Verletzter Abwehrstar eröffnet FCB-Fanshop

Boateng sicher: "Wir sind stark genug für Juventus"

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Jerome Boateng (r.) mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Fanshop-Eröffnung.

München - Jerome Boateng ist nach seinem Dubai-Trip wieder zurück in München, muss sich mit einem Comeback aber noch weiter gedulden. Für das Juve-Spiel ist er dennoch optimistisch.

Für die Stars des FC Bayern war der Dienstag trainingsfrei, an der Säbener Straße herrschte dennoch reger Betrieb. Um die Bedürfnisse ihrer großen Anhängerschaft noch besser befriedigen zu können, haben die Münchner ihren Fan-Shop am Trainingsgelände erneuert. Auf über 250 m² erstrahlt der umgebaute Shop in einem komplett veränderten Design. Da ließ es sich auch FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge nicht nehmen, den „jetzt moderneren, schöneren und emotionaleren“ Shop gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Jörg Wacker und dem derzeit verletzten Jerome Boateng zu eröffnen.

Der Weltmeister ist nach seinem Dubai-Trip wieder zurück in München, muss sich mit einem Comeback nach seinem Muskelbündelriss und Adduktorenabriss aber noch weiter gedulden. „Mir geht es ganz gut, ich bin zufrieden mit dem Heilungsverlauf. Ich hoffe, dass ich mich in den nächsten Wochen langsam steigern kann. Dann muss man sehen wie es weitergeht. Aber ich bin positiv gestimmt und will so schnell wie möglich zurück. Ich will in dieser Saison noch für den FC Bayern auf dem Platz stehen“, sagte der 27-Jährige am Rande der Veranstaltung.

Neuer Glanz: Im neuen Shop finden die Fans jetzt alles, was das Bayern-Herz begehrt

Einen verbindlichen Zeitplan für seine Rückkehr gibt es noch nicht, da will sich Boateng auch nicht unter Druck setzen lassen. „Mein Ziel ist es, im April wieder ins Mannschaftstraining zu kommen. Bis jetzt sieht es ganz gut aus. Ich will schnell zurück, aber kann nichts versprechen.“ Der Weltmeister ist nicht der einzige Innenverteidiger, der den Roten in einer wichtigen Phase der Saison fehlt. „Es ist eine unglückliche Situation“, gibt Boateng zu, selbst dem prominent besetzten Kader des Rekordmeisters gehen langsam die Alternativen aus. „Es reicht jetzt auch, mehr geht ja fast gar nicht. Ich hoffe, dass die Spieler jetzt fit bleiben, denn wir haben immer noch große Ziele für uns“, glaubt der Abwehrmann an seine Kollegen. Vor allem für David Alaba und Joshua Kimmich, die die große Personalnot im Abwehrzentrum lösen sollen, hat er viel Lob übrig. „Was ich bisher von den beiden gesehen habe, war sehr gut. David hat das ja schon öfter gespielt. Er hat alles, was man als Innenverteidiger braucht. Er ist schnell, hat einen guten linken Fuß und ist zweikampfstark. Und Joshua verfügt über eine sehr gute Übersicht und ein sehr gutes Passspiel. Zwar ist er nicht der Größte, kann aber viel mit seinem Stellungsspiel wettmachen“, analysiert der verletzte Abwehrboss.

Neues Highlight am Trainingszentrum an der Säbener Straße

Für den anstehenden CL-Knaller gegen Juventus Turin sind die Voraussetzungen dennoch alles andere als gut. „Wir sind ein bisschen gehandicapt, Juve aber auch. Wir sind stark genug, um weiterzukommen“, ist sicher Boateng sicher. „Wenn wir unser Niveau erreichen, bin ich positiv gestimmt.“ Auch sein künftiger Coach sieht den FCB nicht in der Außenseiterrolle. „Es ist ein wirklich ausgeglichenes Duell. Natürlich ist Juve im Moment richtig gut drauf, aber Bayern ist Bayern“, meint Carlo Ancelotti im Interview mit goal.com. Der Italiener, der die Roten im Sommer übernehmen wird, sieht „viel Qualität in der Mannschaft“ und ist sich sicher, dass das K.o.-Duell erst im Rückspiel (16. März) in München entschieden werden wird. Auch das kommt für Boateng noch zu früh, doch vielleicht stehen Pep Guardiola bis dahin immerhin wieder Medhi Benatia und Javi Martínez zur Verfügung.

Sven Westerschulze

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