tz-Serie: Klein-Uli wuchs am Eselsberg auf

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Hier, Am Eselsberg 1, war früher die Metzgerei Hoeneß beheimatet.

München - Anlässlich des 60. Geburtstages von Uli Hoeneß blickt die tz auf das Leben des Bayern-Präsidenten zurück. Heute erfahren Sie, wie Klein-Uli in Ulm als Metzgersohn aufwuchs.

Am Eselsberg, so heißt die kleine Straße in Ulms Nordwesten, war Gustav Malejko schon lange nicht mehr. Ganze Ewigkeiten nicht, aber warum sollte er auch herkommen – es sieht inzwischen recht trostlos aus, dieses Haus mit der Nummer 1. Im Eckladen ein Getränkemarkt, „Joe’s Getränkelädle“, der Joe ist aber selten da, meist nur nachmittags. Als es noch eine Metzgerei war, hießen die Inhaber Erwin und Paula und die waren immer da, von früh bis spät, und Gustav Malejko war auch immer da, jeden Tag nach der Schule, zum Mittagessen. Auf ein Paar Würstl oder eine Leberkässemmel. Bei seinem besten Freund, seinem Sturmpartner in der Fußballmannschaft. Beim Uli, dem Sohn der Metzgersleute Hoeneß.

Gustav Malejko, Sturmpartner von Uli Hoeneß bei der TSV Ulm 1846.

Zusammen kickten sie in der TSG Ulm 1846, Uli ging auf das Schubart-Gymnasium, Gustav aufs Humboldt, und Malejko denkt gerne an die Zeit, an die herzliche Bewirtung von Metzger-Mama Paula und an die Art, wie der Uli damals schon war. „Zielorientiert, willensstark, fleißig, voller Energie und sehr von sich überzeugt. Er hob sich von allen anderen extrem ab.“ Er wollte Profi werden, es ging dabei auch um sozialen Aufstieg, raus aus der Arbeitersiedlung, weg vom Eselsberg. Einmal, da hätten sie in Crailsheim ein kleines Turnier gehabt, und wie es bei Turnieren mit Fußballern in jungen Jahren so üblich ist, stand neben dem Platz gleich ein großes Bierzelt, in dem der Tag dann in einem Massenbesäufnis endete. Nur Hoeneß und Malejko standen davor, und Uli sagte: „Schau, Gustav, die trinken ihre Maß Bier, wir nicht, wir spielen einmal bei Bayern.“ Zumindest hatte er da zur Hälfte Recht.

