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Hoeneß von der Sporthilfe mit der Sportpyramide geehrt

„Uli ist das Gesicht der sozialen Verantwortung“

Uli Hoeneß
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Hoeneß hilft auch Klubs, die in Not geraten sind – so wie hier 2003 beim Benefizspiel beim FC St. Pauli, der damals hochverschuldet war. Gestern wurde Hoeneß mit der Sportpyramide ausgezeichnet

Es ist die wertvollste Sportauszeichnung Deutschlands – die goldene Sportpyramide, vergeben von der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Am Freitag wurde sie im Berliner Nobel-Hotel Adlon Kempinski bei einer Benefizveranstaltung vor 350 Gästen, dem Who is Who der deutschen Society, zum dritten Mal einem Fußballer überreicht: Bayern-Manager Uli Hoeneß (57), der gleichzeitig als 44. Mitglied in die Ruhmeshalle des Deutschen Sports aufgenommen wurde. Ausgezeichnet wurde der gebürtige Ulmer für sein sportliches Lebenswerk, seine humanitären Aktivitäten und seine außergewöhnlichen Verdienste um das Ansehen des deutschen Fußballs. Vor Hoeneß hatten die goldene Sportpyramide als Vertreter des Fußballs Uwe Seeler (2002) und Franz Beckenbauer (2006) bekommen.

