Heynckes gibt nicht den Titel als Ziel aus

Die Pressekonferenz zum Nachlesen

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Jupp Heynckes bei seiner Ankunft am Bayern-Gelände.

Jupp Heynckes wurde bei der Pressekonferenz (13 Uhr) offiziell als Interimstrainer vorgestellt. Hier sehen Sie den Live-Ticker zum Nachlesen.

13:03 tz online: Die Protagonisten nehmen Platz: Heynckes, Gerland, Hoeneß.

13:03 tz online: Heynckes sieht frisch aus, macht aber einen etwas nervösen Eindruck. Kein Wunder, seine nächsten vier Wochen werden sicher nicht einfach.

Jupp Heynckes ist da! Die ersten Bilder

Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Jupp Heynckes bei seiner Ankunft auf dem Bayern-Gelände vor der ersten Pressekonferenz. © AP
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Hermann Gerland schaute vor der Pressekonferenz bei den Amateuren vorbei. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Mehmet Scholl übernimmt dort bis Saisonende. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Scholl dürfte eine entspannte Zeit haben: Der 3.Liga-Klassenerhalt ist schon sicher. © sampics
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Tipps für den Interimsnachfolger. © sampics
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Scholl trainierte bislang die U13. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Danach ließ ihn Gerland alleine und ging zur Pressekonferenz. © Mehmet Scholl übernimmt dort bis Saisonende.
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Heynckes bei seiner Ankunft © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Das Medieninteresse ist enorm © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Die Medienvertreter drängen sich um den Feuerwehrmann © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Heynckes wirkt frisch, aber auch etwas nervös. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Hermann Gerland soll ihm zur Seite stehen. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Fast die Hälfte der Spieler ging bei Gerland in die Lehre. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Er will sich eher zurückhalten und Heynckes unterstützen, wo er nur kann. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Das neue Trainergespann des FC Bayern! © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Das neue Trainergespann des FC Bayern! © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Jupp Heynckes will das Team zur Meisterschaft führen. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Oder? © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Bei der Pressekonferenz wollte er den Titel nicht als Ziel ausgeben. © AP
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Vielmehr strebt er die direkte Champions-League-Qualifikation an. © dpa
Jupp Heynckes und Hermann Gerland: Die ersten Bilder
Ob die Fans mit Platz 2 zufrieden wären? Wichtig ist zunächst: Es sind noch fünf Spiele. Und die sind zu gewinnen! Jupp Heynckes soll es richten! © AP

13:04 tz online: Das Mikro ist kaputt.

13:04 tz online: Die Technik macht jetzt mit. Hoeneß kann reden.

13:06 tz online: Hoeneß: "Wir vom Vorstand wollten heute eigentlich wenig sagen, das haben wir gestern schon getan. Aber ich begrüße als Akt der Höflichkeit meinen alten Kumpel Jupp Heynckes, mit dem wir viele Schlachten geschlagen haben. Ich freue mich sehr, dass er unserer Bitte, für die fünf Spiele einzuspringen, nachgekommen ist. Dasselbe gilt für Hermann Gerland, der seit vielen Jahren unsere zweite Mannschaft betreut. Viele Spieler sind durch seine Hände gegangen, er kennt den Verein aus dem FF. Er wird dem Jupp Heynckes eine große Hilfe sein. Wir haben nicht viel Zeit, nur vier Wochen für fünf Spiele. Deswegen haben wir versucht, alles in die Waagschale zu werfen. Wir fühlen uns alle in einer gewissen Aufbruchsstimmung. Wir hoffen, dass wir die Chance, die uns Cottbus eröffnet hat, nutzen."

13:06 tz online: Hoeneß bittet, nur Fragen zur Zukunft zu stellen und bittet, die Vergangenheit abzuhaken.

