Da Rummenigge Karl-Heinz im Interview, Teil zwoa

So geht Schafkopfa mim Hoeneß Uli

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Mit da boarischen Tradition kennta se aus, da Rummenigge Karl-Heinz. Awa Schafkopfa duad a ned.

Minga - Bayernfans, so habts ihr an Kalle no nia glesn! Weil, eigentlich is da Herr Rummenigge a Ostwestfale - dea de Bayern aber narrisch gern mog. Des verrata im Interview - und aa, wia da Hoeneß Uli schafkopft.

A echta Bayer kamma aa sei, wemma koan Dialekt redt. De tz hod an Rummenigge Karl-Heinz interviewt und des Interview auf Bairisch üwasetzt, weil's so a Gaudi is. Des is Teil zwoa vom Interview:

Wos gfoid Eahna an de Bayern bsondas?

Rummenigge: De Streitkultur, dee is do rechdd ausgeprägd. Wo andas vastengans des manchmoi ned so ganz, aa politisch. Awa i mog des. I finds guad, wenn ma midanand redt und ned üwaranand. Lem und lem lassn, des is mei Motto.

Sie san 1974 ois 18-jähriga Bua zum FCB kemma. Is des domois a Kulturschock gwen?

Rummenigge: I erinna mi no guad an mei ersdds Training do. I bin am Sonndog okemma, und aufm Weg is aa no mei Auto vareckt. I war da Ollaersdde in da Kabine, total hektisch und nervös. Und na san de ganzn Topstars kemma. Da Gerd Müller war da Ersdde vo dene, am Schluss san da Uli Hoeneß und da Franz Beckenbauer kemma. Drauß ham 10 000 Zuschaua gwart, schließlich war da FC Bayern Europapokalsiega und Deitscha Moasdda, und in da Mannschafdd warn a Hauffa Wäidmoasdda. I hob mi in am Eggal auf an Boi gsetzt. Wos na bassiad is, war wia a Gladiatorn-Eimarsch. Den howi wia de 10 000 Fans an mia vorbeiziang lassn und denggd: Wo bisddn do hikemma? Des war a Erlebnis, des i ned vagiss.

Wia schaugds bei Eahna noch so langa Zeid mit bayrische Traidtiona aus? Kennan Sie Schofkopfa?

Rummenigge: Do bin i äha ned so guad. Da Uli Hoeneß spuit leidnschafddlich. Der war friara oiwei derjenige, den de Herrn Salihamidzic, Pizarro, Scholl und bsondas da Jens Jeremies gscheid ausgnomma ham. Da Uli spuid emotional, awa gega de andan hod er koa Chance ghabd.

da Bögl Rudolf und da Westerschulze Sven

Teil oans vom Interview gibt's do

Unsere Aktion "tz auf Bairisch"

Hochdeutsch: Dieser Artikel ist Teil der Aktion „tz auf Bairisch“. Anlässlich des „Internationalen Tags der Muttersprache“ am 21. Februar erscheint die tz-Wochendausgabe am 20. Februar komplett auf Bairisch. Auf tz.de finden Sie vorab und auch am Wochenende eine Auswahl der Texte sowie ein Zusatzangebot mit Grantler-ABC oder dem „Bairisch-Quiz: Wetten, dass Ihr Dialekt verrät, woher Sie kommen“. Zur Überblicks-Seite „tz auf Bairisch“.

Bairisch: Dea Artikel g'head zu unsara Aktion "tz auf Bairisch" dazua. Zum "Intanationalen Dog da Muttersprach" am 21. Februar druck ma de Wochendausgab vo da tz am 20. Feburar vo voan bis hintn auf boarisch. Auf tz.de kenna's davoa und a am Wochenend an Schwung Text und a no mehra dazua finden, wia as Grantler-ABC oda as Boarisch-Quiz. Garantiert, dass eana Dialekt verrodd, wo's herkemman, glamm 'ses uns! Do geht's zua Übersichtseitn "tz auf Bairisch".

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