Mittelfeldmann von PSG

100 Millionen! Barca macht ernst bei Verratti - war‘s das für Bayern?

+
Marco Verratti (l.) hat seinen Klub Paris St. Germain angeblich um eine Freigabe gebeten - für Barca? Oder für Bayern?

Marco Verratti und der FC Bayern - dieses Transfergerücht existiert seit Monaten. Doch nun hat sich offenbar der FC Barcelona ins Wettbieten eingeschaltet - und könnte sich mit einem Wahnsinnsangebot den Italiener schnappen.

News vom 12. Juni 2017

Hoppla, jetzt könnte es ganz wohl ganz schnell gehen mit einem Wechsel von Marco Verratti. Wie die

Gazzetto dello Sport

berichtet, wird der FC Barcelona in Person von Verratti-Berater Donato Di Campli den Verantwortlichen von Paris St. Germain ein 100-Millionen-Euro-Angebot für den Mittelfeldpsieler unterbreiten. Verratti soll bei den Katalanen zehn Millionen Euro pro Jahr einstreichen. Doch noch sei das Rennen nicht entschieden, auch der FC Chelsea mit Trainer Antonio Conte und eben Carlo Ancelotti mit dem FC Bayern sind noch in der Verlosung.

News vom 11. Juni 2017

Will Marco Verratti Paris St.-Germain in diesem Sommer unbedingt verlassen? Ja, wenn es nach einem Bericht der französischen Sportzeitung L‘Equipe am Sonntag geht. Demnach soll der italienische Nationalspieler ein Gespräch mit dem neuen Sportdirektor Antero Henrique geführt und dabei um eine Freigabe für einen Wechsel gebeten haben. Sein Vertrag im Pariser Prinzenpark besitzt eigentlich noch eine Laufzeit bis zum Sommer 2021. Über mögliche Wunschziele des 24-Jährigen hält sich das Blatt aber bedeckt.

Erst Ende Mai hatte Verratti in einem Interview mit ESPN noch betont: „Ich habe noch vier Jahre Vertrag und mache mir keine Gedanken über einen Wechsel.“ Hat jetzt ein Umdenken beim Mittelfeldstar stattgefunden?

News vom 10. Juni 2017

Ist der FC Bayern München bei PSG wegen Marco Verratti mit einem Millionenangebot abgeblitzt? Das berichtet zumindest die spanische Zeitung Sport. Demnach soll der deutsche Rekordmeister dem entthronten französischen Meister 55 Millionen Euro für den Italiener geboten haben. Offenbar will der Klub von der Seine den 24-Jährigen um keinen Preis ziehen lassen und hat ihn für unverkäuflich erklärt.

News vom 30. Mai 2017

Keine Frage: Marco Verratti wäre ein Top-Transferkandidat für den FC Bayern München. Trainer Carlo Ancelotti, der bekanntlich lieber auf erfahrene Profis setzt, als  auf Nachwuchstalente, bekäme mit dem Italiener einen Spieler, der bei Paris Saint Germain trotz seiner erst 24 Jahre bereits als Leistungsträger gilt. Zudem kennt Ancelotti seinen Landsmann Verratti bestens. Er trainierte ihn während der Saison 2012/13 als Coach bei PSG. Noch heute sollen sich die beiden bestens verstehen. Dem Vernehmen nach halten sie nach wie vor Kontakt per Telefon. Was noch hinzukommt: Verratti könnte die Rolle von Xabi Alonso im defensiven Mittelfeld übernehmen, der seine Karriere beendet hat.

Auch dass der FC Bayern für einen Transfer wohl mindestens 50 Millionen Euro hinlegen müsste, sollte einer Verpflichtung auch nicht mehr entgegenstehen. Immerhin kündigte Präsident Uli Hoeneß vor kurzem an, dass der Verein in Sachen Transfers in bislang ungeahnte Dimensionen vorstoßen könnte: „Vielleicht wird es etwas geben, was es beim FC Bayern bisher noch nicht gegeben hat“, sagte Hoeneß am Rande der Meisterfeier. Was steht einem Transfer also im Weg? Wohl in erster Linie die Tatsache, dass Verratti nach eigenem Bekunden gerne bei Paris Saint Germain bleiben möchte. Nach dem Pokalsieg von PSG am Samstag betonte er in einem Interview mit dem Sender ESPN, dass er aktuell nicht über einen Abschied aus Paris nachdenke. "Ich habe noch vier Jahre Vertrag und mache mir keine Gedanken über einen Wechsel. Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Projekts zu sein, und habe immer gesagt, dass sich Siege mit Paris anders anfühlen als Siege mit anderen Vereine, weil ich schon fünf Jahre hier bin."