Klinsmanns Abgang

Klinsmanns Abgang
Jürgen Klinsmann geht durch die Tür: Es ist sein letztes Bayern-Foto! tz-online.de zeigt seinen bitteren Abgang. © Volpe
Klinsmanns Abgang
Jürgen Klinsmann kam um 9:23 Uhr durch die Tiefgarage und verließ sie zwei Stunden später wieder. © dpa
Klinsmanns Abgang
Bei seiner Ankunft war er noch Bayern-Trainer, bei seiner Abfahrt nicht mehr. © dpa
Klinsmanns Abgang
Klinsmann ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. © AP
Klinsmanns Abgang
Bis zuletzt zeigte er sich optimistisch, wollte nicht hinwerfen, sondern sein Konzept durchziehen. © AP
Klinsmanns Abgang
All der Optimismus scheint schlagartig aus seinem Gesicht gewichen. © dpa
Klinsmanns Abgang
Das Auto fährt den Fotografen entgegen. © sampics
Klinsmanns Abgang
Auch bei Tageslicht betrachtet wirkt Klinsmanns Gesicht nicht freundlicher. © sampics
Klinsmanns Abgang
Wie auch? © sampics
Klinsmanns Abgang
"Sehr enttäuscht" sei er über die Entlassung, ließ er verlauten. © AP
Klinsmanns Abgang
Sein Shirt ist rot, doch Klinsmann ist kein Roter mehr. © dpa
Klinsmanns Abgang
Der Ex-Trainer fährt vom Verensgelände. Die Mission Klinsmann ist gescheitert. © dpa
Uli Hoeneß tritt ins Freie. © dpa
Der Manager schaut auf sein Handy. Ob sich durch die Trainerentlassung nun Ruhe und Erfolg einstellen? © dpa

13:07 tz online: Jupp Heynckes' erste Worte an die Öffentlichkeit als Wieder-Bayern-Trainer: "Es ist eine Ausnahmesituation für die Mannschaft, den Verein und die Verantwortlichen. Jetzt so eine Entschiedung zu treffen, ist nicht einfach."

13:08 tz online: Heynckes: "Wir waren am Wochenende zufällig in München, nach langer Zeit mal wieder. Bis zum Spiel am Samstag hatten wir zwei wunderschöne Tage. Nach Schlusspfiff habe ich mit meinem Freund Uli habe ich über vieles gesprochen, aber nicht darüber einzuspringen."

13:08 tz online: Heynckes: "Am Sonntag war dann eine SMS von Karl-Heinz Rummenigge auf dem Handy mit der Bitte zurückzurufen."

13:09 tz online: Heynckes: " Nach Rücksprache mit meiner Frau ha be ich dann zugesagt, weil es für mich auch eine Verpflichtung war. Es gibt einige Clubs in meinem Leben, das ist Gladbach, Bilbao und der FC Bayern, die für mich etwas ganz besonderes bedeuten. Deswegen habe ich gesagt, ich mache das."

