Talent im Fokus

Bayern-Flirt Zaniolo: Vater mit klarer Ansage wegen Transfer - Skandal-Berater Raiola beteiligt?

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Nicolo Zaniolo wird der AS Rom offenbar noch länger erhalten bleiben.

Nicolo Zaniolo soll bei den Scouts des FC Bayern hoch im Kurs stehen. Sein Vater hat nun mit einer Aussage aufhorchen lassen. Zudem gibt es ein Gerücht, dass Skandal-Berater Mino Raiola seine Finger im Spiel haben soll.

Update vom 25. Februar 2019, 21.40 Uhr: Zuletzt kursierten Gerüchte, der FC Bayern München sei an Nicolo Zaniolo von der AS Rom interessiert. Der Jungstar hatte sich vor allem mit seinen zwei Treffern in der Champions League in den Fokus vieler internationaler Vereine gespielt. Nun hat sein Vater Igor Zaiola gegenüber dem italienischen Corriere dello Sport betont, dass sein Sohn den Vertrag bei der AS Rom voraussichtlich vorzeitig verlängern werde. 

Außerdem nahm er Stellung zu dem Gerücht, sein Sohn werde zu Skandal-Berater Mino Raiola, der unter anderem die Weltstars Paul Pogba, Marco Veratti und Zlatan Ibrahimovic unter seinen Fittichen hat, wechseln. Raiola ist bekannt für seine ruchlosen Methoden, wenn es um Transfers seiner Klienten geht. Zuletzt hatte Torhüter-Legende Edwin van der Sar schwere Vorwürfe gegen den Italiener erhoben. Im Jahr 2016 war dieser vor allem wegen einer üblen Beleidigung gegen Jürgen Klopp in den Schlagzeilen gestanden. Und über Berater in der Bundesliga meinte er gegenüber dem Magazin 11 Freunde in Bezug auf Spielerberater in Deutschland: „In der Bundesliga verhandeln Nichtskönner.“ Doch zu einem Wechsel des Beraters wird es wohl nicht kommen. Zaniolo Senior: „Raiola hat sich erkundigt und ist interessiert, aber Claudio Vigorelli wird für lange Zeit Nicolos Berater bleiben.“

Auch einen Zeitpunkt für eine etwaige Vertragsverlängerung nennt Papa Zaniolo bereits: „Am Saisonende ist ein Gespräch mit der Roma über eine Vertragsverlängerung geplant und es wird keinerlei Probleme geben. Auf beiden Seiten ist die Bereitschaft da, die Verhandlungen zu einem positiven Ende zu führen.“ Für den FC Bayern München und alle anderen interessierten Vereine bedeutet das aller Voraussicht nach, dass ein Transfer zunächst einmal vom Tisch ist. 

Update 14. Februar 2019, 9.21 Uhr: Die Verantwortlichen von Inter Mailand werden sich grämen. Für schlappe 4,5 Millionen Euro hatten sie Mittelfeldmann Nicolo Zaniolo im Sommer als verrechnete Zugabe im Radja-Nainggolan-Deal an die AS Rom abgeben. In der Champions League hat sich der 19-Jährige nun endgültig ins Rampenlicht gespielt. Gegen den FC Porto glänzte die italienische Nachwuchshoffnung mit einem Doppelpack.

„Nicolo ist unglaublich. Der Junge tritt auf, als würde er schon seit Jahren in der Königsklasse kicken“, war Roma-Kapitän Daniele de Rossi nach der Partie voll des Lobes. Jüngst war auch der FC Bayern auf den technisch beschlagenen Zaniolo aufmerksam geworden (siehe Meldung unten). Nach dessen Gala-Auftritt in der Champions League dürfte die Zahl der Interessenten kaum geringer geworden sein.  

Ist der FC Bayern an dem neuen Totti von der Roma dran? Auch seine Mutter sorgt für Furore

München - Das Winter-Transferfenster ist geschlossen, die Personalplanungen beim FC Bayern drehen sich längst um den kommenden Sommer 2019. Nach dem Abgang von Sandro Wagner gilt der Offensivbereich der Münchner durchaus als dünn aufgestellt. So gilt es als ziemlich wahrscheinlich, dass der deutsche Rekordmeister für die kommende Saison mindestens einen neuen Stürmer verpflichten wird. Als einer der Anwärter gilt hierbei nach wie vor der englische Nachwuchsstürmer Callum Hudson-Odoi.

Nicolo Zaniolo hat sich jüngst in die Stammformation der AS Rom gespielt. Europas Spitzenklubs wittern ihre Chance.

Aufgrund der Konkurrenz im Werben um den Chelsea-Kicker dürfte sich der FCB jedoch auch anderweitig nach einer passenden Verstärkung umsehen. Wie italienische Medien berichten, ist das Team von Trainer Niko Kovac bei diesem Unterfangen bereits fündig geworden. So soll Nicolo Zaniolo von der AS Rom in das Visier des Bundesliga-Titelverteidigers geraten sein. Ihnen sagt der Name nichts?

Zaniolo ist 19 Jahre alt und jüngst zu einem Startelf-Spieler bei dem Serie-A-Topklub avanciert. Der Offensivmann sorgte bereits im Herbst 2018 für Aufsehen, als er von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini für Nation-League-Spiele nominiert wurde, ohne dass dieser zuvor in der höchsten Spielklasse des Landes gegen den Ball getreten hatte.

FC Bayern-Wunschobjekt? Zaniolo wird bereits mit Totti verglichen

Nicolo Zaniolo gilt in der Offensive als flexibel einsetzbar, so kann das hoffnungsvolle Talent sowohl über die Flügel angreifen, als auch auf der Mittelstürmer-Position agieren. Dies würde den italienischen Nationalspieler für die Rolle als Backup von Robert Lewandowski prädestinieren. Neben dem FC Bayern sollen allerdings weitere europäische Spitzenklubs mit Zaniolo liebäugeln, der in Rom aktuell 300.000 Euro pro Jahr verdient. Sein Vertrag ist noch bis zum Juni 2023 datiert, was eine relativ hohe Ablösesumme in Aussicht stellt. Ob Zaniolo wohl schon eines oder mehrere Geheimtreffen wegen eines Transfers hatte? 

In Italien - und besonders der Hauptstadt Rom - ist man übrigens versessen auf den hoffnungsvollen neuen Stern am Fußballhimmel: Es werden bereits Vergleiche zwischen Zaniolo und der AS Rom-Klublegende Francesco Totti gezogen. Außerdem steht der Shootingstar aus einem anderen Grund auch bei der heimischen Boulevardpresse hoch im Kurs: Seine Mutter Francesca Costa ist in den sozialen Netzwerken ziemlich rege und aufreizend unterwegs, so sind zuweilen recht laszive Aufnahmen der „Mamma“ auf Instagram zu bestaunen.

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Kürzlich hatte Zaniolo mit seinem Verein einen herben sportlichen Rückschlag zu verkraften. Im italienischen Pokal-Viertelfinale setzte es für die AS Rom eine empfindliche Niederlage, bei der sich ein ehemaliger Bundesliga-Star von seiner schlechten Seite zeigte.

PF

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