Hoeneß herzt Klinsmann – und erstickt die Trainer-Diskussion

Sieht so einer aus, der seinen Trainer feuert?

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Der Jubel nach dem 1:0

Schauen Sie sich diesen Gesichtsausdruck von Uli Hoeneß ganz genau an. Sieht so einer aus, der den Umarmten satt hat, der ihm innerlich ein Ultimatum stellt oder sich gar schon von ihm verabschiedet hat?

Sieht so einer aus, der seinen Trainer feuert?

Sekunden bevor dieses Bild entstand, köpfte Toni das 1:0 in Bielefeld. Hoeneß drückt Klinsmann fest an sich, bejubelt das Tor – und symbolisiert: Seht her, wir sind noch immer ein Team und ich freue mich von ganzem Herzen! „Wir wissen ja auch, dass es nicht gerade einfach ist, wenn wir hier nicht gewinnen und deshalb war die Anspannung natürlich groß. Wenn du dann das Tor machst, ist es doch klar, dass man sich sehr freut“, erklärt der Manager hinterher. Wahrscheinlich hätte Hoeneß in der momentanen Situation jeden Trainer umarmt, gedrückt, mit ihm gelacht. Doch nach der massiven Kritik der letzten Wochen schien ihm die Geste bei Klinsmann ein besonderes Bedürfnis zu sein. 

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Trotz der Umarmung in Bielefeld: Jürgen Klinsmann muss gehen, auch Manager Uli Hoeneß trug die Entscheidung mit. Die tz zeigt, wie das Verhältnis von Hoeneß zu seinen bisherigen Trainern war. © sampics
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Pal Csernai: Hoeneß war noch ein Neuling. Dass Csernai 1983 drei Spieltage vor Schluss entlassen wurde, war weniger seine Entscheidung als die von Präsident Willi O. Hoffmann. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Reinhard Saftig: Interims­trainer für drei Spiele. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Udo Lattek: Lattek holte Hoeneß als 18-Jährigen zu den Bayern, sie hatten daher fast eine Vater-Sohn-Beziehung. Latteks Vertrag nicht zu verlängern, fiel Hoeneß schwer. © AP
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Jupp Heynckes: Eine echte Männerfreundschaft. Ihn zu feuern, war für Hoeneß „die schwerste Entscheidung meines Lebens“. Er tat es dennoch – zum Wohle des Vereins. Jetzt holt Hoeneß ihn zurück. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Sören Lerby: Mit dem Dänen geriet Bayern in Abstiegsgefahr, Hoeneß musste reagieren. Das Verhältnis zu Lerby war normal, ihn zu feuern fiel ihm nicht wirklich schwer. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Erich Ribbeck: Ribbeck galt als Beckenbauer-Freund, Hoeneß fand keinen besonderen Draht zu ihm, der „Sir“ zeigte zu wenig Emotionen. Präsident Scherer übernahm den Rauswurf. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Franz Beckenbauer: Beckenbauers Fleiß imponierte Hoeneß, der Kaiser war bei beiden Engagements nur als Feuerwehrmann gedacht, musste daher nicht gefeuert werden. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Giovanni Trapattoni: Traps freundliches Wesen, seine liebenswerte Art mochte auch Hoeneß. Da beide Seiten wussten, dass es keine Zukunft geben würde, trennte man sich einvernehmlich. Ein Rauswurf wäre Hoeneß schwergefallen. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Otto Rehhagel: Wurde von der Mannschaft abgesägt, Hoeneß musste reagieren. Einen besonders innigen Draht hatten beide ohnehin nicht zueinander. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Ottmar Hitzfeld: Hitzfelds natürliche Autorität, sein gewinnendes Wesen und seine Ehrlichkeit kamen bei Hoeneß gut an. Hoeneß wollte Hitzfeld nicht rauswerfen, konnte aber seine Verträge beide Male nicht verlängern. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Felix Magath: War Hoeneß zu wenig kommunikativ, das Verhältnis blieb distanziert-professionell. Der Rauswurf fiel ihm dennoch schwer, weil sich Magath immer korrekt verhielt. (Texte: jj) © dpa