Die besten Sprüche von Uli Hoeneß

Uli Hoeneß über ...:... die Herbstmeisterschaft 2011: „Wenn du immer Zweiter, Dritter, Vierter mit zehn Punkten Abstand bist, macht dich das krank, und da hast du keine schönen Wochenenden. Jetzt mit so einem schönen Weihnachtsergebnis gewinnt man für zwei Monate Lebensqualität.“ © getty
... Louis van Gaal: „Mit van Gaal haben wir das Double geholt und standen im Champions-League-Finale. Dass der menschlich eine Katastrophe war, steht auf einem anderen Blatt. Fachlich war er top.“ © getty
... Jürgen Klinsmann: „Der soll hierherkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen.“ © getty
 „Da haben wir für zigtausend Euro Computer gekauft. Da hat er den Profis in epischer Breite gezeigt, wie wir spielen wollen. Wohlgemerkt wollen. Jupp Heynckes hat einen Flipchart und fünf Eddingstifte. Da kostet einer 2,50 Euro. Und da malt er auf die Tafel die Aufstellung des Gegners und sagt ein paar Takte dazu. Mit Heynckes gewinnen wir Spiele für 12,50 Euro, und bei Klinsmann haben wir viel Geld ausgegeben und wenig Erfolg gehabt.“ © getty
... sein Engagement für den FC Bayern: „Ein Uli Hoeneß lässt den FC Bayern nie im Stich. Und wenn irgendein Problem entsteht, würde ich zur Not hier sogar ein halbes Jahr den Platzwart machen.“ „Früher habe ich 80 Prozent meiner Arbeitszeit mit den Spielern verbracht. Heute verwende ich 80 Prozent darauf, das Geld einzutreiben, um sie finanzieren zu können.“ © getty
... Karl-Heinz Rummenigge: „Der FC Bayern ist natürlich total modern. Karl-Heinz Rummenigge hockt den ganzen Tag vorm Computer und hat eckige Augen.“ © getty
... eine Hoeneß-Biographie: „Eine Biografie? Von mir? Nein. Never ever! Wenn ich die Wahrheit über das, was ich alles erlebt habe, schreiben würde, müsste man etwa zehn Bände machen - und ich müsste nach der Veröffentlichung nach Australien auswandern.“ © getty
... Real Madrids Bemühungen um Franck Ribery: „Nächstes Jahr kommt eher der Gerichtsvollzieher nach Madrid als Franck Ribery.“ © getty
... das Meisterrennen 2007, als Bremen den Bayern nahe kam: „Die sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase. Am Ende wird der FC Bayern wie immer oben stehen.“ © getty
... die eigenen Bayern-Fans 2007: „Das ist eine populistische Scheiße. Es kann doch nicht sein, dass wir kritisiert werden, die wir uns hier jahrelang den Arsch aufreißen. Was glaubt ihr, wer euch finanziert? Die Leute aus den Logen, denen wir das Geld aus der Tasche ziehen. Die Scheißstimmung, für die seid ihr doch zuständig und nicht wir.“ © getty
... Lukas Podolski: „Wenn einer zwei Tore gegen Liechtenstein schießt, dann hat das nichts zu heißen. Da würde auch unsere Drittliga-Mannschaft gut aussehen.“ © getty
... David Beckham: „Es nützt dir nichts, einen zu holen, der immer bei Bravo Sport auf der Seite eins steht. Wir wollen einen haben, der beim Kicker auf Seite eins steht.“ © getty
... Bastian Schweinsteiger nach der WM 2006: „Dem wurde zu viel Puderzucker in den Hintern geblasen. Immer soll die Sonne scheinen. Aber in Zukunft regnet es auch mal, wenn die Leistung nicht stimmt.“ © getty
... Christoph Daum: „Er ist ein Selbstdarsteller mit außergewöhnlichem Hang zum Größenwahn. Daran hat sich nichts geändert.“ © getty
 „Der kann noch 100 Jahre spielen, der wird uns nie überholen.“ „Wenn Daum nicht so bescheuert gewesen wäre, eine Haarprobe abzugeben, hätte ich das Spiel nie gewinnen können.“ © getty
... Lothar Matthäus: „Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen haben, wird der bei diesem Verein nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion.“ © getty
 „Wenn Matthäus Bundestrainer geworden wäre, das wäre, wie wenn der Chefspion des KGB Bundeskanzler geworden wäre.“ © getty
... Franz „Bulle“ Roth: „Ich habe mir früher im Training Schienbeinschützer angezogen, weil ich wusste: Wenn der `Bulle“ Roth sauer auf mich ist, dann fegt der mich auf die Aschenbahn. Das Training war für mich Überlebenskampf." © getty
... den Wunschgegner für das Champions-League-Finale 2001: `For me it“s scheißegal." © getty
... über die Frauen-Fußball-WM: `Ich dachte, wir reden über Fußball.“ © getty
... Dortmund-Aktien: „Ich habe 5000 davon. Meine Frau hat sie gekauft. Ich wollte einfach mal schauen: Wie funktioniert so eine Aktie eines Fußball-Vereins? Bis jetzt habe ich viel Geld damit verloren.“ © getty
... 1860 München: „Wenn uns der TSV 1860, aus welchen Gründen auch immer, bitten sollte, aus dem jetzigen Vertrag auszusteigen, dann werde ich die Kapelle, die die Sechziger aus dem Stadion begleitet, persönlich mit dem Defiliermarsch anführen.“ © getty
... Trainerentlassungen: „Wenn einer 100 Millionen verdient, dann ist er trotzdem noch ein Mensch. Und wenn er kein Arschloch ist, dann geht ihm das nahe, wenn er seine Arbeit nicht mehr weitermachen darf.“ © getty
... die Gegner der Nationalmannschaft: „Wenn man gegen Liechtenstein spielt, kann man auch gegen den FC Tegernsee spielen.“ © getty
... Hannover und 50+1: „Auch wir sind für die Abschaffung dieser Regel, auch wenn wir sie nie anwenden wollen. Ohne Hannover zu nahe treten zu wollen, aber die Marke wird mit einem Investor auch nicht besser.“ © getty
... feiernde Profis: „Die müssen sich doch mal den Frust von der Seele saufen. Wir haben doch früher auch auf dem Oktoberfest die Maßen reingelassen.“ © getty
... über den UEFA-Cup: „Als Schalke den UEFA-Cup gewonnen hat, wollten sie dort den Notstand ausrufen. Wenn Werder im Halbfinale spielt, flippen alle aus und tragen grün-weiße Unterwäsche - aber wenn Bayern da spielt, ist es plötzlich der Verlierer-Cup.“ © getty
"Der hat doch im Saarland ein Schloss stehen, dagegen ist mein Haus am Tegernsee ein Sozialbau" (Hoeneß über Oskar Lafontaine von den Linken) © ap

