Edmund Stoiber im tz-Exklusivinterview

"Der Verein ist Uli sehr dankbar..."

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Edmund Stoiber und Uli Hoeneß.

München - Ex-Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber ist Beiratsvorsitzender des FC Bayern. Die tz sprach mit ihm über Wembley, Basketball und die Zukunft von Präsident Uli Hoeneß nach der Steueraffäre.

So oft es geht, sitzt er im Audi Dome in Reihe eins und fiebert mit den Roten Riesen mit. Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber (71) hat sich längst vom ­wachsenden Basketballfieber in München anstecken lassen. Das Herz des FCB-Beiratsvorsitzenden schlägt mittlerweile nicht mehr ausschließlich für die Fußballabteilung des Rekordmeisters, sondern ebenfalls für die Korbjäger des FC Bayern. Die tz traf Stoiber zum ­exklusiven ­Interview und sprach mit ihm über Wembley, Basketball und die Zukunft von Präsident Uli Hoeneß nach der Steueraffäre.

"Mein London-Tipp? Ein Sieg natürlich"

Herr Stoiber, es stehen entscheidende Wochen an für den FC Bayern. Allen voran am 25. Mai das Champions-League-Finale in London. Ihr Tipp?

Stoiber: Ich bin heuer wesentlich optimistischer, als ich es vor den letzten Finals 2010 und 2012 war. Dieses Mal bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir gewinnen, weil wir insgesamt die bessere Mannschaft haben. Balltechnisch gibt es so gut wie keine Stockfehler, fast jeder Spieler kann gleichwertig von der Bank ersetzt werden. Natürlich unterschätze ich Dortmund keineswegs, aber ich habe das Gefühl, dass wir nach den Niederlagen der letzten zwei Jahre nun einfach dran sind. Und die Mannschaft will, hat einen unglaublichen Zusammenhalt sowie mentale Stärke entwickelt. Ich denke, wir können uns auf einen Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied freuen.

Und auch die Basketball-Abteilung ist auf einem guten Weg. Seit Sonntag steht das Team von Svetislav Pesic vorzeitig im Halbfinale.

Stoiber: Ja, da kann man ­bereits ein wenig träumen. Die Mannschaft hat sich nach dem Grundstein durch Dirk Bauermann besonders unter Trainer Pesic sehr positiv entwickelt. Sich beispielsweise im Rebounding sehr verbessert. Ich bin sicher, wenn es in diesem Jahr nicht bereits mit der Meisterschaft klappen sollte, dann auf jeden Fall innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Das würde besonders einem viel bedeuten.

Stoiber: Ja, Uli Hoeneß hat einen sehr großen Anteil an dem Projekt FC Bayern Basketball. Es ist vor allem das Werk des Präsidenten, der schnell auch die wirtschaftliche Grundlage gesetzt hat, dass sich der Basketball mit einem Etat von etwa neun Millionen Euro im Jahr selber trägt. Dass er nicht der Aktiengesellschaft auf der Tasche liegt und Querüberweisungen braucht, ist toll. Man merkt, dass der Präsident absolut hinter dem Ganzen steht, auch wenn er sich zur Zeit ein wenig zurückhält. Der Verein ist ihm jedenfalls sehr dankbar für sein Engagement und unterstützt ihn menschlich in seiner wirklich schwierigen persönlichen Situation.

