Er schwärmt von seiner Heimat

Rückkehr zu Barca? Thiago: „Ich bin sehr glücklich bei Bayern, aber...“

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Thiago steht beim FC Bayern noch bis 2021 unter Vertrag.

Transfergerücht um Thiago Alcantara: Steht der Mittelfeldspieler vor einer Rückkehr zum FC Barcelona? Der Spanier äußerte sich nun vielsagend in einem Radio-Interview.

News vom 10. November 2017

Bis 2021 läuft der Vertrag von Thiago beim FC Bayern noch - aber wird er ihn auch erfüllen? Im Gespräch mit dem spanischen Journalisten Francesc Garriga für das Radio-Format „El Club de la Mitjanit“ schwärmte der 26-Jährige jedenfalls von seiner Heimat. „Barcelona wird immer meine Heimat sein“, so Thiago. „Nicht nur weil ich den Klub liebe, sondern auch die Stadt. Ich werde für sie immer Liebe empfinden.“

Bedeutet das, dass er zum FC Barcelona zurückkehren möchte?  Ein Dementi lieferte der Mittelfeldstratege nicht, sagte stattdessen: „Ich bin sehr glücklich bei Bayern, aber im Fußball ändert sich vieles schnell – und alles kann passieren.“ Thiagos Marktwert liegt derzeit bei geschätzten 40 Millionen Euro.

Update vom 2. November 2017

Welche Spieler holt der Rekordmeister in der Winterpause? Vom 1. bis 31. Januar kann der FCB wieder neue Spieler verpflichten. Wir haben wieder alle aktuellen Transfergerüchte zum FC Bayern München zusammengefasst.

München - Er war Pep Guardiolas Wunschspieler (“"Thiago oder nix"): Im Jahr 2013 verpflichtete der FC Bayern Spielmacher Thiago Alcantara vom FC Barcelona. Mit 20 Treffern und 23 Torvorlagen unterstrich er seitdem oftmals seine Klasse. Nun aber berichtet Don Balon, dass Thiago gerne nach Katalonien zurückkehren würde. Nur ein wildes Gerücht - oder steckt mehr dahinter?

Was für das Transfergerücht um Thiago spricht

Der Spanier wurde in der legendären Jugendakademie „La Masia“ des FC Barcelona ausgebildet und gilt seiner fußballerischen Heimat im Camp Nou noch immer eng verbunden. Mit Barça erreichte er den größten Triumph seiner bisherigen Karriere: 2011 gewann er die Champions League mit dem Team. Zwar hat Mittelfeldstratege Andres Iniesta erst kürzlich seinen Vertrag in Barcelona auf Lebenszeit verlängert, doch mit 33 Jahren kommt der Spielmacher so langsam ins „Rentenalter“ eines Profifußballers. Thiago könnte ihm als Führungsspieler nachfolgen, der Platz wäre dann - anders als vor seinem Transfer nach München - frei für ihn. 

Der spanische Nationalspieler wäre allerdings nur „zweite Wahl“, denn eigentlich steht Philippe Coutinho ganz oben auf der Wunschliste des spanischen Serienmeisters. Da der FC Liverpool aber trotz lukrativer Angebote einen Transfer verweigerte und der Brasilianer noch bis 2022 an die Reds gebunden ist, könnte Thiago zum „Plan B“ für das offensive Mittelfeld werden

Was gegen das Transfergerücht um Thiago spricht

Neu ist das Gerücht nicht! Schon im Frühjahr gab es Spekulationen um eine Rückkehr Thiagos zum FC Barcelona. Es kam ganz anders: Der 26-Jährige verlängerte sogar seinen Vertrag bis 2021! Es gibt für den FC Bayern also gar keinen Grund, den Mittelfeldspieler vorzeitig gehen zu lassen und ihn an einen Konkurrenten im Kampf um die Champions League zu verkaufen. Damals sagte Thiago außerdem: „Meine Familie und ich fühlen uns in München sehr wohl. Hier passt einfach alles. Ich will mit dem FC Bayern auch in Zukunft viele Titel gewinnen.“

Zudem müsste der FC Barcelona angesichts der Vertragslaufzeit tief in die Tasche greifen. Im Frühjahr gab es bereits Spekulationen, dass die Münchner 90 Millionen Euro für den Edeltechniker verlangt hätten (geholt wurde er für lediglich 25 Millionen Euro). An der Forderung soll der Transfer letztlich gescheitert sein. Zwar liegt Thiagos Marktwert laut transfermarkt.de bei „nur“ 40 Millionen Euro, doch angesichts der astronomischen Ablösesummen für Ousmane Dembélé und Neymar im Sommer ist das deutlich unterbewertet. 

Auf dem Platz scheint Thiago wieder zu alter Stärke zu finden. Wirkte er unter Trainer Carlo Ancelotti noch lustlos, blühte er am vergangenen Spieltag regelrecht auf. „Großartige Stimmung“, schwärmte er am Samstag auf Twitter nach dem 5:0-Heimsieg über den SC Freiburg. Er durfte sich in der 63. Minute für das zwischenzeitliche 3:0 bejubeln lassen. Es war sein erster Saisontreffer. Auch gegenüber der Presse wirkte er geradezu euphorisch nach dem Erfolg: „Das Gefühl ist großartig. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, wie wir es lange nicht mehr sind!“ So spricht doch niemand, der den Verein verlassen will - oder?! 

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