Jörg Heinrich zur Sky-Übertragung

TV Kritik nach FC Bayern gegen Hertha BSC: Jessica Libbertz - sie bleibt rätselhaft

Jessica Kastrop
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Jessica Libbertz kam in der TV-Kritik nach dem Bayern-Spiel nicht gut weg.

Bei der Sky-Übertragung zum spannenden Bayern-Spiel gegen Hertha BSC schaute Fernseh-Kritiker Jörg Heinrich wieder ganz genau hin.

  • Die Übertragung des Heimspiels des FC Bayern gegen Hertha BSC gab es auf Sky zu sehen.
  • TV-Kritiker Jörg Heinrich beäugte das Geschehen auf dem Bildschirm ganz genau.
  • Vor allem Moderatorin Jessica Libbertz kam dabei nicht gut davon

Herzlich willkommen in unserer wunderbaren tz-Welt! So würde Jessica Libbertz diese Kolumne ankündigen. Denn die grenzenlos euphorische Jessy, die OhnePunktundKomma immer mit 134 Dezibel in unsere Wohnstuben hineinlärmt, empfing ihre Abonnenten gestern in „unserer wunderbaren Sky-Welt“. Als Reklamedame für ihren Sender war Jessy wieder grandios. Über die hauseigene Wechsel-Fachkraft Max Bielefeld verriet sie aufgeregt: „So kurz vor Transferende haben unsere Transferexperten halt nun mal auch was zu tun.“ Und wir dachten, die sitzen dumm rum, und erforschen Jogi-artig ihre Nasen.

TV-Kritik zum Bayern-Spiel gegen Hertha: Jessica Libbertz mit sprachlichen Blackouts

Die Moderatorin: Jessica sprach viele Buchstaben aus, die durchaus sinnvoll waren, aber leider nicht alle. Das klang in Richtung Neu-Experte Martin Schmidt sprachgschlampert so: „Schön, dass du Teil unseres Sky-Team bist.“ Über den FC Bayern wusste sie, dass sein Kader „noch sehr sehr engmaschig ist“. Wenn’s nur so wäre, denn in Wahrheit ist der Brazzo-Kader ja eher weitmaschig und löchrig.

Über den lungenkollabierten Datschiburg-Trainer Heiko Herrlich erkundigte sie sich bei Ex-FCA-Schmidt: „Pneumothorax, wie wird die Mannschaft darauf reagieren?“ Das klang, als wollte sie wissen: Gibt es junge Mediziner in der Elf? Vielleicht sogar Lungenflügelspieler, die das in den Griff bekommen? Die Jessy, sie bleibt rätselhaft. Und so viel vorsichtshalber zu ihrem Anwalts-Gatten: Ey, Roman, Oida, das reicht fei nicht für einen weiteren Protestbrief an den Verleger der wunderbaren tz!

TV Kritik nach Bayern-Sieg über Hertha: Experte Schmidt etwas zu groß angekündigt

Der Experte: Bei allem Respekt, aber bei Wolfsburg und beim FCA hat der zauselige Eidgenosse Schmidt für eher weniger Furore gesorgt. Um so lustiger war’s, dass Jessica ihn vor dem Spiel Wolfsburg – FCA so ankündigte: „Wenn wir uns einen Experten hätten malen wollen, dann wäre er es gewesen.“ Gut, der Mann weiß wenigstens, wie gepflegtes Verlieren geht. Aber: Er legte eine solide Premiere hin und erklärte famos, welches Völlegefühl der FC Bayern nach all den Titeln verspürt: „Das ist wie der erste Arbeitstag nach Weihnachten.“

Der Kommentator: Vor lauter Jessy und Schmidti hamma jetzt fast gar keinen Platz mehr für Jonas Friedrich. Wurscht. War gut, wie gewohnt. Bester Satz zum Geisterspiel am theoretisch letzten Wiesn-Sonntag: „Ein Prosit der Einsamkeit!“

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