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Van Gaal: Einkäufe müssen wirkliche Verstärkungen sein

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Bestens gelaunt: Louis van Gaal am Dienstag in Noordwijk © dpa

Noordwijk - In seiner Heimatnation ist Louis van Gaal ins Plaudern gekommen: Dort hat sich der Coach zu seiner Zukunft und zu drängenden Fragen rund um den FC Bayern geäußert.

Im niederländischen Noordwijk stellte Louis van Gaal das Buch "Kopsterk - Mentale training en begleiding in het voetbal" vor. Fußball ist auch Kopfsache. Und seinen eigenen Kopf hat sich van Gaal in den vergangenen Wochen über so manches zerbrochen. Die niederländische Zeitung Volkskrant dokumentierte seine wichtigsten Aussagen.

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© dpa

Thema Nummer 1 bei den niederländischen Journalisten waren natürlich van Gaals Aussagen, er könne sich eine Zukunft bei Ajax Amsterdam vorstellen. Diese Ansicht bekräftigte er am Dienstag: "Ajax wäre eine gewaltige Herausforderung." Zuletzt war er dort 2003/2004 als Technischer Direktor tätig. Dass er sein Projekt, "Ajax wieder zu einem großen Klub zu machen", damals abbrechen musste, geht ihm immer noch nach. Inzwischen wird er als Erneuerer von vielen Fans gefordert  - das schmeichelt dem 59-Jährigen. Aber erstens käme laut seiner Vorstellung ein Engagement nicht als Trainer, sondern eher als "General Manager" in Frage. Zweitens wäre da immer noch der Einfluss von Johan Cruyff, der eine Anstellung blockieren würde ("Wir sind keine Freunde.") Und drittens ist van Gaal ja immer noch Coach des FC Bayern - laut aktuellem Vertrag bis 2012.

In München fühlt sich van Gaal wohl, stellt er klar. Die Stadt sei "schöner als Barcelona oder Amsterdam", er lobt den FC Bayern als top organisiert und fühlt sich wohl in der deutschen Kultur, in der Respekt und Verständnis eine große Rolle spielen.

Eine Auswahl kerniger bairischer Sprüche - plus Übersetzung

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A propos Verständnis: Zu Verstimmungen kam es hinter den Kulissen des FC Bayern, insbesondere zwischen Uli Hoeneß und Louis van Gaal. Doch inzwischen haben der Verein und er sich angenähert, so der Niederländer.

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Das hält ihn natürlich weiterhin nicht davon ab, seine Ansichten klar zu äußern - auch was Transfers angeht. "Bayern denkt, dass jede Saison mindestens ein teurer Einkauf nötig ist. Ich glaube, es sollten nur Spieler kommen, die wirkliche Verstärkungen sind. Nach dieser Saison laufen bei sechs oder sieben Spielern die Verträge aus. Es ist interessant zu sehen, was passiert. Mein Ziel bleibt es, mit dem FC Bayern die Champions League zu gewinnen."

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