"Wir machen bis zum Sommer nichts"

Vertragsgespräche: Rummenigge will Pep in Ruhe lassen

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Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Pep Guardiola auf der Wiesn.

München - Pep Guardiolas Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2016 - doch was kommt dann? Verlängert der Spanier seinen Vertrag beim Rekordmeister? Boss Karl-Heinz Rummenigge möchte seinen Coach bei dieser Thematik erstmal in Ruhe lassen.

Seit eineinhalb Jahren ist Pep Guardiola nun Trainer des FC Bayern. Sein Vertrag beim Rekordmeister läuft also noch bis 2016 - eine Verlängerung war bislang, trotz aller Liebesschwüre und der offensichtlichen Zufriedenheit Guardiolas mit seinem Arbeitgeber, kein Thema.

Die Bayern-Fans, die einen längeren Verbleib des Trainers bei ihrem Lieblingsklub wünschen, scheinen sich in Geduld üben zu müssen. Obwohl die Verantwortlichen bereits mehrfach deutlich machten, dass sie gerne noch viel längere Zeit mit ihm zusammenarbeiten möchten, verweigerte Guardiola bislang jegliche Gespräche bezüglich einer möglichen Vertragsverlängerung.

Bei den Münchnern hat man das realisiert und fürs Erste die Haltung Peps akzeptiert. Das hat Karl-Heinz Rummenigge jetzt in einem Interview mit der katalanischen Zeitung "Ara" verraten. "Ich habe ihm gesagt: 'Ich werde dich in den kommenden Monaten nicht wegen einer Verlängerung fragen. Wir machen bis zum Sommer nichts'", verriet der Vorstandsvorsitzende über ein Gespräch, das er vor kurzem mit dem Coach hatte. Rummenigge fügte hinzu: "Und dann sprechen wir vielleicht in der zweiten Hälfte von 2015."

Das bedeutet also, dass bis zum Ende dieser Saison in der Personalie "Pep Guardiola" nichts mehr passieren wird. Das ist nun zwischen den Parteien deutlich und klar kommuniziert. Dennoch ist damit zu rechnen, dass die Fragen nach Peps Zukunft auch in den kommenden Monaten weiterhin gestellt werden, was an der einen oder anderen Stelle im Verein für Unruhe sorgen könnte. Ganz abgesehen davon, dass man an der Säbener Straße eigentlich daran interessiert sein dürfte, so schnell wie möglich Planungssicherheit zu haben - auch schon für den Sommer 2016. Man darf gespannt sein, ob der FC Bayern es schaffen wird, das Thema "Pep Guardiola" gar nicht erst zu einem solchen werden zu lassen ...

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