Magath, Fuss und Metzelder beim großen tz-Gipfel

"Die Bayern verlieren gerade ihren familiären Charakter"

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Es ist angerichtet: In zwei Tagen startet die neue Saison, tz-Reporter Michael Knippenkötter (v. r.) sprach mit Christoph Metzelder, Felix ­Magath und Wolff Fuss über die Lage der Liga.

München - Wolff-Christoph Fuss, Christoph Metzelder und Felix Magath analysieren die Bundesliga vor dem Saisonstart am Freitag. Vorhang auf für den großen tz-Bundesliga-Gipfel!

Mittagszeit in München, die Sonne scheint. In den Biergärten kommen die Menschen zu einer Brotzeit zusammen, ratschen über ihre Arbeit, das Wetter – und Fußball! Es sind nur noch wenige Tage bis zum ersehnten Liga-Start, in ganz Deutschland dreht sich alles um Pep Guardiola und die Super-Bayern, die neuen Trainer beim FC Schalke und dem BVB, das Chaos beim HSV und die Wechselgedanken von Wolfsburgs Kevin De Bruyne. Auch an diesem Mittag im Paulaner am Nockherberg. Die tz hat sich in Kooperation mit Sky die absolute Fußballkompetenz an den Tisch geholt: Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss, Sky-Experte und Ex-Spieler Christoph Metzelder sowie den Meistertrainer und neuen tz-Kolumnisten Felix Magath.

Vor dem Auftakt am kommenden Freitag, wenn der FC Bayern den Hamburger SV empfängt, wird diskutiert und gemutmaßt. Denn insbesondere der Gegner des deutschen Rekordmeisters spielt schon wieder in Rätseln: 2:3 verloren die Hamburger ihr Pokalspiel bei Viertligist Carl Zeiss Jena. Was deutet sich da schon wieder an?

Und was passiert mit Pep Guardiola? Der Trainer gibt noch immer keinen Einblick, wie es mit ihm in Zukunft weitergeht. Die Meinungen der Runde gehen auseinander: „Das interessiert die Spieler nicht“, sagt Sky-Kommentator Fuss. „Es wird zum Vereinsproblem“, entgegnet tz-Kolumnist Magath. Ein heißer, sonniger Mittag!

Herr Fuss, Sie haben das Spiel FC Nöttingen gegen den FC Bayern kommentiert. Gab es vor dem Saisonstart noch etwas Neues, das Sie beim Rekordmeister entdecken konnten?

Wolff-Christoph Fuss: Etwas Neues? Nein. Aber ich glaube mehr denn je, dass Douglas Costa eine absolute Granate ist! Das haben wir im Supercup schon gesehen, eigentlich in der kompletten Vorbereitung. Der ist so irre schnell, technisch so beschlagen – das könnte einer der Superstars der neuen Saison werden!

Er war auch nicht billig.

Christoph Metzelder: Ja, bei dem Preis schluckt man erst mal, ich hatte ihn auch nicht so auf dem Schirm. Aber jetzt sehe ich es ähnlich: Er ist eine Bereicherung für den FC Bayern. Er tut vor allem Robert Lewandowski gut, weil er mit seinem linken Fuß auch mal eine Flanke nach innen anbringt. Im Gegensatz zum Beispiel zu Arjen Robben, der eher selbst in die Mitte zieht.

Felix Magath:  Ich wäre immer etwas vorsichtig bei Spielern, die aus der Ukraine kommen. Denn die Liga dort hat nicht ganz das Niveau der Bundesliga. Insofern müssen wir mal ein paar Tage abwarten, ob der Spieler das sogenannte riesige Potenzial hat. Möglicherweise funktioniert es mit ihm bei Lewandowski besser, aber ein Ribéry oder Robben haben natürlich auch ihre Qualität.

Ist der FC Bayern denn durch Costa, aber beispielsweise auch Vidal stärker als letzte Saison?