Hoeneß: Die Steuer-Affäre in Zitaten

Die dpa hat die wichtigsten Zitate von Uli Hoeneß zur Steuer-Affäre zusammengestellt. © dpa
„Ich habe im Januar 2013 über meinen Steuerberater beim Finanzamt eine Selbstanzeige eingereicht.“ (Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München am 20. April im Nachrichtenmagazin „Focus“, das die Selbstanzeige öffentlich machte) © dpa
„An einen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender bei Bayern München denke ich nicht.“ (Hoeneß am 21. April in der „Sport Bild Plus“) © dpa
„Ich darf im Moment nichts sagen, denn ich befinde mich in einem schwebenden Verfahren. Sie können sich vorstellen, dass mir vieles auf der Zunge liegt, aber ich muss erst mit den Behörden meine Hausaufgaben machen.“ (Hoeneß am 22. April in der „Süddeutschen Zeitung“) © dpa
„Gegen die Exzesse in einigen Berichterstattungen werde ich mich anwaltschaftlich zur Wehr setzen.“ (Hoeneß am 22. April im „Münchner Merkur“) © dpa
„Ich habe erkannt, dass ich einen schweren Fehler gemacht habe, den ich versuche, mit der Selbstanzeige zumindest halbwegs wiedergutzumachen. Ich will reinen Tisch machen. Das Gesetz bietet ja diese Möglichkeit.“ (Hoeneß am 24. April in der „Sport Bild“) © dpa
„Die nächste Aufsichtsratssitzung findet wie geplant am 6. Mai statt, das steht schon seit vorigem November fest - und bis dahin passiert überhaupt nichts.“ (Hoeneß am 29. April in der „Süddeutschen Zeitung“) © dpa
„Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu. Ich mache mir natürlich riesige Vorwürfe. Ich habe Riesenmist gebaut, aber ich bin kein schlechter Mensch.“ (Hoeneß am 2. Mai in der „Zeit“) © dpa
„In den Jahren 2002 bis 2006 habe ich richtig gezockt, ich habe teilweise Tag und Nacht gehandelt, das waren Summen, die für mich heute auch schwer zu begreifen sind, diese Beträge waren schon teilweise extrem. Das war der Kick, das pure Adrenalin.“, (Hoeneß am 2. Mai in der „Zeit“ über seine Börsen-Spekulationen) © dpa
„Dieses Konto war ganz allein Uli Hoeneß.“ (Hoeneß am 2. Mai in der „Zeit“) © dpa
„Es gibt zwei Uli Hoeneß, eigentlich drei. Einer ist der seriöse, konservative Geschäftsmann, beim FC Bayern, bei unserer Wurstfabrik. Der zweite Uli Hoeneß ist auch privat sehr konservativ, nur klassische Geldanlagen, wenn Aktien, dann halte ich sie mindestens drei bis zehn Jahre. Dieser Uli Hoeneß ist wie Warren Buffett, er denkt langfristig und strategisch. Und dann gibt es den dritten Uli Hoeneß ..., der dem Kick nachgejagt ist, der ins große Risiko ging. Vielleicht steckt dahinter auch die Sehnsucht, die Wirklichkeit zu vergessen, auszubrechen. Das geht an der Börse gut.“ (Hoeneß am 2. Mai in der „Zeit“) © dpa
„Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Person dem Verein schadet, werde ich Konsequenzen ziehen. Andererseits steht der Verein sportlich und wirtschaftlich so gut da wie nie zuvor - und daran habe ich auch einen großen Anteil. Auf keinen Fall werde ich vor dem Finale der Champions League zurücktreten. (Hoeneß am 2. Mai in der „Zeit“) © dpa
Nachdem das Magazin "Stern" berichtet hatte, bei den Steuerermittlern habe sich ein Hinweisgeber gemeldet, der über einen Anwalt neue und unglaubliche Angaben über Uli Hoeneß’ Finanzgeschäfte gemacht habe, platzte es aus dem Bayern-Präsidenten heraus: "Absurde Unwahrheiten werden nicht wahr, wenn man sie ständig wiederholt. Ich habe meinen Anwalt, Herr Nesselhauf aus Hamburg, gestern gebeten, gegen diesen Wahnsinn vorzugehen und alle juristischen Maßnahmen zu ergreifen, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass jetzt hier jeder meint, mich verfolgen zu können und ich werde das jetzt nicht mehr weiter zulassen. Damit ist auch alles gesagt. Herr Nesselhauf wird heute alle juristischen Maßnahmen ergreifen, um gegen diesen Wahnsinn im Stern vorzugehen." © dpa

Ein Beispiel dafür ist sicherlich die Entscheidung des Aufsichtsrats, den von Uli Hoeneß angebotenen Rücktritt nicht anzunehmen.

Stoiber: Diese Entscheidung habe ich auch als Beiratsvorsitzender unterstützt. Jetzt ist erst einmal abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Es geht zunächst um die klare Beurteilung der Gegebenheiten durch den Staat, durch Finanzbehörden und Staatsanwaltschaft.

