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„Eher kommt der Gerichtsvollzieher als Ribéry“

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Bald zurück im Kader: Nächsten Samstag gegen Werder Bremen greift Franck Ribéry wieder an © AP

München - Eine spanische Zeitung meldete den Wechsel von Franck Ribéry zu Real Madrid für 2010 als perfekt. Uli Hoeneß sieht sich einmal mehr gezwungen, solche Meldungen zu kontern.

Samstag war es mal wieder so weit. Die nächste Transfer-Meldung zu Franck Ribéry. Die spanische Zeitung As berichtete, sein Berater Alain Migliaccio und Real-Präsident Florentino Perez hätten sich über einen Wechsel geeinigt – ab Sommer 2010. Demnach soll der Franzose einen Vertrag bis 2015 erhalten, die Ablöse dann nur noch 25 Millionen betragen. Spekulationen, die Uli Hoeneß nur ein müdes Lächeln entlocken können.

„Wenn die Real-Leute weiter so investieren – im Moment sind ihre Schulden bei über 800 Millionen Euro – dann frag ich mich, ob die nächstes Jahr auch nur einen Euro haben, um noch einen Spieler zu kaufen“, schimpft der Manager über den Transfer-Wahn. Hoeneß weiter zur tz: „Ich wundere mich, dass diese Zeitungen da unten jeden Schmarrn übernehmen. Bei über 800 Millionen Schulden!“

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Seine Prognose für den spanischen Rekordmeister: „Wenn die diese Saison nichts gewinnen, dann kommt der Gerichtsvollzieher und nicht der Ribéry!“

Spanien-Experte Bernd Schuster glaubt dagegen sogar, dass Real in diesem Sommer noch einmal aktiv wird. „Real wird zum Ende der Transferperiode noch einen Angriff starten“, erklärte Schuster bei Liga total: „Dann wird sich zeigen, ob Bayern wirklich standhält.“

Doch auch da kontert Hoeneß sofort: „Was Real macht ist uns völlig wurscht. Sie können ganz sicher sein, dass Ribéry am 1. September – nach Ende der Transferperiode – beim FC Bayern spielt. Jetzt gibt es keinen Preis mehr zu dem wir verhandeln.“ Und eine kleine Anmerkung zu Bernd Schuster: „Wenn er sich so toll bei Real auskennt, wäre er dort noch Trainer…“

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