Der Saisonrückblick des FC Bayern

Saisonrückblick FC Bayern München
Es war eine bewegte Spielzeit beim FC Bayern München - aber leider kein erfolgreiches Jahr. Während in der Vorsaison (Foto) zwei Titel heraussprangen, ging der Rekordmeister in der abgelaufenen Saison leer aus. Lassen Sie hier die Monate noch einmal Revue passieren. © dpa
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Jürgen Klinsmann steht als Sinnbild für eine verkorkste Saison. Bei seinem Dienstantritt (1. Juli 2008) sind natürlich alle Beteiligten noch voller Zuversicht. © dpa
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Der Coach bringt so manche Neuerung mit sich: Von wirklich wichtigen Dingen wie einem neuen Leistungszentrum ... © FC Bayern © FC Bayern
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... bis hin zu schmucken Buddha-Figuren auf dem Dach. Die unwichtigste Wichtigkeit rund um den FC Bayern verschwindet übrigens Ende Oktober wieder. Als Grund wird die Ablenkung durch die öffentliche Diskussion über die Statuen angegeben, die man zukünftig vermeiden wolle. (1. Juli 2008) © Schlaf
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Natürlich drehte sich in der Sommerpause auch das Personalkarussell. Wenn auch nur ein bisschen. Oliver Kahn (Karriereende), Bernd Dreher (Karriereende), Jan Schlaudraff (Hannover 96), Andreas Görlitz (Karlsruher SC), Sandro Wagner (MSV Duisburg), Stefan Celozzi (Karlsruher SC) und Julio dos Santos (Atletico Paranaense) sind weg. Neu im Kader: Tim Borowski (Werder Bremen), Thomas Kraft (Bayern München II) und Hans-Jörg Butt (Foto, Benfica Lissabon). (1. Juli 2008) © dpa
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Der FC Bayern präsentiert seine neuen Trikots. Für Aufregung im Fanlager sorgt vor allem das neue Jersey in der "Löwen-Farbe" Dunkelblau. (22. Juli 2008) © dpa
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Mit dem ersten kleinen Titel für Jürgen Klinsmann klappt es nicht: Durch ein 1:2 gegen Borussia Dortmund verpassen die Bayern den inoffiziellen Supercup-Titel. (23. Juli 2008) © dpa
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Gerade noch mal gut gegangen: Das erste Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Erfurt gewinnt der FC Bayern nach einem äußerst dürftigen Auftritt mit 4:3. Entsprechend ist von Jubel oder Freude auch nicht viel in den Gesichtern der Bayern-Kicker zu sehen. (10. August 2008) © dpa
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Bundesliga-Auftakt! Unter Jürgen Klinsmann erwischen die Bayern auch in der höchsten deutschen Spielklasse einen holprigen Saisonstart. Am ersten Spieltag holt die Klinsmann-Truppe immerhin ein 2:2 gegen den Hamburger SV. (15. August 2008) © dpa
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Ottmar Hitzfeld und Franck Ribéry hingegen können feiern: Sie werden am Rande des Spiels als Trainer und Spieler des Jahres ausgezeichnet. (15. August 2008) © dpa
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Marcell Jansen macht überraschend den Abflug und wechselt zum Hamburger SV (27. August 2008) © dpa
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Ersatz ist schnell parat: Der italienische Weltmeister Massimo Oddo wird für ein Jahr vom AC Mailand ausgeliehen. (28. August 2008) © dpa
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Oliver Kahn schaut noch einmal an der Säbener Straße vorbei. Er sinniert mit Jürgen Klinsmann über die Vergangenheit und trainiert für sein Abschiesspiel. (1. September 2008) © dpa
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Danke, Olli! Ein großer Spieler und Mensch verlässt die Fußballbühne! Beim Abschiedsspiel erntet Oliver Kahn stehende Ovationen auf den Rängen und vor den Fernsehgeräten. © dpa
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Eine Weltkarriere geht zu Ende. © dpa
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Die rauschende Abschiedsfeier in einem Zelt neben der Arena dauert bis in die Morgenstunden. Dass Kahn und seine Frau Simone sich wieder näher stehen, deutet sich an. (3. September 2008) © dpa
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Der neue Mannschaftsbus rollt an. Uli Hoeneß sowie die Busfahrer Michael Lauerbach (l) und Sandra König (m) sind sichtlich stolz auf das neue Luxusgefährt. (11. September 2008) © dpa
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Die Champions League hat den FC Bayern wieder! Bei der Rückkehr in die Königsklasse und Klinsmanns Champions-League-Debüt gelingt ein 1:0 bei Steaua Bukarest. (17. September 2008) © dpa
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In der Bundesliga stottert der Klinsi-Motor weiter: Nach einem desaströsen 2:5 gegen Werder Bremen am 5. Spieltag dümpelt der FC Bayern einige Wochen lang durchs Tabellenmittelfeld. Erst nach dem 8. Spieltag (Tabellenplatz 11) schaffen die Bayern die Wende. (20. September 2008) © dpa
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Ehrensache: Der jährliche Oktoberfest-Besuch in Käfers Wiesn-Schänke. © dpa
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In der Bundesliga kommen die Bayern im Verlauf der Hinrunde immer besser in Tritt. Mit dem 3:1 gegen Arminia Bielefeld springt der Rekordmeister auf Rang 3. (1. November 2008) © dpa
