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Die neuen Bayern

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Diego ist ein Thema, aber nur, falls Ribéry geht. © Sampics

Der FC Bayern plant die Zukunft. Wer wird der neue Trainer? Wer der neue Manager? Und welche Spieler kommen?

Der FC Bayern ist im Umbruch – die tz analysiert, wie der Klub im nächsten Jahr aussehen wird. Die neuen Bayern!

Der Trainer: Jupp Heynckes soll die verkorkste Saison sauber zu Ende bringen, wer danach kommt, ist völlig offen. Der Kandidatenkreis aber wird immer kleiner. Gerets wird’s nicht, Hitzfeld will auch nicht. Wer macht’s also? Die tz weiß: Es sind nur noch fünf Kandidaten im Rennen. Louis van Gaal ist einer von ihnen. “Van Gaal ist einer der Kandidaten, über die wir nachdenken“, bestätigte Manager Uli Hoeneß in der “Süddeutschen Zeitung“. Van Gaal (57) wollte sich am Freitag nicht äußern: „Es ist falsch, wenn geschrieben wird, dass ich mit anderen Vereinen flirte. Zum Thema Bayern sage ich gar nichts mehr.“ Nachfrage: Bleiben Sie in jedem Fall bei Alkmaar? „Warum stellen Sie solche Fragen? Ich gebe keine Antwort!“

Wer wird neuer Bayern-Coach?

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Ein Dementi ist das nicht. Klar ist: Die Bayern sprechen über ihn. Seine Vorzüge: Er ist noch nicht zu alt, erfolgreich (Champions-League-Sieger, Weltpokalsieger) und er spricht Deutsch – ein absolutes Muss. Das Problem: AZ-Boss Dirk Scheringa will ihn nicht gehen lassen. „Das ist kein Thema, darüber gibt es keine Diskussion“, so Scheringa. Und bei den Bayern ist eines klar: Einen Kampf um den Trainer wollen sie nicht eingehen. Entweder Alkmaar lässt ihn (gegen Zahlung einer Ablöse) gehen – oder eben nicht.

Uli Hoeneß und sein Verhältnis zu den Trainern

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Auch ein Kandidat: Frank Rij­kaard. Er wäre ablösefrei, hat ebenfalls internationale Erfahrung. Nicht in der Verlosung: Benitez, Wenger, Hiddink, Mourinho. Bei Trainern dieses Kalibers machen sich die Bayern keine Hoffnung, dass sie Interesse haben. Gesprochen haben die Bayern noch mit keinem Kandidaten, weil sie Verhandlungen nie am Telefon führen, sondern immer persönlich. Bis Ende Mai soll aber eine Entscheidung gefallen sein, damit die Spieler wissen, wer sie nach dem Urlaub erwartet.

Der Manager: Auch hier gibt’s noch keine Entscheidung. Top-Favorit aber ist Christian Nerlinger. Vor der Saison als Teammanager verpflichtet, könnte der Ex-Bayern-Profi so zum Aufsteiger des Jahres werden. Eindeutiges Indiz für Nerlingers Bedeutung im Klub: Er war als einziges Nichtvorstandsmitglied bei der Entscheidung über den Rauswurf von Jürgen Klinsmann am vergangenen Sonntag dabei. Ihm soll ein externer Experte für Marketing und Sponsoring an die Seite gestellt werden. Bei der Suche nach diesem Experten sind die Bayern noch nicht richtig vorangekommen – der letzte Kandidat sagte ab. Beide sollen von Hoeneß unterstützt werden. Er will es machen wie VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch: Wenn in der Firma alles ruhig ist, macht der drei Monate Urlaub, wenn’s kriselt, ist er aber jeden Tag im Werk.

Was aus diesen Bayern-Kickern wurde ...

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Die Neuen: Die tz weiß: Die Bosse haben über eine Diego-Verpflichtung gesprochen. Ergebnis: Diego ist ein Thema, aber nur, falls Ribéry geht. Das soll auf jeden Fall verhindert werden, ist aber auch eine Frage des Geldes. Unter 50 Millionen braucht es aber kein Klub zu versuchen. Mario Gomez ist kein Thema mehr, der Vertrag von Tymoschtschuk ist allen Gerüchten zum Trotz längst unterschrieben.

Jan Janssen

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