Klinsmann entlassen! - Heynckes übernimmt

Die Entscheidung ist gefallen: Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Jupp Heynckes übernimmt mit Hermann Gerland bis Saisonende.

Am Montagmorgen zogen sich die Bayern-Verantwortlichen mit Jürgen Klinsmann zur Krisensitzung zurück. Jetzt ist sicher: Das Projekt Klinsmann ist beendet!

Mit Ex-Coach Jupp Heynckes (63) als Nothelfer bis zum Saisonende will der deutsche Fußball-Meister an den letzten fünf Bundesliga-Spieltagen doch noch die Titelverteidigung anstreben oder zumindest die erneute Qualifikation für die Champions League sichern.

Klinsmanns Abgang

Klinsmanns Abgang
Jürgen Klinsmann geht durch die Tür: Es ist sein letztes Bayern-Foto! tz-online.de zeigt seinen bitteren Abgang. © Volpe
Klinsmanns Abgang
Jürgen Klinsmann kam um 9:23 Uhr durch die Tiefgarage und verließ sie zwei Stunden später wieder. © dpa
Klinsmanns Abgang
Bei seiner Ankunft war er noch Bayern-Trainer, bei seiner Abfahrt nicht mehr. © dpa
Klinsmanns Abgang
Klinsmann ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. © AP
Klinsmanns Abgang
Bis zuletzt zeigte er sich optimistisch, wollte nicht hinwerfen, sondern sein Konzept durchziehen. © AP
Klinsmanns Abgang
All der Optimismus scheint schlagartig aus seinem Gesicht gewichen. © dpa
Klinsmanns Abgang
Das Auto fährt den Fotografen entgegen. © sampics
Klinsmanns Abgang
Auch bei Tageslicht betrachtet wirkt Klinsmanns Gesicht nicht freundlicher. © sampics
Klinsmanns Abgang
Wie auch? © sampics
Klinsmanns Abgang
"Sehr enttäuscht" sei er über die Entlassung, ließ er verlauten. © AP
Klinsmanns Abgang
Sein Shirt ist rot, doch Klinsmann ist kein Roter mehr. © dpa
Klinsmanns Abgang
Der Ex-Trainer fährt vom Verensgelände. Die Mission Klinsmann ist gescheitert. © dpa
Uli Hoeneß tritt ins Freie. © dpa
Der Manager schaut auf sein Handy. Ob sich durch die Trainerentlassung nun Ruhe und Erfolg einstellen? © dpa

“Wir haben uns diese Entscheidung sehr schwer gemacht“, versicherte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einer Pressemitteilung. “Aber die Ergebnisse der vergangenen Wochen, die Art und Weise wie diese zustande kamen und vor allem die Situation fünf Spieltage vor Saisonende zwangen uns, aus Verantwortung dem Club gegenüber zu handeln.“ Auch für den Vorstand ist das vorzeitig beendete Projekt mit dem ehemaligen Bundestrainer ein großer Imageschaden.

Wie schlecht war Klinsmann wirklich?