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Trotz der Umarmung in Bielefeld: Jürgen Klinsmann muss gehen, auch Manager Uli Hoeneß trug die Entscheidung mit. Die tz zeigt, wie das Verhältnis von Hoeneß zu seinen bisherigen Trainern war. © sampics
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Pal Csernai: Hoeneß war noch ein Neuling. Dass Csernai 1983 drei Spieltage vor Schluss entlassen wurde, war weniger seine Entscheidung als die von Präsident Willi O. Hoffmann. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Reinhard Saftig: Interims­trainer für drei Spiele. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Udo Lattek: Lattek holte Hoeneß als 18-Jährigen zu den Bayern, sie hatten daher fast eine Vater-Sohn-Beziehung. Latteks Vertrag nicht zu verlängern, fiel Hoeneß schwer. © AP
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Jupp Heynckes: Eine echte Männerfreundschaft. Ihn zu feuern, war für Hoeneß „die schwerste Entscheidung meines Lebens“. Er tat es dennoch – zum Wohle des Vereins. Jetzt holt Hoeneß ihn zurück. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Sören Lerby: Mit dem Dänen geriet Bayern in Abstiegsgefahr, Hoeneß musste reagieren. Das Verhältnis zu Lerby war normal, ihn zu feuern fiel ihm nicht wirklich schwer. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Erich Ribbeck: Ribbeck galt als Beckenbauer-Freund, Hoeneß fand keinen besonderen Draht zu ihm, der „Sir“ zeigte zu wenig Emotionen. Präsident Scherer übernahm den Rauswurf. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Franz Beckenbauer: Beckenbauers Fleiß imponierte Hoeneß, der Kaiser war bei beiden Engagements nur als Feuerwehrmann gedacht, musste daher nicht gefeuert werden. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Giovanni Trapattoni: Traps freundliches Wesen, seine liebenswerte Art mochte auch Hoeneß. Da beide Seiten wussten, dass es keine Zukunft geben würde, trennte man sich einvernehmlich. Ein Rauswurf wäre Hoeneß schwergefallen. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Otto Rehhagel: Wurde von der Mannschaft abgesägt, Hoeneß musste reagieren. Einen besonders innigen Draht hatten beide ohnehin nicht zueinander. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Ottmar Hitzfeld: Hitzfelds natürliche Autorität, sein gewinnendes Wesen und seine Ehrlichkeit kamen bei Hoeneß gut an. Hoeneß wollte Hitzfeld nicht rauswerfen, konnte aber seine Verträge beide Male nicht verlängern. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Felix Magath: War Hoeneß zu wenig kommunikativ, das Verhältnis blieb distanziert-professionell. Der Rauswurf fiel ihm dennoch schwer, weil sich Magath immer korrekt verhielt. (Texte: jj) © dpa

13:09 tz online: Heynckes: "Ich bin der Meinung, dass wir versuchen müssen und dass es unser Ziel sein sollte, die direkte Qualifikation für die Champions League zu schaffen."

13:11 tz online: Heynckes: "Ich denke, dass ich sehr viel Erfahrung habe als Trainer. Wenn ich denke, wie der FC Bayern gegen Hoffenheim gespielt hat, hat sich die Mannschaft am Samstag ganz anders gesehen. Sie war apathisch, es war eine psychische Blockade da. Es ist meine Aufgabe, dass die Spieler frei werden, Spielfreude haben, befreit werden von den Fesseln, die wir haben. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe, und ich bin zuversichtlich, dass es funktonieren wird."

13:11 tz online: Heynckes hat also zunächst NICHT das Ziel Meisterschaft ausgegeben.

13:12 tz online: Gerland: "Ich war ja schon sehr oft Assistenztrainer und denke, dass ich den Job ausüben kann. Von den 16 Spielern heute im Training haben acht unsere Jugendabteilung durchlaufen und Zeit bei mir verbracht. Ich denke, dass ich denen auch was sagen kann."

13:12 tz online: Gerland: "Ich brauchte meine Frau nicht zu fragen."

13:12 tz online: (Gelächter)

13:12 tz online: Gerland: "Ich bräuchte sie nur zu fragen, wenn ich den FC Bayern verlasen wollte. Der FC Bayern ist für mich ein Glücksfall, und ich bin stolz, dass man mich genommen hat."

13:13 tz online: Gerland: "Ich bin ja schon fast ein Aussätziger, nicht tätowiert, ncht gepierct, die Haare nicht gefärbt."

13:13 tz online: Die Medienvertreter dürfen Fragen stellen.

13:14 tz online: Heynckes (über die Blockade): "Es ist ganz wichtig, mit den Spielern Einzelgespräche zu führen oder in Gruppen zu arbeigten, die Spieler zu überzeugen,d ass sie besser sind, als sie in den letzten Wochen gespielt haben., Es ist wichtig, dass ich mein Know-How einbringe Ich denke, dass man kurzfristig die Spieler erreichen kann, damit sie wieder Selbstvertrauen haben und sich mit einem anderen Gesicht präsentieren."