Felix Magath:  Stärker würde ich nicht sagen. Denn wenn die Neuzugänge nun die Spieler verdrängen, die vorher da waren, dann haben sie Topleute verdrängt! Der FC Bayern gehörte in den letzten Jahren zu den besten Mannschaften Europas. Ich glaube aber nicht, dass er in der kommenden Saison die besten europäischen Mannschaften dominieren wird.

Wolff-Christoph Fuss: Glauben Sie nicht?!

Felix Magath:  Nein. Ich glaube nicht, dass der FC Bayern Chelsea oder Madrid oder Barcelona dominiert. Die Bundesliga schon, aber nicht die europäischen Topteams.

Wolff-Christoph Fuss: Aber es ist eine Höhe, oder?

Felix Magath:  Ja – aber da war der FC Bayern letztes Jahr, vorletztes Jahr und vor drei oder vier Jahren auch schon.

Christoph Metzelder:  Man muss aber auch sagen: Für den FC Bayern sind der April, der Mai wichtig. Alles, was davor ist, ist Geplänkel.

Ist nicht für diese Phase der neue Aggressive Leader Arturo Vidal geholt worden?

Wolff-Christoph Fuss: Das ist mir ein wenig zu plakativ. Was man bei ihm häufig vergisst, ist, dass er ein exzellenter Fußballer ist. Man sagt immer, das ist ein Randalierer. Aber er ist nicht nur das! Das ist eine Spielerpersönlichkeit, die es so in der Bundesliga noch nicht gibt. Und die dem FC Bayern gefehlt hat.

Vielen Fans fehlt FCB-Urgestein Bastian Schweinsteiger. Muss man seinen Abschied dennoch als nachvollziehbar bewerten?

Christoph Metzelder:  Ökonomisch war das jedenfalls ein super Transfer, wenn man für einen 30-Jährigen so viel Geld bekommen kann. Sportlich vielleicht auch, wenn man Basti und Vidal miteinander vergleicht. Aber trotzdem ist er ein herausragender Spieler mit einer unglaublichen Bedeutung für den FC Bayern – nach innen und nach außen. Man darf nicht vergessen: Der FC Bayern ist auf dem Weg zu einem Weltverein, hat aber trotzdem dieses starke regionale und lokale Verständnis. Und dafür steht Basti mehr als jeder andere. Fans sehen das romantisch.

Sie sicher nicht, Herr Magath. Oder?

Felix Magath:  Ich stimme Christoph nicht immer zu (lacht). Und auch hier nur bedingt. Wenn wir den europäischen Fußball betrachten, waren in den letzten zwei Jahren vor allem der FC Barcelona und der FC Bayern top. Und man sieht: Beide Mannschaften haben eine romantische Komponente drin, auch bei Barcelona waren viele Spieler aus der eigenen Jugend, die das Gerüst der Mannschaft gebildet haben. Man darf nicht unterschätzen, und das hat nicht nur mit Romantik zutun, dass Spieler aus den eigenen Reihen auch Stabilität für das Innenleben versprechen.

Christoph Metzelder: Ich kann nicht beurteilen, wie fit Basti ist. Wenn er nicht fit ist, ist es für einen Verein ein strategisches Problem: Was mache ich mit einem 31-Jährige, der jetzt absoluter Leistungsträger ist, in ein oder zwei Jahren? Irgendwann kippt es einfach, der Tag kommt! Deshalb war es ökonomisch sinnvoll für den FC Bayern, diesen Transfer zu machen.

Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss: „Die Bayern verlieren gerade ihren familiären Charakter.“

Wolff-Christoph Fuss:  Aber die Ökonomie gehört doch nicht zu den klassischen Geschäftsfeldern des FC Bayern! Insbesondere, wenn wir über Transferpolitik reden. Ich glaube, dass er den Bayern als Persönlichkeit gut getan hätte. Gerade, wenn wir über die heiße Phase reden. Xavi war 34, hat jetzt im Sommer bei Barca aufgehört und ist in die Emirate gegangen. Der hat die letzten zwei Jahre auch nicht mehr voll gespielt und war trotzdem wichtiger Bestandteil des FC Barcelona, auch als Sprachrohr nach außen! Und wenn die Luft dünner wird, wenn es um die Preise geht, dann brauchst du einen erfahrenen Mann, der den Verein nach außen glaubhaft vertritt. Und das ist ein Feld, das Schweinsteiger besetzen kann. Vielleicht besser als ein Lahm, ein Müller.