Trainer FC Bayern
Jürgen Klinsmann muss die Konsequenzen tragen: Der Bayern-Trainer ist gefeuert! Doch wie schlecht schnitt er wirklich ab? Hier sehen Sie den Vergleich mit seinen Vorgängern. © AP
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So hat tz-online.de gerechnet. In der Champions League gibt es für den Titel 10 Punkte, fürs Finale 7, fürs Halbfinale 4, fürs Viertelfinale 2, fürs Achtelfinale 1 Punkt (UEFA-Cup jeweils die Hälfte). In der Meisterschaft für den Titel 7 Punkte, für Platz zwei 4 Punkte, für Platz drei 2 Punkte, für Platz vier 1 Punkte. Im DFB-Pokal gibt es für den Titel 4 Punkte, fürs Finale 2 Punkte, fürs Halbfinale 1 Punkt. Für ein schlechteres Abschneiden (Dass der FCB hohe Ziele hat, ist bekannt) jeweils keinen Punkt. © dpa
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Welche der vergangenen 20 Spielzeiten war wie gut? Wo landet Klinsmann? Klicken Sie sich durch! © dpa
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Platz 1: Die Saison 2000/2001 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 1 in der Liga, Titel in der Champions League = Punkte gesamt: 17 © dpa
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Platz 2: 1998/1999 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 1 in der Liga, Finale in der Champions League, Finale im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 16 © dpa
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Platz 3: 1999/2000 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 1 in der Liga, Halbfinale in der Champions League, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 15 © dpa
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Platz 4: 2007/2008 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 1 in der Liga, Halbfinale im UEFA-Cup, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 13 © dpa
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und punktgleich die Saison 2004/2005 unter Felix Magath - Rang 1 in der Liga, Viertelfinale in der Champions League, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 13 © dpa
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Platz 6: Die Saison 2005/2006 unter Felix Magath - Rang 1 in der Liga, Achtelfinale in der Champions League, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 12 © AP
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Platz 7: Die Saison 1989/1990 unter Jupp Heynckes - Rang 1 in der Liga, Halbfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 11 © AP
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und punktgleich Die Saison 2002/2003 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 1 in der Liga, - in der Champions League, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 11 © AP
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Platz 9: Die Saison 1997/1998 unter Giovanni Trappatoni - Rang 2 in der Liga, Viertelfinale in der Champions League, Sieg im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 10 © dpa
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Platz 10: Die Saison 1995/1996 unter Otto Rehagel / Franz Beckenbauer (Foto v.r.) / Klaus Augenthaler - Rang 2 in der Liga, UEFA-Cup-Sieg = Punkte gesamt: 9 © dpa
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Platz 11: Die Saison 1990/1991 unter Jupp Heynckes - Rang 2 in der Liga, Halbfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 8 © AP
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Platz 12: Die Saison 1993/1994 unter Erich Ribbeck / Franz Beckenbauer (Foto) - Rang 1 in der Liga, - in der Champions League = Punkte gesamt: 7 © dpa
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und punktgleich Die Saison 1996/1997 unter Giovanni Trappatoni - Rang 1 in der Liga, - in der Champions League = Punkte gesamt: 7 © dpa
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Platz 14: Die Saison 2003/2004 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 2 in der Liga, Achtelfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 5 © AP
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Platz 15: Die Saison 2001/2002 unter Ottmar Hitzfeld - Rang 3 in der Liga, Viertelfinale in der Champions League, Halbfinale im DFB-Pokal = Punkte gesamt: 5 © AP
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Platz 16: Die Saison 2008/2009 unter Jürgen Klinsmann - Rang 3 in der Liga, Viertelfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 4 © dpa
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und punktgleich die Saison 1994/1995 unter Giovanni Trappatoni - Rang 6 in der Liga, Halbfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 4 © AP
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und punktgleich Die Saison 1992/1993 unter Erich Ribbeck - Rang 2 in der Liga, - in der Champions League = Punkte gesamt: 4 © AP
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Platz 19: Die Saison 2006/2007 unter Felix Magath (Foto) / Ottmar Hitzfeld - Rang 4 in der Liga, Viertelfinale in der Champions League = Punkte gesamt: 3 © dpa
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Platz 20: Die Saison 1991/1992 unter Jupp Heynckes / Sören Lerby (Foto) / Erich Ribbeck - Rang 10 in der Liga, - in der Champions League = Punkte gesamt: 0 © dpa
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Unter Klinsmann spielten die Bayern also bislang tatsächlich eine schlechte Saison. Das bekam jetzt auch Jürgen Klinsmann zu spüren. © dpa

Klinsmann war am Morgen des für die Profis trainingsfreien Tages um 9.23 Uhr auf das Vereinsgelände gekommen. Im Gespräch mit dem Vorstand wurde er dann von dem vorzeitigen Ende der Zusammenarbeit unterrichtet. “Der FC Bayern München dankt Jürgen Klinsmann und seinem Team für ihre Tätigkeit“, hieß es kurz und knapp in der Mitteilung des Rekordmeisters. Auch Klinsmanns Assistenten Martin Vasquez und Nick Theslof wurden entlassen. Klinsmann verließ die Tiefgarage auf dem Vereinsgelände um 11.30 Uhr beinahe fluchtartig mit seinem Dienstwagen.

Klinsmanns Entlassung ist der insgesamt vierte Trainerwechsel in der laufenden Bundesliga-Saison. Der ehemalige Bundestrainer hatte als “absoluter Wunschtrainer“ des Münchner Vorstandes um Rummenigge und Manager Uli Hoeneß sein Amt im vergangenen Juli als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld angetreten. Klinsmanns Vertrag wäre am 30. Juni 2010 ausgelaufen. Der 44-Jährige dürfte eine Abfindung in Millionen- Höhe erhalten.