„Er ist immer da für einen Ratschlag, hält den Laden zusammen. Wir leiden und wir freuen uns zusammen. Dass wir auf der Bank mitfiebern, ist doch normal. Am liebsten würden wir die Kugel selbst über die Linie drücken“, sagt Klinsmann. Und: „Der Manager ist mein wichtigster Begleiter in diesem turbulenten Jahr. Er hält zu mir, ist immer an meiner Seite“, ergänzt er im ZDF. Ohnehin präsentierte sich der Coach entspannt und überlegen nach dem wichtigen Dreier.

 

Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder und die tz-Noten

Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Auch in Bielefeld sind wieder alle Kameras auf ihn gerichtet: Jürgen Klinsmann © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Der Bayern-Trainer steht weiter unter Siegzwang. Entsprechend angespannt wirkt er, als er auf der Bank Platz nimmt. Uli Hoeneß geht derweil seiner üblichen Beschäftigung vor Anpfiff nach: © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Hoeneß putzt seine Brille ... © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
... und putzt ... © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
... und putzt. Dann glänzt die Brille - es kann los gehen! © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Thomas Kraft nimmt nach dem Warmmachen (Foto) als Ersatztorwart auf der Bank Platz. Neben "Ex-Stammkeeper" Michael Rensing fehlen auch Zé Roberto, Miroslav Klose, Lukas Podolski, Breno und Massimo Oddo. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Die erste Halbzeit verläuft schleppend (Foto: Zweikampf Sosa gegen Wichniarek) © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Großchancen gibt es im ersten Durchgang kaum. Luca Toni, als einziger Stürmer vor einem hängenden Franck Ribéry, versucht es trotzdem immer wieder. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Erfolglos. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
"Steh auf, da war doch nichts", scheint Bielefelds Bollmann hier Martin Demichelis anzuherrschen. Oh doch, da war was: Nachdem Bollmann zuvor Micho im Gesicht traf, kann er froh sein, noch weiterspielen zu dürfen. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Eilhoff ist schneller als Luca Toni © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Auch in der Luft eine Augenweide: Franck Ribéry © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Und wenn die erste Halbzeit etwas fade ist, kann man sich die Zeit immer noch mit Grimassenschneiden vertreiben wie Uli Hoeneß © sampics
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Auch Jürgen Klinsmann wirkt gelangweilt - kurzzeitig. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Doch er treibt seine Mannen immer wieder an. © sampics
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Am liebsten würde er ... © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
... den Ball ins gegnerische Tor brüllen. © AP
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Dann klappt's. Ecke, ein hoher Ball von Ribéry segelt in der 64. Minute zu Luca Toni. Der Italiener hält den Kopf hin. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Der Ball landet im Netz. © AP
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Und Jürgen Klinsmann landet in den Armen von Uli Hoeneß. © sampics
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Die Erleichterung ist groß. © sampics
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Auch die Spieler genießen den Torjubel, der der einzige des Tages bleiben wird © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Bastian Schweinsteiger lässt Vorbereiter Ribéry hochleben. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Das Spiel plätschert danach so vor sich hin. Hans-Jörg Butt hält stark. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Und auch sein Gegenüber Dennis Eilhoff lässt keinen mehr rein. © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Schlusspfiff! Klinsmann jubelt. Drei Punkte! Das zählt! © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Trainerkollege Michael Frontzeck geht leer aus. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Auch Bielefelds Topstürmer Wichniarek ist bedient. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Der Bayern-Motor läuft wieder! Lucio schnappt sich einen Fanschal, ... © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
... wirbelt ihn durch die Luft ... © AP
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
... und feiert mit den Kollegen. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Jürgen Klinsmann lacht. © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Schöne Geste bei der anschließenden Pressekonferenz: Klinsmann tröstet seinen bedrückten Trainerkollegen Michael Frontzeck © dpa
Bayern-Arbeitssieg in Bielefeld: Die Bilder
Die Frage auf dem Plakat, das ein Zuschauer vor dem Spiel hinter Klinsmann gehängt hat, wäre beantwortet: Ja, die Bayern wollen deutscher Meister sein. Amtierender - und kommender! © dpa
Noten
Butt Note: 2 © sampics
Noten
Lell Note: 4 © AP
Noten
Demichelis Note: 3 © sampics
Noten
Lucio Note: 2 © sampics
Noten
Lahm Note: 3 © sampics
Noten
Sosa Note: 4 © dpa
Noten
58. Altintop Note: 4 © sampics
Noten
van Bommel Note: 4 © Fishing4
Noten
Ottl Note: 4 © Fishing4
Noten
Schweinsteiger Note: 4 © Fishing4
Noten
83. Borowski o. B. © dpa
Noten
Ribéry Note: 4 © Fishing4
Noten
Toni Note: 3 © Fishing4
Noten
90. Müller o. B. © sampics