Das Talent von Hoeneß hatte schon bald die ganze Republik erkannt, ganz West-Deutschland. 1967, Berlin, Olympiastadion, bei einem Schüler-Länderspiel debütierte er gegen England, schoss zwei Tore, England erlebte ein 0:6-Debakel, wilde Teenager rächten sich für die Schmach von Wembley, und die Berliner Zeitung schrieb über Hoeneß danach von einem „Haller im Taschenformat“.

Auch in der Metzgerei am Ulmer Eselsberg war das ein ­Thema und natürlich waren sie auch etwas stolz, die Eltern – auch als Uli aus einem Zeltlager der Jugendgruppe in Memmingen einmal ausriss und mit dem Fahrrad 60 Kilometer nach Ulm strampelte, um das Spiel um die Bezirksmeisterschaft nicht zu verpassen. In der Halbzeit kam er an, 0:4 lag seine Mannschaft hinten, dann schoss er vier Tore, sie gewannen noch 6:4. Dafür gab es von Mama Paula zur Belohnung einen Erdbeerkuchen. Seinen Lieblingskuchen.

Sich aber aktiv um die Fußballer-Karriere zu kümmern, dafür hatten die Eltern gar keine Zeit, da gab es wesentlich Wichtigeres. „Fleisch und Wurst waren das täglich Brot“, sagt Malejko und Uli Hoeneß selbst erzählte einmal die Geschichte, dass sie nach Geschäftsschluss noch auf Knien hinter dem Tresen herumkrochen, wenn bei der abendlichen Abrechnung ein Zehnerl fehlte, und dann das Geld suchten. Erwin, Paula, Uli. Und Dieter. Der spielte ja auch. Aber nicht so begnadet.

