Transfergerücht

PSG-Star will nicht verlängern - Kommt er im Sommer zum FC Bayern?

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Transfergerücht: Der FC Bayern hat offenbar ein Auge auf Adrien Rabiot (r.) geworfen.

Auch das dritte Vertragsangebot abgelehnt! Thomas Tuchel muss sich darauf einstellen, dass einer seiner Stars im Sommer wechseln wird. Vielleicht zum FC Bayern München?

Adrien Rabiot zum FC Bayern? Mittelfeldmann ist unzufrieden bei PSG

Update vom 5. Oktober 2018:

Die Gerüchte rund um PSG-Star Adrien Rabiot reißen nicht ab. Während der FC Bayern aufgrund der kleinen Ergebnis-Krise aktuell einem Pulverfass gleicht, könnte sich im Hintergrund ein echter Coup anbahnen. Denn wie Paris United  berichtet, hat der französische Nationalspieler auch das dritte Vertragsangebot von PSG abgelehnt. Dieses hätte das Gehalt von Rabiot auf rund 7,2 Millionen Euro pro Jahr angehoben. Scheinbar nicht genug für den 23-Jährigen.

Selbst die Gespräche zwischen Neu-Trainer Thomas Tuchel und dem Franzosen sollen nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben, was den Schluss zulässt: Geht es Rabiot überhaupt um das Geld oder möchte er tatsächlich wechseln? Die Liste der Interessenten ist lang, die Namen der Interessenten groß. Auch der deutsche Rekordmeister soll nach wie vor die Situation um den Mittelfeldspieler genau beobachten, wie der Sportkanal beIN Sports berichtet. 

Denn auch das Verhältnis zwischen Rabiot und PSG-Sportdirektor Antero Henrique gilt als angespannt, der Spieler fühlt sich nicht genügend wertgeschätzt. Trotzdem möchte PSG dem Vernehmen nach weiter um seinen Mittelfeld-Star kämpfen, das nächste Angebot soll ein Jahresgehalt von rund neun Millionen Euro beinhalten. 

Video: Turbulente Zeiten bei Paris Saint-Germain 

Nach dem mehrfachen Blocken seitens Rabiots scheint ein Wechsel im nächsten Sommer jedoch am wahrscheinlichsten zu sein. Bleibt nur abzuwarten, ob sich der FC Bayern gegen die große Konkurrenz aus Barcelona, London und Manchester behaupten kann. Bei Goretzka hatte es geklappt.

Update vom 11. September 2018

München - Robert Lewandowski kam 2014 ablösefrei aus Dortmund, auch für Leon Goretzka musste der FC Bayern München in diesem Sommer keinen Cent an den FC Schalke 04 bezahlen. Für 2019 könnte sich bereits der nächste ablösefreie Coup beim deutschen Rekordmeister anbahnen. Laut Informationen der renommierten L’Équipe sind die Münchner in das Tauziehen um PSG-Star Adrien Rabiot eingestiegen.

Der Vertrag des Franzosen läuft im kommenden Sommer aus. Bisher konnte sich Rabiot mit den Parisern auf keine Verlängerung des Arbeitspapiers einigen.

Die Münchner sind aber nicht der einzige Klub, der es auf den 23-Jährigen abgesehen hat. Nach Informationen der französischen Sportzeitung sollen sich auch der FC Barcelona, Manchester City, Juventus Turin, die Tottenham Hotspur und der FC Chelsea um die Dienste Rabiots bemühen. 

Wenn es nach Trainer Thomas Tuchel geht, wird PSG jedoch alles daran setzen, den Linksfuß zu halten. Im Interview mit dem RadiosenderRMC sagte der 45-Jährige über seinen Schützling: „Ich mag Adrien. Er hat enormes Potential. Vom ersten Tag an hat er im Training alles gegeben und keine Einheit verpasst. Ich kann mich auf ihn verlassen.“ 

Dieses Vertrauen spiegelt sich aktuell auch in den Einsatzzeiten des Franzosen wieder. Sowohl im französischen Supercup, als auch an den ersten vier Spieltagen der Ligue 1 stand Rabiot von Beginn an auf dem Platz.

Ob sich Rabiot auch beim FC Bayern im nächsten Jahr Hoffnungen auf einen Stammplatz machen dürfte, ist schwer zu sagen. Aktuell ist der Rekordmeister mit Goretzka, Javier Martínez, Thiago, Corentin Tolisso, Renato Sanches und James Rodríguez in der Zentrale gut besetzt. Zudem zeigte auch Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft, dass er durchaus eine Alternative im defensiven Mittelfeld sein kann.

News vom 6. Juni 2017

Die italienische Sportzeitung Corriere dello Sport berichtet  von vier Spielern, an denen die Münchner gesteigertes Interesse haben sollen. Neben Adrien Rabiot sind auch Piotr Zielinski (SSC Neapel, 23), Andrea Conti (Atalanta Bergamo, 23) und Federico Chiesa (AC Florenz, 19) sollen dem Bericht zufolge zwischen 200 und 300 Millionen Euro investiert werden - eine unglaubliche Summe.

Am realistischsten ist der Transfer von Rabiot, der 22-Jährige wird schon länger von den Bayern gescoutet und könnte nach dem Karriereende von Xabi Alonso das defensive Mittelfeld stärken. Und: Carlo Ancelotti kennt den Franzosen, verhalf ihm 2012 in Paris zum Debüt. Rabiot wäre wohl der einzige Spieler aus dem Quartett, der in der kommenden Spielzeit auch zu reichlich Einsatzminuten kommen würde. PSG soll für ihn eine Ablösesumme von 35 Millionen euro aufgerufen haben. Ex-Profi und Sky-Experte Christoph Metzelder hatte sich vor einigen Wochen im Sport1-Doppelpass lobend über den Mittelfeldmann als potenziellen Alonso-Nachfolger geäußert: „Er wäre ein Kandidat für diese Position.“

„Sehr guter Spieler“: Holt Ancelotti ihn zum FC Bayern?