Sollte man solche Worte als klare Absage an einen Wechsel zum FC Bayern deuten? Eher nicht. Aussagen von Spielern nach dem Motto: „Ich bin bei meinem Verein sehr glücklich und würde hier gerne meinen Vertrag erfüllen“, gelten als Floskeln, die Profis heute standardmäßig eingetrichtert werden. Und siehe da: Noch im selben Interview erklärte Verratti, er wolle einen Wechsel nicht gänzlich ausschließen. „Der Verein entscheidet, aber ich denke, dass ich nächstes Jahr noch hier bin. Nach der Saison werden wir uns wie in jedem Jahr zusammensetzen.“ Freilich beeilte der Italiener sich noch, die Arbeit seines Trainers Unai Emery zu loben. "Ich glaube, ich habe viele Fortschritte gemacht. Wir haben einen fordernden Trainer, der immer auf Angriff spielt. Auch deshalb habe ich mich so sehr verbessert."

Fazit: Ein Korb für den FC Bayern München sind diese Aussagen absolut nicht. Was nach wie vor für einen Transfer nach München spricht: Verratti hätte die Gewissheit, dass dort ein Trainer auf ihn wartet, der ihn kennt, schätzt und mit Spielzeit locken würde.

News vom 18. Mai 2017

Verdichten sich die Zeichen, dass Marco Verratti den Verein wechselt und sich möglicherweise dem FC Bayern München anschließt? Paris Saint-Germain scheint schon einen Nachfolger für den Italiener zu suchen. Der Mittelfeldspieler soll von einem Brasilianer ersetzt werden. Wie die Sun berichtet, ist der französische Club an Thiago Maia dran. Anscheinend sollte der 20-Jährige schon im Winter in die Hauptstadt gelotst werden, aber der Transfer platzte. Nun sollen Manchester United und Chelsea auch an dem Talent interessiert sein, wie das englische Boulevardblatt berichtet. Thiago Maia gewann mit der brasilianischen Nationalmannschaft in Rio die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Aktuell ist der Linksfuß beim FC Santos unter Vertrag. 

Bei Verratti stehen die Interessenten aber offenbar Schlange. Wie die Sun aus England schreibt, habe der FC Chelsea ein Angebot an PSG und den Spieler abgegeben. Demnach würden die Blues 63 Millionen Euro an die Franzosen überweisen, dem Spieler soll ein Vertrag mit einem Wochensalär von 139.000 Euro angeboten worden sein. Hochgerechnet aufs Jahr ergibt das einen Verdienst von 7,2 Millionen Euro. 

News vom 13. Mai 2017:

Nicht nur Alexis Sanchez soll sich für den FC Bayern entschieden haben: Auch bei Marco Verratti sind die Roten angeblich am aussichtsreichsten im Rennen. Das berichtet die Bild. Grund ist der Trainer der Münchner, Carlo Ancelotti. Verratti kennt ihn aus der gemeinsamen Zeit in Paris. Verratti-Berater Donato Di Campli sagt: „Sie haben ein freundschaftliches Verhältnis.“ Der Italiener wolle offenbar am liebsten nach München, falls er Paris im Sommer verlässt, berichtet das Blatt.

News vom 9. Mai 2017

Nachdem feststeht, dass Xabi Alonso im Sommer seine lange und äußerst erfolgreiche Profikarriere beendet, hat die Temperatur in der Gerüchteküche noch einmal kräftig angezogen, wenn es um die Frage eines potenziellen Nachfolgers im Mittelfeld des FC Bayern geht. Auch Marco Verratti von Paris St. Germain taucht immer wieder in der Verlosung auf - aufgrund seiner Qualität und aufgrund seiner früheren engen Beziehung zu FCB-Coach Carlo Ancelotti. Nachschub für die Gerüchtefront liefert zuverlässig Verrattis Berater Donato Di Campli. Am Sonntagabend sorgte er für neue Spekulationen, indem er teils widersprüchliche Aussagen zur Zukunft seines prominenten Klienten tätigte, wie calciomercato.com berichtet.

„Ich wiederhole zum hundertsten Mal: Marco ist glücklich bei PSG“, konstatierte er und und stellte klar, dass das bevorstehende Gespräch mit den PSG-Bossen nur dem Zweck diene, um die Ziele des Klubs zu erfahren, einschließlich der Ambition, die Champions League zu gewinnen. Gleichzeitig wies Di Campli aber auch auf die zahlreichen Interessenten hin, die Verratti gerne verpflichten würden. Dabei hätten allerdings Klubs aus der Serie A wie Juventus Turin und Inter Mailand aber eher schlechte Karten, denn momentan gebe es „keine Möglichkeit, Verratti wieder in Italien spielen zu sehen“.

Und was ist mit dem Interesse des FC Bayern? Di Campli grinst bei seiner Antwort: „Gut möglich, dass es ein Angebot gibt. Aber wer Interesse an Marco hat, muss mit dem Klub sprechen und sicher nicht mit mir.“ Klingt danach, als ob die Bayern-Bosse beim Berater vorgefühlt hätten, dem aber die Hände gebunden sind, da Verratti noch bis 2021 vertraglich an PSG gebunden ist.