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Die Hauptversammlung verläuft harmonisch. Lediglich bei anderen Clubs sorgen die Bayern-Funktionäre für Aufregung. Es gibt von Karl-Heinz Rummenigge einen Seitenhieb gegen die Löwen ("Wissen Sie, wann 1860 das erste Mal genannt wurde: Im alten Testament: Sie trugen eigenartige Gewänder und irrten planlos umher.") und einen gegen den Aufsteiger: "1899 Hoffenheim. Wo haben die sich eigentlich vor 100 Jahren versteckt, weil die hat keiner registriert." (7. November 2008) © dpa
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4:1 gegen Energie Cottbus! Der FC Bayern bleibt zum Jahresende rund drei Monate ohne Pflichtspielniederlage. (22. November 2008) © dpa
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Nach dem 2:1-Sieg im Tosppiel über 1899 Hoffenheim ziehen die Bayern sogar gleich mit dem Überraschungsspitzenreiter aus dem Kraichgau. Am letzten Spieltag spielen beide Unentschieden - Hoffenheim ist Herbstmeister. (5. Dezember 2008) © dpa
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3:2 bei Olympique Lyon - ein Zitterspiel. Nach einer großen ersten Halbzeit mit drei Treffern lassen die Bayern noch zwei Dinger rein. Aber: Die Gruppenphase der Champions League ist überstanden! Souverän und als Gruppensieger ziehen die Bayern ins Achtelfinale ein. (10. Dezember 2008) © dpa
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Gründe für ein Glaserl Sekt gibt es bei der Weihnachtsfeier im Circus Krone viele. Nicht nur die zwei Titel der vergangenen Saison. Der FCB überwintert als Bundesliga-Zweiter (punktgleich mit Tabellenführer Hoffenheim), im DFB-Pokal sowie in der Champions League. (8. Dezember 2008) © dpa
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Das Winter-Trainingslager in Dubai schlägt sich auf die Stimmung von Trainern und Spielern nieder (3. Januar 2009) © dpa
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Man ist voller Zuversicht für die Rückrunde. Da packt sogar Uli Hoeneß mit an (4. Januar 2009). © dpa
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Die monatelange Hängepartie ist beendet! Lukas Podolski darf zur neuen Saison zurück zum 1. FC Köln, der sich den Stürmer rund zehn Millionen Euro kosten lässt. (19. Januar 2009) © dpa
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Die Bayern starten überragend in die Rückrunde. Den VfB Stuttgart ballern sie mal eben mit 5:1 aus dem DFB-Pokal (27. Januar 2009). © AP
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Der Bundesliga-Rückrundenstart geht hingegen völlig in die Hose. Das 0:1 beim Hamburger SV (30. Januar 2009) ist erst der Anfang. © dpa
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Bitter: Willy Sagnol muss vor seinem Körper kapitulieren und seine Karriere beenden (2. Februar 2009). Die Fans werden ihren Liebling "Willyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy" in bester Erinnerung behalten. © dpa
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Alles nur Spaß? Im Training kommt es am 5. Februar 2009 zu einer Rauferei zwischen Ribéry und Podolski. Poldi zur tz: „Ach, das war doch nur Spaß. Franck ist doch derjenige in der Mannschaft, mit dem ich mich am besten verstehe.“ Dennoch – nach einem fröhlich-unbeschwerten Jux sah die ganze Aktion nicht gerade aus. © Ruiz
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Die Bundesliga-Talfahrt geht indes weiter. Erschreckende Bilanz: Aus den ersten fünf Rückrundenspielen holen die Bayern nur einen Sieg, bei drei Niederlagen (Foto vom 1:2 bei Hertha am 14. Februar 2009) und einem Unentschieden. Das ist nicht mehr der FC Bayern, wie man ihn kennt! © dpa
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Der FC Bayern kriegt seinen Super-Sechser! (18. Februar 2009) Anatolij Timoschtschuk wechselt für einen zweistelligen Millionenbetrag zur neuen Saison zum deutschen Rekordmeister. Der ukrainische Mittelfeldspieler soll zur neuen Saison im defensiven Mittelfeld die Fäden ziehen. © dpa
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Die Erfolge in der Champions League hübschen die Klinsmann-Bilanz etwas auf und sorgen dafür, dass für Jürgen Klinsmann die Luft (noch) nicht allzu dünn wird. Sporting Lissabon ballern die Bayern im Hinspiel mit 5:0 (25. Februar 2009) weg. © dpa
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Dieses Sandwich tut den Bayern weh: Leverkusen kegelt die Klinsmann-Truppe mit 3:1 aus dem DFB-Pokal (4. März 2009). Der erste Titel-Traum ist ausgeträumt. © dpa
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7:1! Es ist der höchste Bayern-Sieg in der Champions League der Geschichte! Diese Anzeigetafel kann man gar nicht oft genug anschauen (10. März 2009). © dpa
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Bitter: Miroslav Klose zieht sich im Bochum-Spiel (14. März 2009) eine schwere Verletzung am rechten Sprunggelenk zu und wird den Bayern im Meister-Endspurt fehlen. Nachdem sie Landon Donovan im Winter in die USA zurückgeschickt haben, bleiben nur noch zwei Profi-Stürmer. © dpa
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Ansonsten kommen die Bayern in der Liga langsam wieder auf die Beine: Nach der Durststrecke landen sie drei Siege in Folge, auch wenn etwa das 1:0 über Karlsruhe (21. März 2009) wenig glanzvoll ausfällt. © dpa
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Dann der Anfang vom Ende für Jürgen Klinsmann: Der FC Bayern geht beim VfL Wolfsburg mit 1:5 unter (4. April 2009). Der Wolfsburger Grafite erzielt zum Endstand ein Zaubertor, an dem die Bayern aber wenig Freude hatten. © dpa