Uli Hoeneß: Sein Leben in Bildern

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Wegen anhaltender Kniebeschwerden beendete Uli Hoeneß schon mit 27 Jahren seine Spielerkarriere, um anschließend der jüngste Bundesliga-Manager zu werden © Getty
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Hoeneß mit Gerd Müller, dem „Bomber der Nation“. Eine ganz so glorreiche Spielerkarriere war Hoeneß nicht vergönnt © dpa
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Uli Hoeneß stilsicher mit Lederhose und Paul Breitner ebenso stilsicher mit Afrofrisur © mzv
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Duell der Legenden: Hier grätscht Hoeneß Johan Cruyff ab © Getty
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Uli Hoeneß im Europapokal-Einsatz © Getty
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...und im DFB-Trainingsanzug © ap
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Da konnten sich 1860 und der FC Bayern noch besser leiden: Hoeneß mit Karl-Heinz Wildmoser © Schlaf
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TSV 1860 und FC Bayern: Gemeinsame Pläne fürs neue Stadion © Getty
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Stolz auf die Tochter: Sabine Hoeneß serviert ihren Eltern 1996 auf der Abschlussprüfung für Köche einen Gaumenschmaus © Kurzendörfer
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Nein, Hoeneß‘ Plakat ist NICHT auf sein Verhältnis zu Dauer-Rivalen wie Borussia Dortmund und Schalke 04 gemünzt. Es geht um Werbung für die Stadtzeitung BISS © mzv
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Hoeneß 1997 allein auf weiter Flur - erinnert ein wenig an Franz Beckenbauers WM-Spaziergang nach dem WM-Finale 1990 © mzv
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Die bangsten Momente in seinem Leben: Am 18. Februar 1982 überlebt Hoeneß den Absturz eines Propellerflugzeugs © dpa
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Hoeneß war der einzige Überlebende und hat an dieses schicksalhafte Ereignis bis heute keine Erinnerungen © ap
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Susi Hoeneß steht ihrem Mann im Krankenhaus bei © dpa
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Hoeneß ganz cool mit Sonnenbrille © mzv
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Hoeneß zupft am lichten Haupthaar © mzv
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Edmund Stoiber gratuliert Hoeneß zur Deutschen Meisterschaft 93/94 © Getty
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Hoeneß mit dem Maestro Giovanni Trapattoni © Getty
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Mit Siegerzigarre © Getty
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Sein vielleicht größter Spieler: Lothar Matthäus © Getty
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Hoeneß mit Lothar Matthäus © Getty
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Hoeneß und Ottmar Hitzfeld © Getty
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Hoeneß ist Gesellschafter HoWe Wurstwaren KG in Nürnberg. Im Oktober 1999 wird Hoeneß in der Böblinger Stadthalle zum „Botschafter der deutschen Wurst“ ernannt und streift sich gleich einen Metzgerskittel über © ap
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Als Verkäufer in einem Münchner Würstlstand. Wegen einer angeblich untauglichen Wurstsortiermaschine war Hoeneß vor Gericht gezogen © dpa
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„HoWe“ steht für Hoeneß und Weiß. Hier brutzelt Hoeneß mit seinem Geschäftspartner Werner Weiß auf dem Hof der Bratwurstfabrik © dpa
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Geschmackstest bestanden: Hoeneß testet seine Nürnberger Rostbratwürstl © dpa
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Mit Bayern-Pudelmütze © Getty
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Hoeneß‘ berüchtigte Gesichtsröte © Getty
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Sauberkeit muss sein: Das Brillenputztuch sorgt für Durchblick © Getty
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1999: Mit der Meisterschale auf dem Rathausbalkon © dpa
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Emotionen pur: Beim Spiel gegen Hannover 96 in der Saison 2004/05 © Getty
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Hoeneß mit Ballack im Vorfeld eines Hüttenabends am Tegernsee © Getty
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Mit Michael Ballack, der 2006 schließlich zum FC Chelsea wechselte © Getty
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Zum 54. Geburtstag bekommt er im Erfurter Steigerwaldstadion eine üppige Torte, die er erst mal in die Kabine schaffen muss © dpa
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Immer wieder startet Hoeneß die berühmt-berüchtigte „Abteilung Attacke“ gegen alles und jeden, der mit seiner Meinung nicht konform geht © Getty
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Hoeneß auf Michael Ballacks Hochzeit im Jahr 2008. © ap
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Die ein oder andere Grimasse hat ihm der FC Bayern im Laufe der Jahre schon abgetrotzt © Getty
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Zeit, die Beine hochzulegen, hatte Hoeneß in all den Jahren als Manager nur wenig © Getty
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Viele Schulterklopfer: Hoeneß hat die Schale mal wieder nach München geholt © Getty
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Lichtgestalten unter sich: Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß © Getty
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Erfolgsgespann: Uli Hoeneß gibt auf der Trabrennbann in Daglfing Karl-Heinz Rummenigge die Zügel in die Hand © Getty
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Hoeneß ganz stilecht im Sulky mit Helm und Schutzbrille © Getty
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Hoeneß auf der Trabrennbahn © Getty
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Hoeneß in der Saison 1987/88 mit Jupp Heynckes (r.) © Getty
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Erfolgsmanager Hoeneß hat in seiner Amtszeit viele Trainer kommen und gehen sehen. Hier 1994/95 mit Otto Rehhagel © Getty
