Privatfehde beendet

Nach 30 Jahren Streit: Hoeneß und Lemke schließen Frieden

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Die Streithähne Willi Lemke und Uli Hoeneß. 

Kitzbühel - Nach 30 Jahren Kleinkrieg und Privatfehde haben sich Uli Hoeneß und Willi Lemke endlich versöhnt.

Sie zählten zweifellos zu den größten Streithähnen in der Geschichte des deutschen Fußballs: Uli Hoeneß und Willi Lemke lieferten sich während ihrer Zeit als Manager des FC Bayern beziehungsweise von Werder Bremen unzählige Wortgefechte. Auch als sie ihre damaligen Ämter längst abgelegt hatten gab es keine Annäherung. Noch vor drei Jahren hatte Lemke erklärt, er habe keine Lust sich mit dem ehemaligen Manager und Präsidenten des FC Bayern zu versöhnen.

Doch jetzt scheinen sich die Wogen geglättet zu haben. Bereits im Februar hatte Lemke angedeutet, seine Privatfehde mit Hoeneß beenden zu wollen. "Wir sind ja nicht mehr 25, da sind die Jahre gezählt", sagte der Ex-Werder-Manager damals in einem Interview mit dem Kicker. Tatsächlich ist Hoeneß inzwischen 63 Jahre alt, während Lemke im August seinen 69. Geburtstag feierte. Nach Informationen der Bild-Zeitung haben sich die beiden inzwischen wirklich versöhnt - leise, still und heimlich. 

"Ich habe ihn vor einiger Zeit besucht und wir hatten ein gutes Gespräch", verriet Lemke am Rande des Sport-Kongresses "Camp Beckenbauer" in Kitzbühel. Dort äußerte sich der ehemalige Werder-Manager auch über Hoeneß' Haftzeit: "Wenn die Zellentür geschlossen ist, möchte ich nicht in seiner Haut stecken. Die Strafe wird ihn verändern, davon bin ich überzeugt." 

sr

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