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Das nächste Debakel folgt vier Tage später: Der FC Barcelona schießt die Bayern in einer Halbzeit mit 4:0 ab (8. April 2009). Die Bayern, mit großen Ambitionen und zunächst auch großen Erfolgen in die Champions-League-Saison gestartet, muss einen Klassenunterschied eingestehen. Auch der zweite Titel-Traum ist ausgeträumt. © dpa
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Michael Rensing muss von der Bank zuschauen. Jürgen Klinsmann hat den designierten Kahn-Nachfolger vor dem Spiel in einer Aufsehen erregenden Aktion zur Nummer zwei degradiert (8. April 2009). Auch wenn Hans-Jörg Butt über Wochen einen guten Vertreter mimte: Die Rensing-Ausbootung nehmen ihm viele Fans übel. © dpa
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Klinsmann wackelt. Doch zwei Bundesliga-Siege gegen Frankfurt (4:0) und in Bielefeld (1:0) sowie ein 1:1 im Rückspiel gegen den FC Barcelona lassen ihn noch einmal durchpusten. Wer den Torjubel von Uli Hoeneß in Bielefeld sah (18. April 2009), glaubte eigentlich nicht daran, dass die Verantwortlichen wirklich darüber nachdenken, Klinsmann zu feuern. © dpa
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Doch dann folgt Klinsmanns letztes Spiel als Trainer: Das 0:1 in der Allianz Arena gegen den FC Schalke 04 (25. April 2009) ist eine spielerische Bankrotterklärung, es fehlt hinten und vorne. Ahnt Klinsmann hier schon, dass er nicht mehr auf der Bayern-Bank Platz nehmen darf? © dpa
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Knapp 48 Stunden lang brodelt es an der Säbener Straße. Am Montagvormittag (27. April 2009) dann der Krisengipfel hinter verschlossenen Türen. Ergebnis: Klinsmann muss gehen! Das ist sein letztes Bayern-Foto. © Volpe
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Hier fährt Klinsmann vom Gelände. Die Enttäuschung spricht aus seinem Gesicht. (27. April 2009) © dpa
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Seine Assistenten darf er mitnehmen (27. April 2009). © dpa
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Uli Hoeneß sagt später bei einer Pressekonferenz (27. April 2009), dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen sei, dass aber auch ein Klinsmann ohne Ergebnisse nicht zu halten gewesen sei. Klinsmann hatte viele Versprechen gegeben und viele nicht eingelöst. © dpa
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Der Feuerwehrmann im Anmarsch! (28. April 2009) © dpa
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Jupp Heynckes wird aus der Rente zurück auf den Cheftrainerspiel geholt (28. April 2009) und soll gemeinsam mit Hermann Gerland in fünf Spielen die Saison retten. Als Ziel gibt er die direkte Qualifikation für die Champions League aus, also Platz 2. © dpa
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Babyglück im Hause Demichelis! Am 3. Mai 2009 bringt die schöne Evangelina einen gesunden Sohn zur Welt. Am Sonntag Nachmittag um halb fünf erblickt der kleine Martin in der Frauenklinik Dr. Geisenhofer am Englischen Garten das Licht der Welt. Knapp drei Wochen zu früh (errechneter Termin war der 21. Mai), aber ohne Komplikationen. 2900 Gramm, 50 Zentimeter, das sind die technischen Daten. Viel wichtiger: Mutter und Kind sind wohlauf. © sampics
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Ruck dank Jupp! Der Interimscoach führt die Bayern zu drei Siegen in Folge (Foto: 3:1 in Cottbus am 9. Mai 2009). Der Meistertitel scheint wieder möglich, wenngleich die führenden Wolfsburger im Gleichschritt punkten. © dpa
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Nachdem wild spekuliert wurde und alle Namen von Matthias Sammer über Arsene Wenger bis Lothar Matthäus die Säbener Straße auf und ab gejagt wurden, steht der neue Trainer offiziell fest! (13. Mai 2009) Louis van Gaal wird's! Am 1. Juli übernimmt der erfahrene Holländer den FC Bayern München. © dpa
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Vor dem 2:2 gegen Hoffenheim am vorletzten Spieltag sind alle zuversichtlich, den Titel noch zu packen. Doch das war's dann offenbar mit der Meisterschaft! © dpa
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Nach Abpfiff rollen die Fans die Schale wieder ein. Um am letzten Spieltag die Wolfsburger noch von der Spitze zu verdrängen, hilft nur ein kleines Fußball-Wunder. © dpa
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Vor dem letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart (22. Mai 2009) glauben einige Fans noch an die Schale. © dpa
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Vor Anpfiff werden die Spieler Lukas Podolski (Foto), Willy Sagnol und Massimo Oddo verabschiedet. (22. Mai 2009) © dpa
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Und natürlich Hoeneß-Freund Jupp Heynckes, der einen guten Job als Feuerwehrmann gemacht hat. (22. Mai 2009) © ap
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Das Spiel endet 2:1 für die Bayern, die sich dadurch Platz 2 und damit das Minimalziel Champions-League-Qualifikation sichern. (22. Mai 2009) © dpa
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Nach Abpfiff gehen die Spieler in die Kurve und bedanken sich bei den Fans. Auf eine spannende und hoffentlich erfolgreichere Saison 2009/2010! © dpa