München - In Frankreich gilt er als hoffnungsvolles Talent, steht aber im Schatten von Paul Pogba und N‘Golo Kanté: Adrien Rabiot. Der 22-jährige Franzose ist derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Rabiot könnte beim deutschen Rekordmeister ein Problem lösen. Denn die Roten brauchen dringend Ersatz auf der Position des Sechsers. Da Xabi Alonso seine Karriere im Sommer beendet, Joshua Kimmich die Nachfolge von Lahm als Rechtsverteidiger antreten könnte und Renato Sanches noch nicht überzeugt, ist die Verpflichtung eines weiteren Sechsers ein Muss.

Was sind die Vorzüge von Adrien Rabiot?

Das Talent hat zwei Vorteile, die ihm sozusagen in die Wiege gelegt wurden. Er ist 1,88 Meter groß und Linksfüßer. Rabiots Spielstil vereinigt zwei Dinge: Er ist technisch unheimlich stark, aber auch defensiv ziemlich stabil. Oft lässt sich der Lockenkopf zwischen die Verteidiger fallen und reißt den Spielaufbau an sich. Auf gar keinen Fall ist er ein Sechser der alten Schule. Seine Variabilität ist auffällig. Mit geschickten Pässen und technischer Raffinesse leitet Rabiot brandgefährliche Angriffe ein. Der Franzose wirkt filigran und dennoch konsequent. Er ist eine Mischung aus Yaya Toure und Sergio Busquets. Trotz seiner vielen Zweikämpfe ist der 22-Jährige ein fairer Spieler und hat in seinen 25 Ligue-1-Einsätzen in der vergangenen Saison erst zwei gelbe Karten geholt. Dabei hilft ihm vor allem seine Antizipation und seine Übersicht. Auch Lothar Matthäus könnte sich Rabiot beim Rekordmeister vorstellen: „Adrien Rabiot ist exakt der Sechser wie ihn der FC Bayern derzeit sucht. Er ist nicht nur ein Zerstörer, sondern auch ein exzellenter Spielgestalter.“

Wen holen die Bayern als Verstärkung? Wir haben bereits alle Transfergerüchte zum FC Bayern München im Überblick zusammengefasst.

Die Sport Bild hakte auch bei Carlo Ancelotti nach. Der Italiener verhalf dem Jungspund 2012 zum Debüt. „Er ist ein sehr guter Spieler. Wir haben aber keinen Kontakt“, sagt der Trainer. Ancelottis Ansehen bei seinen Spielern war immer sehr hoch. Auch wenn die Zeit von Rabiot und Ancelotti schon fünf Jahre her ist, wird das Talent den Trainer nicht vergessen haben. Dazu kommt: Der Franzose kennt das 4-3-3-System, das sowohl in Paris als auch in München hauptsächlich gespielt wird. 

Sollte die Verletzungsseuche in der Innenverteidigung wie vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Real Madrid ausbrechen, könnte Rabiot auch in der Viererkette spielen. Als Linksfüßer wäre er für die halblinke Position ideal geeignet. Javi Martinez, der damals für 40 Millionen als Sechser geholt wurde, nimmt immer öfter den defensiven Part ein und meistert diesen mit Bravour. 

Woran könnte ein Transfer von Adrien Rabiot scheitern?

Es gibt zwei Gründe, warum die Chance auf ein Transfer von Adrien Rabiot gering sein könnte: Einerseits bekommt er im Pariser Mittelfeld, in dem sich Hochkaräter wie Marco Verrati, Javier Pastore, Blaise Matuidi, Thiago Motta und Grzegorz Krychowiak tummeln, ausreichend Einsatzzeit. Bedenkt man, dass meist nur drei der sieben auf dem Feld stehen dürfen, ist die Wertschätzung Rabiots in der französischen Hauptstadt groß. Andererseits ist Vorstandsvorsitzender Nasser Al-Khelaifi ein Fan des Linksfußes. „Ich weiß von PSG-Besitzer Nasser, dass er sehr viel von dem Eigengewächs hält, weshalb er schwer zu bekommen sein dürfte“, sagt Matthäus. Der Marktwert wird bei transfermarkt.de auf 12 Millionen Euro geschätzt, allerdings werden die Verantwortlichen von der Säbener Straße wohl tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie den Youngster nach Deutschland holen wollten. 

Bei seinen 25 Einsätzen in der Ligue 1 stand Rabiot 17 Mal in der Startelf. Ihm gelangen beim Double-Sieger von 2016 lediglich zwei Tore und zwei Assists. Die Scorer-Statistik ist durchaus ausbaufähig. Allerdings sollte das Hauptaugenmerk des 22-Jährigen eher auf der Defensive liegen, denn bei Paris tummelen sich ausreichend Offensivkräfte wie Di Maria, Draxler, Cavani, Lucas & Co., die für das Toreschießen verantwortlich sind. Eine ähnliche Aufgabe würde ihm beim FC Bayern erwarten, allerdings sind die Fußstapfen, in die er treten würde, riesengroße. Van Bommel, Schweinsteiger, Alonso - Rabiot? Ein große Verantwortung, die der Franzose in der Geschichte von Münchens Sechsern übernehmen müsste. 

Hier ein Higlight-Video aus der Saison 2016/2017:

AnK, tlm, nc

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