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Zu größeren Interviews bat Hoeneß Reporter schon mal in sein Büro © Getty
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Bei der Arbeit - Hoeneß‘ Schreibtisch ist bestens organisiert © Getty
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Einer der wenigen Momente der Entspannung... © Getty
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Mit dem Kollegen Calli Calmund aus Leverkusen © Getty
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Christoph Daum gehörte jahrelang zu Hoeneß‘ Intimfeinden: Vor allem in der Koksaffäre um den damaligen Kandidaten auf den Job des Bundestrainers konnte Hoeneß nicht an sich halten © dpa
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Hoeneß ordnet seine Unterlagen im Fall Christoph Daum © ap
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Der Erfolg schafft nicht nur Freunde. Hoeneß wird im Cottbuser Stadion der Freundschaft von zwei Leibwächtern übers Spielfeld eskortiert  © ap
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In vielen Bundesliga-Stadien, hier in Dortmund, ist Hoeneß das Feindbild schlechthin. Manchmal überschreiten die gegnerischen Fans aber die Grenzen des guten Geschmacks © dpa
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2000: Die Pfiffe des Bremer Publikums verderben Hoeneß die Laune © dpa
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In den eigenen Reihen erfüllt er hingegen gerne Autogrammwünsche © Getty
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Bayern-Keeper Olveri Kahn wurde 2000 in Freiburg von einem Golfball getroffen und ist außer Rand und Band. Hoeneß hat Mühe, seinen Torwart in Zaum zu halten © ap
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Eine halbe Ewigkeit hatte Hoeneß seinen Stammplatz auf der Bayern-Bank. Seit der Saison 2009/2010 nimmt er neben Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner auf der Tribüne Platz © ap
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Hoeneß zeigte im Laufe der Zeit immer wieder Herz für andere Vereine. Mitte 2003 half er dem FC St. Pauli mit einem Benefizspiel auf die Beine © Getty
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Danke, Herr Hoeneß! Die Hamburger Fans schätzen Hoeneß‘ Engagement © Getty
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Hoeneß und Hitzfeld feiern den 1:0-Sieg über Dynamo Kiew im Champions-League-Halbfinale. Es folgte das Trauma im Finale von Barcelona © ap
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Hoeneß auf dem Gipfel des Erfolgs, als die Bayern 2001 gegen den FC Valencia die Champions League gewinnen © sampics
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Lass Dich knuddeln! Hoeneß herzt Ottmar Hitzfeld, als die Bayern 2000 im Olympiastadion die Meisterschat klar machen © dpa
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Ein Mann, der gerne Mal Hand anlegt. 2001 schippt Hoeneß das Trainingsgelände © dpa
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Hoeneß, der Mann am Steuer. Hier testet er 2008 den neuen Bayern-Bus © dpa
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Sehen Sie sich Karl-Heinz Rummenigge an: Hoeneß war an jenem Abend so stinksauer, dass sich der Bayern-Boss hinter vorgehaltener Hand ein Lächeln nicht verkneifen konnte © dpa
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Dieser Spieler dürfte Hoeneß einige Nerven gekostet haben: Mario Basler © Westermann
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Gemeinsame Freude, gemeinsames Leid: Hoeneß 2001 mit Ottmar Hitzfeld im Spiel gegen Unterhaching © sampics
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Die Manager-Brüder Uli und Dieter © ap
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Hoeneß mit seiner Frau Susanne, ein tolles Paar ohne Skandale © Getty
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Hier besuchen sie die FC-Bayern-Gala im Circus Krone 2008... © Getty
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...und bei der Premiere des Teatro Paradiso im Circus Roncalli © Jantz
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Wer mag Hoeneß diesen Blick über den Tellerrand verdenken... © Getty
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Die Tenöre vom Rathausbalkon: Hoeneß mit Franz Beckenbauer und den Meistersängern Ruggiero Rizzitelli und Giovanni Trapattoni 1997 © mzv
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Im Jubeln hat Hoeneß Übung: Kaum einer im internationalen Fußballgeschäft durfte so viele Erfolge feiern © ap
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Einer seiner emotionalsten Momente: Hoeneß rastet bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern im Jahr 2007 aus, als ihn ein Fan auf die eher mittelmäßige Stimmung in der Allianz Arena anspricht © ap
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Unzählige Oktoberfeste hat Hoeneß mit dem FC Bayern gefeiert © ap
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1997: Ganz entspannt am Spielfeldrand © Getty
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Wenn Hoeneß kommt, stehen auch die Scheichs Spalier © Getty
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Erfolgstrio: Hoeneß zwischen Michael Henke und Ottmar Hitzfeld © Getty
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Eine kurze Partnerschaft: Hoeneß mit Jürgen Klinsmann © dpa
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Hoeneß ist immer noch topfit © Getty
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Hoeneß, Manager der Superlative. Hier posiert er vor dem Burj Dubai © dpa
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Für Werbezwecke greift Hoeneß schon mal zum Burger © dpa
Immerhin verkauft er bei einer weltweit bekannten Fast-Food-Kette seinen "Nürnburger" mit Nürnberger Bratwürsten. © 
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Am 27. November 2009 wurde Hoeneß auf der Hauptversammlung zum Nachfolger von Präsident Franz Beckenbauer gewählt. © dpa
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Wohin führt der Weg des Vereins? Hoeneß wird auch als Präsident weiterhin dafür Sorgen, dass der FCB nie im Regen steht © sampics

