Beckenbauer: Spieler folgten Klinsmann nicht mehr

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Franz Beckenbauer (r.) bedauert das Scheitern von Jürgen Klinsmann.

Franz Beckenbauer hat das Scheitern von Jürgen Klinsmann beim FC Bayern bedauert und zugleich die Verpflichtung von Jupp Heynckes positiv beurteilt.

“Man hat immer vom Neuling Klinsmann gesprochen. Jetzt einem weiteren Neuling wie Mehmet Scholl oder Paul Breitner in einer gewissen Konstellation das Vertrauen zu geben, wäre auch riskant gewesen. Also hat man gesagt, man holt einen alten Fuhrmann. Und ich denke, das ist die richtige Entscheidung“, sagte der Vereinspräsident und Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeister am Abend beim Pay-TV-Sender “Premiere“.

Die vorzeitige Trennung von Klinsmann verteidigte Beckenbauer: “Man hat das Vertrauen seitens der Vereinsführung und der Mannschaft nicht mehr gehabt“, sagte er. “Ich finde es schade, dass es nicht zu Ende geführt werden konnte. Jürgen Klinsmann hat sich unglaublich engagiert, er hat sich von der ersten Minute an da reingeschmissen. Er hat eine neue Dimension an die Säbener Straße gebracht. Nur, es hat eines gefehlt, die Ergebnisse“, urteilte der Vereinspräsident.

Als Knackpunkte bezeichnete Beckenbauer die aufeinanderfolgenden hohen Niederlagen in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg (1:5) und in der Champions League beim FC Barcelona (0:4). “Da hat man gesehen, hoppla, die Mannschaft folgt dem Trainer nicht mehr. Die macht, was sie will. Das waren die ersten Anzeichen des Zerfalls.“

dpa

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