Von wegen Meinungsfreiheit

tz-Kommentar: Si tacuisses*, Brazzo…

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Hasan Salihamidzic

Die Führungsriege des FC Bayern befindet sich im Zwist mit Ex-FCB-Spieler Dietmar Hamann. Ist es nötig, dass beide Seiten offene Meinungsfreiheit propagieren?

München - An dieser Stelle sei erst einmal das Grundgesetz zitiert. Artikel fünf regelt nämlich die Meinungsfreiheit – und die gilt für Hamann und Salihamidzic gleichermaßen.

Dass ein Verantwortlicher des FCB derart deutlich Stellung bezieht zur Meinung eines TV-Experten – egal ob berechtigt oder unberechtigt – ist schon eigenartig. Es ist ja offensichtlich, dass der Sportdirektor mehr Profil zeigen soll – ob das jedoch mit solchen Auftritten klappt, darf bezweifelt werden. Zumal Salihamidzic just Lothar Matthäus, der seinerzeit nicht mal zum Greenkeeper taugen würde, im Gegensatz zu Hamann als Experten „Ahnung“ attestierte. Zur Erinnerung ein Matthäus-Satz von November bei Sky: „Salihamidzic ist immer dann nicht zu sehen, wenn es darauf ankommt.“

*Latein sinngemäß für„Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben“

Lesen Sie auch: Brazzo-Attacke auf Hamann - Sky-Kommentator Buschmann: „Nur noch erbärmlich“ 

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