13:15 tz online: Heynckes: "Ich kenne die Mannschaft und habe es früher nie gemacht, dass ich Rücksprache mit dem Vorgänger gehalten habe. Es ist wichtiger, Rücsprache mit den Spielern zu halten."

13:15 tz online: Heynckes: "... wieso weshalb sie am Samstag so gespielt haben."

13:16 tz online: Heynckes (zum Saisonspiel): "Es ist wichtig, das nächste Spiel zu sehen. Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Man muss mit dem FC Bayern Ziele haben. Ein Club wie Bayern München sollte in der Champions League spielen. "

13:16 tz online: Heynckes (über die Meisterschaft): Da sollte man gar nicht drüber nachdenken. Nach dem Samstag hatte man Gedanken über die Champions League Qualifikation.

13:16 tz online: Heynckes: "Fünf Mannschaften können noch Meister werden."

13:16 tz online: Heynckes: "Das muss man abwarten"

13:18 tz online: Heynckes: (über die SMS) "Ich wusste ja, dass ein Meeting stattfinden würde. Als ich die SMS gelesen habe, habe ich schon gedacht: Sie wollen mit Dir reden. Aber das ist nicht meine Lebensplanung gewesen, noch einmal beim FC Bayern auszuhelfen. Aber ich muss sagen, dass ich dann ... ich war unt4erwegs im Wagen ... erst mal nach Hause gefahren bin. Meine Frau und ich haben uns hingesetzt, meine Frau hat mir dazu geraten. Ich bin jetzt auch wieder gesundheitlich hergestellt, nach einer Odyssee mit vier Operationen."

13:19 tz online: Heynckes: "Es ist bekannt, dass Rensing verletzt ist, also stellt sich die Torwartfrage nicht. Ansonsten muss ich die Spieler erst mal perönlich kennen lernen, die Trainingeindrücke sehen. Und von meinen Eindrücken her werde ich die Mannschaft aufstellen."

13:19 tz online: Heynckes: "Gegen Mönchengladbach ist es alles andere als ein Traumstart, das ist nicht so angenehm. Die Borussia hatte aber viel Zeit, sich vorher schon eine andere Situation zu verschaffen, das muss man nicht unbedingt bei Bayern Münchne machen. Ich bin Samstag Trainer des FC Bayern und setze meine ganze Energie für den FC Bayern ein."

13:20 tz online: Heynckes: "Die Vorstellung bei der Mannschaft wird gleich gemacht, um 16 Uhr ist ja Training, die Vrstellung machen wir gegen 15 Uhr."

13:20 tz online: tz-online.de zeigt natürlich im Laufe des Tages die Bilder von Heynckes' erstem Training.

13:20 tz online: Heynckes: "Es gibt keinen Anlass, in der Kapitänsfrage etwas zu ändern. Mark van Bommel ist ein Leader."

13:21 tz online: Gerland: "Natürlich werde ich ein bisschen leiser sein. Jupp und ich haben schon einmal zusammengearbeitet, wir werden uns ergänzen."

13:22 tz online: Gerland: "Das Problem bei den Jungs ist: Wir haben fünf Spiele, wir können uns nicht erlauben , zu probieren ob ein Thomas Müller vor 70.000 Zuschauenr spielen kann. Da ist es ratsam, auf erfahrene Leute zu setzen."

13:24 tz online: Heynckes: "Ich weiß, dass Ergebnisse kommen müssen. Das ist nun mal im Spitzenfußball so, und vor allem beim FC Bayern. Ich werde alles mögliche versuchen"

13:25 tz online: Heynckes: "Fußball muss mit Freude gespielt werden, mti Emotionen. Das ist das, was ich wecken werde."

13:25 tz online: Heynckes: "Das ist ein Freundschaftsdienst für den FC Bayern und den Uli. Ich mache das gerne."