Wie Hoeneß seine lange Karriere im Fokus der Öffentlichkeit gemeistert hat, verriert er einmal in einem Interview mit der Schweizer NZZ: „Du kommst heute nur durch, wenn du eine Rolle spielst. Deinen wahren Charakter kannst du kaum mehr zeigen.“ Gemeint war damit das Medieninteresse, durch das besonders junge Spieler „immer das Problem der Diskrepanz zwischen Image und wahrem Charakter“ hätten, so Hoeneß.

So ist es wohl auch zu erklären, warum der wichtigste Manager des deutschen Sports in der Öffentlichkeit häufig angriffslustig auftritt. Er spielt seine Rolle, privat gilt Hoeneß dagegen als warmherzig und äußerst sozial. Das bekannteste Beispiel für diese Seite ist Gerd Müller, den er mit einer Therapie und einem Trainer-Job bei den Bayern vor dem endgültigen Absturz durch dessen Alkoholsucht bewahrte.

Weniger bekannt ist sein Engagement für Ein Herz für Kinderoder die spontane Hilfe für einen krebskranken Jungen in Kiew kurz vor einem Champions-League-Spiel. Hoeneß organisierte die Operation in München. Für Vereine in Not, wie Kult-Klub St. Pauli, setzt er sich mit Freundschaftsspielen und finanzieller Hilfe ein.

Christian Nerlinger, ab 1. Juli Sportdirektor des Rekordmeisters, sagt über den zum Jahresende nach 30 Amtsjahren scheidenden Manager: „Beim FC Bayern ist Uli Hoeneß das Gesicht für soziale Verantwortung.“ Er führe den Verein mit einer „gewaltigen Menschlichkeit“.

Und mit schier unglaublichem Erfolg. Als der Metzgersohn Hoeneß mit 27 Jahren wegen chronischer Kniebeschwerden seine Karriere als Profi-Fußballer beendete und in München jüngster Bundesliga-Manager wurde, hatte der Verein umgerechnet 3,5 Millionen Euro Schulden. Heute, 30 Jahre und allein 16 deutsche Meisterschaften später, gehört der FC Bayern zu den wirtschaftlich solidesten Klubs der Welt. Bereits 1999 wurde der Welt- und Europameister als erster Fußballer zum Manager des Jahres gewählt – nur eine von vielen Auszeichnungen für den ebenfalls erfolgreichen Wurstfabrikanten.

„Ich wollte nach oben, ganz klar“, sagte Hoeneß einmal. Für ihn haben Werte wie Ehrgeiz, Pflichtbewusstsein und Zuverlässigkeit, die ihm in seinem bescheidenen Elternhaus in Ulm mitgegeben wurden, auch heute Gültigkeit. „Es ist gar nicht schlecht, wenn in verantwortungsvollen Positionen Menschen aus einfachen Verhältnissen sitzen. Menschen, die nicht vergessen haben, woher sie kommen“, sagt Hoeneß – und er sagt es mit Stolz…

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