Abwehrchef noch bis 2022 gebunden

England-Fan Süle weckt Interesse aus Premier League – wie reagiert der FC Bayern?

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Wo liegt seine Zukunft? Niklas Süle ist beim FC Bayern gesetzt, soll aber von Manchester United umworben werden.

Der FC Bayern befindet sich mitten im Umbruch. Deshalb sind die Roten auf dem Transfermarkt enorm aktiv. Aber auch die eigenen Spieler wecken das Interesse von Top-Klubs - etwa Niklas Süle.

München - In keinem anderen Mannschaftsteil steht nach dieser Saison beim FC Bayern ein solch umfassendes Stühlerücken an wie in der Abwehr. Mit Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart und Lucas Hernandez von Atletico Madrid kommen im Sommer zwei Weltmeister, die zudem auf mehreren Positionen in der Defensive zu Hause sind. Ein Abschied von Jerome Boateng würde niemanden mehr überraschen. Und auch Mats Hummels könnte seine Zelte bei seinem Heimatklub nach drei Jahren angesichts der neuen Konkurrenz wieder abbrechen.

Nur am Status von Niklas Süle wird mit Sicherheit nicht gerüttelt. Der 2017 für 20 Millionen Euro Ablöse von 1899 Hoffenheim an die Isar gekommene Confed-Cup-Sieger hat sich bereits in seiner zweiten Saison bei den Roten zum uneingeschränkten Abwehrchef emporgearbeitet. Unter Trainer Niko Kovac vollführte der 23-Jährige den nächsten Schritt - sicher auch ein Grund, warum Bundestrainer Joachim Löw meint, im Nationalteam auf Hummels und Boateng verzichten zu können.

Niklas Süle: Manchester United soll sich nach Abwehrchef des FC Bayern erkundigt haben

Süles rasante Entwicklung ist aber auch der internationalen Konkurrenz nicht verborgen geblieben. Wie Sport1 berichtet, bemüht sich Manchester United um den gebürtigen Frankfurter. Demnach hat sich Englands Rekordmeister bereits nach dem bulligen Innenverteidiger erkundigt. Bei den „Red Devils“ steht nach einer wackligen Saison, an deren Ende womöglich die Qualifikation für die Champions League verpasst wird, zumindest eine Neustrukturierung des Kaders an.

Süle hat sich bereits als Fan des englischen Fußballs geoutet, nach eigenen Angaben aber auch schon ein Angebot des FC Chelsea ausgeschlagen. Auch ein Wechsel nach Manchester scheint sehr unrealistisch. Immerhin läuft der Vertrag des Silbermedaillen-Gewinners von Olympia 2016 noch drei weitere Jahre. Da dieser keine Ausstiegsklausel beinhaltet, hätte der FC Bayern in jedem Fall die Zügel in der Hand. Und dass die Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ohne Not eine weitere Baustelle in der Mannschaft aufmachen werden, kann getrost ausgeschlossen werden.

Niklas Süle: Beim FC Bayern gilt Ex-Hoffenheimer als Geringverdiener

Allerdings gilt Süle an der Säbener Straße eher als Geringverdiener. Laut transfermarkt kassiert er etwa vier Millionen Euro pro Saison - demnach nicht einmal halb so viel wie Hummels und Boateng. Eine Gehaltsaufbesserung wäre angesichts seiner Leistungen nur angemessen. So könnte ihm der Verbleib schmackhaft gemacht und ganz nebenbei der Vertrag nochmal um wohl dann zwei Jahre ausgebaut werden. Entsprechende Gespräche hat es Sport1 zufolge aber noch nicht gegeben.

Süles Berater ist Karlheinz Förster. Mit dem Europameister von 1980 werden die Bosse demnächst wohl ohnehin häufiger verhandeln. Denn auch Timo Werner zählt zu seinen Klienten.

Eine Übersicht über alle wichtigen Transfergerüchte rund un den FC Bayern finden Sie in diesem Artikel.

mg

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