Ex-Bayern-Trainer Lattek zum Verhältnis Hoeneß/Klinsmann im DSF: „Das ist typisch Hoeneß. Er hilft immer, wenn es ein Problem gibt. Aber das geht nur, solange der Druck der Öffentlichkeit nicht zu groß wird.“ Nach den bösen Pleiten in Wolfsburg und Barcelona schwiegen die Bayern-Bosse. Keine Wasserstandsmeldungen für die Öffentlichkeit. Nachdem sich mit zwei Siegen die Wogen etwas geglättet haben, spricht Hoeneß über das Innenleben beim Rekordmeister. Der Manager: „Wir sagen uns die Meinung, wenn es wichtig ist. Aber intern. In Bielefeld hat die Mannschaft funktioniert, deswegen stellt sich die Frage nach dem Trainer nicht.“

Da passt ins Bild, dass ein potenzieller Nachfolger abwinkt. Matthias Sammer bei Premiere: „Das stimmt nicht. Es gab kein Gespräch, wir haben keinen Kontakt. Diese Diskussion ist unsäglich.“ Klinsmann sagt zu den Spekulationen. „Das interessiert mich nicht. Die Erwartung ist immer, deutscher Meister zu werden. Automatisch.“

Wer wird im Sommer neuer Bayern-Trainer?

