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Auf Sky

TV-Kritik: Franz kann "Gute Freunde" nicht mehr hören

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FC-Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer am Dienstagabend bei Sky.

München - Franz Beckenbauer mosert auf Sky: Er kann "Gute Freunde" nicht mehr hören. Zur TV-Kritik der Champions-League-Übertragung. 

Helau und so! Hier die Nachlese von der Champions-League-Prunksitzung auf Sky. Wie unterhaltsam war der Fußball-Elferrat am Faschingsdienstag, wer trug Pappnase? Wer war Jeck, wer muss weg? Hier die närrische Bilanz.

Der Sitzungspräsident: Franz I. moserte über die musikalische Untermalung – er kann „Gute Freunde“ nicht mehr hören, was wir gut verstehen. „Könnt’s ned mal was anderes spielen? New York, New York, oder so“, vom Franz Sinatra. Oder „Hamburg im Regen“ von der Mary Roos, passend zum HSV. Doch anschließend zündete der Kaiser einen Gag nach dem anderen. „Die Bayern sind in Krankenhäuser, haben einige Operationen übernommen“, berichtete er live aus der Ukraine. Besonders Dr. Schweini überzeugte beim Entfernen eines Blinddarms, mitten am Meniskus. Der Beckenbauer-Tipp fürs Spiel: „Bayern kann mit drei Punkten heimfahren“ – was speziell im Achtelfinale von entscheidender Bedeutung sein kann.

Die Tollität: Mirko Slomka zeigte, wie erstklassige Analyse funktioniert. Als alle Welt lobhudelte, wie irrsinnig stark die Brasilien- Ukrainer sind, mahnte Schalkes Ex-Coach: Gemach, „in der Vorrunde haben sie nur zwei Spiele gewonnen“. Ihm hört man gern zu, von ihm kann man was lernen. Beim Franz ist das nicht immer so. Wenn er verzählt, dass Bayern vor dem HSV- 8:0 „gespielt hat wie Untergiasing, hollarö“, erfüllt das streng genommen nicht alle wissenschaftlichen Anforderungen an eine fundierte Analyse. Ist aber spaßig.

Das Friermariechen: Reporterin Anna-Sara Lange litt bei minus sechs Grad in der Eskimo-Arena von Lemberg sehr offensiv vor sich hin und jammerte trotz altpinkem Wollmützerl: „Nicht frieren, das ist einfacher gesagt als getan.“ Schlimme Folge ihrer massiven Unterkühlung auf nur mehr 28,9 Grad Körpertemperatur: „Es friert einem sehr schnell das Gesicht ein.“ Das kannte man bisher nur von Botox-Simone Thomalla, wenn sie sich als gesichtsregungslose Tatort-Kommissarin verkleidet.

Der Büttenredner: Kai Dittmann musste als Kommentator überprüfen, ob Pep Guardiola dem Befehl von Experten-Gigant Effenberg („Pep muss auch mal dreckig spielen“) nachkam. Der Dreck-Check ergab: Recht saubere Leistung der Bayern, und Dittmann legte eine Vorstellung ohne Schmutzeleien hin. Motto: „Alaaf To Entertain You!“

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Jörg Heinrich

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