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern

Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Trotz der Umarmung in Bielefeld: Jürgen Klinsmann muss gehen, auch Manager Uli Hoeneß trug die Entscheidung mit. Die tz zeigt, wie das Verhältnis von Hoeneß zu seinen bisherigen Trainern war. © sampics
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Pal Csernai: Hoeneß war noch ein Neuling. Dass Csernai 1983 drei Spieltage vor Schluss entlassen wurde, war weniger seine Entscheidung als die von Präsident Willi O. Hoffmann. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Reinhard Saftig: Interims­trainer für drei Spiele. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Udo Lattek: Lattek holte Hoeneß als 18-Jährigen zu den Bayern, sie hatten daher fast eine Vater-Sohn-Beziehung. Latteks Vertrag nicht zu verlängern, fiel Hoeneß schwer. © AP
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Jupp Heynckes: Eine echte Männerfreundschaft. Ihn zu feuern, war für Hoeneß „die schwerste Entscheidung meines Lebens“. Er tat es dennoch – zum Wohle des Vereins. Jetzt holt Hoeneß ihn zurück. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Sören Lerby: Mit dem Dänen geriet Bayern in Abstiegsgefahr, Hoeneß musste reagieren. Das Verhältnis zu Lerby war normal, ihn zu feuern fiel ihm nicht wirklich schwer. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Erich Ribbeck: Ribbeck galt als Beckenbauer-Freund, Hoeneß fand keinen besonderen Draht zu ihm, der „Sir“ zeigte zu wenig Emotionen. Präsident Scherer übernahm den Rauswurf. © dpa
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Franz Beckenbauer: Beckenbauers Fleiß imponierte Hoeneß, der Kaiser war bei beiden Engagements nur als Feuerwehrmann gedacht, musste daher nicht gefeuert werden. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Giovanni Trapattoni: Traps freundliches Wesen, seine liebenswerte Art mochte auch Hoeneß. Da beide Seiten wussten, dass es keine Zukunft geben würde, trennte man sich einvernehmlich. Ein Rauswurf wäre Hoeneß schwergefallen. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Otto Rehhagel: Wurde von der Mannschaft abgesägt, Hoeneß musste reagieren. Einen besonders innigen Draht hatten beide ohnehin nicht zueinander. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Ottmar Hitzfeld: Hitzfelds natürliche Autorität, sein gewinnendes Wesen und seine Ehrlichkeit kamen bei Hoeneß gut an. Hoeneß wollte Hitzfeld nicht rauswerfen, konnte aber seine Verträge beide Male nicht verlängern. © dpa
Uli Hoeneß: So stand er zu seinen Trainern
Felix Magath: War Hoeneß zu wenig kommunikativ, das Verhältnis blieb distanziert-professionell. Der Rauswurf fiel ihm dennoch schwer, weil sich Magath immer korrekt verhielt. (Texte: jj) © dpa

Am Sonntag hatte er letztmals das Training des Tabellendritten geleitet. Mit den Bayern war Klinsmann in der Champions League und im DFB-Pokal jeweils im Viertelfinale ausgeschieden. Bei drei Punkten Rückstand auf den VfL Wolfsburg haben die Bayern als Tabellendritter an den letzten fünf Spieltagen noch die Chance auf den 22. Meistertitel.

Klinsmann hatte sich noch am Samstag nach der 0:1-Heimniederlage gegen Schalke überzeugt gezeigt, dass er weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung genieße. “Wir ziehen das durch. Die Chemie stimmt intern“, hatte der ehemalige Bundestrainer erklärt, der nun bei seiner ersten Station als Vereinscoach vorzeitig gescheitert ist.

Der zuletzt pausierende Frührentner Heynckes übernimmt am Dienstag die Trainingsarbeit mit den Bayern-Profis. Ihm steht Hermann Gerland, der Trainer der Drittliga-Mannschaft des FC Bayern II, zur Seite. “Mit Jupp Heynckes und Hermann Gerland haben wir zwei erfahrene Trainer, denen wir die Leitung der Mannschaft bis zum Saisonende übertragen“, äußerte Rummenigge.

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Wer wird im Sommer neuer Bayern-Trainer?