Trainer-Kandidaten FC Bayern
Das Projekt Klinsmann ist beendet! Am 27. April entließ der Verein seinen Trainer und präsentierte Jupp Heynckes als Interimslösung bis Saisonende. Und wer übernimmt im Sommer? Das sind die Kandidaten. © AP
Louis van Gaal
Louis van Gaal: Er führte AZ Alkmaar zur niederländischen Meisterschaft und soll nun nach Höherem streben, sprich: einem großen Club in einer großen Liga! Van Gaal gilt als der Top-Kandidat auf den Trainerposten bei den Bayern. Van Gaal ist der Wunschkandidat schlechthin der Bayern, allerdings macht sein Arbeitgeber AZ Alkmaar noch Probleme. Van Gaal hat dort einen Vertrag bis 2010.  © AP
Matthias Sammer
Matthias Sammer: Ein junger, intelligenter, in der Fußballwelt anerkannter Trainer. Er führte schon Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Seit dem 1. April 2006 ist er beim DFB als Sportdirektor beschäftigt. Er wird von der SZ und von Udo Lattek („Matthias wäre der goldene Schuss für Bayern“) als Favorit auf die Klinsmann-Nachfolge angesehen. © dpa
Schuster
Bernd Schuster: Er ist der zweite Favorit der Fans. Einer der wenigen deutschen Trainer von Weltrang. Er hat zuletzt immerhin Real Madrid trainiert und mit dem FC Getafe große Erfolge gefeiert. Der "Blonde Engel" wäre auch noch auf dem Markt! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Oliver Kahn: Wer könnte die Jungs momentan besser motivieren als Oliver Kahn? "Weiter! Immer weiter!" Sein Wort hat Gewicht. Er ist der FC Bayern, der FC Bayern ist Oliver Kahn. Aber: Der Titan hat keinerlei Trainererfahrung und scheint auch eher einen Job im Management anzustreben als auf der Bank. Und selbst da spielt der FC Bayern derzeit für ihn keine Rolle, wie er gegenüber der tz bestätigte.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Augenthaler: "Auge" ist ein Roter durch und durch und nicht die ganz große Lösung. Allerdings bringt er von seinen Jobs u.a. beim VfL Wolfsburg und bei Bayer Leverkusen jede Menge Erfahrung als Trainer mit. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Roberto Mancini: Noch ein klangvoller Name. Inter Mailand, Lazio Rom und der AC Florenz stehen in der Trainer-Vita des Italieners. Mit Inter holte er drei Meistertitel in Folge, wurde aber vor rund einem Jahr vor die Tür gesetzt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Frank Rijkaard: Der Holländer spricht Deutsch, holte mit dem FC Barcelona zwei Meisterschaften und einen Champions-League-Titel und wäre auf dem Markt. Definitiv ein Kandidat! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Luiz Felipe Scolari: Wenn Scolari kein Trainer mit Weltrang ist, wer dann? Er führte Brasilien zum Weltmeistertitel und Portugal ins WM-Halbfinale. Scolari trainierte außerdem den FC Chelsea, wo er im Februar entlassen wurde. Wie bei vielen anderen internationalen Top-Trainern allerdings ein Problem: die Deutschkenntnisse. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lucien Favre: Die Bayern sind dafür bekannt, den Ligakonkurrenten die besten Spieler und Trainer abzuwerben. Also ist automatisch auch Lucien Favre ein Kandidat. Der Herthaner ist neben Felix Magath DER Trainer der Saison. © dpa
Martin Jol
Martin Jol: Der HSV-Trainer leistet hervorragende Arbeit, deswegen wird auch er gehandelt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Thomas Schaaf: Im UEFA- und im DFB-Pokal läuft es rund für Werder und Schaaf, in der Liga nicht. Fachlich wie menschlich sind seine Fähigkeiten unbestritten - möglicherweise bietet sich für die neue Saison ein Neuanfang bei den Bayern an. Wolfsburg scheint ebenfalls interessiert. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Mirko Slomka: Beim FC Schalke 04, seiner ersten echten Trainerstation, sorgte er für Achtungserfolge, musste dann aber auch aufgrund interner Querelen wieder gehen. Seitdem wird er immer wieder ins Spiel gebracht, wenn irgendwo ein Trainer entlassen wird. Er scheint aber noch auf das richtige Angebot zu warten - von den Bayern? © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Toppmöller: Wer Erfahrung sagt, meint Toppmöller. Er ist einer der großen Trainer-Routiniers des deutschen Fußballs. Für den 57-Jährigen wären die Bayern eine echte Herausforderung - und dem Fuchs kann keiner etwas vormachen. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Slaven Bilic: Der FC Schalke 04 wollte ihn und hat ihn nicht bekommen - sieht das anders aus, wenn der FC Bayern anruft? Der kroatische Nationaltrainer führte sein Team bis ins Viertelfinale der Europameisterschaft und fügte in der Vorrunde der Löw-Truppe eine bittere Niederlage zu. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ronald Koeman: Noch einer aus der scheinbar nie versiegenden Gilde niederländischer Top-Trainer! Vor allem mit Ajax Amsterdam war Koeman erfolgreich, danach führte ihn seine Trainerkarriere über Benfica, Eindhoven und den FC Valencia in die Arbeitslosigkeit - holt ihn der FCB da raus? © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Sven-Göran Eriksson: 21 Titel, aber keinen Job! So sieht es derzeit bei dem Schweden aus, einem der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten. Er wurde im April von Mexiko entlassen und wäre bestimmt nicht abgeneigt, wieder ins europäische Vereinsgeschäft einzusteigen. Sicher ein Kandidat, wenn sich die Bayern für einen erfahrenen Top-Trainer entscheiden. © dpa
Wenger
Arsène Wenger: Laut "Daily Mail" ist auch er ein Kandidat. Der Franzose trainiert seit 1996 Arsenal London - und das mit großem Erfolg. Aber wer weiß, ob sich nicht langsam Amtsmüdigkeit bei ihm eingestellt hat. Großer Vorteil: Wenger spricht fließend Deutsch. © dpa
Carlo Ancelotti: “Ancelotti gefällt den Bayern“, verriet Milan-Berater Ernesto Bronzetti in einem Radio-Interview. Angeblich sollen auch Real Madrid, der FC Chelsea, Manchester City und der AS Rom interesse an Ancelotti haben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Fabio Capello: Im Herbst seiner Karriere wollte der Italiener eine große Nationalmannschaft betreuen - und hat dieses Ziel jetzt in England erreicht. Würde ihn nach AC Mailand, Real Madrid und Juventus Turin noch der FC Bayern reizen? © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Guus Hiddink: Zahlreiche Stimmen fordern "einen wie Hiddink" als Klinsmann-Nachfolger. Oder soll es doch Hiddink selbst sein? Der Trainerfuchs coacht Russland und gleichzeitig den FC Chelsea. Einen derart begehrten Mann an die Säbener Straße zu lotsen, könnte nicht einfach werden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Jürgen Klopp: "Kloppo" wurde schon als Bayern-Trainer gehandelt, als der Name Klinsmann an der Säbener Straße als Trainer noch gar nicht aufgetaucht war. Derzeit bringt er Stimmung zu Borussia Dortmund und hat dort nach gewissen Anfangsschwierigkeiten in die Erfolgsspur gefunden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lothar Matthäus: Sein Name taucht fast immer auf, wenn irgendwo ein Trainerposten frei wird. Allerdings ist er der unwahrscheinlichste aller Kandidaten. Schließlich wäre es ein zu hohes Risiko, dem Rekordnationalspieler, ohne Trainererfahrung bei einem Großclub, nach dem gescheiterten Klinsmann-Experiment eine Chance zu geben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Alex Ferguson: Der "Sir" unter den Trainern coacht seit 1986 Manchester United und ist mit seinen 67 Jahren nicht mehr der Jüngste. Aber er steht für Erfolg und Erfahrung. Doch ganz ehrlich: Da wäre ein neuerliches Engagement von Jürgen Klinsmann noch wahrscheinlicher... © AP
Jupp Heynckes
Jupp Heynckes: Natürlich wäre denkbar, dass aus der Interimslösung doch eine Dauerlösung wird. Doch die Verantwortlichen haben ein längerfristiges Engagement klar ausgeschlossen.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Armin Veh: Wer mit dem VfB Stuttgart die Meisterschaft holt, für den wäre es doch auch mit dem FC Bayern ein Leichtes, oder? Armin Veh gilt als Sturkopf, aber auch als großer Motivator. Der Augsburger kennt außerdem die Mentalität in Bayern. Er wäre einer der Top-Kandidaten. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ottmar Hitzfeld: Es kann nur einen geben! Zumindest für die Fans! Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld trauern viele Anhänger hinterher. Er ist momentan Nationaltrainer der Schweiz und scheint die Ruhe in diesem Job zu genießen. Doch wenn die Bayern einen neuen Trainer suchen, wäre er womöglich erster Ansprechpartner. © dpa

Doch beinahe wäre das Unternehmen Titel in weite Ferne gerückt. In der Schlussminute köpfte Mijatovic haarscharf am Bayern-Tor vorbei. „Das wäre furchtbar gewesen“, gruselte sich Hoeneß. Zumal der späte Siegtreffer für Wolfsburg ärgerlich genug war. Hoeneß: „Wir haben gehört, dass die wahnsinniges Glück hatten. Wie immer im Leben gleicht sich alles aus und ich bin optimistisch, falls wir alle Spiele gewinnen.“ Schlusswort Klinsi: „Die phänomenale Serie von denen ist irgendwann zu ende. Wir warten drauf und werden vorbeiziehen und wenn es am 34. Spieltag ist.“ Na dann…

Mario Volpe


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