„Dem Dieter fehlte das Talent vom Uli“, sagt Malejko. „Er wollte dem Uli eigentlich nur nacheifern.“ Der Dieter war anfangs in der Jugend Torwart, da stand er, bis er 15 war, dann brauchten sie vorne einen Brecher, sie stellten den Dieter in den Sturm, und dann stand er da. Bis zum Ende der Laufbahn. Dieter kam auch erst einmal nur zum VfR Aalen. Uli ging gleich zu den Bayern.

1970 holte ihn Udo Lattek nach München, dafür bekam Hoeneß einen BMW 2002ti, mit dem fuhr Uli Hoeneß noch vor seinem Bundesliga-Debüt in den Süden. Über den Brenner, an die Adria, mit Spezl Gustav: Pärchen-Urlaub zu viert. Uli mit Susi, seiner Freundin, seiner späteren Frau, Gustav mit seiner Ottilie. Diszipliniert sei Hoeneß gewesen, asketisch, ein Selbstkontrollfanatiker, sagt Malejko. „Der Uli hat sehr aufgepasst“, sagt Malejko, „er wollte sich zum Beispiel auf gar keinen Fall zu lange in die Sonne legen.“ Im Urlaubs-Teint bei den Bayern anzutreten, das würde nicht gut ankommen, meinte er. „Auch beim Essen hat Uli enorm aufgepasst“, sagt der alte Freund, „der hatte einen strengen Ernährungsplan.“ Wenn abends die vier Urlauber auf eine Pizza gingen, dann bestellten nur drei von ihnen einen Nachtisch, Hoeneß verzichtete, weil es der Figur schaden könnte und der Form. Und darum sah Hoeneß damals auch durchtrainiert und schlank aus. So sieht er heute nicht mehr aus.

Auch ohne weitere Urlaube blieben sie Freunde, beide wurden erfolgreiche Manager, beide leiten ihre Firma, seit sie 27 sind. Hoeneß den FC Bayern, Malejko eine Firma für Pflasterbau und Natursteinhandel im Südosten Ulms, und dass er auf Granit beißt, hat er bei seinem alten Kumpel nie erlebt. Malejko war im Aufsichtsrat des SSV Ulm, und als der ehemalige Einjahres-Bundesligist mal wieder klamm bei Kasse war, kam Uli auf Gustavs Bitten zu einem Gastvortrag vorbei und gab Tipps für die Suche nach neuen Sponsoren. Sonst kam Hoeneß kaum noch in die Heimat, seit dem Tod der Eltern 1998. Der Papa starb damals im August, die Mama im Oktober.

Malejko – er hatte seinen Sechzigsten vor ein paar Monaten schon – sagt, ganz die alte Straßenkicker-Philosophie, dass er das Leben mit der Dauer eines Fußballspiels vergleicht. „Jetzt hat er zwei Drittel hinter sich“, sagt Malejko, „jetzt geht es darum, das Spiel zu verwalten und die 90 Minuten noch gut zu überstehen.“ Aber dass Hoeneß Ruhe gibt und aus der Abteilung Attacke ein belangloses Mittelfeldgeplänkel wird, glaubt er selbst nicht. „Es ist auch schwer vorzustellen, was eher geht“, sagt Malejko. „Die Bayern ohne Hoeneß oder Hoeneß ohne die Bayern. Beides ist wohl undenkbar.“

