April traf der Jamaikaner für Bayer.

Rummenigge und Salihamidzic uneins über das „Limit“ bei Ablösesummen

Für Transfers haben die Bayern „kein Limit“, sagte Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge bei einer Talkrunde der „Bild“-Zeitung am Freitag. „Wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen, und der kostet 80 oder 90 Millionen, werden wir irgendwann springen müssen. Ob wir dieses Jahr springen oder nächstes, weiß ich nicht“, erklärte Rummenigge. „Aber wir werden irgendwann springen.“

Im Überblick: Die Sommer-Transfergerüchte rund um den FC Bayern

Von Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic kassierte er für diese Ankündigung allerdings klaren Widerspruch, wie tz.de* berichtet.

Trotzdem schießen die Gerüchte um die Transferpläne des Rekordmeisters kurz vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt heftig ins Kraut. Bereits am Freitag hatte die spanische Zeitung AS berichtet, der FC Bayern habe Interesse an Thiagos Cousin und Nationalmannschaftskollegen Rodrigo Moreno. Zugleich befeuerte David Alabas Vater und Berater George Alaba Spekulationen über einen Wechsel des Außenverteidigers zu Real Madrid.

Bayern-Fans finden alle Neuigkeiten rund um das DFB-Pokal-Finale im Countdown-Ticker von tz.de*

dpa/fn

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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