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Trauerflor beim CL-Spiel des FCB?

Hitzfeld: "Sport und Politik muss man trennen"

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Ottmar Hitzfeld.

München - Sollte der FC Bayern beim Champions-League-Spiel in Trauerflor auflaufen? Ottmar Hitzfeld spricht sich klar dagegen aus und nennt gute Gründe für seinen Standpunkt:

Wenn der FC Bayern am Dienstag in Lwiw auf Donezk trifft, bangen nur ein paar Hundert Kilometer entfernt Menschen im Bürgerkrieg um ihr Leben. Darf und muss der FCB dieses Horrorszenario zugunsten des Sports ausblenden? Oder sollte der Klub vielleicht sogar ein Zeichen setzen?

Von Seiten der Politik wurde vereinzelt die Forderung nach einem Trauerflor als Zeichen der Anteilnahme laut. Eine Geste, von der Ex-FCB-Trainer Ottmar Hitzfeld wenig hält. „Man muss Politik und Sport trennen“, sagte er der tz. „Man darf den Fußball nicht dazu benutzen, um irgendwelche politischen Aussagen zu treffen.“ Der 66-Jährige ist sich zudem sicher, dass der Ukraine-Konflikt am Spieltag nicht in den Köpfen von Robben & Co. sein wird. „Als Mannschaft kann man das ausblenden und sich nur mit der sportlichen Situation auseinandersetzen“, so Hitzfeld. „Donezk spielt ja zudem auch nicht zu Hause im eigenen Stadion, was ja ein weiterer Nachteil für sie ist.“ Das sieht auch Stefan Effenberg so: „Die Spieler wissen, dass sie geschützt sind. Im Kopf ist immer der Sport.“

lop

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