Herr Magath, Sie hatten Schweinsteiger als Spieler. Hätte er sich auch freiwillig auf die Bank gesetzt?

Felix Magath: Ich hatte ihn, da war er jünger. Ich habe ihn kennengelernt als einen super Spieler, aber auch als einen super Typ. Er hat auch akzeptiert, wenn man ihn kritisiert hat. Deswegen weiß ich nicht, ob man mit Schweini auch hätte reden können über die Situation. Wenn er aber diese Rolle nicht akzeptiert, dann haben der Verein und der Trainer ein Problem. So etwas ist dann schwer zu händeln.

Viele Bayern-Fans befürchten, dass der spanische Einfluss überhandnimmt. Teilen Sie diese Angst?

Christoph Metzelder: Es knirscht schon. Denn es fehlt so ein bisschen die nächste Generation aus der eigenen Jugend. Auf dem deutschen Markt hat man sich zudem wahrscheinlich an Mats Hummels und Marco Reus abgekämpft. Und dann muss man gucken: Wo bediene ich mich?

Wolff-Christoph Fuss:  Ich habe die Befürchtung, dass die Bayern ihren familiären Charakter verlieren. Dass es zu sehr ein Projekt ist. Und dieser familiäre Charakter, mit den öffentlichen Trainingseinheiten usw., das war immer das Alleinstellungsmerkmal. Diese enge Beziehung zwischen Fans und Verein, die gibt es nicht bei Manchester United, die gibt es nicht bei Chelsea, nicht bei ­Real. Die arbeiten alle für sich irgendwo im Wald oder hinter Zäunen und Mauern. Und ich finde, dass da die Bayern Gefahr laufen, diesen Charakter zu verlieren.

Was man mitnimmt in die Saison ist die Trainerdiskussion. Wird das die Mannschaft belasten?

Felix Magath:  Auf alle Fälle. Ich verstehe nicht, warum man dieses Problem jetzt nicht angegangen ist. Denn immer, wenn etwas nicht ganz so gut läuft, wird dieses Thema hochpoppen. Und das kommt natürlich auch irgendwann in der Mannschaft an. Es wäre für alle, für den FC Bayern, für Guardiola, für die Fans, besser, man würde eine klare Entscheidung verkünden.

Wolff-Christoph Fuss:  Macht das denn einen Unterschied für Pep? Am Ende muss er die Spiele gewinnen. Wenn er alle Spiele gewinnt, dann kann er so lange nicht verlängern, wie er will (lacht). Nimmt die Mannschaft das wirklich auf? Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es einen Profi ernsthaft interessiert, ob ein Trainer seinen Vertrag verlängert.

Christoph Metzelder: Die Spieler lesen Zeitungen, sie reden darüber, sie haben ja ein Umfeld. Und sie werden nach jedem Spiel dazu gefragt. Und das Thema wird irgendwann in seiner Penetranz nerven.

Felix Magath über Pep Guardiola und Mario Götze: „Es scheint in dieser Beziehung nicht zu stimmen.“

Felix Magath:  Besser für alle ist Klarheit. Man könnte doch sagen: Wir hatten drei schöne Jahre, und nun holen wir uns einen neuen Trainer, und der Trainer hat eine Zukunft woanders. Das würde von allen akzeptiert werden. Und ich darf daran erinnern: Der letzte große Erfolg, das Triple, wurde auch von einem Trainer geholt, bei dem klar war, dass er am Ende der Saison den Verein verlassen wird.

Herr Fuss, Sie fragen, ob die Spieler sich dafür interessieren. Mario Götze wird ganz sicher wissen wollen, ob Pep Guardiola bleibt.