Party-Ärger! Warum Verratti bei Bayern wieder Thema wird

„Keine Chance, dass wir ihn bekommen“ - Carlo Ancelotti hakte die Verpflichtung seines Wunschspielers Marco Verratti von Paris Saint-Germain im Januar eigentlich ab. Der Bayern-Trainer kennt die Qualitäten seines italienischen Landsmannes bestens. 2012 holte er den damals 20-Jährigen von Delfino Pescara zu PSG, wo Verratti zu einem der begehrtesten Profis des Kontinents aufstieg. Doch der werde noch für sehr lange Zeit in Paris bleiben, unkte Ancelotti vor zwei Monaten über seinen noch bis 2021 an PSG vertraglich gebundenen Ex-Schützling.

Zuvor hatte Le Parisien berichtet, Ancelotti habe Verratti telefonisch die Nachfolge von Xabi Alonso im Bayern-Mittelfeld angetragen.

Doch ein aktueller Vorfall könnte dazu führen, dass die Karten in Sachen eines möglichen Abgangs Verrattis noch einmal neu gemischt werden. Dem 24-Jährigen und seinem Mannschaftskollegen Blaise Matuidi wurde seitens des französischen Mediums L‘Equipe unterstellt, zwei Tage vor der historischen 1:6-Pleite im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Barcelona mit Superstar Rihanna in einem Nachtklub bis in die Puppen gefeiert zu haben.

Die Spieler und der Klub wehrten sich gegen die Vorwürfe und taten sie in einem offiziellen PSG-Statement als erstunkenes und erlogenes Gerücht ab.

"Der absolute Wahnsinn, eine einzige Erfindung", kommentierte Verrattis Berater Donato Di Campli die Geschichte der L‘Equipe. Offenbar ist der Ärger noch immer nicht verraucht. Denn Di Campli schob im Gespräch mit dem italienischen Sender Premium Sport noch einen Satz nach, der die Bayern-Verantwortlichen aufhorchen lassen dürfte.

"Marco ist sehr verärgert, und ich kann sagen, dass wir im Sommer über wichtige Entscheidungen nachdenken werden, sollten sich weitere Vorfälle dieser Art ereignen", stellte Di Campli klar und deutete damit an, dass Verratti die Lust auf Paris zunehmend vergehen könnte.

Auch das bittere Aus gegen Barca in der Königsklasse - PSG hatte das Hinspiel zuhause mit 4:0 für sich entschieden - könnte bei Verratti den Entschluss reifen lassen, den Klub zu verlassen. Denn bereits im Januar hatte ein angeblicher Intimus des Ballverteilers laut Le Parisien erklärt:  "Um Marco zu behalten, muss PSG Titel holen, und zwar nicht nur die französische Meisterschaft.“

Selbst die ist für den Serienmeister der letzten Jahre in Gefahr. Aktuell liegt PSG mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer AS Monaco auf Platz 2, auch der Drittplatzierte aus Nizza mischt im Titelrennen noch mit.

Bei Julian Draxler (r.) könnte sich Verratti über die Bundesliga schlau machen.

Trotz des Streits mit der Pariser Presse müsste sich der FC Bayern für Verratti finanziell allerdings ziemlich weit aus dem Fenster lehnen. Sein aktueller Marktwert liegt bei 40 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). Zieht man seine lange Vertragslaufzeit bei PSG in Erwägung, so müssten die Bayern vermutlich das Doppelte seines Marktwerts bieten, um Verratti nach München zu lotsen. Gegen eine Verpflichtung des Italieners sprechen zudem die jüngsten Äußerungen von Ui Hoeneß. Der Präsident hat zur Lösung der Alonso-Nachfolge eine ganz andere Idee.

FC Bayern München: Alle Transfergerüchte im Überblick

Welche Spieler holt der Rekordmeister zur Saison 2017? Wer verlässt die Bayern? Wir haben bereits alle Transfergerüchte zum FC Bayern München zusammengefasst.

WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Auch interessant

Meistgelesen

Lahm verrät: Deshalb bin ich beim FC Bayern zurückgetreten
Lahm verrät: Deshalb bin ich beim FC Bayern zurückgetreten
Irres Gerücht: Real will Traum-Sturm ersetzen - mit einem Bayern-Star
Irres Gerücht: Real will Traum-Sturm ersetzen - mit einem Bayern-Star
Fix! FC Bayern holt Bailey-Entdecker aus Leverkusen
Fix! FC Bayern holt Bailey-Entdecker aus Leverkusen
Goretzka zum FC Bayern? Heidel widerspricht Hoeneß 
Goretzka zum FC Bayern? Heidel widerspricht Hoeneß 

Kommentare