Trainer-Kandidaten FC Bayern
Das Projekt Klinsmann ist beendet! Am 27. April entließ der Verein seinen Trainer und präsentierte Jupp Heynckes als Interimslösung bis Saisonende. Und wer übernimmt im Sommer? Das sind die Kandidaten. © AP
Louis van Gaal
Louis van Gaal: Er führte AZ Alkmaar zur niederländischen Meisterschaft und soll nun nach Höherem streben, sprich: einem großen Club in einer großen Liga! Van Gaal gilt als der Top-Kandidat auf den Trainerposten bei den Bayern. Van Gaal ist der Wunschkandidat schlechthin der Bayern, allerdings macht sein Arbeitgeber AZ Alkmaar noch Probleme. Van Gaal hat dort einen Vertrag bis 2010.  © AP
Matthias Sammer
Matthias Sammer: Ein junger, intelligenter, in der Fußballwelt anerkannter Trainer. Er führte schon Borussia Dortmund zur Meisterschaft. Seit dem 1. April 2006 ist er beim DFB als Sportdirektor beschäftigt. Er wird von der SZ und von Udo Lattek („Matthias wäre der goldene Schuss für Bayern“) als Favorit auf die Klinsmann-Nachfolge angesehen. © dpa
Schuster
Bernd Schuster: Er ist der zweite Favorit der Fans. Einer der wenigen deutschen Trainer von Weltrang. Er hat zuletzt immerhin Real Madrid trainiert und mit dem FC Getafe große Erfolge gefeiert. Der "Blonde Engel" wäre auch noch auf dem Markt! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Oliver Kahn: Wer könnte die Jungs momentan besser motivieren als Oliver Kahn? "Weiter! Immer weiter!" Sein Wort hat Gewicht. Er ist der FC Bayern, der FC Bayern ist Oliver Kahn. Aber: Der Titan hat keinerlei Trainererfahrung und scheint auch eher einen Job im Management anzustreben als auf der Bank. Und selbst da spielt der FC Bayern derzeit für ihn keine Rolle, wie er gegenüber der tz bestätigte.  © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Augenthaler: "Auge" ist ein Roter durch und durch und nicht die ganz große Lösung. Allerdings bringt er von seinen Jobs u.a. beim VfL Wolfsburg und bei Bayer Leverkusen jede Menge Erfahrung als Trainer mit. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Roberto Mancini: Noch ein klangvoller Name. Inter Mailand, Lazio Rom und der AC Florenz stehen in der Trainer-Vita des Italieners. Mit Inter holte er drei Meistertitel in Folge, wurde aber vor rund einem Jahr vor die Tür gesetzt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Frank Rijkaard: Der Holländer spricht Deutsch, holte mit dem FC Barcelona zwei Meisterschaften und einen Champions-League-Titel und wäre auf dem Markt. Definitiv ein Kandidat! © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Luiz Felipe Scolari: Wenn Scolari kein Trainer mit Weltrang ist, wer dann? Er führte Brasilien zum Weltmeistertitel und Portugal ins WM-Halbfinale. Scolari trainierte außerdem den FC Chelsea, wo er im Februar entlassen wurde. Wie bei vielen anderen internationalen Top-Trainern allerdings ein Problem: die Deutschkenntnisse. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lucien Favre: Die Bayern sind dafür bekannt, den Ligakonkurrenten die besten Spieler und Trainer abzuwerben. Also ist automatisch auch Lucien Favre ein Kandidat. Der Herthaner ist neben Felix Magath DER Trainer der Saison. © dpa
Martin Jol
Martin Jol: Der HSV-Trainer leistet hervorragende Arbeit, deswegen wird auch er gehandelt. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Thomas Schaaf: Im UEFA- und im DFB-Pokal läuft es rund für Werder und Schaaf, in der Liga nicht. Fachlich wie menschlich sind seine Fähigkeiten unbestritten - möglicherweise bietet sich für die neue Saison ein Neuanfang bei den Bayern an. Wolfsburg scheint ebenfalls interessiert. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Mirko Slomka: Beim FC Schalke 04, seiner ersten echten Trainerstation, sorgte er für Achtungserfolge, musste dann aber auch aufgrund interner Querelen wieder gehen. Seitdem wird er immer wieder ins Spiel gebracht, wenn irgendwo ein Trainer entlassen wird. Er scheint aber noch auf das richtige Angebot zu warten - von den Bayern? © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Klaus Toppmöller: Wer Erfahrung sagt, meint Toppmöller. Er ist einer der großen Trainer-Routiniers des deutschen Fußballs. Für den 57-Jährigen wären die Bayern eine echte Herausforderung - und dem Fuchs kann keiner etwas vormachen. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Slaven Bilic: Der FC Schalke 04 wollte ihn und hat ihn nicht bekommen - sieht das anders aus, wenn der FC Bayern anruft? Der kroatische Nationaltrainer führte sein Team bis ins Viertelfinale der Europameisterschaft und fügte in der Vorrunde der Löw-Truppe eine bittere Niederlage zu. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ronald Koeman: Noch einer aus der scheinbar nie versiegenden Gilde niederländischer Top-Trainer! Vor allem mit Ajax Amsterdam war Koeman erfolgreich, danach führte ihn seine Trainerkarriere über Benfica, Eindhoven und den FC Valencia in die Arbeitslosigkeit - holt ihn der FCB da raus? © dpa
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Sven-Göran Eriksson: 21 Titel, aber keinen Job! So sieht es derzeit bei dem Schweden aus, einem der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten. Er wurde im April von Mexiko entlassen und wäre bestimmt nicht abgeneigt, wieder ins europäische Vereinsgeschäft einzusteigen. Sicher ein Kandidat, wenn sich die Bayern für einen erfahrenen Top-Trainer entscheiden. © dpa
Wenger
Arsène Wenger: Laut "Daily Mail" ist auch er ein Kandidat. Der Franzose trainiert seit 1996 Arsenal London - und das mit großem Erfolg. Aber wer weiß, ob sich nicht langsam Amtsmüdigkeit bei ihm eingestellt hat. Großer Vorteil: Wenger spricht fließend Deutsch. © dpa
Carlo Ancelotti: “Ancelotti gefällt den Bayern“, verriet Milan-Berater Ernesto Bronzetti in einem Radio-Interview. Angeblich sollen auch Real Madrid, der FC Chelsea, Manchester City und der AS Rom interesse an Ancelotti haben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Fabio Capello: Im Herbst seiner Karriere wollte der Italiener eine große Nationalmannschaft betreuen - und hat dieses Ziel jetzt in England erreicht. Würde ihn nach AC Mailand, Real Madrid und Juventus Turin noch der FC Bayern reizen? © AP
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Guus Hiddink: Zahlreiche Stimmen fordern "einen wie Hiddink" als Klinsmann-Nachfolger. Oder soll es doch Hiddink selbst sein? Der Trainerfuchs coacht Russland und gleichzeitig den FC Chelsea. Einen derart begehrten Mann an die Säbener Straße zu lotsen, könnte nicht einfach werden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Jürgen Klopp: "Kloppo" wurde schon als Bayern-Trainer gehandelt, als der Name Klinsmann an der Säbener Straße als Trainer noch gar nicht aufgetaucht war. Derzeit bringt er Stimmung zu Borussia Dortmund und hat dort nach gewissen Anfangsschwierigkeiten in die Erfolgsspur gefunden. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Lothar Matthäus: Sein Name taucht fast immer auf, wenn irgendwo ein Trainerposten frei wird. Allerdings ist er der unwahrscheinlichste aller Kandidaten. Schließlich wäre es ein zu hohes Risiko, dem Rekordnationalspieler, ohne Trainererfahrung bei einem Großclub, nach dem gescheiterten Klinsmann-Experiment eine Chance zu geben. © AP
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Alex Ferguson: Der "Sir" unter den Trainern coacht seit 1986 Manchester United und ist mit seinen 67 Jahren nicht mehr der Jüngste. Aber er steht für Erfolg und Erfahrung. Doch ganz ehrlich: Da wäre ein neuerliches Engagement von Jürgen Klinsmann noch wahrscheinlicher... © AP
Jupp Heynckes
Jupp Heynckes: Natürlich wäre denkbar, dass aus der Interimslösung doch eine Dauerlösung wird. Doch die Verantwortlichen haben ein längerfristiges Engagement klar ausgeschlossen.  © dpa
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Armin Veh: Wer mit dem VfB Stuttgart die Meisterschaft holt, für den wäre es doch auch mit dem FC Bayern ein Leichtes, oder? Armin Veh gilt als Sturkopf, aber auch als großer Motivator. Der Augsburger kennt außerdem die Mentalität in Bayern. Er wäre einer der Top-Kandidaten. © dpa
Trainer-Kandidaten FC Bayern
Ottmar Hitzfeld: Es kann nur einen geben! Zumindest für die Fans! Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld trauern viele Anhänger hinterher. Er ist momentan Nationaltrainer der Schweiz und scheint die Ruhe in diesem Job zu genießen. Doch wenn die Bayern einen neuen Trainer suchen, wäre er womöglich erster Ansprechpartner. © dpa

Rubriklistenbild: © Volpe

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