13:26 tz online: Hoeneß weist den Pressevertreter zurecht: "Wie kommen Sie darauf, Heynckes wäre zweite Wahl gewesen? Hat Ottmar Hitzfeld das bestätigt? Dann müssen Sie das Wort zweite Wahl überdenken"

13:27 tz online: Gerland: "Scholl kann jetzt mal erkennen, dass es nicht so einfach ist, Trainer zu sein. Ich mach das jetzt 25 Jahre, und manche glauben es immer noch nicht. Ich freue mich, dass Mehmet das gemacht hat und freue mich darauf, die Jungs in besserem Zustand wiederzukriegen." (Gelächter)

13:28 tz online: Hoeneß: "Wir haben mit Heynckes einen Trainer, der keine großen Ambitionen hat für die Zeit ab 1. Juli. Wir haben in der Nacht vorher alles Mögliche diskutiert. Sören Lerby hat bis nachts um halb 3 bei mir gesessen und Sonntag dann wieder. Wir haben alle möglichen Trainer der Welt diskutiert. Wir werden den Rat aller kompetenten Leute auch in Zukunft mit einzubeziehen."

13:29 tz online: Gerland: "Ich nehme mir vor jedem Spiel vor: Bleib sitzen! Aber ich habe mich noch nicht in den Griff bekommen."

13:29 tz online: Die letzte Frage wird gestellt, die letzte Antwort gegeben.

13:31 tz online: Hoeneß: "Wir müssen für den neuen Trainer Voraussetzungen schaffen, damit der neue Trainer Spaß hat. Wir wollen alle in die Champions League. Wir werden alles andere gebremst bearbeiten in den nächsten Tagen. Wir werden uns dann intensiv mit dem 1. Juli beschäftigen. Von Samstag an haben wir fünf Endspiele vor der Brust und müssen versuchen, alle Kraft da hineinzuintevsieren. Der beste Trainer nützt uns nichts, wenn wir in der nächsten Saison nicht in der Champions League spielen oder gar nicht international."

13:32 tz online: Heynckes: "Ich war die letzten anderthalb Jahre mit meiner Gesundheit beschäftigt und habe mich zurückgezogen. Ich denke, dass man das Leben auch etwas genießen sollte."

13:32 tz online: Die Pressevertreter werden verabschiedet, um 16 Uhr findet das erste Training unter Jupp Heynckes statt.

Natürlich finden Sie am Abend auf tz-online.de auch Berichte und Bilder von Heynckes' erstem Training.

Wer wird im Sommer neuer Bayern-Trainer?

