Umstellung mit Folgen

Philipp Lahm ist beim Remis in Frankfurt etwas Unglaubliches passiert

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Philipp Lahm im Zweikampf mit Frankfurts Aleksandar Ignjovski.

München - Philipp Lahm musste in Frankfurt im Zuge Einwechslung von Thomas Müller auf die Linksverteidiger-Position wechseln. Eine Umstellung mit Folgen.

51 Minuten lang schaute Pep Guardiola an der Linie zu, dann reagierte er auf die Defensivtaktik der Eintracht. Mit Thomas Müller für Rafinha brachte der Spanier einen weiteren Offensivakteur und machte Philipp Lahm im Zuge der Umstellung zum Linksverteidiger. Wann das in einem Pflichtspiel das letzte Mal der Fall gewesen ist, wusste nicht mal mehr der 31-Jährige selbst genau. „Vermutlich bei der EM 2012“, meinte Lahm.

Noch länger ist es im Verein her, dass der Kapitän auf der Position, auf der er zu einem der besten Spieler der Welt reifte, zum Einsatz kam. Deshalb benötigte selbst Lahm eine gewisse Eingewöhnungszeit auf der neuen alten Seite. „Wenn man da länger nicht gespielt hat, braucht man ein bisschen. Das ist ganz klar“, erklärte der Abwehrmann.

So wusste sich Lahm in der 69. Minute nicht anders zu helfen, als den entwischten Aigner mit einem Foul zu stoppen. Eine Aktion, die die nächste verblüffende Tatsache zutage förderte. Es war das erste Foul in der Bundesliga seit über einem Jahr vom Kapitän der Roten! Zuletzt wurde am 23. September 2014 gegen Lahm gepfiffen, als der FCB Paderborn mit 4:0 besiegte. Das Ende dieser Serie beschäftigte ihn aber weit weniger als die zwei verlorenen Punkte in Frankfurt…

sw

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