Er wollte 215.000 Euro

Erpresser vor Gericht: Hoeneß muss nicht erscheinen

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Wurde erpresst: Uli Hoeneß.

München - Er wollte Uli Hoeneß das Leben im Knast "zur Hölle machen". Nun ist klar, ab wann sich der 50-jährige Erpresser des Ex-Präsidenten des FC Bayern vor Gericht verantworten muss.

Er soll im Mai mit einem Drohbrief versucht haben, 215.000 Euro von Hoeneß zu erpressen. Nun ist klar, ab wann der vorbestrafte 50-Jährige aus Fürstenried vor Gericht stehen wird: Laut Informationen der Bild-Zeitung beginnt der Prozess gegen den Hoeneß-Erpresser am 15. Dezember. Drei aufeinanderfolgende Verhandlungstage sollen vom Landgericht München geplant sein.

Schwerwiegende Konsequenzen in der Haft angedroht

Uli Hoeneß selbst wird wohl nicht auf seinen Erpresser treffen. Hoeneß müsse nicht erscheinen. Er sei "nicht als Zeuge geladen", zitiert die Bild Justizsprecherin Andrea Titz.

Der Brief des Erpressers war in Hoeneß' Haus in Bad Wiessee am Tegernsee eingegangen. In dem Schreiben wurden dem Ex-FCB-Präsidenten schwerwiegende Konsequenzen in der Haft angedroht, sollte er nicht zahlen. Hoeneß schaltete die Polizei ein.

Bei einer fingierten Übergabe des Geldes in Sendling wurde der Erpresser schließlich gefasst. Den Beinamen "Bayerns dümmster Verbrecher" brachte ihm ein, dass er bei der Aktion vom Fahrrad fiel.

Dem 50-Jährigen drohen nun laut Bild-Zeitung fünf Jahre Gefängnis.

tz

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