Wolff-Christoph Fuss: Das stimmt mit Sicherheit. Allerdings: Da Pep Guardiola ja so unnahbar ist, man eigentlich so wenig über ihn und seine Arbeitsweise weiß, fällt es mir schwer, von außen zu beurteilen, wie das Verhältnis der Spieler zu ihm ist. Vielleicht legt er bei Götze Messi-Maßstäbe an.

Felix Magath:  Ich bin bei sowas immer ein Stück davon entfernt, nur dem Trainer die Schuld zuzuschieben. Das ist eine Beziehung zwischen Spieler und Trainer, und dafür sind beide verantwortlich. Es scheint in dieser Beziehung nicht zu stimmen. Das ist eine Situation, in der keine Topleistungen entstehen können.

Christoph Metzelder: Mario hat sich klar committed, dass er noch mal angreifen will. Ich finde, wenn ich einen Spieler von solcher Qualität habe, dann lasse ich ihn auch spielen.

Sprechen wir über die Mannschaften hinter dem FC Bayern. Ist der VfL Wolfsburg die klare Nummer zwei in Deutschland? Auch am Ende der kommenden Saison?

Christoph Metzelder: Wenn sie am 1. September noch immer Kevin De Bruyne in ihren Reihen haben, dann beantworte ich die Frage mit einem klaren Ja.

Der Spieler selbst schwankt gerade.

Wolff-Christoph Fuss:  Das stimmt, aber das sehe ich nicht als Problem. Die Lage ist klar: Der VfL Wolfsburg muss keinen Spieler abgeben.

Felix Magath:  Wenn der Spieler weg will, dann wird es schwer. Auch für den VfL Wolfsburg. Und das wird für Wolfsburg immer das Problem sein, Topleute wie De Bruyne zu halten. Wenn es sie woanders hinzieht, dann macht es für Wolfsburg keinen Sinn, sie mit Gewalt zu halten.

Christoph Metzelder: Und wenn Kevin De Bruyne, ein Fußballer mit Leib und Seele, hier ein Angebot vom VfL Wolfsburg und hier von Real Madrid liegen hat, dann entscheidet er sich für Real Madrid, ganz klar. Wenn die Summe hoch genug ist, dann wird auch Wolfsburg sagen, wir machen das.

Wie steht es um den BVB? Aus dem Dortmunder Umfeld ist zu hören, dass gerade viele neue Dinge einstudiert werden…

Christoph Metzelder: Da erleben wir gerade den Klassiker: Ein neuer Trainer, neue Trainingsformen und Spieler wie Mkhitaryan, die in der Vorsaison unzufrieden waren und jetzt aufblühen. Trotzdem bleibt ein Fragezeichen: Wie spielt sich das ein?

Und wer wird Torwart? Herr Magath, haben Sie es mal mit einer Torwartrotation versucht?

Felix Magath:  Nein, ich bin da nie so der Freund von gewesen. Aber ich war auch nie in so einer Situation, wie sie in Dortmund herrscht. Wenn ich einen älteren Torwart habe und der Meinung bin, für ihn wird es langsam eng – und so würde ich das bei Dortmund interpretieren –, dann ist es legitim, einen jüngeren nachzuziehen. Warum nicht? Es ist eine gute Gelegenheit für ihn, dort hinein zu wachsen.

Und auf Schalke, Herr Metzelder? Kehrt dort mit André Breitenreiter eine neue Lust am Fußball ein?

Christoph Metzelder: Er hat klare Vorstellungen, zudem hat Horst Heldt den Kader bereits ein wenig bereinigt. Das ist ein super Kader und momentan sieht es so aus, als könne Breitenreiter diese einzelnen Qualitäten zum Vorschein bringen.

