tz-Experten-Kolumne

Körbel: "Wir alle gönnen Rode den Erfolg"

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Charly Körbel absolvierte 602 Bundesliga-Spiele für Frankfurt.

München - Vor dem Duell zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt analysiert Klublegende Charly Körbel in der tz-Experten-Kolumne die Situation der Hessen und spricht über Sebastian Rode.

Der DFB-Pokal hat einmal mehr gezeigt, dass im Fußball alles möglich ist. Hätte jemand vor dem Viertelfinale behauptet, dass die Bielefelder Gladbach rausschmeißen, hätte man ihn ins ­Irrenhaus geschickt. Wenn wir am Samstag gegen die Bayern spielen, ist es nicht anders. ­Normalerweise hast du keine Chance, aber darin liegt unsere Chance. Wie 2007, als Oka ­Nikolov gefühlte hundert Torschüsse abwehrte und das 0:0 hielt. Vielleicht sollte sich Kevin Trapp einfach Okas Handschuhe von damals ausleihen. Klar, dass die Bayern im Pokal ranmussten, spielt uns in die Karten. Aber die haben ein Material hinten dran, dass es nicht auffällt, wenn mal sieben Leute nicht spielen.

Wir dürfen nicht so spielen wie in den vergangenen Auswärtsspielen, sonst ist bei uns hinten wieder Tag der offenen Tür. Und im Hinspiel hat man gesehen, dass sie dich an einem guten Tag auseinandernehmen können, von daher ist es besser, dass ein Ribéry und ein Robben nicht spielen. Besonders würde es mich freuen, wenn Rode spielt. Wenn ich sehe, wie er sich bei Bayern etabliert hat, freut mich das enorm. In meiner Zeit bei Frankfurt habe ich viele Spieler kennengelernt, allerdings keinen wie Sebastian. Dieser Junge ist so anständig, dass wir ihm alle diesen Erfolg in München gewünscht haben. Als ich ihn nach seinem ersten Tor anrief, erzählte er mir, wie schwer die Umstellung gewesen sei. Allein im Training herrsche ein Niveau wie in der Königsklasse.

Jetzt, wo Robben verletzt ist, hat Alex Meier noch mehr Chancen auf die Torjägerkanone. Ihm wäre es aber lieber, wenn er spielen würde, weil er einen fairen Kampf will. Bei meinem Rekord war es nicht anders. Am Ende haben sie Klaus Fischer immer eine Minute vor Schluss eingewechselt, damit er den Einsatz verbuchen konnte. Da höre ich lieber auf, habe ich mir gedacht. Am Ende halte ich den Rekord mit 602 Spielen, auch weil es mein Körper in fast 19 Jahren Bundesliga stets gut mit mir gemeint hat. Und ich bin jederzeit in der Lage, wieder anzugreifen.

Rode: Was ich für das Spiel gegen Frankfurt plane

Von Charly Körbel

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