Trainer-Kandidaten FC Bayern
Das Projekt Klinsmann ist beendet! Am 27. April entließ der Verein seinen Trainer und präsentierte Jupp Heynckes als Interimslösung bis Saisonende. Und wer übernimmt im Sommer? Das sind die Kandidaten. © AP
Louis van Gaal
Louis van Gaal: Er führte AZ Alkmaar zur niederländischen Meisterschaft und soll nun nach Höherem streben, sprich: einem großen Club in einer großen Liga! Van Gaal gilt als der Top-Kandidat auf den Trainerposten bei den Bayern. Van Gaal ist der Wunschkandidat schlechthin der Bayern, allerdings macht sein Arbeitgeber AZ Alkmaar noch Probleme. Van Gaal hat dort einen Vertrag bis 2010.  © AP
Matthias Sammer
Matthias Sammer: Ein junger, intelligenter, in der Fußballwelt anerkannter Trainer. Er führte schon Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Seit dem 1. April 2006 ist er beim DFB als Sportdirektor beschäftigt. Er wird von der SZ und von Udo Lattek („Matthias wäre der goldene Schuss für Bayern“) als Favorit auf die Klinsmann-Nachfolge angesehen. © dpa
Schuster
Bernd Schuster: Er ist der zweite Favorit der Fans. Einer der wenigen deutschen Trainer von Weltrang. Er hat zuletzt immerhin Real Madrid trainiert und mit dem FC Getafe große Erfolge gefeiert. Der "Blonde Engel" wäre auch noch auf dem Markt! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Oliver Kahn: Wer könnte die Jungs momentan besser motivieren als Oliver Kahn? "Weiter! Immer weiter!" Sein Wort hat Gewicht. Er ist der FC Bayern, der FC Bayern ist Oliver Kahn. Aber: Der Titan hat keinerlei Trainererfahrung und scheint auch eher einen Job im Management anzustreben als auf der Bank. Und selbst da spielt der FC Bayern derzeit für ihn keine Rolle, wie er gegenüber der tz bestätigte.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Augenthaler: "Auge" ist ein Roter durch und durch und nicht die ganz große Lösung. Allerdings bringt er von seinen Jobs u.a. beim VfL Wolfsburg und bei Bayer Leverkusen jede Menge Erfahrung als Trainer mit. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Roberto Mancini: Noch ein klangvoller Name. Inter Mailand, Lazio Rom und der AC Florenz stehen in der Trainer-Vita des Italieners. Mit Inter holte er drei Meistertitel in Folge, wurde aber vor rund einem Jahr vor die Tür gesetzt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Frank Rijkaard: Der Holländer spricht Deutsch, holte mit dem FC Barcelona zwei Meisterschaften und einen Champions-League-Titel und wäre auf dem Markt. Definitiv ein Kandidat! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Luiz Felipe Scolari: Wenn Scolari kein Trainer mit Weltrang ist, wer dann? Er führte Brasilien zum Weltmeistertitel und Portugal ins WM-Halbfinale. Scolari trainierte außerdem den FC Chelsea, wo er im Februar entlassen wurde. Wie bei vielen anderen internationalen Top-Trainern allerdings ein Problem: die Deutschkenntnisse. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lucien Favre: Die Bayern sind dafür bekannt, den Ligakonkurrenten die besten Spieler und Trainer abzuwerben. Also ist automatisch auch Lucien Favre ein Kandidat. Der Herthaner ist neben Felix Magath DER Trainer der Saison. © dpa
Martin Jol
Martin Jol: Der HSV-Trainer leistet hervorragende Arbeit, deswegen wird auch er gehandelt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Thomas Schaaf: Im UEFA- und im DFB-Pokal läuft es rund für Werder und Schaaf, in der Liga nicht. Fachlich wie menschlich sind seine Fähigkeiten unbestritten - möglicherweise bietet sich für die neue Saison ein Neuanfang bei den Bayern an. Wolfsburg scheint ebenfalls interessiert. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Mirko Slomka: Beim FC Schalke 04, seiner ersten echten Trainerstation, sorgte er für Achtungserfolge, musste dann aber auch aufgrund interner Querelen wieder gehen. Seitdem wird er immer wieder ins Spiel gebracht, wenn irgendwo ein Trainer entlassen wird. Er scheint aber noch auf das richtige Angebot zu warten - von den Bayern? © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Toppmöller: Wer Erfahrung sagt, meint Toppmöller. Er ist einer der großen Trainer-Routiniers des deutschen Fußballs. Für den 57-Jährigen wären die Bayern eine echte Herausforderung - und dem Fuchs kann keiner etwas vormachen. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Slaven Bilic: Der FC Schalke 04 wollte ihn und hat ihn nicht bekommen - sieht das anders aus, wenn der FC Bayern anruft? Der kroatische Nationaltrainer führte sein Team bis ins Viertelfinale der Europameisterschaft und fügte in der Vorrunde der Löw-Truppe eine bittere Niederlage zu. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ronald Koeman: Noch einer aus der scheinbar nie versiegenden Gilde niederländischer Top-Trainer! Vor allem mit Ajax Amsterdam war Koeman erfolgreich, danach führte ihn seine Trainerkarriere über Benfica, Eindhoven und den FC Valencia in die Arbeitslosigkeit - holt ihn der FCB da raus? © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Sven-Göran Eriksson: 21 Titel, aber keinen Job! So sieht es derzeit bei dem Schweden aus, einem der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten. Er wurde im April von Mexiko entlassen und wäre bestimmt nicht abgeneigt, wieder ins europäische Vereinsgeschäft einzusteigen. Sicher ein Kandidat, wenn sich die Bayern für einen erfahrenen Top-Trainer entscheiden. © dpa
Wenger
Arsène Wenger: Laut "Daily Mail" ist auch er ein Kandidat. Der Franzose trainiert seit 1996 Arsenal London - und das mit großem Erfolg. Aber wer weiß, ob sich nicht langsam Amtsmüdigkeit bei ihm eingestellt hat. Großer Vorteil: Wenger spricht fließend Deutsch. © dpa
Carlo Ancelotti: “Ancelotti gefällt den Bayern“, verriet Milan-Berater Ernesto Bronzetti in einem Radio-Interview. Angeblich sollen auch Real Madrid, der FC Chelsea, Manchester City und der AS Rom interesse an Ancelotti haben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Fabio Capello: Im Herbst seiner Karriere wollte der Italiener eine große Nationalmannschaft betreuen - und hat dieses Ziel jetzt in England erreicht. Würde ihn nach AC Mailand, Real Madrid und Juventus Turin noch der FC Bayern reizen? © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Guus Hiddink: Zahlreiche Stimmen fordern "einen wie Hiddink" als Klinsmann-Nachfolger. Oder soll es doch Hiddink selbst sein? Der Trainerfuchs coacht Russland und gleichzeitig den FC Chelsea. Einen derart begehrten Mann an die Säbener Straße zu lotsen, könnte nicht einfach werden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Jürgen Klopp: "Kloppo" wurde schon als Bayern-Trainer gehandelt, als der Name Klinsmann an der Säbener Straße als Trainer noch gar nicht aufgetaucht war. Derzeit bringt er Stimmung zu Borussia Dortmund und hat dort nach gewissen Anfangsschwierigkeiten in die Erfolgsspur gefunden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lothar Matthäus: Sein Name taucht fast immer auf, wenn irgendwo ein Trainerposten frei wird. Allerdings ist er der unwahrscheinlichste aller Kandidaten. Schließlich wäre es ein zu hohes Risiko, dem Rekordnationalspieler, ohne Trainererfahrung bei einem Großclub, nach dem gescheiterten Klinsmann-Experiment eine Chance zu geben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Alex Ferguson: Der "Sir" unter den Trainern coacht seit 1986 Manchester United und ist mit seinen 67 Jahren nicht mehr der Jüngste. Aber er steht für Erfolg und Erfahrung. Doch ganz ehrlich: Da wäre ein neuerliches Engagement von Jürgen Klinsmann noch wahrscheinlicher... © AP
Jupp Heynckes
Jupp Heynckes: Natürlich wäre denkbar, dass aus der Interimslösung doch eine Dauerlösung wird. Doch die Verantwortlichen haben ein längerfristiges Engagement klar ausgeschlossen.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Armin Veh: Wer mit dem VfB Stuttgart die Meisterschaft holt, für den wäre es doch auch mit dem FC Bayern ein Leichtes, oder? Armin Veh gilt als Sturkopf, aber auch als großer Motivator. Der Augsburger kennt außerdem die Mentalität in Bayern. Er wäre einer der Top-Kandidaten. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ottmar Hitzfeld: Es kann nur einen geben! Zumindest für die Fans! Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld trauern viele Anhänger hinterher. Er ist momentan Nationaltrainer der Schweiz und scheint die Ruhe in diesem Job zu genießen. Doch wenn die Bayern einen neuen Trainer suchen, wäre er womöglich erster Ansprechpartner. © dpa

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