Wolff-Christoph Fuss:  Und er hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Er ist in der Lage, die Fans mitzunehmen. Auf Schalke spielen Stimmungen eine große Rolle. Und wenn das so ist wie bei Di Matteo, der sich komplett abschottet, sodass ein Bruch entsteht, dann ist das gefährlich. Breitenreiter macht das bis jetzt sehr gut. Aber auch da bin ich gespannt, wie es ist, wenn die Saison läuft und mal zwei Spiele verloren gehen. Und wenn es dann rumort! Das muss Breitenreiter moderiert bekommen. Bisher hat er Paderborn trainiert – bei allem Respekt…

Wie sieht es beim HSV aus. Zuletzt gab es eine peinliche Pokalpleite in Jena. Hat man nichts gelernt aus den letzten beiden Jahren?

Sky-Experte Christoph Metzelder über den HSV: „Da reiht sich eine negative Nachricht an die nächste.“

Christoph Metzelder: Schadenfreude zum Thema DFB-Pokal verbietet sich bei mir, weil ich selber zu oft rausgeflogen bin in der ersten Runde (lacht). Das Problem beim HSV ist: Da reiht sich einfach eine negative Nachricht an die nächste. Jetzt gibt es das Thema mit dem Rucksack…

Wolff-Christoph Fuss:  …das ist ja Wahnsinn!

Christoph Metzelder: Ja, und es passt in dieses Puzzle der letzten Jahre hinein. Das ist für die Spieler eine Belastung, für die Verantwortlichen eine Belastung – und die Fans können es langsam auch nicht mehr lesen.

Felix Magath:  Ich bin von der Pokalniederlage noch immer erschüttert. Ich habe mir das angesehen. Und was ich da gesehen habe, hatte ich nicht für möglich gehalten. Ich kann es nicht erklären. Denn der HSV war wirklich die schlechtere Mannschaft. Es ist ja so: Der HSV hat ein Tor geschossen, das keines war. Und eines in der 95. Minute. Ansonsten hatte er kaum eine Torchance – gegen einen Viertligisten! Tut mir leid, da fehlen mir die Worte.

Sie hatten zuletzt positiver geklungen und erklärt, mit Labbadia hätte man in Hamburg den richtigen Mann.

Felix Magath:  Ich hätte nicht geglaubt, dass der HSV in dieser Saison wirklich wieder Schwierigkeiten bekommen könnte. Deswegen bin ich so erschüttert. In einer Situation, in der der HSV ja eigentlich nie mit eigener Leistung, sondern mit der Schiedsrichterleistung in der Liga geblieben ist, kann ich doch nicht im ersten Pflichtspiel danach so eine Leistung hinlegen. Das ist mir ein Rätsel.

Wolff-Christoph Fuss:  Die Mannschaft ist eigentlich gut, so rein individuell. Alles gute, vernünftige Fußballer. Sind die falsch zusammengestellt? Auf einmal geht der Knäbel auf die Trainerbank, ist aber kein richtiger Trainer. Dann kommt der Labbadia und zündet das Feuer noch mal. Dann gewinnen die die Relegation, und du hörst: So, jetzt aber, der neue HSV! Ich höre seit fünf Jahren immer nach Ende der Sommervorbereitung: der neue HSV! Immer wieder habe ich das Gefühl, es ist doch der alte.

Felix Magath:  Eines wird unterschätzt, nämlich, wie es in der Mannschaft ankommt. Ich glaube, dass manchmal die Verpflichtungen, die vom Verein getätigt werden, von den Spielern nicht akzeptiert werden. Und sich dadurch keine Homogenität in der Mannschaft einstellt.

Also insgesamt doch eine düstere Prognose?

Felix Magath:  Ich bin ja nun niemand, der jede Woche seine Meinung ändert. Insofern habe ich die Hoffnung, dass der HSV nicht so schlecht sein kann, wie er in Jena gespielt hat. Daher bleibe ich dabei: Es wird besser als letzte Saison. Aber gut wird es dennoch nicht.

Jetzt geht es gegen Bayern.

Felix Magath:  Das war ja von vornherein in meine Prognose eingerechnet: Das Spiel ist abgehakt.

Wolff-Christoph Fuss:  Die Saison beginnt am zweiten Spieltag (lacht).

Interview: Michael Knippenkötter

 

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