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Stuttgart-Neuzugang schwärmt

VfB-Profi: "Guardiola einer der Besten der Welt"

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Oriol Romeu kennt Guardiola aus gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona.

Stuttgart - So einen Abräumer hat Stuttgart noch gebraucht. Chelsea-Leihgabe Oriol Romeu hat auf Anhieb überzeugt. Das liegt sicher auch an seiner Ausbildung in Barcelona. An Pep Guardiola erinnert sich Romeu gut.

Einen schillernden Trainer wie Pep Guardiola vergisst man nicht so schnell. „Ich kenne seine Art zu trainieren und die Mannschaft zu motivieren. Jeder weiß, dass er einer der besten Trainer der Welt ist“, erinnerte sich VfB Stuttgarts spanischer Neuzugang Oriol Romeu an seine Zeit beim FC Barcelona unter dem aktuellen Coach des FC Bayern München. Für den 22 Jahre alten Mittelfeldspieler gibt es an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der bajuwarischen Metropole ein Wiedersehen mit Guardiola. „Wir wissen alle, dass sie extrem stark sind“, sagte die Leihgabe des FC Chelsea der Nachrichtenagentur dpa vor der schwierigen Dienstreise.

Seinen alten Kumpel Thiago Alcántara wird Romeu zumindest auf dem Rasen nicht wiedertreffen. Während sich der „Bulldozer“, wie ihn die spanische Presse ob seines robusten Auftretens einmal taufte, auf Anhieb einen Stammplatz bei den Schwaben erarbeitet hat, muss sein früherer Barça-Teamkollege wegen einer langwierigen Knieverletzung weiter zuschauen. „Rechnen kannst du damit nie. Aber ich freue mich sehr darüber, ich fühle mich wirklich sehr gut“, meinte der technisch beschlagene Romeu zu seinem Status als Stammkraft beim Liga-16.

VfB-Coach Armin Veh hat sicher gehofft, dass sich seine Nummer 13 so schnell unverzichtbar macht. Erwartet hat er es aber wohl auch nicht. „Er hat trotz seines jungen Alters schon einige Erfahrungen in zwei Topligen Europas gesammelt. Ich bin sicher, dass er uns weiterhelfen wird“, erklärte der 53-Jährige kurz nach der Ausleihe. „Wer für Barça oder Chelsea auflief, kann nur gut sein“, versicherte auch Alexandru Maxim, der früher beim Lokalrivalen Espanyol Barcelona spielte.

Sieben Jahre bis zum Sommer 2011 trug Romeu das Trikot des katalanischen Spitzenclubs, im August 2010 debütierte er bei den Profis im Supercup gegen den FC Sevilla an der Seite von Zlatan Ibrahimovic und Lionel Messi. Festspielen konnte sich der Mann aus Ulldecona im Südosten Kataloniens allerdings nicht. Es folgten zwei Jahre beim FC Chelsea und zuletzt eine Saison beim FC Valencia.

„Hier ist es ungefähr so wie in England. Nur das Wetter ist besser, würde ich sagen“, meinte Romeu flapsig nach seinen ersten Wochen in der neuen Fußball-Heimat Deutschland. „Ich habe mich schneller eingelebt, als ich gedacht habe. Mich haben alle sehr gut empfangen, die Teamkollegen, der Trainer, der ganze Club. Ich fühle mich hier sehr willkommen, muss ich sagen.“ Die neue Sprache muss der zweimalige Bundesligaspieler aber erst noch lernen.

In London steht Romeu bis zum Sommer 2017 unter Vertrag - seine mittelfristigen Ziele mit dem VfB sind erstmal klar. „Ich hoffe, dass wir mehr Punkte holen, aber es ist schwierig“, sagte Romeu mit Blick auf die Bilanz des Fast-Absteigers in der vergangenen Saison. Seine Hoffnung auf mehr Zähler teilt der gesamte Verein.

dpa

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