Wegen Klinsi: Kommt Timoschtschuk doch nicht?

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Platzt sein sicher geglaubter Wechsel zu den Bayern? Anatolij Timoschtschuk.

Das wäre ein Hammer und ein schwerer Schlag für die Verantwortlichen des FC Bayern. Angeblich soll der eigentlich bereits als Neuzugang feststehende Anatolij Timoschtschuk seinen Wechsel nach München ernsthaft überdenken. Grund: Die Entlassung von Jürgen Klinsmann.

Wie spox.com berichtet, soll sich der 30-Jährige erst nach langen Gesprächen mit Klinsi zu einem Wechsel zum Rekordmeister entschieden haben. Klinsis Konzept und seine Begeisterungsfähigkeit hätten dabei eine entscheidende Rolle gespielt.

Anatoli Timoschtschuk: Seine Karriere vor dem Wechsel zu Bayern

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Anatolij Timoschtschuk ist zur Saison 2009/2010 zum FC Bayern München gewechselt. © dpa
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Der Ukrainer, der auf diesem Foto im Champions-League-Spiel gegen Juve zum Tackling ansetzt, ist ein echter Siegertyp. © dpa
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Kein Wunder also, dass sich der FC Bayern die Dienste des zweikampfstarken Ukrainers gesichert hat. © dpa
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Der Ukrainer spielt auf der Sechser-Position. © dpa
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Tymoschuk, Timoschuk, Tymoschtschuk, Timoschtschuk? Anatolij oder Anatolij? © dpa
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Für den Blonden gibt es viele gängige Schreibweisen. © dpa
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Die Aussprache ist immer gleich - und die Bayern-Fans werden sich erst mal dran gewöhnen müssen, ohne einen Knoten in die Zunge zu bekommen. Hier zieht der Ukrainer ausnahmsweise mal den Kürzeren gegen Ex-Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart (Real Madrid). © dpa
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Der Ukrainer führte Zenit St. Petersburg in der vergangenen Saison als Kapitän zum UEFA-Cup-Triumph. Als Lohn durfte er den Pokal halten ... © dpa
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... und halten ... © dpa
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... und noch mal halten ... © dpa
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... und wieder halten ... © dpa
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... und wieder halten ... © dpa
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... und auch die Hand des russischen Präsidenten Dmitry Medvedev schütteln. © dpa
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Drei deutsche Teams bekamen während des UEFA-Cup-Wettbewerbs der Vorsaison seine Zweikampfstärke zu spüren, wie Sie auf diesen Bildern sehen können. © dpa
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Der 1. FC Nürnberg (damals als DFB-Pokalsieger für den Wettbewerb qualifiziert) traf in der Gruppenphase des UEFA-Cups auf Zenit und Timoschtschuk (r.) © dpa
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Ein starker Timoschtschuk konnte nicht verhindern, dass sich der FCN in der Schlussphase einen Punkt rettete - es war der erste für den Club in der Gruppenphase. Zenit zog trotzdem locker in die K.O.-Phase ein. © dpa
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Im Viertelfinale traf Timoschtschuk (l.) mit Zenit auf Bayer Leverkusen. Das russische Team warf die Werkself nicht nur aus dem UEFA-Cup, sondern blamierte sie auch noch mächtig. Zenit St. Petersburg und Timoschtschuk siegten im Hinspiel auswärts mit 4:1 und zogen durch ein schmerzloses 0:1 im Rückspiele ins Halbfinale ein. © dpa
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Bis hierhin und nicht weiter: Timoschtschuk bremst Leverkusens Bernd Schneider. © dpa
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In der Runde der letzten Vier wartete der FC Bayern München. Und bei denen hinterließ Timoschtschuk einen bleibenden Eindruck. Nicht nur bei den Verantwortlichen, die ihn jetzt an die Isar holen. Sondern auch bei den Spielern, die seine Härte zu spüren bekamen. Ob Lukas Podolski ... © dpa
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... Franck Ribéry ... © dpa
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... Luca Toni ... © dpa
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... oder Mark van Bommel: Mit Anatolij Timoschtschuk hatten die Bayern so ihre Schwierigkeiten. Für den deutschen Rekordmeister war gegen die Russen Endstation. Das Hinspiel gewann Zenit mit 4:0, das Rückspiel endete 1:1. Auf den ersten Blick ein peinliches Ergebnis, doch die Russen und vor allem Timoschtschuk waren bärenstark. Und leider ein verdienter UEFA-Cup-Sieger. © dpa
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Kein Meter Raum: Luca Toni machte schon bei der WM 2006 Bekanntschaft mit der gesunden Härte des Anatolij Timoschtschuk. © dpa
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Anatolij Timoschtschuk zeigt Flagge: Er bestritt bislang über 70 Länderspiele für die Ukraine. © dpa
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Dabei zeigt er immer vollen Einsatz. © dpa
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Vor seiner Zeit bei Zenit St. Petersburg spielte Timoschtschuk rund drei Jahre in seiner ukrainischen Heimat bei Schachtjor Donezk. © dpa
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Zenit lotste den 30-Jährigen von Donezk (Foto von 2004) dann nach Russland - seine nächste Station heißt FC Bayern. © dpa

Nachdem Klinsmann nun aber nicht mehr am Ruder sitzt, soll Timoschtschuk Zweifel haben und warten zu wollen, wer in der kommenden Saison Trainer beim FC Bayern wird. Angeblich sollen die Mailänder Vereine AC und Inter ebenfalls an einer Verpflichtung des 30-Jährigen interessiert sein. Der Mittelfeldspieler sei sogar schon vor Ort gewesen, um sich die Trainingszentren beider Klubs anzuschauen.

Einen Vertrag zwischen den Bayern und Timoschtschuk scheint es jedenfalls noch nicht zu geben - bisher war immer nur von einer offiziellen Einigung zwischen Spieler und Verein zu hören.

Spox beruft sich in seiner Meldung allerdings auf russische Medien, weshalb Spekulationen über den Wahrheitsgehalt der Nachricht durchaus erlaubt sind...

tz

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