Immer wieder aktuell: Uli Hoeneß' explosivste Attacken

Ob in knapp 30-jähriger Tätigkeit als Bayern-Manager oder heuer als Präsident: Uli Hoeneß trägt das Herz auf der Zunge und spricht Missstände offen an, wenn es um das Wohl seines FC Bayern geht. Hoeneß' jüngster Angriff auf Trainer Louis van Gaal steht in einer Reihe anderer Kommentare aus der selbsternannten "Abteilung Attacke". Wir zeigen Ihnen hier einige der besten Hoeneß-Sprüche. © Getty
Der 15. Mai war die Geburtsstunde der Abteilung Attacke. Im "Aktuellen Sportstudio" schimpfte Hoeneß in Richtung Christoph Daum: "Du überschätzt Dich maßlos". Der konterte: "Um das Maß an Überschätzung zu erreichen wie Du, muss ich hundert Jahre alt werden." Hoeneß konterte damals üble verbale Attacken von Daum in Richtung Bayern-Trainer Jupp Heynckes. © Getty
Ein langjähriges Feindbild war auch der damalige Werder-Manager Willi Lemke. Als Lemke 1999 seinen Posten bei Werder verließ, um Bildungssenator in Bremen zu werden, sagte Hoeneß: "Erstaunlich, dass ein Mann mit einem solchen Charakter Minister eines Bundeslandes werden kann." © Getty
1997 stellte Schiri Hellmut Krug in Karlsruhe Bayern-Verteidiger Sammy Kuffour vom Platz. Uli Hoeneß war damit überhaupt nicht einverstanden und schimpfte nach dem Spiel hemmungslos über den Referee. Dem DFB war das zuviel, er verurteilte Hoeneß zu 7500 Mark Strafe. Zunächst weigerte sich Hoeneß zu zahlen, und wollte den Verband zivilrechtlich verklagen. Am Ende beruhigten sich die Gemüter und Hoeneß zahlte. Selbst Krug durfte hinterher wieder Bayern-Spiele leiten, obwohl Hoeneß das Gegenteil angekündigt hatte. © Getty
OB Christian Ude bekam als 1860-Fan immer wieder den Unmut von Uli Hoeneß zu spüren. Beispielsweise beschwerte sich der damalige Bayern-Manager darüber, dass Ude lieber in seinem Urlaub auf Mykonos weile, als mit den Bayern die Meisterschaft auf dem Marienplatz Meisterschaften zu feiern. © Getty
1998 wurde wieder Daum die Zielscheibe von Hoeneß: "Der kann noch 100 Jahre spielen, der wird uns nie überholen." Zwei Jahre später luchsten die Bayern den von Daum trainierten Leverkusenern in letzter Sekunde noch die Meisterschaft ab. © Getty
Die "Toten Hosen" veröffentlichten einst den Anti-Bayern-Song "Bayern" und brachten Hoeneß damit zur Weißglut. Sein Kommentar: "Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft irgendwann ersticken wird." © Getty
Die Trainingsspiele des FC Bayern hätten eine bessere Qualität als so manches Bundesliga-Spiel, wetterte Hoeneß 1999. Andreas Rettig, damals Manager des SC Freiburg, erwiderte cool: "Ich kaufe mir demnächst eine Karte fürs Bayern-Training." © Getty
Die "Affäre Daum" wurde von Hoeneß losgetreten mit den Worten: „Wenn das alles Fakt ist, worüber geschrieben wurde, auch unwidersprochen über den verschnupften Daum, dann kann er nicht Bundestrainer werden", so Hoeneß im Jahr 2000. © Sampics
Legendär wurde Uli Hoeneß' Aussage zu Lothar Matthäus. Wegen eines Streits bezüglich ausstehender Gagen bei Matthäus' Abschiedsspiel expoldierte Hoeneß und sagte: "Solange ich und der Kalle Rummenigge etwas zu sagen haben, wird der nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion." © Getty
Die erfolgsverwöhnten Champions-League-Sieger von 2001 brachten Hoeneß auch mal zur Weißglut: "Sie essen Scampi und ich habe eine schlaflose Nacht", schimpfte der damalige Manager nach einer Niederlage beim FC St. Pauli. © Getty
2004 moserte Schalke-Manager Rudi Assauer über die hohe TV-Präsenz des FC Bayern. Hoeneß baffte zurück: "Wir wussten gar nicht, was der von uns will. Was der da für einen Schmarrn erzählt." © Getty
Jürgen Klinsmanns Entscheidung als Bundestrainer, Oliver Kahn und Jens Lehmann ein offenes Rennen um die Nummer 1 austragen zu lassen, kommentierte Kahn-Verfechter Hoeneß mit den Worten: "Psychoterror" ist Klinsmanns Verhalten, "absoluter Psychoterror". © Getty
Und noch ein Giftpfeil in Richtung Bundestrainer Klinsmann: „Der soll herkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den ganzen Scheiß allein machen lassen", sagte Hoeneß 2006. © dpa
