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Trümmer-Tribüne: Abriss im Grünwalder Stadion geht voran

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Die Ostkurve des Grünwalder Stadions wird abgerissen. In der kommenden Saison spielt die zweite Mannschaft der Löwen (hier beim Spiel gegen Pfullendorf am Wochenende) in Ismaning, das B-Team der Bayern in Heimstetten. © Ulrich Wagner

München - Das Grünwalder Stadion wird fit gemacht für die dritte Liga. Wo sich im Dezember noch Fans tummelten, türmen sich jetzt Betonreste. Bagger rücken der Ostkurve zu Leibe.

Bis auf die Außenwand wird die Tribüne komplett abgerissen. Im Sommer des nächsten Jahres sollen die neuen Stehplätze fertig sein. Der Abriss der Ostkurve ist Teil einer umfassenden Sanierung, die sich die Stadt mehr als zehn Millionen Euro kosten lässt.

Trümmer, Bagger, Staub: Hier wird das Grünwalder Stadion abgerissen

Dabei wird auch die Haupttribüne entkernt. Ein neuer Kabinentrakt entsteht, Medienräume, Duschen und Toiletten werden gebaut, die Holzbänke mit Sitzschalen ersetzt. Die Stadionwirtschaft unter der Haupttribüne muss weichen. Die neue Gaststätte wird an der Osttribüne angesiedelt. Die Auflagen des DFB für die dritte Liga fordern VIP-Räume, die in der neuen Wirtschaft untergebracht werden sollen.  Beide Mannschaften – die B-Teams des FC Bayern und der Löwen – spielen aber derzeit in der Regionalliga. Roman Beer, Vorsitzender der „Freunde des Sechz’ger Stadions“, rechnet „mit keinem großen VIP-Aufkommen“. Deswegen plane man den neuen Gastro- Bereich so, dass auch „normale Fans“ dort ihr Bier bekommen.

Die Blöcke der Westtribüne werden ebenfalls saniert. Außerdem bekommt die Flutlichtanlage stärkere Lampen geschenkt. Alle „wesentlichen Arbeiten“ sollen bis Juli 2013 abgeschlossen sein, sagt Beer. Die „Restarbeiten“ würden zwar noch etwas länger dauern, den Spielbetrieb aber nicht beeinflussen.

tom

Löwen intern - hinter den Kulissen des TSV 1860

Stztec

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