Bis diese vorliegt, wird es also keine ­Veränderungen geben?

Stoiber: Es ist ja auch rechtsstaatlich, dass man erst einmal abwartet, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Und man darf auch die Rechtslage nicht übersehen: Die Mitglieder des Vereins haben Uli Hoeneß zum Präsidenten gewählt und in den Aufsichtsrat der AG entsandt. Nur die ­Mitglieder könnten ihn auch wieder aus den Gremien abberufen. Da sieht es derzeit mehr nach einer großen Solidarisierung aus. Die Mehrheit der Mitglieder sieht in ihm offensichtlich vorrangig den Architekten des heutigen FC Bayern.

Diesen Zuspruch konnte man auch am vergangenen Sonntag im Audi Dome ­spüren. Immer wieder war die Rede davon, dass das ­Mia-san-mia-Gefühl endgültig auch den Basketball ­erreicht hat.

Stoiber: Ja, all die Skepsis, die es vielleicht vor der Entscheidung der Mitglieder zum Thema Basketball gegeben hatte, ist längst verflogen. Mittlerweile sieht man einen Karl Hopfner, einen Matthias Sammer und viele Fußballstars ebenfalls im Audi Dome. Das ist toll! Auch diejenigen, die hauptsächlich Fußballfans sind, beginnen, einen Stolz für den Basketball zu entwickeln.

Das sind die Chef-Kritiker des FC Bayern

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FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich darüber echauffiert, dass zu viele Ex-Spieler des FC Bayern ihre Meinung zu den Geschehnissen beim deutschen Rekordmeister äußern. © Getty
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"Grundvoraussetzung für so einen Job ist ja: Man muss einmal im Leben beim FC Bayern München gespielt haben", schimpft Rummenigge im Stadionheft des FCB, "dann ist man qualifiziert als Experte. Borussia Dortmund reicht da nicht". Manchmal habe er das Gefühl, dass viele Fußballer sofort bei ihrem Wechsel zum FC Bayern einen Vorvertrag als Experte unterschreiben. Wir zeigen, welche Ex-Spieler als FC-Bayern-Experten gelten. Nicht alle sind dabei gleich kritisch. © Getty
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Kein Blatt vor den Mund nehmen Stefan Effenberg, ... © Getty
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... Thomas Helmer, ... © Getty
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... Thomas Strunz und ... © Getty
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... Thomas Berthold, wenn es um den eigenen Ex-Verein geht. © Getty
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Für viel Verdruss an der Säbener Straße sorgte Mehmet Scholl, denn der ARD-Experte war vorübergehend zeitgleich Trainer der FC-Bayern-Reserve. © Getty
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Legendär sind die verbalen Vorstöße des Ehrenpräsidenten Franz Beckenbauer. Der ist allerdings Kaiser und Lichgestalt in Person und muss das quasi dürfen. © Getty
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Eigentlich dürfen müsste das auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. © Getty
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Wie Torwart-Titan Oliver Kahn ist Loddar in seinen Einschätzungen zum FCB aber eher moderat. © Getty
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Wie Kahn kommt auch Sepp Maier gerne bei Torwartthemen zu Wort. Die beiden müssen's schießlich wissen. © Getty
Auch Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld ist als FC-Bayern-Experte unumstritten. Seinem Ex-Verein ist er dabei immer noch wohlgesonnen. © Getty
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Sporadisch äußern sich Klaus Augenthaler, ... © Getty
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... Bixente Lizarazu (r.) und ... © Getty
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Giovane Elber zum FC Bayern © Getty
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Olaf Thon spricht sehr wohlwollend über seinen Ex-Verein © Getty
Bis Mitte 2013 arbeitete Felix Magath bei Liga total und ließ es sich dabei nicht nehmen, die Geschehnisse bei seinem Ex-Klub zu kommentieren. Auch nach diesem Engagement meldet er sich noch oft zu Wort © getty
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Am unkritischsten von allen FC-Bayern-Experten ist Paul Breitner. Muss er ja sein, als Markenbotschafter des deutschen Rekordmeisters. © Getty

Wie erklären Sie die Faszination Basketball?