„Zu Weihnachten mag Bremen vorne sein, aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase", beliebte Hoeneß Ende 2006 zu Scherzen. Meister wurde in jener Saison der VfB Stuttgart. © ap
Ebenfalls legendär Hoeneß' Ausrater 2007 auf der Hauptversammlung, als sich einige Fans über die schlechte Stimmung in der Allianz Arena beschwert hatten. "Für eure Scheißstimmung seid ihr doch verantwortlich und nicht wir. Das ist doch unglaublich. Was glaubt ihr denn, wer ihr seid", waren da nur einige der empörten Zitate von Hoeneß. © AP
"Schweini wurde zu viel Puderzucker in den Hintern geblasen. Den klopf ich wieder raus", maßregelte Hoeneß im Jahr 2007 den damals noch etwas unreifen Bastian Schweinsteiger. © getty
„Wir müssen dafür sorgen, dass wieder ein Wehklagen einsetzt, wenn die anderen uns in der Tabelle mit dem Fernglas anschauen", kündigte Hoeneß 2007 nach den Einkäufen von Franck Ribéry und Luca Toni 2007 an. Am Ende wurden die Bayern mit Abstand Meister. © dpa
Im Stadionstreit mit den Löwen schickte Hoeneß auch mal gerne Grüße an die Grünwalder Straße: "Lieber gar keinen Partner als so einen Partner", sagte Hoeneß einmal. © Getty
Nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann legte Hoeneß nach: „Wenn der Jürgen Klinsmann Obama ist, dann bin ich Mutter Teresa.“ © Getty
Als die Bayern im Herbst 2009 kriselten, attackierte Hoeneß Louis van Gaal schon einmal. Damals war der Niederländer nicht weit von einer Entlassung entfernt. Die in Turin (4.1) gestartete Super-Serie der Bayern ließ dann aber alle Kritiker verstummen. © Getty
Oktober 2010: Damals nahm sich Uli Hoeneß seinen Trainer wieder zur Brust und kritisierte dessen mangelnde Kommunikationsfähigkeit sowie seinen Personalstil . Es war das erste Mal, dass Hoeneß als Präsident so laut und offensiv wurde. © Getty
September 2011: Nach dem Brand in der Villa von Bayern-Star Breno wird der Brasilianer festgenommen. Die Staatsanwaltschaft begründet dies mit der Gefahr der Verdunkelung. Hoeneß rastet aus: "Das ist lächerlich. Breno hat ja nicht mal mehr einen Pass. Da versucht sich jemand zu profilieren", so Hoeneß. © dpa
September 2011: Der Papst wird von Hoeneß abgewatscht! „Ich sehe den Papst nicht als Popstar. Ich sehe ihn als relativ weltfremd. Er ist ein Problem für die Kirche. Vielleicht sollte man mal über eine Altersbegrenzung nachdenken.“ © 
November 2011: Beim Bundesliga-Spiel in Mainz lässt sich Hoeneß in der Halbzeitpause im Vorraum der Bayern-Kabine blicken und tobt in Richtung Co-Trainer Peter Hermann: "Das ist Altherren-Fußball. So kann es nicht weitergehen. Hoffentlich gibt es da Feuer." Die Bayern können aber das 0:1 nicht drehen und verlieren mit 2:3. © M.I.S.
Februar 2012: Bei der Champions-League-Niederlage der Bayern in Basel verweigert Franck Ribéry nach seiner Auswechslung den Handschlag mit Trainer Jupp Heynckes. Darauf nach dem Spiel angesprochen poltert Hoeneß: "Ihr immer mit eurem scheiß Handschlag, sind wir denn hier im Mädchenpensionat?". © getty
Februar 2012: Wenige Tage später beklagt Hoeneß eine angebliche Hetzjagd gegen Arjen Robben. Nach dem Spiel gegen Schalke schießt Hoeneß wieder gegen die Medien: Die Journalisten sollten aufhören mit “dieser Hetzjagd auf den einen oder anderen“ Spieler, erklärte Hoeneß: “Wenn wir die nicht gehabt hätten die letzten Wochen, dann hätte Arjen Robben heute sicherlich zwei, drei Tore gemacht.“ © getty
Als Gast im Polit-Talk von Günther Jauch gerät Hoeneß mehrfach mit der Linken-Chefin Katja Kipping aneinander. "Sie haben keinen Bezug zur Praxis. Sie kommen vom Hundertsen aufs Tausendste, aber sie kommen zu keinem Punkt. Das ist das Schlimme an Ihrer Argumentation", stichelte der Bayern-Präsident. © ARD

Sehen wollten sie sich jetzt wieder, Hoeneß hatte vor, mit den neuen Bundesliga-Basketballern der Bayern zu kommen, zum Gastspiel in Ulm. Aber das Spiel ist am 4. Januar, ob Hoeneß kommt, ist unklar. Und wenn nicht, dann bleiben ihnen zumindest unvergessene Erinnerungen an die schönen Zeiten früher, an die Dinge, auf die es wirklich ankam im Leben. Wie die Leberkässemmeln am Eselsberg.

Florian Kinast

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