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Hoeneß: Darum wäre Lahm als Sportdirektor jetzt nicht klug gewesen

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Sieht Hasan Salihamidzic als große Lösung für den FC Bayern: Präsident Uli Hoeneß spricht über die Sportdirektoren-Frage.
Sieht Hasan Salihamidzic als große Lösung für den FC Bayern: Präsident Uli Hoeneß spricht über die Sportdirektoren-Frage. © dpa

Als erster Gast war Uli Hoeneß zum neuen Talk mir Jörg Wontorra geladen. Und der Bayern-Boss arbeitete in den Gespräch einige Themen ab. Besonders zum Sportdirektor äußerte er sich.

München - Uli Hoeneß in Topform! Der Präsident des FC Bayern war am Sonntag Premieren-Gast in der Sky-Sendung „Wontorra – der Fußball-Talk“. Im Gespräch mit Namensgeber Jörg Wontorra legte der FCB-Boss gleich ordentlich los.

Er sprach über…

…eine Rückkehr des langjährigen Mannschaftsarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt: „In der Form wie früher wird er sicher nicht zurückkommen, aber wir arbeiten daran, ihn wieder stärker einzubinden.“

…den neuen FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Das ist doch keine Notlösung. In den 14 Tagen hat er intern mehr dazwischengehauen als Matthias Sammer in einem ganzen Jahr. Ich bin sicher, dass uns das allen guttut. Nach den ersten 14 Tagen muss man sagen, dass wir vielleicht die Königslösung gefunden haben. Er ist von morgens um acht Uhr bis abends um 22 Uhr da. Es war dringendst notwendig, beim FC Bayern einen Sportdirektor einzusetzen. Carlo Ancelotti hat das wohl falsch eingeschätzt. Es war eine riesige Lücke entstanden!“

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…die Entscheidung gegen Philipp Lahm als Sportdirektor: „Glauben Sie, dass es klug gewesen wäre, dass ein Spieler wie Philipp Lahm am 30. Juni mit dem Fußball aufhört und am 1. Juli die Spieler unter Druck setzen kann? Es wäre doch auf jeden Fall eine Abkühlphase notwendig gewesen. Diese Zeit hatten wir jetzt nicht.“

…den Lahm-Berater Roman Grill: „Wir schätzen Philipp alle sehr, aber den Berater, den er hat, schätzen wir nicht. Und den hätten wir mit einkaufen müssen. Bei Hasan Salihamidzic gab es glücklicherweise keinen Berater.“

…das Interesse an BVB-Chefscout Sven Mislintat: „Wir hatten erfahren, dass er sich bei einem anderen Verein - wo Michael Reschke jetzt Sportdirektor geworden ist (Anm. d. Red.: VfB Stuttgart) - beworben hat und haben uns daraufhin erkundigt. Aber wir haben nie mit ihm verhandelt. Als Borussia Dortmund ihm gesagt hat, dass das nicht infrage kommt, ist es das dann gewesen.“

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…die Ziele in der Bundesliga-Saison: „Wir wollen Deutscher Meister werden, das sagen wir ganz deutlich. Alles andere ist die Sahne auf dem Kaffee. Die Märchen mit den drei Titeln kann doch keiner mehr hören.“

…den Liga-Start gegen Bayer Leverkusen: „Ich bin überzeugt, am Freitag werden wir viel Spaß mit unserer Mannschaft haben.“

…das Schicksal von 1860 München: „Das haben sie sich selbst zuzuschreiben. Das ist die Konsequenz jahrzehntelanger Politik. Wir haben genug geholfen, das hat alles nichts genutzt.“

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