Stoiber: Basketball ist an Spannung nicht mehr zu überbieten. Häufig sind die Schlussmomente eines Spiels nur mit einem spannenden Elfmeterschießen im Fußball zu vergleichen. Und es braucht nicht viel, um diesen Sport auszuüben, es gibt für jeden eine Position – ob groß oder klein. Ich habe früher selber gespielt, da ich meine Klassenkameraden mit 13 Jahren bereits um einen Kopf überragt habe. (lacht)

Herr Stoiber, haben Sie einen Lieblingsspieler im Basketballteam des FCB?

Stoiber: Zum einen Tyrese Rice. Im dritten Spiel gegen ALBA Berlin war es toll, mit welcher Sicherheit er auch die wichtigen Freiwürfe am Ende getroffen hat. Und dann natürlich Steffen Hamann. Er ist einfach ein Aushängeschild des deutschen Basketballs. Ihm gelingt es immer wieder, seine Mannschaft zu motivieren und mitzureißen – genauso wie das Publikum. Aber wissen Sie, was mir allgemein unglaublich gut gefällt?

Nämlich?

Stoiber: Die Mannschaft hat einen tollen Zusammenhalt entwickelt! Ich sitze im Audi Dome jedes Mal gegenüber von Trainer Svetislav Pesic und der Auswechselbank. Und da bemerke ich immer wieder, dass kein Spieler teilnahmslos am Rand sitzt, weil er momentan nicht auf dem Feld steht. Ganz im Gegenteil! Jeder feuert jeden an. Und es gibt keine Schimpferei untereinander, wenn einmal etwas nicht klappt. Das ist die Grundlage, wenn du wirklich nach der Meisterschaft greifen willst! Und noch etwas: Mittlerweile wird die Mannschaft ebenfalls mit den Anfeindungen in fremden Hallen fertig. Seit dem Amtsantritt von Svetislav Pesic hat wirklich jeder verstanden, was es heißt, für den FC Bayern zu spielen. Das Team hat sich toll entwickelt und wird es auch weiterhin tun, daran wird intensiv gearbeitet.

Sie sprechen Neuverpflichtungen an?

Stoiber: Da weiß ich nichts Konkretes. Aber ich weiß, dass die Verantwortlichen bereits daran arbeiten, die Mannschaft weiter zu verstärken. Gerade, wenn im kommenden Jahr auch in der Euroleague gespielt werden sollte, ist eine tiefe Bank sehr wichtig. Das hat man in dieser Saison bei Berlin und Bamberg gesehen. Ich bin sicher, dass die Mannschaft noch stärker werden wird. Und es würde mich sehr freuen, wenn mehrere deutsche Mannschaften in Zukunft europäisch eine größere Rolle spielen würden.

Und damit der Basketballsport in Deutschland noch populärer wird.

Stoiber: Genau. Natürlich liegt mir in erster Linie der FC Bayern am Herzen. Aber ich habe auch die Entwicklung dieses Sports im Allgemeinen im Blick. Es wäre gut, wenn noch weitere deutsche Fußballvereine dem Beispiel des FC Bayern folgen würden.

Die ganze Familie fiebert mit

In München könnte der Bau einer neuen Halle ebenfalls ein weiterer Schritt sein.

Stoiber: Es gibt Überlegungen in diese Richtung und Investoren, die durchaus ­interessiert sind, das zu unterstützen. Möglicherweise gemeinsam mit dem Eishockey. Ende des Jahrzehnts hoffe ich auf eine große Halle für 10 000, 12 000 Leute. Aber schon der Audi Dome entwickelt sich neben der Allianz Arena zu einem wichtigen Gesellschaftstreffpunkt.

Ihre Frau begleitet Sie häufig dorthin. Haben Sie Ihre Familie bereits mit der Begeisterung für Basketball angesteckt?

Stoiber: Absolut! Meine Frau ist durch mich zum Basketball gekommen, mein Sohn hat damals auf dem Gymnasium selbst gespielt. Und die zwei großen meiner fünf Enkel sind ebenfalls absolute Fans. Die beiden identifizieren sich mit einem Steffen Hamann genauso wie mit einem Thomas Müller. Als ich ihnen Karten für das letzte Playoff-Spiel gekauft habe, ­haben sie gesagt: Opa, du bist der Größte! (lacht)

Interview: Lena Meyer

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