„So läuft das in Deutschland“

Überraschung für Neuer: Missverständnis ruft Doping-Kontrolle auf den Plan

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Manuel Neuer schaut aus dem Fenster des Kraftraumes dem Training des FC Bayern zu.

Wegen der Berichterstattung über seine spezielle Therapie infolge seines Mittelfußbruchs, bekam Manuel Neuer vom FC Bayern Besuch von Dopingkontrolleuren.

Update vom 26. April 2018: Für viele Fußballfans ist es eine der wichtigsten Fragen im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Russland. Wir haben den aktuellen Informationsstand zusammengefasst, ob Manuel Neuer bei der WM 2018 dabei ist.

Über diese Bilder freute sich wohl jeder Fan des FC Bayern und der Nationalmannschaft: Am Dienstag drehte Manuel Neuer joggend seine Runden an der Säbener Straße. Da schürt die Hoffnung, dass der 32-Jährige den Sprung auf den WM-Zug noch schaffen kann. Seit Mitte September konnte er kein Spiel mehr bestreiten, da er wegen eines Mittelfußbruchs operiert werden musste. Um fit zu werden, begann er auch eine spezielle Therapie - die zuletzt Dopingkontrolleiure auf den Plan rief. Doch das Ganze beruhte auf einem Missverständnis.

„Es war keine Eigenblut-Therapie, sondern eigentlich eine Stammzellen-Kur, die man aus dem Knochenmark am Beckenkamm entnimmt und dann dem Knochen zufügt“, erklärte Neuer bei FCB.tv. „Das war quasi ein Aufbau, dass der Knochen einen zusätzlichen Push bekommt, weil, wenn man den Knochen dreimal gebrochen hat, wird der etwas träge und müde. Diese Kur hat super angeschlagen.“

„Ich habe mich auch gewundert ...“

Das haben die Damen und Herren von der Dopingkontrolle aber wohl anders verstanden, denn wenige Stunden nachdem über Neuers Spezialtherapie in den Medien berichtet wurde, schlugen sie beim FCB-Torwart auf. „So läuft das in Deutschland“, so Neuer, „dass so etwas irgendwie verbreitet wird, dass aus der Zentrale in Bonn der Anruf kommt und dann die Kontrolleure vorbeikommen. Ich habe mich auch gewundert, weil zu der Zeit sonst nie eine Dopingkontrolle stattfindet.“

Es war aber natürlich alles in Ordnung, sodass Neuer sich ganz auf die Arbeit für sein Comeback konzentrieren.

fw

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